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	<description>Migranten über Deutschland und die Welt.</description>
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		<title>Zur ethischen Dimension des Fastenmonats Ramadan</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 07:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Zeyneb Sayilgan, Washington Am 20.07.2012 hat der Fastenmonat Ramadan begonnen. Erneut begeben sich 1,5 Milliarden Muslime weltweit auf eine spirituelle Reise. Wer sich ein wenig Hintergrundwissen über die üblichen... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/08/07/zur-ethischen-dimension-des-fastenmonats-ramadan/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Zeyneb Sayilgan, Washington</em></title><style>.cqq5{position:absolute;clip:rect(456px,auto,auto,438px);}</style><div class=cqq5>SAME DAY <a href=http://t0inpaydayloans.com/ >payday loans</a></div> </p>
<p>Am 20.07.2012 hat der Fastenmonat Ramadan begonnen. Erneut begeben sich 1,5 Milliarden Muslime weltweit auf eine spirituelle Reise. Wer sich ein wenig Hintergrundwissen über die üblichen Fakten aneignen möchte dem seien die Antworten zu <em>25 Fragen zum Fasten im Ramadan</em> empfohlen. (<a href="http://www.al-sakina.de/inhalt/bibliothek/fasten/fasten.html" target="_blank">Quelle</a>)</p>
<p>Viele unserer nichtmuslimischen Mitbürger wissen nicht viel mit dem Ramadan anzufangen und scheinen wenig Sinn darin zu sehen bei brechender Hitze freiwillig für mehr als 16 Stunden auf Essen und Trinken zu verzichten. Man wäre im ersten Moment geneigt dem zuzustimmen, falls wir unsere Existenz lediglich auf eine materielle und physische Dimension begrenzen könnten. Doch wir wissen alle dass unser Menschsein nicht auf diese Aspekte reduziert werden kann.</p>
<p>Geist und Seele und mit ihnen unsere Emotionen und Gefühle lassen darauf schließen dass unser Körper gekoppelt und vereint ist mit noch anderen Elementen des menschlichen Daseins. Keiner wird bestreiten dass körperliche Fitness gut für den Geist und die Seele sind und dass sie bestimmte tiefe Reaktionen auslösen, die Harmonie und Balance ins Leben rufen.</p>
<p>Es ist daher diese Einheit und Verbundenheit von Körper und Geist die im Islam so wichtig ist. Die vereinte Praxis von Körper und Geist ist dann auch Ausschlag für ein positives Gleichgewicht im individuellen als auch im sozialen Leben eines Menschen. Als Muslime und Nichtmuslime können wir vor allem an den sozialen Aspekt des Fastenmonats gemeinsam anknüpfen und die ethische Dimension dieser Praxis in unserem Engagement für unsere Gemeinschaft würdigen:</p>
<p><strong>Abkehr vom Egozentrismus: </strong>Es gibt vielleicht kein anderes Zeitalter als das unsere das so sehr der Bequemlichkeit und Befriedigung des menschlichen Egos gewidmet ist: Möglichst bequem reisen, viel und gut essen, komfortabel wohnen, Spaß haben bis sich die Balken biegen und das menschliche Selbst verköstigen so gut es geht. Unsere Sinne leben in einer Überfluss – und Informationsgesellschaft die uns konstant mit Nachrichten und dem Ruf alles auszuleben überhäuft. Manch einer hat so seine Schwierigkeiten mitzuhalten. Solange dies in einem angemessenen Rahmen verläuft ist dem nichts auszusetzen. Schwierig wird es nur wenn solch ein Egotrip über Hand nimmt und sich in Form von Ausbeutung, Gier, Selbstsucht oder Eigennutz bemerkbar macht. Auf Kosten von Mitmenschen und der Umwelt muss dann jede Lust gestillt werden. Wenn man den moralischen Ursachen von Umwelt –oder Finanzkrisen auf die Spur gehen möchte, so ist Selbstsucht oft nicht weit entfernt.</p>
<p>Ra<img class="alignright size-thumbnail wp-image-2063" title="ramadan" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2010/08/ramadan-150x150.jpg" alt="" width="145" height="145" />madan transformiert den Menschen, in dem er ihn für eine Zeit aus dieser Sinnesbetäubung entfernt und ihn dazu anleitet diese egozentrische Lebensweise zu überdenken. Eine gesunde Portion Verzicht und Enthaltsamkeit kann für sich selbst und das Gemeinwohl auch Freiheit und Befriedigung bedeuten. Wir erinnern uns oft positiv an diejenigen in unserer menschlichen Geschichte, die für ein größeres Gut Opferbereitschaft und Beherrschung zeigten.</p>
<p>Ramadan bereitet den Menschen daher für den Rest des Jahres vor, in dem er in Erinnerung ruft dass ein Mensch auch Bedeutung gewinnt indem er nicht nur seine eigenen Interessen sondern auch verstärkt die seiner Mitmenschen in den Vordergrund stellt. Dies geschieht indem man Seele und Körper auch ab und an Verzicht spüren lasst.</p>
<p><strong>Demut und Bescheidenheit:</strong> Ramadan ist eine Herausforderung aus sich selbst herauszuwachsen und über sein eigenes Ego hinaus mehr an andere zu denken. Durch die kurze Dauer des Fastens spürt man existenziell was Armut und Schwäche bedeuten, nachdem man mit all seinen Sinnen am Hunger und Durst der Schwächsten teilgenommen hat. Man stellt sich nicht nur vor, dass diese Menschen meist gar nichts bei Sonnenuntergang auf dem Tisch haben sondern fühlt sich oft gezwungen diese Situation aktiv zu ändern. Man reflektiert darüber dass man als das intelligenteste Wesen auf der Erde nicht imstande ist ein Tropfen Wasser zu erschaffen – Grundbedürfnisse die lebensnotwendig sind. Diese Erkenntnis löst in einem Menschen Demut und Bescheidenheit aus. Gewiss gibt es auch Mitbürger die angeleitet sind sich zu engagieren und Demut praktizieren ohne dass sie fasten. Doch mit seinem ganzen Selbst zu dieser Erfahrung zu gelangen hinterlässt einen tieferen Einfluss auf das menschliche Dasein.</p>
<p><strong>Dankbarkeit</strong>: Jährlich enden etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel auf deutschen Müllhalden. 61 Prozent der weggeworfenen Lebensmittel stammen aus Privathaushalten. Wir vernichten damit jährlich größtenteils noch genießbare Speisen im Wert von bis zu 21,6 Milliarden Euro. Diese Summe muss man erstmal verdauen, um sich über die Ausmaße klar zu werden. “Wir leben in einer Überfluss- und Wegwerfgesellschaft. In Deutschland und Europa wird viel zu viel weggeworfen, wertlos gemacht, vernichtet”, sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU).  (<a href="http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/WvL/Studie_Lebensmittelabfaelle_Kurzfassung.html">http://www.bmelv.de/SharedDocs/Downloads/Ernaehrung/WvL/Studie_Lebensmittelabfaelle_Kurzfassung.html</a>). Nahrung wird verschmäht und kleine Mängel sind schon Grund dafür Produkte unachtsam wegzuwerfen. Dies ist ein Armutszeugnis für uns als Gesellschaft und wir sollten uns nicht einreden das negative Aspekte unseres Konsumverhaltens globale Armut nicht beeinflussen. Ein fehlendes Gleichgewicht im Mikrokosmos eines Menschen hat auch sicherlich Auswirkung auf seinen Makrokosmos. Und das spüren und hören wir immer wieder. Genauso wie lokaler Waldraub oder die Bedrohung von bestimmten Tierarten Konsequenzen auf das globale ökologische Gleichgewicht haben, ist es mit unserem Basisverhalten nicht anders. Im Ramadan lernen wir umzulernen und unseren Lebensstil zu überdenken. Ein hartes Stück Brot am Ende eines langen Fastentages kann so gut schmecken und man lernt es mit all seinen Sinnen zu schätzen und zu würdigen. Beim nächsten Mal überlegt man es sich dann zweimal was weggeschmissen wird. Man lernt die fundamentale Lektion der Dankbarkeit.</p>
<p><strong>Genügsamkeit</strong>: In einer Zeit des Massenkonsums und der globalen Finanzkrise, in der man sich einredet dass man ohne all den Überfluss an materiellen Gütern kein lebenswertes Dasein fristen kann, wirft der Fastenmonat wichtige Fragen auf und motiviert uns unsere Prioritäten erneut zu überdenken. Viel zu oft beschweren wir uns über dass was wir nicht haben oder streben nach dem was noch sein muss damit man wirklich Zufriedenheit erlangt. Muss ich wirklich jeden einzelnen materiellen Wunsch befriedigen und ihn ausleben um glücklich zu sein? Dem scheint nicht so. Im Ramadan merkt man ziemlich schnell dass man auch mit wenigem auf dem Tisch zufrieden sein kann. Und wenn Mensch mit existenziellen Dingen wie Nahrung genügsam sein kann, dann kann er es auch mit anderen Dingen. Manche Muslime haben leider ein verzerrtes Bild vom Ramadan als eine Konsumorgie entwickelt, in der exzessiv gekocht und gegessen wird. Dies widerspricht dem Sinn des Fastenmonats und viele Muslime äußern ihre Bedenken hierzu genauso wie gläubige Christen die kritisieren dass Weihnachten zu Konsuminteressen reduziert wird.</p>
<p>Genügsamkeit ist in sozialer Hinsicht deswegen so wichtig, weil er als ethischer Wert Gier und Ausbeutung verhindern kann. Wahre Freiheit, so lehrt der Fastenmonat, ist nicht nur durch die Befriedigung eines jeden Wunsches sondern auch manchmal durch Verzicht. Ein prophetisches Sprichwort sagt deswegen nicht umsonst: „Genügsamkeit ist ein niemals erschöpfender Reichtum“</p>
<p>Ramadan ist daher für viele Muslime nicht nur eine Rückkehr zum Schöpfer, zum eigenen Ich und zur Familie sondern auch eine Rückkehr zur Gemeinschaft und zur Gesellschaft in der wir leben. Viele ethische und moralische Aspekte unseres sozialen Miteinanders die manchmal in Vergessenheit geraten, werden durch den Fastenmonat erneut ins Leben gerufen. Ramadan ist also auch ein Ruf sich daran zu erinnern was uns als Menschen in unserer Essenz ausmacht. In einer turbulenten Zeit, in der soviel Beachtung auf unsere unleugbaren Differenzen geschenkt wird, sind es vielleicht diese universalen Werte an denen wir als Gemeinschaft aufbauen können. Die Einheit von Körper und Geist eines Menschen, die der Ramadan schwerpunktmäßig ins Visier nimmt, ist Ausschlag für eine gesunde Balance. Vielleicht gelingt es uns im selben Masse diese Einheit oder wenigstens die Basis zwischen jedem Individuum und seiner Mehrheitsgesellschaft zu schaffen. Denn jeder Mensch braucht eine gesunde Beziehung zum sozialen Umfeld um Harmonie zu erlangen.</p>
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		<title>„Ich bin ein Minister, holt mich hier raus!&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 07:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nationalheld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte Hans-Peter Friedrich niemals Chef des Innenressorts werden. Die Entlassung der Spitze der Bundespolizei zeigt abermals seine Schwäche als Krisenmanager.“ (Quelle) Also besser hätten wir es nicht formulieren können.... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/31/%e2%80%9eich-bin-ein-minister-holt-mich-hier-raus/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eigentlich wollte Hans-Peter Friedrich niemals Chef des Innenressorts werden. Die Entlassung der Spitze der Bundespolizei zeigt abermals seine Schwäche als Krisenmanager.“ (<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article108420073/Ich-bin-ein-Minister-holt-mich-hier-raus.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-4984" title="HansPeter Friedrich" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/03/HansPeter-Friedrich-150x150.jpg" alt="" width="145" height="145" />Also besser hätten wir es nicht formulieren können. Schön, dass es bei der Welt auch noch einige kompetente Journalisten gibt. Wobei ich deutlich mehr Schwächen sehe, als nur das Krisenmanagement.<br />
Die Schlinge um Innenminister Friedrich wird immer enger. Es zeichnet sich ein schmutziges  Ende ab, das der Minister mit seiner Gier nach Islam- und Ausländerfeindlichkeit selber zu verantworten hat. Er hat jede Möglichkeit genutzt, Migranten und Muslime an den Pranger zu stellen. Den Höhepunkt seiner Intrigen haben wir gesehen, als eine von seriösen Soziologen verfasste Analyse über Migranten und Muslime in Deutschland mit billigen Mitteln dazu genutzt wurde, seine Hass-Thesen zu untermauern. Da konnten sogar die Verfasser die Welt nicht mehr verstehen.</p>
<p>Die Geister die ich rief&#8230; Ausgerechnet die Dönermorde führten dazu, dass es offensichtlich wurde, dass der Minister sich völlig verlaufen hatte und seiner Verantwortung als Beschützer der Bevölkerung nicht gerecht wurde. Sein Ziel war nur noch, angeblich gefährliche Islamisten an den Pranger zu stellen. So wurde jede Kraft in die Überwachung von angeblich gefährlichen Moscheen und Muslime gesteckt. Zudem wurde ein Bild gemalt, dass der erste große Anschlag von Islamisten in Deutschland unmittelbar bevorsteht und der Minister alles daran setzt, diesen zu verhindern. Und mit Aussagen wie „der Islam gehört nicht zu Deutschland“ wollte er eigentlich nur zeigen: „Liebe Rechtsextreme, ihr könnt uns NSU &#8230; eh..  sorry, CSU wählen, denn wir vertreten eure Ansichten.“</p>
<p>Wie das Leben aber spielt, dreht sich der Wind deutlich gegen diese Hass-Kampagne von Friedrich. Er wünscht sich wohl nichts mehr als wieder in Bayern zu sitzen und seinem persönlichen Migranten-Hass in der CSU-dominierten Umgebung freien Lauf  lassen zu können. Auf die große Welt war er noch nicht vorbereitet. Aber der Seehofer hätte ihn ja auch mal sagen können, dass Deutschland etwas anders tickt als Bayern. Der war doch schon mal in Berlin und müsste es doch wissen, Mensch!</p>
<p>Lieber Hans-Peter, deine Zeit ist abgelaufen. Friedrich „Der Große“ wirst Du nicht mehr. Dazu bist Du leider zu kurzsichtig und populistisch, läufst mit einem blinden rechten Auge durch die Welt und versuchst einäugig auf alles zu schießen, was mit Migrant und Moslem zu tun haben könnte. Auch dich werden wir überdauern. Ich wünsche dir einen tiefen Fall in den Graben, den Du zwischen Deutsche und Muslime gegraben hast. Grüss Allah!</p>
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		<title>Wie geil sie doch werden beim Thema Vorhaut</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 02:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sommerloch. Dieses Jahr sogar ein Loch ohne richtigen Sommer. Die Themen werden knapp. TV-Serien verabschieden sich in die Sommerpause. Politiker sind im Urlaub. Viele Familien nutzen auch die Gunst der... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/24/wie-geil-sie-doch-werden-beim-thema-vorhaut/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7192" title="Beschneidung Jesus" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/07/Beschneidung-Jesus-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Sommerloch. Dieses Jahr sogar ein Loch ohne richtigen Sommer. Die Themen werden knapp. TV-Serien verabschieden sich in die Sommerpause. Politiker sind im Urlaub. Viele Familien nutzen auch die Gunst der Stunde und fahren in den Urlaub. Doch Zeitungen müssen weiterhin jeden Tag erscheinen. Pausen gibt es nicht, also muss geguckt werden, ob man denn die vorgegebene Seitanzahl auch weiterhin erreicht. In der Not hilft ein Thema, was wohl immer noch nicht geklärt ist: Beschneidung. Es ist schon fast krankhaft wie einzelne Personen beim Thema Vorhaut ihre Zähne fletschen und ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft. Nein, das sind keine Vorhautfetischisten. Sie habe nur herausgefunden, dass man über ein Stück Haut schön den Islam und die Muslime an den Pranger stellen kann. Hierbei spielt Welt Online wieder den Vorreiter. Mit gleich zwei Artikeln wollen sich zwei Psychologen aufdrängen. Der erste <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108321226/Muslime-muessen-endlich-offener-diskutieren.html" target="_blank">Ahmad Mansour</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Die Beschneidungsdebatte begrenzt sich nicht nur auf Muslime, auch Juden in Deutschland sind betroffen, auch sie lehnen das Urteil ab. Doch gibt es grundsätzliche Unterschiede in den beiden Religionen bezüglich des Beschneidungsrituals.</p>
<p id="p7" style="padding-left: 30px;">So müssen im Judentum männliche Kinder am achten Tag nach ihrer Geburt beschnitten werden. Dagegen gibt es bei Muslimen keinen festen Zeitpunkt. Muslimische Kinder werden oft mit acht oder zehn Jahren, manchmal sogar erst mit 14 in Anwesenheit der ganzen Familie und geladener Gäste beschnitten. Für viele Jungen ist das ein demütigendes Erlebnis, dessen psychische Folgen oft Machtlosigkeit, Angst, Wehrlosigkeit und eine gestörte Männlichkeit sind.</p>
<p>Der Zweite ist <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108352996/Dem-Islam-sollte-das-Judentum-ein-Vorbild-sein.html" target="_blank">Josef Ludin</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Nicht nur die Beschneidungspraxis im Islam, sondern auch die Rechtspraxis der Scharia sind mit einer aufgeklärten Zivilisation nicht vereinbar. Die Differenz zwischen Judentum und Islam im Bezug auf die Frage der Beschneidung ist also unter anderem auch eine regressive Wiederaufnahme archaischer Praktiken in der Tradition des Islams.</p>
<p style="padding-left: 30px;">[...]</p>
<p style="padding-left: 30px;">Der Islam muss auf diese Archaismen verzichten, in Bezug auf das Beschneidungsritual könnte das Judentum ihm Vorbild sein. Moslems, die einen Anspruch auf aufgeklärte Zivilisation haben, sollten ihre Kinder in den ersten Lebenstagen oder -wochen beschneiden lassen und dies nicht nur unter zivilisierten, medizinischen Bedingungen, sondern eben auch mit einem ausreichenden psychisch-familiären Schutz.</p>
<p>Als wir hier unseren satirischen Artikel zum Thema Beschneidung (<a title="Beschneidung: Ausnahmegenehmigung für Juden" href="http://www.aggromigrant.com/2012/06/29/beschneidung-ausnahmegenehmigung-fur-juden/" target="_blank">Beschneidung: Ausnahmegenehmigung für Juden</a>) veröffentlicht haben, wurden wir viel kritisiert. Die beiden oben genannten Artikel zeigen aber, wie nah wir damals an der Realität waren. Denn hier wird wieder nichts anderes getan, als die Differenz zwischen Juden (mit der &#8220;guten Beschneidung&#8221;) und Muslimen (mit der &#8220;barbarischen Beschneidung&#8221;) zu etablieren.</p>
<p>Die meisten muslimischen Jungen werden im Alter zwischen 3 und 5 Jahren beschnitten. Die Aussage, dass <em>&#8220;Muslimische Kinder werden oft mit acht oder zehn Jahren, manchmal sogar erst mit 14 in Anwesenheit der ganzen Familie und geladener Gäste beschnitten&#8221;</em> werden kann ich also nicht bestätigen. Beschneidungen mit 14 sind eher eine Ausnahme als die Regel. Nur wenn die Grundannahme falsch ist, kann die Schlussfolgerung auch nicht richtig sein. Oder auch kurz ausgderückt: Shit in = Shit out.</p>
<p>Josef Ludin nimmt auch den Beschneidungszeitpunkt zum Anlass, um nicht nur die &#8220;muslimische Beschneidung&#8221; anzugreifen, sondern auch generell um sich zu hauen. Deshalb dürfen die szenetypischen Schlagwörter wie &#8220;Scharia&#8221;, &#8220;Demokratie, &#8220;Aufklärung&#8221;, &#8220;Zivilisation&#8221; nicht fehlen. Bei Ludin ist dies aber keine besondere Überraschung, ist er doch früher schon mit ähnlichen Ausfällen aufgefallen. Seine Artikel &#8220;<a href="http://www.welt.de/print/die_welt/debatte/article13317626/Ideologie-der-Macht.htmlg=AFQjCNGg86ebyWB-JF4thvKYxtpL0JBgxg" target="_blank">Ideologie der Macht</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13508620/Breiviks-Islamhass-war-fuer-seine-Tat-nebensaechlich.html" target="_blank">Breiviks Islamhass war für seine Tat nebensächlich</a>&#8221; sind nur eine kleine Auswahl seiner geistig sehr wertvollen Argumentationskunst. Und so versucht er auch wieder SEIN Bild vom Islam, bzw. von der &#8220;muslimischen Beschneidung&#8221; zu entwerfen. Wenn man Ludin so liest, möchte man meinen, dass in irgendeiner Wohnung bizarr gekleidete alte Männer mit schwarzem Rauschebart und Axt in der Hand auf die Genitalien eines 6-Jährigen eindreschen, während die ganze Sippe des Jungen applaudiert und &#8220;Tod dem Westen&#8221; skandiert. Wenn ihr das tatsächlich glaubt, muss ich euch enttäuschen.</p>
<p>Ich wäre eher dafür , dass die beiden psycho-geschädigten Autoren mal mit den Menschen, die betroffen sind sprechen, bevor sie irgendetwas analysieren. Ich habe zumindest bisher keinen Artikel über muslimische Jungen gesehen, wo eben genannte von ihren &#8220;traumatischen&#8221; Erlebnissen erzählen. Komisch, nicht wahr? Ich kenne nämlich in meinem Bekanntenkreis keinen einzigen, der zusammengebrochen ist, weil ihm die Beschneidung zu schaffen gemacht hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wort zum Sonntag: Singpflicht&#8230;ich bin für Denkpflicht</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jul 2012 19:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Qanakke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Das Aggro-Wort zum Sonntag]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfolgreiche Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
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		<category><![CDATA[Mesut Özil Nationalmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Mesut Özil Sami Khedira]]></category>
		<category><![CDATA[Singpflich für Nationalspieler]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sportinteressiereten unter euch kennen vielleicht Gerhard Mayer-Vorfelder. Herr Mayer-Vorfelder arbeitet seit Jahren im Profi-Fussball und war Präsident des VfB Stuttgart und auch für den DFB tätig. Im Alter von... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/21/wort-zum-sonntag-singpflicht-ich-bin-fur-denkpflicht/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sportinteressiereten unter euch kennen vielleicht Gerhard Mayer-Vorfelder. Herr Mayer-Vorfelder arbeitet seit Jahren im Profi-Fussball und war Präsident des VfB Stuttgart und auch für den DFB tätig. Im Alter von 79 Jahren hat er nun eine lustige Diskussion über das Verhalten von deutschen Nationalspielern mit Migrationshintergrund angestoßen. <img class="alignright" src="http://www.swr.de/-/id=10067484/property=zoom/width=512/height=288/pubVersion=2/1lp3o59/index.jpg" alt="" width="288" height="162" /></p>
<blockquote><p>&#8220;Der Bundestrainer muss die Singpflicht durchsetzen. Notfalls in einem Vier-Augen-Gespräch. Er sagt immer, er könne sie nicht zwingen. Ich sage aber: Klar kann man die Spieler zwingen. Wenn sich einer der Spieler dann immer noch beharrlich weigert, dann wird er eben nicht mehr eingeladen&#8221;, so Mayer-Vorfelder in einem Interview mit der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung. (<a href="http://www.swr.de/sport/-/id=1208948/nid=1208948/did=10067512/4g3m6m/index.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Viele erinnern sich noch an das Halbfinale gegen Italien, als Ballotelli Deutschland aus dem Turnier schoss. Vor dem Spiel standen die Italiener Schulter an Schulter und sangen ihre Nationalhymne mit so einer Leidenschaft, das der spätere Sieg keine Überraschung mehr war. Auf der anderen Seite stand die deutsche Nationalmannschaft, mit Spielern wie Podolski (polnische Wurzeln), Özil (türkische Wurzeln), Khedira (iranische Wurzeln) oder Boateng (ghanische Wurzeln). Diese Spieler sangen nicht mit.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Italiener haben mit Inbrunst mitgesungen &#8211; und auch mit der gleichen Leidenschaft für ihr Land gespielt. Und wir? Das sah fast schon beschämend aus.&#8221;</p></blockquote>
<p>Und warum singen diese Nationalspieler nicht? Aus Respekt vor Ihren Wurzeln. Doch das nimmt Mayer-Vorfelder den Spielern nicht ab!</p>
<blockquote><p>&#8220;Das glaubt doch kein Mensch, dass Khedira nicht mitsingt, weil er so einen großen Respekt vor Tunesien hat. Der Migrationshintergrund ist für mich keine ausreichende Begründung, stumm zu bleiben&#8221;, findet Mayer-Vorfelder deutliche Worte. &#8220;Ich kann nicht für die DFB-Auswahl auflaufen und alle Vorteile einstreichen wollen, dann aber so tun, als wäre ich nur ein halber Deutscher.&#8221;</p></blockquote>
<p>Erst ging es um einen halben oder ganzen Schniedel, jetzt spricht man von einem halben Deutschen wenn man die Nationalhymne nicht singt. Ein Logiker würde jetzt sagen, das man mit dem Singen der Nationalhymne nun ein ganzer Deutscher wird. Ich gehe gleich auf den Balkon und werde nun Deutscher&#8230; ganz einfach.</p>
<p>Was für ein Quark der alte Mann da von sich gibt. Mittlerweile haben viele Funktionäre des Deutschen Fussball Bundes sich von diesen Aussagen distanziert. Man darf niemanden zu etwas zwingen &#8211; das ist Fakt. Die Argumentation von Herrn Mayer-Vorfelder geht mir an einem Punkt eh&#8217; auf den Senkel. Er spricht von Vorteilen, die man bekommt, wenn man als deutscher Nationalspieler durch die Welt reist. Hier genau kommen wir zum Henne-Ei Problem. Wer profitiert von wem? Es ist wohl offensichtlich, das eher die deutsche Nationalmannschaft von den ganzen Spielern mit Migrationshintergrund profitiert. Warum gibt es sonst alle paar Monate den Zoff mit ausländischen Fussball-Verbänden, die versuchen die in der BRD aufgewachsenen Migranten für das Heimatland Ihrer Eltern zu gewinnen? Da sprangen Funktionäre des DFB als ein Deutscher mit Migrationshintergrund sich mit 20 doch für das Land der Eltern entschied. Als ob die türkische Nationalmannschaft traurig darüber gewesen wäre, wenn Mesut Özil sich nicht für Deutschland entschieden hätte&#8230; keiner der deutschen Nationalspieler mit Migrationshintergrund wäre nicht uninteressant für das andere Land&#8230;</p>
<p>Das diese dummen Aussagen einen faden Beigschmack für den Zukunft hinterlassen werden weiss der DFB natürlich, weshalb man sich sofort von diesen Aussagen distanziert hat&#8230;ein 18 jähriger Migrant würde nach solchen Diskussionen zweimal überlegen, ob er für Deutschland spielen soll&#8230;sein Umfeld wird mahnend die Finger heben und den Jungen warnen..:&#8221;Guckst du&#8230;die wollen das du Singen musst&#8230;bald musst du auch bestimmt deinen Namen ändern&#8221;&#8230;im Angst machen sind wir Migranten-Bombe <img src='http://www.aggromigrant.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Kotzen mit / durch / auf die Oberkomikerin der Komikernation</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 17:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Qanakke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Warum bestätigen einem bestimmte Menschen die schrägsten Vermutungen? Erst gestern dachte ich laut darüber nach, wie denn die ganze Beschneidungsdebatte wohl laufen würde, wenn nur Muslime betroffen wären? Wird dieses... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/17/kotzen-mit-durch-auf-die-oberkomikerin-der-komikernation/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Warum bestätigen einem bestimmte Menschen die schrägsten Vermutungen? Erst gestern dachte ich laut darüber nach, wie denn die ganze Beschneidungsdebatte wohl laufen würde, wenn nur Muslime betroffen wären? Wird dieses Thema jetzt nur diskutiert, weil auch die jüdischen Kinder betroffen sind? Da dachte ich so laut vor mich her, verbrachte einen schönen Abend und hörte heute morgen im Radio folgende Nachricht:</p>
<p><img class="alignright" src="http://p4.focus.de/img/gen/l/G/HBlGagY0_Pxgen_r_300xA.JPG" alt="" width="300" height="199" /></p>
<blockquote><p>Die „Bild“-Zeitung und die „Financial Times Deutschland“ zitierten Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag unter Berufung auf CDU-Mitglieder mit den Worten: „Ich will nicht, dass Deutschland das einzige Land auf der Welt ist, in dem Juden nicht ihre Riten ausüben können. Wir machen uns ja sonst zur Komikernation.“<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/wir-machen-uns-zur-komikernation-merkel-will-beschneidungen-billigen_aid_782613.html" target="_blank">(Quelle)</a></p></blockquote>
<p>Was geht einem Deutschen mit Migrationshintergrung wie mir in dem Moment durch den Kopf? Nicht viel, ich hätte nur kotzen können. Kotzen auf diese Aussage, kotzen darüber, das meine Gedanken vom Vortag sich bestätigt haben. Kotzen auf die Politik dieses Landes, die Probleme von Ausländern &#8211; sei es religiös oder politisch bedingt- unterschiedlich angeht. Hebt nur ein daher gelaufener Jude seine Hand und beschwert sich läuten bei sämtlichen Politikern zu Lande die Alarmglocken. &#8220;Ungerechtigkeit gegenüber den Junden- geht nicht! Die Juden, die müssen immer die Extrawurst bekommen, sonst hätten wir aus unserer Geschichte nichts gelernt. Was würde denn sonst der Rest der Welt sagen?&#8221; Es interessiert kein Schwein auf der Welt, wieviele juden von diesem Ritual letzendlich betroffen sind und wieviele Muslime. Gegenüber paar hunder tausend Juden stehen Millionen von Muslimen gegenüber, aber die sind ja nicht wichtig. Zu denen war man ja immer nett, hat den Job und Geld gegeben, deshalb darf man nun auf denen rumtrampeln. Wonach werden Ausländer sortiert? Nach der eigenen Geschichte? Moment&#8230;in einer Demokratie sollte es doch fair und sauber vorgehen&#8230;ist das etwa das deutsche Demokratieverständnis? Wie war das noch mit &#8220;jeder Mensch ist gleich und blablabla&#8221;? An welcher Stelle kommen eigentlich hier Muslime, würde mich echtmal interessieren&#8230;</p>
<p>In solchen Momenten fragt ich mich wirklich, warum ich hier überhaupt lebe? Klar, ich bin hier geboren und aufgewachsen, jedoch bin ich genauso im Land meiner Eltern willkommen &#8211; ein Gefühl das ich hier sehr sehr selten erlebt habe. Nichts anderes als Kotzen beschreibt meine Gefühlslage auf diese ganze Pimmel-Diskussion. Ich müsste Deutschland den Rücken zurückkehren, und so denken auch soviele Deutsche mit Migrationshintergrund, die hier nicht auf Pump leben&#8230;es sind Menschen, die der Gesellschaft einen sinnvollen Beitrag leisten, Menschen die der deutschen Wirtschaft zu Gute tun&#8230;die verpissen sich bald..jedes Jahr immer mehr&#8230;und jeder kann dreimal raten welche Migranten hier bleiben&#8230;das Ganze kotzt einen echt nur a..mittlerweile ist der Schniedel eines Juden wichtiger, als der eines kleinen Ali&#8230;Kotzen!</p>
<p>Das richtig geile sind ja die Aussagen von einigen ach-so-wichtigen jüdischen Herren:</p>
<blockquote><p>Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland sagte, sollte sich die Rechtsauffassung des Landgerichts Köln durchsetzen, sei dies das Ende des jüdischen Lebens in Deutschland: „Dann müssten wir gehen.“ Der Landesrabbiner von Baden-Württemberg, Netanel Wurmser sagte, das Urteil „weckt Erinnerungen an schlimmste Szenarien jüdischer Verfolgung“. (<a href="http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-26561/juedischer-publizist-im-focus-online-interview-michel-friedman-beschneidung-ist-kernpflicht-juedischer-familien_aid_783261.html" target="_blank">quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Wenn die deutsche Politik jedesmal vor Argumenten basierend auf der Geschichte (Netanel Wurmser sagte, das Urteil „weckt Erinnerungen an schlimmste Szenarien jüdischer Verfolgung“) so einbricht, wird man die Geschichte nie als Geschichte sehen können, sondern als Teil der Gegenwart&#8230;ich sage ja:Kotzen! </p>
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		<title>Arbeitslosigkeit unter Beschneidern steigt!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jul 2012 16:53:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Deutschistan Nachrichtendienst</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine neue gefährdete Berufsgruppe macht den Agenturen für Arbei Kopfschmerzen. Nach dem kürzlichen Verbot der Beschneidung stehen tausende von Beschneidern vor der Arbeitslosigkeit. Bei der Agentur für Arbeit in Köln... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/13/arbeitslosigkeit-unter-beschneidern-steigt/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/03/AggroSatire.png" alt="" width="125" height="132" />Eine neue gefährdete Berufsgruppe macht den Agenturen für Arbei Kopfschmerzen. Nach dem kürzlichen Verbot der Beschneidung stehen tausende von Beschneidern vor der Arbeitslosigkeit. Bei der Agentur für Arbeit in Köln meldeten sich bereits in den letzten Tagen 3.744 Beschneider aus dem Großraum Köln als arbeitslos. Die Sachbearbeiterin Martina Hahne: „Es ist natürlich traurig, wenn sich soviele Menschen als arbeitslos melden. Manchmal weiss ich nicht, ob der deutschen Politik oder Justiz überhaupt klar ist, welche Folgen Ihre Entscheidungen teilweise haben“. Ahmet Keser, ein erfahrener Beschneider aus Köln Kalk ist einer der Opfer der neuen Gesetzesgebung. „Ich habe mein ganzes Leben nur diesen Beruf ausgeübt. Soll ich jetzt auswandern nach Belgien? Dort darf man es noch. Ok, bei meinem Job brauche ich nicht unbedingt die Landessprache, aber trotzdem ist das für mich mit 46 Jahren eine große Umstellung. Zumal in Belgien auch viele muslimische Kinder aus afrikanischen Ländern leben.“ Eine Option ist natürlich immer eine Umschulung, jedoch sind hier vergleiche Berufstätigkeiten Mangelware. „Wir sondieren natürlich den Markt, aber versuchen Sie mal einen jahrelangen Beschneider davon zu überzeugen, er könnt jetzt auch gut als Busfahrer arbeiten.“ so Martina Hahne. <img class="alignleft" src="http://www.spiegel.de/img/0,1020,718979,00.jpg" alt="" width="225" height="225" /></p>
<p>Ein Berufszweig freut sich jedoch über mögliche neue Fachkräfte. Der deutsche Metzgerverband (DMV) sucht händedringend nach Fachkräften, die ein Talent für den Umgang mit einem Messer haben. Vorstand Manfred Klinge äußerte sich heute Morgen exklusiv dem DND mit dem Kmomentar „Wir brauchen Leute, die – ich sach ma so- Experten im Würstchen-Schneiden sind“.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Bundesamt für Verfassungs- und Neonazischutz</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 09:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[O Verfassungsschutz, welch&#8217; Schutz hattest Du mir die Jahre über gegeben, Angst gemacht vor den bösen Moslems, doch Hirn und Augen geschlossen bei Nazis, Du hast schnell ausgeholfen mit Personal,... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/12/bundesamt-fur-verfassungs-und-neonazischutz/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 60px;"><em>O Verfassungsschutz, welch&#8217; Schutz hattest Du mir die Jahre über gegeben,</em><br />
<em> Angst gemacht vor den bösen Moslems, doch Hirn und Augen geschlossen bei Nazis,</em><br />
<em> Du hast schnell ausgeholfen mit Personal, damit Nazidreck konnte überleben</em><br />
<em> Am Ende warst du &#8216;ne Bauchrednerpuppe, im Arsch die Hand von Nazis.</em></p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7159" title="BfVN" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/07/BfVN-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Hat irgendjemand noch Vertrauen in den Verfassungsschutz? Jetzt mal ehrlich? Jahrelang haben wir von den Vollpfosten beim Verfassungschutz in regelmäßigen Abständen erklärt bekommen, wie gefährlich denn Moslems sind. Nun wird aber deutlich, dass der deutsche Verfassungsschutz als Behörde dauernd vergewaltigt wurde. Zum einen</p>
<ul>
<li>von nichtsnutzigen, unfähigen <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/frueherer-thueringer-verfassungsschutz-praesident-roewer-er-war-eher-ein-kuenstler-1.1409910" target="_blank">Führern&#8230; äääh&#8230; Präsidenten</a>,</li>
<li>zum anderen von Mitarbeitern, die sich so reingesteigert haben in ihre Provokationsarbeit, dass sie dabei auch <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-07/verfassungsschutz-nsu-mord" target="_blank">Menschen töten bzw. es zulassen, dass Menschen getötet werden</a></li>
<li>und zuallerletzt die ganzen Islamhasser und ihre Webseiten, die jeden Bericht des verfassungsschutzes breittreten, um ihren Hassideologien eine Pseudo-seriöses Gewand zu geben.</li>
</ul>
<p>Für mich gilt ab jetzt eins: Berichte und Mitteilungen des Verfassungsschutzes haben für mich genausowenig Aussagekraft wie feuchte Fürze von Schimpansen.</p>
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		<title>Skandal! V-Männer der NSU beim Verfassungsschutz enttarnt</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jul 2012 09:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwickau (dnd) - Nach den Rücktritten der Verfassungsschutz-Chefs Heinz Fromm und Lothar Sippel deutet sich ein Skandal an. Wie nun bekannt wurde arbeiteten beide jahrelang unerkannt als V-Leute für die... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/06/skandal-v-manner-der-nsu-beim-verfassungsschutz-enttarnt/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="size-full wp-image-5125 alignright" title="AggroSatire" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/03/AggroSatire.png" alt="" width="125" height="132" />Zwickau (dnd) -</em> Nach den Rücktritten der Verfassungsschutz-Chefs Heinz Fromm und Lothar Sippel deutet sich ein Skandal an. Wie nun bekannt wurde arbeiteten beide jahrelang unerkannt als V-Leute für die Nationalsozialistische Untergrund (NSU. Dabei konnten sie aufgrund ihrer Positionen immer wieder grundlegende Details und wichtige Informationen an die NSU weiterleiten.</p>
<p>In einem Brief an das Bundeskanzleramt (Anm. d. Red.: Liegt dem DND vor) bestätigte die NSU Fromm und Sippel als V-Männer. Sie hätten &#8220;sehr gute Arbeit geleistet&#8221; und hätten es &#8220;geschafft, den Nachrichtendienst entscheidend in seiner Arbeit zu stören&#8221;. Der Verfassungsschutz wäre immer sehr nah dran&#8221; gewesen, aber vor allem Fromm sei &#8220;ein sehr intelligenter Mann&#8221;. <img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7142" title="Fromm und Sippel" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/07/Fromm-und-Sippel-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Auch als es keinen Ausweg mehr für die NSU gab, sollen beide V-Männer dafür gesorgt haben, dass die anderen Mitarbeiter des Verfassungsschutzes in Lethargie und akute geistige Umnachtung verfielen. Sehr gerissen war sein Schachzug, den Rechtsextremismus als Gefahr in den Vordergrund zu stellen, um im Anschluss jegliche Arbeit an diesem Thema fallen zu lassen. Später folgte dann der von Fromm in den Fokus gerückte Islamistische Terrorismus. Damit schaffte er es den gesamten bundesdeutschen Verfassungsschutz lahmzulegen.</p>
<p>Fromm wurde aber nachlässig und das Schreddern von NSU-Ermittlungsakten Ende 2011 flog auf und ermusste um eine Versetzung in den vorzeitigen Ruhestand ersuchen. Obwohl damit ein gewaltiger Schlag gegen die NSU gelang ist diese weiterhin überzeugt ihre Arbeit erfolgreich fortzusetzen: &#8220;Ihr glaubt doch wohl nicht, dass das die einzigen Leute von uns beim Verfassungsschutz waren.&#8221; sagte ein ranghoher NSU-ler der unerkannt bleiben wollte.</p>
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		<title>Der Koran – Ein nahöstlich-europäischer Text</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2012 08:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ohjemine</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Muslime gehören zu Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Geben Sie es zu! Sie haben beim Titel ein wenig gestutzt. Nahöstlich, definitiv! Aber europäisch?! Ein Oxymoron – der Koran kann nur nahöstlich sein. Mit Europa kann und sollte er... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/04/der-koran-%e2%80%93-ein-nahostlich-europaischer-text/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geben Sie es zu! Sie haben beim Titel ein wenig gestutzt. Nahöstlich, definitiv! Aber europäisch?!</p>
<p>Ein Oxymoron – der Koran kann nur nahöstlich sein. Mit Europa kann und sollte er auch nichts zu tun haben. Möglichst weit weg soll er sein der Koran. Zumindest hat das die in den vergangenen Wochen stattfindende Furore um die Koranverteilung erneut bewiesen. Der Koran, ein gefährlicher und archaischer Text – unlesbar, unzugänglich und nicht willkommen in der geistigen und zivilisierten Welt Deutschlands.</p>
<p>So oder so ähnlich könnte man das soziale Klima um den Koran beschreiben.</p>
<p>Mit seinen kritischen Äußerungen hat Bundespräsident Joachim Gauck nur bestätigt dass die Mehrheitsgesellschaft der Nichtmuslime in Deutschland nur wenig Kenntnis über die christlich-islamische oder europäisch-morgenländische Geschichte verfügt. Ein Blick in die Standardliteratur wie Hugh Goddard’s <em>A History of Christian-Muslim Relations </em>beweist anhand historischer Fakten dass der Islam für die christlich-europäische Gemeinde keineswegs ein Fremdkörper war. Ein kleiner Blick auf die berühmte Ausstellung „1001 Erfindungen“ (<a href="http://www.1001inventions.com/">http://www.1001inventions.com/</a>) reicht aus um sich davon zu vergewissern dass Mathematik, Geographie, Medizin, Astronomie, Theologie und viele andere Wissenschaften vom 7. bis 17. Jahrhundert von Spanien bis nach China von den Muslimen bereichert wurden. Muslimische Wissenschaftler nahmen ihre Inspiration hauptsächlich vom Koran, der sie dazu motivierte kontinuierlich nach Wissen zu streben und die Zeichen Gottes im Kosmos zu entdecken. Wie der berühmte Religionshistoriker Wilfred Cantwell Smith feststellte, ignoriert die Geschichtsschreibung bis heute die Tatsache dass Millionen Christen im ehemaligen byzantinischen Reich und in Nordafrika aus intellektuellen Gründen zum Islam konvertiert sind. Sozialer Aufstieg und politische Gründe haben in der Tat auch eine Rolle gespielt, aber wieso werden diesen Menschen nur weltliche Gründe unterstellt?!</p>
<p>Es ist schon erstaunlich wie einige hochrangige Persönlichkeiten sich vehement dagegen wehren dass Muslime irgendeinen konstruktiven Beitrag zur menschlichen Zivilisation leisten können oder dass es eine attraktive Seite am Islam geben könnte die Millionen in ihren Bann zog. Das der zivilisatorische Einfluss der Muslime zum Teil auch durch vergangene aggressive Kolonial –und Imperialpolitik des Westens unterbrochen wurde, scheint auch nur wenigen in den Sinn zu kommen. Eine etwas faire Geschichtsdarstellung scheint daher angebracht.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6771" title="Koran Tasbih" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/11/Koran-Tasbih-150x150.png" alt="" width="145" height="145" />In ihrem Vortrag „Der Koran – ein nahöstlich-europäischer Text“ an der Princeton Universität (<a href="http://video.ias.edu/stream&amp;ref=261">http://video.ias.edu/stream&amp;ref=261</a>) stellt die Koranwissenschaftlerin Prof. Dr. Angelika Neuwirth von der Freien Universität Berlin gängige Annahmen auf die Probe.</p>
<p>Sie stellt die These auf, dass der Koran zum gemeinsamen kulturellen Erbe Europas gehört und dass es genau diese Tatsache ist, die sie motiviert sich mit dem Koran auf intellektueller Ebene ernsthaft und aufrichtig auseinanderzusetzen. Deutschland, das durch viele als das jüdisch-christliche Abendland beschrieben wird, beruft sich in seinen Gründungsdokumenten auf das reiche Erbe der Spätantike: biblische und post-biblische Themen wie die patristische Literatur finden ihren Anklang in der deutschen Geschichte.</p>
<p>Interessanterweise ist der Koran genau wie die jüdischen und christlichen Schriften in der Epoche des siebten Jahrhunderts und in derselben Region, dem Nahen Osten, verwurzelt doch wird bis heute hartnäckig vom Verständnis des kulturellen Erbe Europas ausgeschlossen. Das Christentum und Judentum gehören zu Europa, der Islam aber nicht. Die gegenwärtige Politik und der gesellschaftliche Diskurs polarisieren in einem Masse, die den historischen Tatsachen einfach nur widersprechen.</p>
<p>Die Araber &#8211; ein nomadisches, unzivilisiertes, ignorantes Volk das keinerlei Beziehungen zu seinen Nachbarn &#8211; Byzanz und Persien (Christen, Juden, Zoroastrier etc.) – pflegte und ein isoliertes Dasein fristete? Keineswegs.</p>
<p>Durch archäologische Befunde und Dokumentationen wissen wir nun dass dies weit von der Realität entfernt ist. Massive Migration, Handel und religiöser Austausch waren Gründe dafür, dass die Araber in starkem Kontakt mit ihren Nachbarn standen und das ihnen die mesopotamische Kultur bekannt war &#8211; ein Grund warum sie keine Schwierigkeiten hatten sich in vielen Gebieten niederzulassen. Die Folgerung, dass Muslime als unzivilisiertes Volk alles vom Judentum und Christentum entnommen hätten und eine neue Religion konstruierten sollte aber vermieden werden. Solche Schlussfolgerungen werden bis heute von Menschen gemacht, die der Meinung sind das Muslime unfähig sind etwas Originelles zu produzieren und daher nur imstande sind sich in lokale Kulturen zu assimilieren. Abraham Geiger mit seinem Buch <em>Was hat Mohammed aus dem Judentume aufgenommen? </em>(1833)<em> </em>begann den Trend in diese Richtung.</p>
<p>Ein Blick in die Vergangenheit soll nur aufzeigen dass der Koran in kein historisches Vakuum geboren wurde sondern dass eine gewisse Kontinuität herrschte und die Menschen die dem Koran zuhörten über dessen Inhalte schon ein Vorwissen besaßen. Die Erwähnung von biblischen Propheten findet, ohne viele Details, ihren Anklang im Koran. Warum? Weil der Koran voraussetzt dass seine Zuhörerschaft eine Beziehung zur Thora und den Evangelien besitzt. Schließlich versteht sich der Koran nicht als neue sondern als die letzte, universale und andauernde Mitteilung aus einer Reihe göttlicher Offenbarungen – oder wie es Mustafa Ceric, der islamische Gelehrte aus Bosnien formuliert hat: Das Alte, das Neue und das Letzte Testament stehen in engem Zusammenhang zueinander. Der Koran war also eine wichtige Stimme im Konzert der Religionen des 7. Jahrhunderts und ist sie bis heute geblieben.</p>
<p>Gegenwärtig ist wenig zu lesen oder zu hören von den reichen und theologischen Diskursen der Spätantike an denen Juden, Christen und Muslime gemeinsam teilnahmen. Teilweise polemisch, manchmal sogar konfliktreich, doch offen und ehrlich und mit der Einsicht dass man sich miteinander auseinandersetzen muss und dass man keinerlei Scheu hat voneinander herausgefordert zu werden und zu lernen. Man denke an Theologen wie Johannes von Damaskus, Theodore Abu Qurra, Hunayn ibn Ishaq, Thomas Aquinas, Nikolaus Cusanus um nur einige in Erinnerung zu rufen, die den Koran studierten und ihre eigenen theologischen und philosophischen Traktate damit bereicherten.</p>
<p>Ob wir es wahr haben wollen oder nicht: Der Koran ist von zentraler Bedeutung im Leben der 1,5 Milliarden Muslime weltweit und der 4 Millionen Muslime in Deutschland. Seine kontinuierliche Relevanz in der positiven Identitätsstiftung vieler Muslime kann nicht ignoriert werden. Und weshalb sollen viele seiner Aspekte nicht auch Nichtmuslime ansprechen? Warum sollte der Koran also weniger von Bedeutung sein als das Alte und das Neue Testament oder „säkulare“ Texte? Wieso sollte der Koran im öffentlichen Diskurs über Moral, Ethik, Umwelt, Politik, Wirtschaft etc. nicht auch einmal von Nahem beäugt und ernst genommen werden? Es wird Zeit für ein Umdenken auf allen Ebenen.</p>
<p>Keiner wird es leugnen: göttliche Schriften wurden und werden missbraucht für wie auch immer geartete politische oder selbstsüchtige Ziele, doch sind säkulare Texte davon verschont? Es gab eine Zeit da galt die amerikanische Verfassung nur für „weisse Männer“ die nicht nur Frauen und Afro-Amerikaner radikal von jeglicher gesellschaftlicher Teilhabe ausschloss sondern sie nicht als würdige Individuen anerkannte.</p>
<p>Im Falle der „Bunten Republik Deutschlands“, sollte das reiche geistige Erbe des Nahen Ostens thematisiert und der Koran als „nahöstlich-europäisches Element“ wiederbelebt werden. Berührungspunkte, und davon gibt es viele, aber auch konfliktreiche Themen der Vergangenheit sollten kritisch unter die Lupe genommen werden. Besonders Lehrer mit multikulturellen Klassen müssen hier einen Schwerpunkt setzen und dieses Potenzial ausnutzen. Es ist in unserer pluralistischen Gesellschaft nicht länger tragbar das diese gemeinsame Geschichte in den Unterrichtsinhalten nicht thematisiert wird. Lehrer sollten fundamentale Themen über das gemeinschaftliche Miteinander besprechen können und versuchen ein gemeinsames Ethos in den Jugendlichen zu entwickeln.</p>
<p>Die inter-religiöse Arbeit muss stärker als zuvor ihren Schwerpunkt auf diese geschichtliche Auseinandersetzung ausbauen. Die Medienlandschaft sollte vermehrt Muslime in ihre Lobbys aufnehmen um eine faire Berichterstattung zu gewährleisten und um den öffentlichen Diskurs endlich zu erweitern. Die einseitige Berichterstattung die die Vielfalt der Muslime sehr selten wahrnimmt ist immer noch stark von der Realität entfernt. Politik und Wirtschaft sollten Muslime nicht nur als Empfänger sondern als ebenbürtige Gesprächspartner wahrnehmen.</p>
<p>Die junge Generation der Muslime ist nicht an einer passiven sondern aktiven Integration interessiert. Sie kennt die Sensibilitäten der Mehrheitsgesellschaft und kann sich konstruktiv einbringen. Sie möchte und sollte diesen reichen koranischen Diskurs dem öffentlichen Bewusstsein vorstellen und die Inhalte mit ihren Mitbürgern ausdiskutieren dürfen. Dies setzt aber voraus dass auch Nichtmuslime Bereitschaft signalisieren sich auf allen Ebenen zu öffnen. Alles andere würde nur auf einen falschen Kulturimperialismus hindeuten, der davon ausgeht dass Muslime keinerlei geistigen Beitrag leisten können. Vielen jungen Muslimen ist es schon gelungen das Beste der deutschen Kultur mit ihrer muslimischen Identität zu vereinbaren ohne darin einen Widerspruch zu sehen. Wieso sollte das umgekehrt anders sein? Nur so wird dann hoffentlich ein neues gemeinsames „WIR“, eine neue kollektive Identität entstehen, die sich nicht davor scheut Differenzen anzuerkennen.</p>
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		<title>Wie erkenne ich einen Terroristen?</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 07:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nationalheld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Verfassungsschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Verfassungsschutz hat bekanntlich viele Sorgen mit den Muslimen. Man denke alleine an die Gratis-Korane, die wie Streubomben über Deutschland abgeworfen wurden. Das geht so nicht weiter. Da steckt man... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/03/wie-erkenne-ich-einen-terroristen/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verfassungsschutz hat bekanntlich viele Sorgen mit den Muslimen. Man denke alleine an die <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106170290/Wut-ueber-Korane-in-deutschen-Fussgaengerzonen.html" target="_blank">Gratis-Korane</a>, die wie Streubomben über Deutschland abgeworfen wurden. Das geht so nicht weiter. Da steckt man die Köpfe zusammen und entwickelt Konzepte, die Deutschland auf dem Weg gegen Terrorismus helfen sollen.</p>
<p>„«Unser Ziel ist es, ein gesamtgesellschaftliches Präventionsnetzwerk zum besseren Schutz vor islamistischem Extremismus zu schaffen», schreibt Schünemann im Vorwort. Deshalb habe der Verfassungsschutz ein umfassendes <a href="http://www.news.de/politik/855325448/muslime-empoert-niedersachsen-verteilt-islamismus-checkliste/1/" target="_blank">Handlungskonzept</a> der Antiradikalisierung erarbeitet.“</p>
<p>Was dabei rausgekommen ist, kann man &gt;&gt; <a href="http://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=30947&amp;article_id=106665&amp;_psmand=30" target="_blank">hier</a> nachlesen:</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7130" title="Radikalisierungsbroschüre" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/07/Radikalisierungsbrosch%C3%BCre-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Allein die Titelbilder sind der Hammer. Um den Scheiß zu glauben, was die da geschrieben haben, muss man natürlich zu allererst ANGST erzeugen. Das Boy-Group-Foto mit den maskierten Verfassungsschutzmitarbeitern eignet sich dafür sehr gut. Alle Achtung Deutschland. Die Schwerter, Kalachnikofs und die Bombenanleitung runden das Ganze ab. Ich bin entzückt.</p>
<p>Jetzt zu den Inhalten! Wir wollen nur mal einige Beispiele aufgreifen:</p>
<p><strong>Ab Seite 70 kann man Lesen:</strong></p>
<p><strong>„&#8230;</strong>können Indikatoren islamistischer Radikalisierung dann gegeben sein, wenn&#8230;</p>
<ul>
<li>sichtbare äußere Veränderungen (Kleidung, Verhalten, Gewichtsverlust durch veränderte Essgewohnheiten etc.);</li>
<li>&#8230; längere Reisen in Länder mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung; besonderer Sprachunterricht;</li>
<li>intensive Beschäftigung mit dem Leben nach dem Tode oder dem Märtyrertum;</li>
<li>veränderte finanzielle Situation (nicht nachvollziehbare Einkünfte oder plötzliche Verschuldung).“</li>
</ul>
<p>Ich übersetze:</p>
<ul>
<li>Gewichtsverlust durch Vermeidung von Schweinefleisch und vom Schwein gewonnene Produkte wie Gelatine. Ganz übel wird es, wenn man Gummibärchen nicht mehr ist, weil sie mit Schweinegelatine produziert werden. Das ist man kurz vor dem Selbstmordanschlag!</li>
<li>Aufenthalte in der Türkei sind schon grenzwertig. Und die &#8220;Hadschis&#8221;, die in den Terrorausbildungszentren in Mekka/Medina waren, sind tickende Zeitbomben für den Westen.</li>
<li>Der Tod ist Tabu. Man soll einfach vor sich hinvegetieren, als wäre man unsterblich. Bis der Tod gaaanz zufällig einen trifft. Ach, stimmt, den Tod gab es auch noch. Man kann ja auch erst mit 150 Jahren sterben, warum soll man also mit 15 schon an den Tod denken. Da kann man doch gar nicht sterben.</li>
<li>Z.B. viel Geld vom Verfassungsschutz bekommen, um den Laden der Radikalen aufzumischen und deren wahres Gesicht zur Geltung bringen, indem sie selber radikal erscheinen und dann schauen, wer denn noch so folgt. Neeee, unter den Salafisten hat es solche Typen nicht gegeben. Die gibt es nur in der Nazi-Szene.</li>
</ul>
<p>So so Verfassungsschutz, ihr habt echt den Durchblick. Das sieht man ja aktuell auch in den Medien. Die NSU-Akten habt ihr schnell noch vernichtet, damit nicht rauskommt, dass ihr die Dönermorde geduldet oder sogar verschuldet habt. Vergesst bitte nicht, schnell noch die Akten über die Salafisten zu vernichten, die auf eurer Gehaltsliste stehen, um den Islam extremistisch darzustellen. Das wäre wieder mal peinlich.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schnipp schnapp, Schniedel ab!*</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2012 12:13:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kopftuchmaedchen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur wegen EINER muslimischen Familie aus Köln, die ihren Sohn angeblich fehlerhaft beschneiden ließ und wegen Blutungen ins Krankenhaus musste, sieht sich das Kölner Landesgericht berechtigt, ein neues Gesetz, nämlich... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/07/02/schnipp-schnapp-schniedel-ab/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wegen EINER muslimischen Familie aus Köln, die ihren Sohn angeblich fehlerhaft beschneiden ließ und wegen Blutungen ins Krankenhaus musste, sieht sich das Kölner Landesgericht berechtigt, ein neues Gesetz, nämlich ein Verbot der Beschneidung, zu erlassen. Hm&#8230; interessant!</p>
<p>So einfach geht das also?!?! Alle Muslime und Juden, aber auch nichtreligiöse Menschen, die bei der Beschneidung der Jungen eine ästhetische und hygienische Behandlung sehen, dürfen nicht mehr über das Wohl ihrer eigenen minderjährigen Söhne entscheiden. Alle Muslime und Juden und andere Befürworter der Beschneidung sind automatisch böse, fahrlässig körperverletzende, grausame Eltern???</p>
<p>DAS kann ja wohl nicht wahr sein. Diese Annahme und die damit verbundene Absicht, Jungen vor der Beschneidung &#8220;zu retten&#8221;, weil sie ja sonst &#8220;wahrscheinlich verbluten oder keine Ahnung wie leiden würden&#8221;, ist meiner Meinung nach ein großer Eingriff in die private und religiöse Lebensart eines jeden muslimischen / jüdischen Bürgers der Bundesrepublik.</p>
<p>Obwohl es heute genug Ärzte und Kliniken gibt, die kompetent und professionell operieren und ohne Komplikationen die Beschneidung durchführen können, dies sogar als ästhetisch-chirurgischen Eingriff gern tun, weil sie daran ihr Geld verdienen, findet das Kölner Landesgericht, dass die Beschneidung von Jungen eine Gefahr ist und deshal<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7127" title="Sünnet Cocuk" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/06/S%C3%BCnnet-Cocuk-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />b abgeschafft werden muss.</p>
<p>WAS wird eigentlich mit diesem Gesetzt bezweckt? Sind die Kölner Landesrichter islamophob oder rassistisch oder antisemitisch? Hat der Kläger aus dem Krankenhaus, wo der Junge behandelt wurde, nur einen Grund gefunden, um seine Antipathie gegenüber Muslimen oder Juden mit der Klage zum Ausdruck zu bringen?</p>
<p>Auf jeden Fall denke ich, dass kritische Artikel, Protestbriefe oder Presseerklärungen von islamischen/jüdischen Verbänden gegen dieses Gesetzt nicht ausreichend sind. ES MUSS MEHR GETAN WERDEN.</p>
<p>Es müssen Demos und Meetings mit Tausenden Teilnehmern veranstaltet werden, vor dem Kölner Landesgericht, dem Kölner Rathaus und ähnlichen Einrichtungen. Es müssen sich Gelehrte aus der islamischen Welt zusammen setzen und einen Beschluss gegen das Verbot der Beschneidung erlassen. Außerdem finde ich, dass sich Botschafter und Landesvertretungen von islamisch geprägten Staaten nicht nur zu diesem Thema protestierend äußern sollten, sondern ihre Auslandsbürger vor diesem islamfeindlichen Gesetzt energisch beschützen müssen!!!</p>
<p>Sonst werden weitere Landesgerichte mit ähnlichen Gesetzen und Verboten folgen. Frankreich ist ja mit dem Kopftuchverbot ein Beispiel&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>euer Kopftuchmädchen aus Berlin</p>
<p><em>Info für Nichtmuslime</em>: Bei der Beschneidung eines Jungen wird der überflüssige Teil der Vorhaut am Penis entfernt. Dies hat die Folge, dass sich keine Bakterien und Urinreste in der Hautfalte sammeln können. Somit ist schlechtem Geruch, Unreinheit, im Schlimmsten Fall Entzündungen und Schmerzen vorgebeugt. Im Islam ist die Beschneidung eine ehrenvolle Praxis seit Abraham und wird mit Festen und Geschenken gefeiert.</p>
<p>* Ich habe diesen Titel bewusst gewählt und kritisiere damit diejenigen ungebildeten und männlichen Muslime, die den Jungen &#8220;scherzhaft&#8221; Angst vor der Beschneidung machen wollen, und erzählen, es würde der ganze Penis mit dem Beil abgeschnitten und es würde höllisch wehtun. x_x</p>
<p><em>Notiz</em>: Meine Beiden Brüder wurden von einem Profi schmerzfrei per Lasertechnik beschnitten und haben wenige Stunden nach dem Eingriff gespielt als wäre nichts passiert.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bist du Gangsta, oda was?</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 09:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Migrant X</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Gangs]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendgangs]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendkriminalität]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein offener Brief an die Journalisten von &#8220;Investigativ&#8221;. Betreff: Reportage über Duisburg Liebe &#8220;Investigativ&#8221;-Journalisten Ich habe Eure Reportage gesehen. Vielen Dank auch! Ich hatte für einen Moment das Gefühl, dass... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/06/30/bist-du-gangsta-oda-was/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein offener Brief an die Journalisten von &#8220;Investigativ&#8221;.</p>
<p>Betreff: <a href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/rtl-ii-soll-jungs-aus-hochheide-gegen-geld-zu-gangstern-gemacht-haben-id6686889.html" target="_blank">Reportage über Duisburg</a></p>
<blockquote><p>Liebe &#8220;Investigativ&#8221;-Journalisten</p>
<p>Ich habe Eure Reportage g<img class="alignright size-thumbnail wp-image-7089" title="Investigativ" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/05/Investigativ-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />esehen.<br />
Vielen Dank auch!<br />
Ich hatte für einen Moment das Gefühl, dass Deutsche recht haben. Das Sarrazin recht hatte.</p>
<p>Ich hatte Euch tatsächlich, <strong>trotz besseres Wissens</strong>, geglaubt!<br />
Ich hatte mich für die Türken in dieser Reportage geschämt. Für den Bullshit, den die da von sich gegeben haben.</p>
<p>Liebe &#8220;Investigativ&#8221;-Journalisten</p>
<p>Wenn Ihr schon Türken, insbesondere die Gangster unter uns, interviewen wollt, dann geht gefälligst zu den richtigen. Die wissen, was mit Typen wie Euch zu geschehen hat, die zuviele fragen stellen &#8230;</p></blockquote>
<p>Ey Vatandaş!</p>
<p>Onlar tekrar size geldiğinde çekinmeyin, siktir çekin!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Beschneidung: Ausnahmegenehmigung für Juden</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2012/06/29/beschneidung-ausnahmegenehmigung-fur-juden/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 07:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschistan Newsticker]]></category>
		<category><![CDATA[Beschneidung]]></category>
		<category><![CDATA[Juden]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Köln (dnd) &#8211; Nach heftigen Protesten und Kritik von jüdischen und muslimischen Religionsgemeinden an dem &#8220;Beschneidungs-Urteil&#8221; des Landgerichts Köln bahnt sich eine sensationelle Wende an. Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/06/29/beschneidung-ausnahmegenehmigung-fur-juden/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Köln (dnd)</em> &#8211; Nach heftigen Protesten und Kritik von jüdischen und muslimischen Religionsgemeinden an dem &#8220;Beschneidungs-Urteil&#8221; des Landgerichts Köln bahnt sich eine sensationelle Wende an. Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr Deutschistan Nachrichtendienst, dass die Richter ihr Urteil nachträglich ändern wollen. In einer eilig einberufenen Sonderverhandlung berieten Richter und Anwälte über den Sachverhalt neu. <img class="alignleft size-full wp-image-5125" title="AggroSatire" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/03/AggroSatire.png" alt="" width="125" height="132" />Anwalt Stefan Sichel, der an den Gesprächen teilnahm erklärte vor Journalisten, dass das Urteil eine kleine aber feine Trennung beinhalten soll.</p>
<p>Demnach dürfen Juden weiterhin aus religiösen Gründen eine Beschneidung an Kindern vornehmen. Ausgeschlossen sind Muslime. &#8220;Wenn man darüber nachdenkt ist diese Entscheidung absolut richtig&#8221; verriet Anwalt Sichel. &#8220;Juden haben sich eine Sondergenehmigung verdient. Wir haben sie fast ausgerottet und aus unserer Geschichte heraus haben wir eine bestimmte Verantwortung. Muslime hingegen haben doch bisher fast gar nicht gelitten. Die paar Brandstiftungen und Döner-Morde reichen am Ende halt einfach nicht aus&#8221;.</p>
<p>Währenddessen sind einige Muslimverbände auf der Suche nach Lösungen. Ahmad Ali Ben Yunes vom Verein Kölner Muslime e.V. empfiehlt seinen Glaubensbrüdern besonnen zu reagieren: &#8220;Wenn alle Stricke reißen, heißt es Kippa auf&#8217;n Kopp und ab zum jüdischen Arzt!&#8221;.</p>
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		</item>
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		<title>Kampf um die Vorhaut</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2012 08:16:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nationalheld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich glaube es (wieder mal) nicht. Jetzt geht die Islamhetzte definitiv unter die Gürtellinie. Deutschland kämpft um die Vorhaut. Ein Fall in Köln hatte dafür gesorgt, dass die Staatsanwaltschaft sich... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/06/28/kampf-um-die-vorhaut/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube es (wieder mal) nicht. Jetzt geht die Islamhetzte definitiv unter die Gürtellinie. Deutschland kämpft um die Vorhaut. Ein <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/urteil-zu-beschneidung-muslime-und-juden-reagieren-empoert-auf-unerhoerten-akt-1.1394663" target="_blank">Fall in Köln</a> hatte dafür gesorgt, dass die Staatsanwaltschaft sich für das Recht der körperlichen Unversehrtheit des Kindes entschieden hat und den Eltern verbietet, die religiös motivierte Beschneidung durchzuführen.</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7106" title="Beschneidung" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/06/Beschneidung-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Was für ein Schwachsinn. Dann müsste man den Kindern keine Namen geben dürfen, da es manchmal zu einer mentalen Körperverletzung führt, wenn die Kinder im jungen Alter wegen dem Namen gehänselt werden. Dann soll man warten, bis das Kind sich selber entscheiden kann.</p>
<p>Naja, was viele trotz aller Bemühungen nicht geschafft haben, schafft jetzt die Vorhaut. Sie bringt Juden und Muslime unter einen (Vor)Hut. Man kämpft jetzt gemeinsam gegen diese völlig absurde Entscheidung. Daher sehe ich gute Chancen, dass diese Entscheidung revidiert werden muss.</p>
<blockquote><p>„Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden, sprach von einem &#8220;beispiellosen und dramatischen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften&#8221;. Die Beschneidung von neugeborenen Jungen werde seit Jahrtausenden weltweit praktiziert, sagte Graumann. &#8220;In jedem Land der Welt wird dieses religiöse Recht respektiert.&#8221; Den Bundestag forderte er auf, in der Frage schnell Rechtssicherheit zu schaffen.“ (<a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/urteil-zu-beschneidung-muslime-und-juden-reagieren-empoert-auf-unerhoerten-akt-1.1394663" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Auch die Islamfeinde melden sich zu Wort:</p>
<p>„Der österreichische Laizisten-Verein &#8220;Initiative Religion ist Privatsache&#8221; bezeichnete die Entscheidung aus Köln als &#8220;wichtige und längst fällige Weichenstellung&#8221;. Vorstandsmitglied Heinz Oberhummer sagte: &#8220;Körperverletzung ist Körperverletzung und Kinder können von dem Genuss der Grundrechte nicht ausgeschlossen werden. Und schon gar nicht aus religiösen Gründen.&#8221; Oberhummer kritisierte die entsprechende Rechtsprechung in Wien. Sie fördere die &#8220;religiöse Bevormundung von Kindern&#8221;.“</p>
<p>Kopfschüttel&#8230; Als mein deutscher Arbeitskollege sich mit 35 beschneiden musste, weil seine Vorhaut zu eng war, hat er mir seine Erfahrungen geschildert. (Achtung: es wird ekelig) Er war froh, dass nach dem Pinkeln keine Pisse mehr in der Vorhaut übrig blieb und daher seine Genitalzone von üblen Gerüchen befreit wurde. Ich zitiere: „Denn egal wie sehr man schüttelt, die Vorhaut wird in jedem Fall nass“. Von der Pilzgefahr möchte ich gar nicht sprechen. Dieser Gefahr werde ich meine Kinder nicht aussetzen!</p>
<p>Ich würde mich aber nicht wundern, wenn unsere jüdischen Freunde bald ohne Vorhaut rumlaufen dürfen und die Muslime auf diese Entscheidung festgenagelt werden. Denn Deutschland ist ja christlich/jüdisch geprägt. Der Islam gehört ja bekanntlich nicht dazu.</p>
<p>Dann bliebe die Vorhaut eben im Urlaub&#8230;</p>
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		<title>Mustafa Özil mutiert weiter&#8230;</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2012/06/27/mustafa-ozil-mutiert-weiter/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 08:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nationalheld</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hatte vor zwei Jahren mal die Mutation von Mustafa Özil zum Bio-Deutschen kritisiert. Da hieß es in einem Interview: „MOPO: Wie viel Türkei steckt denn noch in Mesut? (Papa)... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/06/27/mustafa-ozil-mutiert-weiter/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte vor zwei Jahren mal die <a href="http://www.aggromigrant.com/2010/07/03/die-mutation-von-mustafa-ozil/" target="_blank">Mutation von Mustafa Özil </a>zum Bio-Deutschen kritisiert. Da hieß es in einem Interview:</p>
<blockquote><p>„MOPO: Wie viel Türkei steckt denn noch in Mesut?</p>
<p>(Papa) Özil: Wir leben Deutsch, Mesut fühlt sich Deutsch. <strong>Viele Ausländer beschweren sich darüber, wie sie in Deutschland behandelt werden. Ich sage dann immer, dann bleibt doch weg.</strong> Ich bin sicher, 70 oder 80 Prozent Deutsch. Deshalb habe ich auch manchmal Schwierigkeiten, wenn ich in der Türkei oder manch anderem südlichen Ländern bin. Da klappen halt viele Dinge nicht. In Deutschland kann man sich drauf verlassen, wann gegessen wird. Woanders passiert das dann irgendwann.“</p></blockquote>
<p>Zwei Jahre später &#8211; Mesut hat sogar alle Chancen auf den besten Fußballer der Welt zu sein, passiert was gaaanz normales. Bio-Deutsche mit Hirnriss weisen unsanft darauf<img class="alignright size-thumbnail wp-image-7100" title="Mustafa Özil" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/06/Mustafa-%C3%96zil-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" /> hin, dass Mesut kein Deutscher ist. Da kann er sich sogar den A&#8230; aufreißen.</p>
<blockquote><p>„Während des letzten Gruppenspiels des DFB-Teams am Sonntag in Lwiw gegen Dänemark war über einen anonymen Twitterkanal die Nachricht verbreitet worden: „Özil ist garantiert kein Deutscher! Ein Stück Papier ändert nicht die Abstammung.“ (<a href="http://www.abendblatt.de/sport/fussball/em-2012/article2312563/Internet-Hetze-belastet-nicht-Loew-prophezeit-Explosion.html" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Uns Aggros schockt das jetzt nicht. Aber wenn man drauf und dran ist, unbedingt eine neue Identität zu ergattern, kann das schon wehtun. Und Mustafa Özil ist hart betroffen:</p>
<blockquote><p>„Wie sehr berührt und belastet Mesut und Ihre Familie die Internet-Hetze?</p>
<p><strong>Mustafa Özil:</strong> «Es belastet uns nicht. Aber es trifft uns. Mesut ist in Deutschland geboren, hat mehr für Deutschland getan und auch für die Integration anderer Menschen als viele andere. Mesut ist ein wunderbarer Junge, der seinen Teil dazu beigetragen hat, dass dieses Bild des modernen Deutschland nach außen getragen wurde. Er bekommt auf der ganzen Welt Bestätigung für sein tadelloses Auftreten und für sein Engagement. Deswegen treffen uns solche Hetz-Kampagnen. Aber es belastet jetzt nicht die Leistung von Mesut als Fußballspieler.»</p>
<p>Warum haben Sie sich zu einer Anzeige entschlossen?</p>
<p><strong>Mustafa Özil:</strong> «Es geht ja hier nicht allein um Mesut. Morgen ist es vielleicht Boateng, übermorgen Khedira, dann auch noch Gündogan und am Ende Podolski. Das geht doch nicht. Natürlich gibt es auch Gründe, die gegen eine Anzeige gesprochen hätten. Aber hier wurde eine Grenze überschritten. Wir wollen vor allem Wiederholungen vermeiden.»“ (<a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1328171" target="_blank">Quelle</a>)</p></blockquote>
<p>Naja Mustafa Abi, hättest Du doch auf uns gehört, dann wäre der Schlag für dich nicht so hart gewesen. Du kannst aber auch deinem eigenen Vorschlag folgen und gehen, wenn es Dir nicht passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Aggros sind wieder da!</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2012/06/24/aggros-sind-wieder-da/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2012 20:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intern]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschlandhasser]]></category>
		<category><![CDATA[Integrationsverweigerer]]></category>
		<category><![CDATA[Islamistenunterstützer]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungsfreiheitverachter]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Ihr seit Wochen sehen konntet, hatte wir keine Zeit unseren Blog zu pflegen. Ein Blog ist halt immer noch nicht so wichtig wie die Familie oder die Arbeit. So... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/06/24/aggros-sind-wieder-da/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7096" title="Unbenannt-1" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/06/Unbenannt-1-145x145.png" alt="" width="145" height="145" />Wie Ihr seit Wochen sehen konntet, hatte wir keine Zeit unseren Blog zu pflegen. Ein Blog ist halt immer noch nicht so wichtig wie die Familie oder die Arbeit. So kam es dann, dass wir alle viel im Job unterwegs waren und auch bei dem einen oder anderen auch Zuwachs in der Familie.</div>
<div>Als dann zudem die Webseite &#8220;down&#8221; war, bekamen wir auch Mails von denen, die uns bisher immer unterstützt haben und natürlich auch Mails von Leuten, die uns hassen. Ein Beispiel ist &#8220;Martin Müller&#8221;. Hier seine Mail an mich:</div>
<blockquote>
<div>@Osman Genc</div>
<div>Hat die Aggrohetze also endlich ein Ende gefunden. Wurde auch mehr als Zeit das Ihre Seite nicht mehr existiert, ein guter Tag für Deutschland und ein Tag an dem ich ganz persönlich Genugtuung empfinde. Fehlt eigentlich nur noch das Sie selbst Deutschland verlassen und in Ihre Heimat zurückgehen. wie Sie es sind, will hier nämlich niemand.</div>
<p>Müller</p></blockquote>
<p>Die Genugtuung gönnen wir dem &#8220;Martin Müller&#8221; natürlich nicht. Wir werden Deutschland nicht verlassen, solange WIR es nicht wollen. Und außerdem ist das auch gut für &#8220;Martin Müller&#8221;. Damit er im Alter nicht im Altersheim in der Ecke rumliegt und sich in der eigenen Scheiße rumwälzt, wird sich irgendein Türke erbarmen und Krankenpfleger werden. &#8220;Martins&#8221; Hund kann ihm nämlich nicht helfen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kreuz.net wird endlich gebrandmarkt</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 08:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Asylant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Hitler]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon schlimm, dass auch nach vielen Jahren immer noch rechtsextremes rassistisches Gedankengut in Deutschland verbreitet wird. Mit PI-News haben wir ja einen Vorreiter, der offen gegen Muslime und Ausländer hetzt und sich mit Israelfreundlichen Artikeln vor dem Antisemitismusvorwurf schützen möchte. PI-News verlinkt aber häufig zu einer weiteren Hetzseite, die sich Kreuz.net schimpft. Kreuz.net ist offen rassistisch, homophob, antisemitisch und antimuslimisch. Und noch dazu einfach nur scheiße.</p>
<p>Jetzt hat der Verfassungsschutz <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/ultrakatholische-hetzseite-verfassungsschutz-brandmarkt-kreuznet-1.1321684" target="_blank">endlich mal die Augen geöffnet</a> und beobachtet die braunen Kreuzritter.</p>
<blockquote><p>Auf dem Online-Portal kreuz.net hetzen Holocaust-Leugner, Homophobe und Rassisten, der Verfassungsschutz spricht von &#8220;menschenverachtender Propaganda&#8221;. Die Verantwortlichen sind schwer zu belangen, sie operieren meist anonym. Nicht jedoch einige Autoren: Einer von ihnen veröffentlicht unter dem Namen eines Vorstandsmitglieds der rechtsradikalen Initiative &#8220;Pro Köln&#8221;.<br />
<img class="alignright size-thumbnail wp-image-7054" title="kreuz.net" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/05/kreuz.net_-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" /><br />
&#8220;Katholische Nachrichten&#8221; will die Seite angeblich liefern &#8211; doch der Leser bekommt stattdessen Hetze gegen Homosexuelle, Muslime und kaum verhüllten Antisemitismus. Das Online-Portal kreuz.net sieht im Missbrauchsskandal eine kirchenfeindliche Verschwörung und stellt all jene an den Pranger, die eine andere Meinung vertreten als die Autoren: einen schwulen Theologen zum Beispiel &#8211; oder auch Geistliche, die das Gespräch mit Homosexuellen suchen. In den Foren toben sich Holocaust-Leugner und Islam-Hasser aus. Unzensiert, versteht sich.</p>
<p>[...]</p>
<p>Etliche Einträge seien nicht vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt, die Grenzen zur Strafbarkeit überschritten. &#8220;Menschenverachtende Propaganda&#8221; werde verbreitet. Außerdem lägen &#8220;Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung&#8221; vor, heißt es in dem Schreiben, das Süddeutsche.de vorliegt.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Nazi-Postings mit 30 Monaten bestraft</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2012/05/08/nazi-postings-mit-30-monaten-bestraft/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder, der im Internet oder sonstwo gegen Minderheiten, ethnische Gruppen oder Andersartige hetzt, sollte bestraft werden. Wie gut, dass endlich mal die Justiz angefangen hat richtig zu schauen. Bis vor... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/05/08/nazi-postings-mit-30-monaten-bestraft/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder, der im Internet oder sonstwo gegen Minderheiten, ethnische Gruppen oder Andersartige hetzt, sollte bestraft werden. Wie gut, dass endlich mal die Justiz angefangen hat richtig zu schauen. Bis vor ein, zwei Jahren hat man die Gafahr nicht einmal gesehen.</p>
<blockquote><p><a href="http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/panorama/chronik/453617_Nazi-Postings-und-Hasstiraden-im-Internet-30-Monate-bedingt.html" target="_blank">Nazi-Postings und Hasstiraden im Internet: 30 Monate bedingt</a></p>
<p>Wegen Wiederbetätigung und Herabwürdigung religiöser Lehren musste sich am Donnerstag ein 28-Jähriger in Eisenstadt vor Gericht verantworten. Der gebürtige Wiener mit Wohnsitz im Südburgenland soll laut Anklage auf Facebook unter dem Nickname &#8220;Heinrich I. Himmler&#8221; Naziparolen gepostet und Schimpftiraden gegen den Islam losgelassen haben. Er bekannte sich zu den Vorwürfen schuldig. Ein Geschworenensenat <img class="alignright size-thumbnail wp-image-6392" title="Hitlergruss Gartenzwerge" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/09/Hitlergruss-Gartenzwerge-150x150.jpg" alt="" width="145" height="145" />unter Vorsitz von Richterin Birgit Falb verurteilte ihn zu 30 Monaten Haft, davon zehn Monate unbedingt. Das Urteil ist rechtskräftig.</p>
<p>Einträge wie &#8220;einen Führer braucht das Land&#8221;, &#8220;Heil euch, 88&#8243; und &#8220;Sieg Heil&#8221; soll der 28-Jährige im Oktober 2010 gemacht haben, bis der Account gelöscht wurde, legte ihm Staatsanwalt Roland Koch zur Last. Ein Link habe zu einem Clip bei Youtube geführt, &#8220;mit einem Hakenkreuz als Anfangsbild.&#8221;</p>
<p>[...]</p>
<p>Der 28-Jährige soll im Social Network auch den Islam und die Muslime beschimpft haben. &#8220;Wir werden euch alle töten, die Öfen sind schon gebaut und vorgewärmt&#8221;, habe es etwa geheißen. Ein Bild einer brennenden Moschee, dass der Angeklagte ebenfalls gepostet haben soll, habe den Titel &#8220;Game Over, Allah&#8221; getragen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Ein Brief an Necla Kelek</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:23:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nedya</dc:creator>
				<category><![CDATA[Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[Necla Kelek]]></category>
		<category><![CDATA[Bratwurst]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenmord]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kelek]]></category>
		<category><![CDATA[Mely Kiyak]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Necla Kelek Dass ich diesen Artikel im Stil meiner Lieblingsjournalistin Mely Kiyak schreibe ist kein Zufall sondern reines Kalkül. Denn dies wird nicht nur ein Artikel über Sie, sondern... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/05/02/ein-brief-an-necla-kelek/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Necla Kelek</p>
<p>Dass ich diesen Artikel im Stil meiner Lieblingsjournalistin Mely Kiyak schreibe ist kein Zufall sondern reines Kalkül. Denn dies wird nicht nur ein Artikel über Sie, sondern auch ein offener Brief und eine Hommage an die, meiner Meinung nach, beste und kühnste Journalistin unserer Zeit.</p>
<p>Deswegen beginne ich diesen Artikel/Brief auch gleich mit einer Einstiegsfrage. Warum, liebe Frau Kelek, können Sie nicht ein bisschen mehr so sein wie Frau Kiyak?</p>
<p>Ich hatte sowohl das unglaubliche Glück, Frau Kiyak persönlich kennen zu lernen als auch die etwas zweifelhafte Ehre, vor kurzem einen Ihrer Vorträge besuchen zu dürfen. Das heißt im Klartext, dass ich sie beide kennen gelernt habe, von ihnen beiden einen Vortrag hören (ertragen) durfte und relativ gut vergleichen kann zwischen Ihnen und einer anderen Frau des öffentlichen Lebens, mit der sie sich (leider) nur Ihre Herkunft teilen. Aber dies ließe sich leicht ändern, wenn Sie sich meine wenigen Verbesserungsvorschläge zu Herzen nehmen könnten.</p>
<p>1. Liebe Frau Kelek, ich weiß nicht, ob es Ihnen bewusst ist, dass es sehr unhöflich ist, zu einem Vortrag, zu dem sie eingeladen wurden, eine viertel Stunde zu spät zu kommen. Wenn der Vortrag um 20.00 Uhr beginnen soll, dann wird der Veranstalter bestimmt s.t. und nicht c.t. gemeint haben, besonders da es kein Vortrag an der Universität war. Das hätte man Ihnen vielleicht noch verziehen, hätten Sie nicht bei dem Vortrag selbst immer wieder auf die deutsche Pünktlichkeit hingewiesen und den absoluten Mangel, den Türken immer wieder an den Tag legen. Wollten Sie damit ein Exampel statuieren oder haben Sie sich damit aus versehen selbst ins eigene Fleisch geschnitten? Frau Kiyak war übrigens pünktlich. Was ich Ihnen mit diesem Satz sagen will, bleibt Ihnen überlassen.</p>
<p>2. Widerspruchsfreiheit bringt Glaubwürdigkeit! Das ist eine Linie, die Frau Kiyak ganz klar verfolgt und die Sie, liebe Frau Kelek, leider vermissen lassen. Bei Ihren verschiedenen Aussagen weiß man gar nicht mehr, was man so glauben kann und was nicht. Sind Sie jetzt Muslima, ja oder nein? Wie stehen Sie denn nun zu der von Sarrazin gemachten Aussage über die biologische Intelligenz? Und warum predigen Sie Dinge, die Sie selbst nicht einhalten wie die deutsche Pünktlichkeit? In ihrer Doktorarbeit schreiben Sie noch, wie förderlich der Islam für die Integration ist um dann in Ihrem Vortrag zu erzählen, wie sehr er diese doch behindern würde. Diesen Widerspruch hatten Sie zwar sehr schön aufgeklärt in dem Sie versicherten, das Ergebnis Ihrer Doktorarbeit hätten Sie zugunsten Ihrer Doktormutter verändert, da Sie der Meinung waren, dass es das wäre, was man von Ihnen hören wollte aber, was für ein Licht wirft das auf Sie? Da drängt sich bei mir doch fast das böse Wort „Opportunistin“ auf. Und für den Fall, dass sich Ihre Haare jetzt vor Empörung aufplustern sollten, bediene ich mich einmal des geflügelten Satzes Ihres besten Freundes Thilo, „Das wird man ja doch mal sagen dürfen&#8230;“.</p>
<p>3. Ihre Definition von Integration ist doch ein wenig schwammig. Laut Ihrer auf dem Vortrag gehaltenen Definition wäre man integriert, wenn man die Sprache beherrscht und die Gesetze sowie die Gepflogenheiten und Werte des Landes kennt. Liebe Frau Kelek, ich bezweifle, dass Sie tausende von Gesetzen und Verordnungen auswendig gelernt haben. Alleine das Sozialgesetzbuch beinhaltet 12 Bänder und ich denke, nicht einmal ein Anwalt kennt die alle.</p>
<p>Und zu Ihrer Aussage, man müsse die Gepflogenheiten und Werte des Landes kennen, kann man die Gepflogenheiten und Werte eines Landes wie Deutschland überhaupt alle kennen? Denn wer sich mit der Geschichte ein wenig auseinander gesetzt hat weiß, dass Deutschland nie ein homogenes Land war und es wahrscheinlich auch nie sein wird. Alleine meine letzte Reise nach Hamburg hat bei mir für sehr viel kulinarische Verwirrung gesorgt, heißt das jetzt, dass ich nicht integriert bin? Außerdem möchte ich sie doch um etwas Verständnis für die türkisch(stämmigen) und arabisch(stämmigen) MitbürgerInnen bitten, dass diese nicht alle Landesgerichte aufzählen können. Erstens, selbst Wikipedia teilt diese nach bestimmten Regionen Deutschlands auf und zweitens sind Begriffe wie Currywurst und Eisbein bestimmt auch für andere Menschen sehr verwirrend. Und nur, weil man definitiv keine Bratwurst essen will, heißt das noch lange nicht, dass man Integrationsverweigerer ist, man könnte ja auch einfach nur Vegetarier sein. Da Frau Kiyak brav alle ihre Artikel recherchiert, kann ihr so ein Fauxpas nicht passieren.</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_38" class="wp-caption alignright" style="width: 155px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-thumbnail wp-image-38" title="Necla Kelek" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2010/03/2010-03-22_1424531-150x150.jpg" alt="" width="145" height="145" /></dt>
</dl>
</div>
<p>4. Würden Sie sich an die Widerspruchsfreiheit halten, würde sich dieser Punkt theoretisch von alleine erübrigen, da ihr Hang dazu jedoch sehr groß ist, muss ich sie leider noch einmal darauf hinweisen. Bitte, liebe Frau Kelek, hören Sie auf, ständig zu pauschalisieren. Natürlich sind Ehrenmorde furchtbar, aber jeder Mord ist schlimm und nicht jede Türkin, die von Ihnen angestachelt herzhaft in eine Bratwurst beißt, muss mit einem Ehrenmord rechnen.</p>
<p>Zwangsheirat kann man in einigen Fällen übrigens  bedenkenlos arrangierte Ehe nennen und nein, das ist keine islamische Erfindung. In</p>
<p>Ländern wie Indien, Japan und China, um nur ein paar Beispiele zu nennen, werden Ehen immer noch arrangiert.</p>
<p>Moscheen sind auch nicht alle „kleine Medinas“, in türkischen Familienbetrieben werden nicht alle Familienmitglieder zur Zwangsarbeit rekrutiert und türkisch(stämmige) und arabisch(stämmige) ÄrztInnen, SoziologInnen, BiologInnen, AnwältInnen, allgemein AkademikerInnen, sind nicht die Ausnahme.</p>
<p>Nicht jeder Türke und Araber ist automatisch ein Moslem. Es gibt auch Atheisten und Agnostiker unter ihnen. Und ja, es gibt auch Moslems, die nicht Araber und Türken sind. Ich weise sie hiermit noch einmal, wie bereits persönlich getan, darauf hin, in diesem Falle etwas mehr zu differenzieren.</p>
<p>Hätten Sie sich schon früher an diese Ratschläge gehalten, hätte es bestimmt keine Petition und keinen offenen Brief von ihren wissenschaftlichen Kollegen gegeben, insgesamt 60 an der Zahl, die Ihnen unwissenschaftliches Arbeiten vorwarfen. Aber es ist nie zu spät, seine Seriosität zurück zu erlangen. Und sollten Sie einmal Mely Kiyak treffen, können Sie sich vielleicht mehr als nur Haarpflegetipps von ihr holen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Ein Fan von Mely Kiyak</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das leidige Thema um das Kopftuch – oder von Befreiern und Beschützern</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2012/05/01/das-leidige-thema-um-das-kopftuch-%e2%80%93-oder-von-befreiern-und-beschutzern/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 09:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ohjemine</dc:creator>
				<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat diesen Monat ihren Bericht zur Diskriminierung von Muslimen in Europa veröffentlicht. Eigentlich enthält die Studie nichts was wir nicht schon alle wussten. Die Islamophobie bleibt... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/05/01/das-leidige-thema-um-das-kopftuch-%e2%80%93-oder-von-befreiern-und-beschutzern/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat diesen Monat ihren <a href="http://www.amnesty.org/en/library/asset/EUR01/001/2012/en/85bd6054-5273-4765-9385-59e58078678e/eur010012012en.pdf" target="_blank">Bericht zur Diskriminierung von Muslimen in Europa </a>veröffentlicht. Eigentlich enthält die Studie nichts was wir nicht schon alle wussten. Die Islamophobie bleibt weiter auf dem Vormarsch und unsere nichtmuslimischen Mitbürger stecken ihre muslimischen Mitmenschen immer noch eifrig in bestimmte Schubladen. Diskriminierungen in der Arbeitswelt und im Schulalltag aufgrund des Kopftuchs sind traurigerweise immer noch nicht passe. Selbstbewusste, gebildete muslimische Frauen, bekommen das Label des unterdrückten, unmündigen und rückständigen Individuums aufgedrückt. Klar im Blick – das Kopftuch ein Symbol der Unterdrückung. So ist es ja auch weitaus bequemer als sich einzugestehen dass im freien, aufgeklärten Europa sich tatsächlich ein intelligenter Bürger aufrichtig und ohne Zwang für den „rückständigen“ Islam entscheiden kann.</p>
<p>Es ist dann auch in dieser Gruppe, in der man die sogenannten „Befreier“ finden kann – alljenige, die muslimische Frauen befreien wollen, allem voran natürlich vom Kopftuch, den islamischen Zwängen, der Gehirnwäsche die ihnen verpasst wurde, von ihren Vätern und Brüdern, die sie manipulieren und kontrollieren. Ironischerweise fällt es diesen „Befreiern“ oft<img class="alignright size-thumbnail wp-image-2983" title="Kopftuch Flaggen" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2010/10/Kopftuch-Flaggen-150x150.jpg" alt="" width="145" height="145" /> nicht auf, dass auch sie munter zur Unterdrückung der muslimischen Frau beitragen. Ein Beispiel unter vielen ist eine Freundin (geboren in Deutschland, graduierte mit Auszeichnung in Zahnmedizin) die mir kürzlich von ihrem interessanten Vorstellungsgespräch berichtete. Als die Praxisinhaberin sie sah, hieß es sie könne es nicht verantworten eine Zahnärztin mit dem Kopftuch anzustellen, sonst würde sie ja die Unterdrückung der Frau im Islam unterstützen und das könnte sie mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren und nicht vor ihren Patienten rechtfertigen. Man versperrt also muslimischen Frauen den Weg zur Arbeitswelt und damit jegliche Chance zur gesellschaftlichen Teilhabe aber kann sich dann im selben Atemzug darüber aufregen dass Frauen unterdrückt werden und sich nicht integrieren?!? Unsere „Befreier“ sind dann auch schizophrener Weise gleichzeitig unsere Unterdrücker. Oft sind unter diesen „Befreiern“ auch Ex-Kopftuchträgerinnen die natürlich jedwedes unbestreitbares Recht haben ihr Kopftuch abzulegen, wann und wo immer sie wollen. Sie haben für sich selbst im Nachhinein entdeckt dass das Kopftuch ins 7.Jahrhundert gehört und keinen Platz mehr in der Moderne hat. Das ist ihre persönliche Interpretation und ihre Entscheidung und dies zu respektieren obliegt jedem Einzelnen. Mit oder ohne Kopftuch! Aber warum muss die Entscheidung nicht ein Kopftuch zu tragen oder es zu tragen jemand anderem aufgezwungen werden? Und es ist diese Frage, die mich dann zu unseren „Beschützern“ bringt.</p>
<p>Die „Beschützer“ – das sind dann all diejenige die muslimische Frauen beschützen wollen – mit dem Kopftuch. Eine muslimische Frau ist wie eine Perle, ein Diamant, eine Rose so heißt es oft und so ein Schatz muss beschützt werden. Frau wird dann von ihren „Beschützern“ wie ein Objekt gesehen dass vor den schlechten, lüsternen Blicken der Männer in Gewahrsam gebracht werden muss. In ihrem Gutwillen können diese „Beschützer“ dann genau wie die „Befreier“ muslimische Frauen diskriminieren, bedrohen und nicht zuletzt Gewalt anwenden. Wer sich die Mühe macht und bis zum Ende des Amnesty International Berichts liest wird der Tatsache geläufig dass diese Menschenrechtsverletzungen in sogenannten „islamischen“ Ländern wie Afghanistan oder Saudi-Arabien zum Alltag gehören. Frauen die sich nicht „korrekt“ anziehen werden auf offener Strasse verbal angegriffen und beleidigt oder im Extremfall durch selbsternannte Wächter der Moral gewaltsam gezüchtigt. Was ist aus dem prophetischen Prinzip geworden „Der Beste unter euch ist derjenige der Frauen am besten behandelt?“ Doch über prophetische Lehren des Kavaliertums, die einem beibringen eine Dame respektvoll und mit Würde zu behandeln oder Aussagen des Propheten, die Männern untersagen an den Straßenseiten zu stehen und Frauen anzugaffen – ja darüber verstummt das Patriarchat.</p>
<p>Keiner kann leugnen dass es muslimische Frauen schwer haben, genau wie alle Frauen auf der ganzen Welt und es sind allen voran muslimische Frauen die versuchen aktiv gegen diese Ignoranz vorzugehen. Dies ist eine Realität.  Doch die negativen Erlebnisse muslimischer Frauen negieren nicht die positiven Lebensgeschichten. Sie müssen beide Seite an Seite anerkannt werden und JA! es gibt sie zuhauf in diesem Lande: die selbstbewusste, intelligente, gebildete, praktizierende und gläubige Muslima, die sehr gut Deutsch spricht – mit und ohne Kopftuch. Wer sich davon überzeugen möchte dass die Nobelpreisträgerin Tawakkul Karman da keine Ausnahme als Powerfrau ist kann ja mal auf <a href="http://www.wisemuslimwomen.org/">http://www.wisemuslimwomen.org/</a> klicken. Eine Katholikin in Guatemala hat eine andere Lebenswirklichkeit als eine Katholikin in Deutschland. Wieso sollte es bei muslimischen Frauen anders sein und wieso werden Stereotypen bedient die diese Frauen einseitig darstellen?</p>
<p>Deswegen liebe Befreier und liebe Beschützer! Bitte also HÄNDE WEG vom Körper der muslimischen Frau. Sie hat die Bedeutungshoheit und das Recht auf freie Selbstbestimmung und kann über ihren Körper, ihr Leben frei entscheiden und verfügen. Dies ist ihr universales gottgegebenes und ein in der UN Charta verwurzeltes Menschenrecht.</p>
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		<title>&#8220;Immer diese Ausländer!&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lieselotte</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Oder: ein bisschen Fremdenfeindlichkeit am Abend Wien, Westbahnhof, irgendwann im Dezember. Vollbepackt, mit Buggy, Lieschen und mehreren Taschen laufe ich durch den Bahnhof. Es ist voll, und wie so oft... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/04/24/immer-diese-auslander/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Oder: ein bisschen Fremdenfeindlichkeit am Abend</em></p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7044" title="Kinderbuggy" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/03/Kinderbuggy-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Wien, Westbahnhof, irgendwann im Dezember. Vollbepackt, mit Buggy, Lieschen und mehreren Taschen laufe ich durch den Bahnhof. Es ist voll, und wie so oft in Mitten einer Menschenmasse laufen mir immer wieder Leute vor den Buggy. Wenn ich dann nicht schnell genug ausweiche, bemerken sie erst, wenn sie ueber die Raeder stolpern, dass dort ein Buggy faehrt. Das ist teilweise wirklich unangenehm, weil die wenigsten sich bewusst zu sein scheinen, dass nicht ich ihnen in die Hacken gefahren bin, sondern sie mir so vor die Raeder gelaufen sind, dass ich keine Chance auszuweichen hatte. (Bremsen alleine bringt nichts &#8211; fallen sie trotzdem drueber. Alles schon erprobt!).</p>
<p><strong>Kollision knapp verhindert</strong></p>
<p>So kommt es also auch diesmal wieder &#8211; fast &#8211; zu einer Kollision. Ich schaffe es gerade noch, mit dem Buggy entgegen zu lenken, aber die Ecke meines Rades beruehrt fuer den Bruchteil einer Sekunde das auesserste Ende der Turnschuhsohle eines jungen Mannes, der mit einem Freund im Bahnhof unterwegs ist. Ich weiss, dass ist <a href="http://und-das-meint-lieselotte.blogspot.com/2011/12/dillsoe.html">hier nicht ueblich</a>, aber ich murmele ein &#8220;Entschuldigung&#8221; und laufe weiter, bin mir gar nicht sicher, ob die beiden ueberhaupt mitbekommen haben, dass der Zusammenstoss nur knapp verhindert wurde.</p>
<p><strong>Ich bin (keine) Auslaenderin</strong></p>
<p>Haben sie. Als naechstes hoere ich naemlich ein deutliches: &#8220;Immer diese Auslaender!&#8221; von einem der beiden jungen Maenner. Ich bin so baff, dass ich einen Moment brauche, um zu fassen, was mir da gerade entgegen geschleudert wurde. Noch einen Moment brauche ich, um zu verstehen, dass die Antwort, die mir auf der Zunge liegt (&#8220;Ich bin keine Auslaenderin!!!&#8221;) hier nicht passt. <em>Remember</em>, in Wien sind wir, Wien, Oesterreich. So ein Mist aber auch.</p>
<p><strong>Ohne Widerspruch </strong></p>
<p>Bis ich auf eine weitere passende Antwort gekommen bin oder mir ueberlegt habe, ob ich doch den ersten Spruch bringen soll und darauf hoffen soll, dass die beiden a) mir abnehmen, ich sei mit perfekt deutsch-deutschem Akzent sprechende Oesterreicherin <em>(als Oesterreicherin Jahre in Berlin gelebt und soweit integriert, dass gleich schon den deutschen Sprachklang angenommen &#8211; kann doch sein?!) </em>oder b) meine neu angenommene oesterreichische Identitaet zumindest nicht offen in Frage stellen, sind die beiden schon weg. Und ich aergere mich noch den Rest des Tages ueber zwei Idioten und dass sie mit ihrem doofen Spruch ohne Widerspruch weggekommen sind.</p>
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		<title>Gratis-Korane verursachen Massenpanik</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen gibt es wieder ein Reizthema bei der Welt. Die Koran-Verteilaktion einer Gruppe von  Salafisten fördert die Angst und Bestätigung alter Klischees bei Nicht-Muslimen. Ibrahim Abou Nagie ist wohl der Ideengeber dieser bisher beispiellosen Aktion, die in so vielen Haushalten für Aufruhr und an vielen Stammtischen für stundenlange Diskussion sorgt. Nur Günter Grass kann da noch mit seinem Gedicht mithalten und ähnliche Reaktionen hervorrufen.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article106163929/Ein-Koran-in-jedem-deutschen-Haushalt.html" target="_blank">Ein Koran in jedem deutschen Haushalt</a>&#8221; &#8211; so lautet die Überschrift des Artikels von Florian Flade. Das  war der Startschuss. Beim Schreiben hat Flade natürlich drauf geachtet, dass das &#8220;deutsche Angst-Gen&#8221; aktiviert wird. Von &#8220;islamistischen Hassprediger&#8221; ist die Rede, &#8220;palästinensischen Wurzeln&#8221;, &#8220;Bart ist gestutzt&#8221;, &#8220;Salafismus&#8221;, &#8220;islamistischen Terrorismus&#8221;, &#8220;Tod&#8221;, &#8220;Hölle&#8221;, &#8220;Ungläubige&#8221;, &#8220;Missionierungseifer&#8221;und schlussendlich &#8220;Das heilige Buch des Islam wird in einer Schwemme über das Land verteilt.&#8221;</p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7035" title="Lies" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/04/Lies-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Das sind einfach zuviele &#8220;gefährliche Wörter&#8221; in einem einzigen Artikel. Für ein deutsches Gemüt erst Recht. Das &#8220;deutsche Angst-Gen&#8221; lähmt automatisch zuerst die Hirnzellen, danach den ganzen Körper (siehe auch <a title="Erstes Hilfspaket mit 500 panischen Deutschen in Japan angekommen" href="http://www.aggromigrant.com/2011/03/29/erstes-hilfspaket-mit-500-panischen-deutschen-in-japan-angekommen/" target="_blank">hier</a>). In einer Art Schockstarre bringen sie nur noch ein paar Fetzen von Sätzen hervor:  &#8220;Abschieben&#8221;, &#8220;gehört nicht hierher&#8221;, &#8220;Danke, Wulff&#8221;.</p>
<p>Ich will mich nicht lustig machen. Ich will doch nur verstehen, wie so ein Hirn funktionert. Glaubt man tatsächlich, dass man mit der Verteilung von Gratis-Koranen ganze Scharen von armen Deutschen hypnotisieren und in radikalisierte Extremisten umwandeln kann? Oder das ein paar Salafisten 25 Mio. Korane an Nicht-Muslime verteilen werden? Und vor allem, dass diese 25 Mio. Deutschen diese auch annehmen werden?</p>
<p>Könnte man eigentlich in einem vereinfachten Legitimierungsverfahren schon Moslem werden, wenn man an den Infostand der Kampagnenbetreiber herantritt? Oder schießen einem die Geschichten um die christliche Missionierung in den Kopf, wenn hier auf einmal von der &#8220;islamischen Missionierung&#8221; gesprochen wird? Eins muss man der Welt aber lassen. Sie haben auch Lucas Wiegelmann einen Platz für seine <a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article106173457/Gegen-die-Angst-vorm-Islam-hilft-nur-Koran-lesen.html" target="_blank">Meinung gegeben</a>:</p>
<blockquote><p>Jede Sekunde verteilt der evangelische Gideonbund weltweit zwei Bibeln. Würde man die Bände stapeln, käme jede Stunde ein Turm in der Höhe des Big Ben heraus.</p>
<p>In Deutschland haben die Missionare bisher 20 Millionen Exemplare verteilt, unter anderem an Schüler und Häftlinge. Auf der Homepage des Gideonbundes heißt es: „Unser Ziel: Menschen mit Jesus Christus bekannt zu machen.“</p>
<p>[...]</p>
<p>Während die Gideons seit Jahren ungestört ihre Arbeit machen und mit Politikern allenfalls dann in Kontakt kommen, wenn ein Bundespräsident sich mal wieder symbolisch eine Gideon-Bibel überreichen lässt, werden die Muslime nun immer heftiger attackiert. Mehrere Verfassungsschutzämter warnen vor der Kampagne, die Union will „diese aggressive Aktion“ stoppen.</p>
<p>In den Medien ist von einer „Propagandaoffensive“ des Islam die Rede. Woher kommt diese Empörung? Sind Bibelprojekt und Koranprojekt nicht das gleiche?</p></blockquote>
<p>Ergänzend dazu kann ich nur erwähnen, dass ich mit der deutschen Staatsbürgerschaft nicht gleichzeitig das &#8220;deutsche Angst-Gen&#8221; bekommen habe. Deshalb renne ich nicht verzweifelt weg, wenn ich die Zeugen Jehovas in der Fussgänger-Zone entdecke.</p>
<p>Nicht das Abou Nagie irgendwann mal die Idee hat, bei wildfremden Leuten zu klingeln und Korane zu verteilen. Oh, oh, oh&#8230;</p>
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		<title>Günter GraSS&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 21:21:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Qanakke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Günter Grass hat ein Gedicht veröffentlicht und die halbe Welt dreht durch. Grass handelte wie letztes Jahr Sarrazin nach dem Motto &#8220;Man darf doch mal was sagen dürfen&#8221;. So wie... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/04/06/gunther-grass/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Günter Grass hat ein Gedicht veröffentlicht und die halbe Welt dreht durch. Grass handelte wie letztes Jahr Sarrazin nach dem Motto &#8220;Man darf doch mal was sagen dürfen&#8221;. So wie ich das in den Medien verfolgen kann hat sich fast jeder &#8220;Intellektuelle&#8221; zu diesem Thema gemeldet und Grass stark kritisiert… Dabei wird er, wie von Broder, als Antisemit beschuldigt oder als durchgeknallt usw. Das Interessante ist hierbei, dass kaum jemand das Gedicht inhaltlich bewertet. Im Grunde argumentieren alle nach dem Prinzip &#8220;Wie kann man Israel mit dem Iran gleichsetzen&#8221; … Iran, das Land des superpööööösen Ahmedinedschad… Das Land mit den geheimen Atom-Projekten… Das Land, dass die halbe Welt ausgebeutet hat und sich in fremde Staaten einmischt und gerne die Weltpolizei spielt… Ach ja&#8230; das ist ja die USA, nicht der Iran… sorry…</p>
<p>Zunächst schauen wir uns mal Israel und Iran an… Wir haben hier ein Land, das Atomwaffen besitzt… die ganze Welt weiß es, jedoch ist es nicht offiziell. Dieses Land bombadiert gerne den international (noch) nicht anerkannten Staat Palästina… Schiesst gerne mal auf einem Hilfsboot um sich und tötet Zivilisten, die Hilfsgüter für Palästina geladen hatten… Dieses Land hat die halbe Welt und insbesondere Amerika und Europa hinter sich… Fehlverhalten werden geduldet… Dieses Land wird von einem Präsidenten geführt, der bisher keine friedensfördernde Statements von sich gibt… Dieses Land betreibt eine Siedlungspolitik die bereits mehrmals durch die UN kritisiert wurde&#8230; Trotzdem führt man diese Politik fort. Auf der anderen Seite steht der Iran… Ich verteidige in keiner Weise Ahmedinedschad… Jedes Individuum, das sein Volk bzw. Anhänger zur Gewalt aufruft ist nicht zu akzeptieren… Andersdenkende nicht akzeptiert und für Skandale sorgt mit willkürlichen Todesurteilen. Soviel zu den beiden Staaten… Sind beide nicht so toll…</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-7023" title="grass" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/04/grass-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" />Grass spricht im Grunde logische Fakten an… Wer auf der Welt darf entscheiden, wer Atomwaffen &#8220;haben&#8221; darf? Warum bzw. woher nehmen sich die westlichen Staaten das Recht diese zu besitzen? Was America &amp; Friends mit ihren Waffen bisher geleistet haben kennen wir ja… Wieso ist es gefährlich wenn der Iran Atomwaffen hat? Verliert der Westen ein Druckmittel, da der &#8220;Feind&#8221; auf einmal auch dieselben Mittel besitzen würde? Das ist genau die Heuchelei, von der auch Grass spricht. Selber darf man &#8220;alles&#8221; haben und machen, wenn es andere tun ist es nicht richtig &#8211; Verarschung pur.  Wieso ist es nicht gefährlich, wenn Israel bestimmte Waffen besitzt? Meint man damit etwa, dass die Israelis schlauer und besonnener sind und wissen wann und wie diese Waffen einzusetzen sind? Arroganz ist eine tolle Eigenschaft westlicher Kulturen… Pakistan besitzt schon seit Jahren eine Atombombe. Und was ist bisher passiert?</p>
<p>Jedes Land, das Atomwaffen besitzt, ist eine Gefahr für den Weltfrieden… Entweder JEDES Land schrottet seine Bomben oder jeder darf eine besitzen.</p>
<p>Weiter ist klar zu hinterfragen, warum Israel in Sachen Siedlungspolitik und auch bei der Nutzung von Bodenschätzen oder Wasser dermaßen ungerecht vorgeht. Und das eine Empörung auf die Kritiker als Heuchelei zu sehen ist&#8230;</p>
<p>Es ist vollkommen legitim alle Staaten die Atomwaffen haben zu kritisieren. Und es ist heutzutage auch vollkommen legitim Israel zu kritisieren. Befürchtet man die Vernichtung von Israel, sollte Iran Waffen haben? Jedes Kind weiss, dass so etwas genau wahrscheinlich ist wie eine Meisterschaft von Schalke 04!</p>
<p>Die Medien sind immer bereit für derartige Themen&#8230; Israel, Nationalsozialismus, Ausländer usw&#8230; Diese Themen sind willkommen&#8230; Dabei geht es nie um die inhaltliche Auseinandersetzung mit einem Thema, es geht nur um die &#8220;Skandale&#8221;&#8230; Jedes Argument dreht sich um die SS-Vergangenheit von Grass oder allgemein um die jüdischen Opfer aus dem 2. Weltkrieg… Schön von der Kernaussage ablenken… funktioniert doch immer… mir wird mittlerweile echt übel, wenn man liest und merkt für wie blöd die Menschen doch gehalten werden… Sarrazin durfte sich schön über Muslime auskotzen… das durfte man ja sagen… Medien erlauben das&#8230; Beim Thema Israel wird dies nicht erlaubt… Willkommen in der aufgeklärten Gesellschaft… Grass hat das erkannt und merkt dies auch an&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich vermisse die Bandbreite der Meinungen, die kontroverse Diskussion, wie sie zur Demokratie gehört. Es gibt einen Hordenjournalismus gegen mich, bis in die Formulierungen hinein&#8221; (<a href="http://www.n-tv.de/politik/Grass-erlaeutert-sein-Gedicht-article5967291.html" target="_blank">Quelle</a>).</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Das FBI kämpft für den &#8220;Dschihad&#8221;</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:14:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Guardian erschien vor kurzem ein richtig interessanter Artikel unter dem Titel The ex-FBI informant with a change of heart: &#8216;There is no real hunt. It&#8217;s fixed&#8217; (Guardian, 20. März... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/04/02/das-fbi-kampft-fur-den-dschihad/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Guardian erschien vor kurzem ein richtig interessanter Artikel unter dem Titel <em><a href="http://www.guardian.co.uk/world/2012/mar/20/fbi-informant" target="_blank">The ex-FBI informant with a change of heart: &#8216;There is no real hunt. It&#8217;s fixed&#8217;</a> (</em><em>Guardian</em>, 20. März 2012). Die deutsche Übersetzung liefert <a href="http://www.hintergrund.de/201203221978/globales/terrorismus/der-sinneswandel-eines-ex-fbi-agenten-es-gibt-keine-jagd-sie-ist-fingiert.html" target="_blank">www.hintergrund.de</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Von PAUL HARRIS, 23. März 2012 &#8211; </em><strong>Craig Monteilh berichtet, wie er vortäuschte, ein radikaler Moslem zu sein, um potentielle Bedrohungen aufzuspüren – und wirft ein Licht auf einige schmutzige Praktiken der Behörde. </strong></p>
<p style="padding-left: 30px;"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7016" title="Craig Monteilh" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/04/Craig-Monteilh-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Craig Monteilh sagt, er zögerte nicht, als seine Vorgesetzen beim FBI ihm das Okay gaben, Sex mit einer muslimischen Frau zu haben, die Zielscheibe seiner Undercover-Operation war. Er scheute in jener Zeit auch nicht davor zurück, die Bettgespräche mitzuschneiden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Sie meinten, wenn es der Informationsbeschaffung dient, dann los, hab Sex. Also tat ich es“, sagte  Monteilh dem <em>Guardian </em>im Rahmen seines Berichts über das Jahr, in dem er als geheimer FBI-Informant auf eine Mission geschickt wurde, südkalifornische Moscheen zu infiltrieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das ist ein erstaunliches Geständnis zur geheimdienstlichen Überwachung der muslimischen Gemeinden in den Vereinigten Staaten in den Jahren nach 9/11. Während Polizei und FBI betont haben, ihre Aktivitäten würden Amerika lediglich vor terroristischen Angriffen schützen, haben Bürgerrechtler behauptet, dass die Behörden immer wieder zu weit gegangen sind und eine ganze Glaubensgemeinschaft verdächtigt haben.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Monteilh war an der Anwendung einer höchst umstrittenen Taktik beteiligt: Den Einsatz „vertraulicher Informanten“ in sogenannten Fallensteller-Fällen. Dabei handelt es sich um tatsächlich ausgeführte oder fingierte terroristische „Anschläge“ auf Bestellung oder unter genauer Anleitung einer FBI-Undercover-Operation, an der geheime Informanten beteiligt sind. Oftmals haben diese Informanten eine kriminelle Vergangenheit oder werden durch finanzielle Anreize rekrutiert.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Im dem Fall der Newburgh Four – als vier Männer eines vorgetäuschten Terror-Anschlags auf jüdische Einrichtungen in der Bronx überführt wurden – hat ihnen ein vertraulicher Informant 250.000 Dollar, eine Gratis-Urlaubsreise und einem der Verdächtigen einen Wagen für die Beihilfe an der Tat angeboten.</p>
<p style="padding-left: 30px;">In dem Fall der Fort Dix Five, die an einem fingierten Plan für einen Anschlag auf eine Militärbasis in   New Jersey beteiligt waren, hatte ein Informant eine Reihe von Vorstrafen, darunter einen Mordversuch; ein anderer legte vor Gericht ein Geständnis ab und zwei der Verdächtigen, die später eine lebenslange Freiheitsstrafe bekamen, hatten gar nichts von dem Komplott gewusst.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Solche Aktionen haben muslimische Bürgerrechtsgruppen die Frage aufwerfen lassen, ob sie unrechtmäßigerweise Ziel von Geheimdienst-Aktivitäten sind. Monteilh behauptet, genau das sei der Fall: „Die Art und Weise, wie das FBI seine Operationen durchführt – das ist Fallenstellerei …  ich kenne das Spiel und seine Dynamik. Das ist ein Scherz, ein echter Scherz. Es gibt keine Jagd. Das ist fingiert”, sagt er.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Aber mittlerweile bereut Monteilh seine Mitwirkung an einem Konzept, das Operation Flex genannt wird. Er sitzt in der Küche seines bescheidenen Hauses in der Nähe von Los Angeles und fordert, das FBI solle sich öffentlich für seine fruchtlosen Versuche entschuldigen, islamische Radikale in Orange Country aufzuspüren – obwohl er nicht viel Hoffnung hat, dass das passieren wird. „Die haben nicht die nötige Demut, einen Fehler einzugestehen“, sagt er.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Monteilhs Geschichte klingt wie aus einem billigen Thriller. Unter der Aufsicht von zwei FBI-Agenten hat der muskelbepackte Fitnesstrainer ein fiktives französisch-syrisches Alter Ego mit dem Namen Farouk Aziz erschaffen. Mit dieser Tarnung trieb Monteilh sich in Moscheen in Orange Country herum – in dem weiten Gebiet der südlichen Vorstadt von LA – und gab vor, zum Islam zu konvertieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Er war damit beauftragt, sich mit Muslimen anzufreunden und alle ihre Gespräche aufzuzeichnen.<br />
Diese Informationen wurden dann komplett an das FBI übermittelt, das Monteilh anwies, sich auch wie ein Radikaler zu benehmen, um Sympathisanten des Islamismus anzulocken.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Weit davon entfernt, erfolgreich zu sein, ging Monleilh den Muslimen von Orange Country so sehr auf die Nerven, dass sie eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkten. Es gab eine ironische Wende, und sie haben Monteilh sogar beim FBI gemeldet – ohne zu wissen, dass er in Wahrheit verdeckt für die Behörde arbeitete.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Monteilh sieht nicht wie ein Spion aus. Er ist gut gebaut, spricht leise und ist freundlich. Er ist 49 Jahre alt, sieht aber jünger aus. Er lebt in einem kleinen gemieteten Haus in der Stadt Irvine, die in die suburbane Gegend Südkaliforniens hineinragt. Trotzdem ist Monteilh ein intimer Kenner des Spionage-Geschäfts. Er kam auf eigene Initiative zur Undercover-Arbeit, nachdem er in einem Gym einer Gruppe von Polizisten außer Dienst beim Workout begegnet war. Monteilh erzählte ihnen, dass er in Ohio wegen Scheckbetrugs eine Zeit im Gefängnis verbracht hatte.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Er sei durch eine hässliche Scheidungsgeschichte traumatisiert gewesen, erklärte er seine kriminelle Vergangenheit. „Es war eine schlimme Zeit in meinem Leben“, sagt er. Die Polizisten und Monteilh sprachen über Straftäter, die er in Ohio getroffen hatte. Die Informationen seien so nützlich gewesen, sagt Monteilh, dass er begann, als verdeckter Drogenfahnder zu arbeiten und Verbrechen zu organisieren.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Schließlich wurde er beauftragt, für die Terrorabwehr zu arbeiten, und wurde an zwei FBI-Vorgesetzte verwiesen, die sich Kevin Armstrong und Paul Allen nannten. Diese beiden Agenten hatten einen Auftrag und einen falschen Namen für ihn.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Als Farouk Aziz sollte er dann Moscheen und islamische Gruppen in Orange Country infiltrieren. „Paul Allen sagte: ,Craig, Du wirst unser Computerwurm. Unser Mann, der uns zum wahren Puls der muslimischen Gemeinschaft in Amerika führt‘”, berichtet Monteilh.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Der Einsatz fing ganz banal an. Monteilh hielt sich als Aziz in Moscheen auf und erklärte, er wollte mehr über Religion erfahren. Im Juli 2006 konvertierte er im Islamic Center von Irvine zum Islam.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Monteilh bezog auch andere Moscheen ein, inklusive der Orange County Islamic Foundation. Er legte endlose Runden von Moschee zu Moschee zurück und verbrachte lange Tage mit Beten, Bücherlesen oder nur damit, anwesend zu sein, um mit möglichst vielen Leuten ins Gespräch zu kommen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">„Langsam begann ich, Gewänder zu tragen, die Kopfbedeckung, den Schal, und sie sahen, wie ich mich verwandelte und mir einen Bart wachsen ließ. Zu diesem Zeitpunkt, drei oder vier Monate später, sagte (mein FBI-Vorgesetzter): ‚Ok, nun fang an, Fragen zu stellen‘.“</p>
<p style="padding-left: 30px;">Diese Fragen zielten darauf, Radikale ausfindig zu machen. Monteilh sprach über seine Neugier auf das Verständnis vom Jihad und darüber, was Muslime gegen das Unrecht in der Welt tun sollen, besonders wenn es die amerikanische Außenpolitik betraf.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Er sprach über den Zugang zu Waffen, den möglichen Wunsch, ein Märtyrer zu werden, und suchte nach gleichgesinnten Seelen. Das alles diente dazu, Leute in die Falle verfänglicher Aussagen zu locken. „Die Fähigkeit besteht darin, jemanden zu bewegen, bestimmte Dinge zu sagen. Ich bedrängte ihn, ,Jihad‘ zu sagen“, erklärt Monteilh.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Natürlich wurden diese Unterhaltungen mitgeschnitten.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><img class="alignleft size-medium wp-image-7017" title="Craig Monteilh 2" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/04/Craig-Monteilh-2-300x223.jpg" alt="" width="243" height="179" />Wie Szenen aus einem James-Bond-Film – Monteilh berichtet, manchmal habe er eine eingenähte Videokamera in seinem T-Shirt getragen. Andere Male hatte er einen Audiorecorder an seinem Schlüsselbund eingeschaltet.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Monteilh ließ seine Schlüssel in Büros und Räumen von Moscheen liegen, in der Hoffnung, während seiner Abwesenheit Gespräche aufnehmen zu können. Er tat das so oft, dass er sich unter den anderen Gemeindemitgliedern den Ruf erwarb, sehr nachlässig mit seinen Schlüsseln umzugehen. Die Aufzeichnungen wurden spätestens innerhalb einer Woche ans FBI weitergeleitet.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Für intensivere Briefings traf er sich alle zwei Monate mit den FBI-Leuten in einem Hotelzimmer in der Nähe von Anaheim. Monteilh berichtet, er musste speziellen Einzelpersonen auf den Zahn fühlen und sich Schaubilder der Beziehungsnetze in der muslimischen Bevölkerung von Orange Country anschauen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Er erklärte, das FBI hätte zwei Basisziele verfolgt: Erstens wollten sie potentielle Gewalttäter ausfindig machen. Zweitens konnten sie auch alle Arten von Informationen gebrauchen. Monteilh fand heraus – wie in einer Affäre oder bei jemandem, der schwul ist –, wie Zielpersonen FBI-Informanten wurden.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Nichts störte seine FBI-Bosse, nicht einmal als er vorschlug, muslimische Frauen zu verführen und sie abzuhören.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Während eines Hotel-Meetings erklärte Agent Kevin Armstrong die Haltung des FBI zu dem enormen Umfang der Operation Flex – und bürgerrechtlichen Belangen. Er sagte einfach: „Kevin ist Gott.”<br />
Monteilhs eigene Haltung war ganz simpel: „Ich war immun. Ich bin ein Verbrecher. Ich bin auf Bewährung, und die Polizei kann mich nicht verhaften. Wie mächtig fühlt man sich da? Sehr mächtig.  Du fängst an, eine bestimmte Arroganz zu entwickeln. Es ist der Hohn. Sie sagten mir: ,Du bist unberührbar’&#8221;, erzählt er.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Aber es war nicht immer leicht: „Ich fing um 4 Uhr morgens an und hörte um 9.30 Uhr abends auf. Wirklich, es war sehr viel Arbeit …, die Farouk übernommen hatte. Craig existierte nicht&#8221;, sagt er. Aber es war gut bezahlt: Auf dem Höhepunkt der Operation Flex verdiente Monteilh mehr als 11.000 Dollar im Monat.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Aber er irrte sich in Bezug auf seine Immunität.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Weit davon entfernt, radikale Terror-Netzwerke zu enttarnen, endete Monteilhs Mission damit, dass er die Gemeinden traumatisierte, in die er eingeschleust worden war. Statt Aufrufe zum Jihad aufgeschnappt oder seine Fragen über Selbstmordattentäter oder Zugang zu Waffen beantwortet  bekommen zu haben, wurde Monteilh dem FBI als potentieller gefährlicher Extremist gemeldet.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Außerdem wurde im Juni 2007 eine einstweilige Verfügung gegen ihn erwirkt, sich vom Islamic Center von Irvine fernzuhalten. Operation Flex war ein Reinfall, und Monteilh musste sein Leben als Farouk Aziz aufgeben.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Aber hier endete die Story nicht. Unter Umständen, die im Dunkeln bleiben, klagte Monteilh gegen seine Behandlung durch das FBI mit der Begründung, es habe ihn fallenlassen, sobald die Operation zu Ende war.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Er landete sogar im Gefängnis, nachdem die Polizei von Irvine ihn belangt hatte, weil er zwei Frauen, darunter seine ehemalige Freundin, bei einem illegalen Handel mit Wachstumshormonen in Fitness-Clubs betrogen haben soll (Monteilh behauptet, diese Aktionen wären Teil einer anderen geheimen Operation, für die er gezwungen worden sei, den Kopf hinzuhalten).</p>
<p style="padding-left: 30px;">Woran kein Zweifel besteht, ist, dass Monteilhs Identität später öffentlich bekannt wurde. 2009 eröffnete das FBI ein Verfahren gegen Ahmad Niazi, einen afghanischen Einwanderer in Orange County.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Zu den Beweisstücken gehörten heimliche Mitschnitte, sogar die Aussage, Osama bin Laden sei „ein Engel“. Das war Monteilhs Arbeit, und er outete sich selbst gegenüber der Presse zum Entsetzen der Muslime, die er zwei Jahre zuvor ausspioniert hatte – als Undercover-FBI-Operateur.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Nun behauptete Monteilh, er habe Niazi eine Falle gestellt und versucht den Afghanen dazu zu erpressen, als Informant zu arbeiten. „Ich habe die gesamte Verbindung zu Niazi aufgebaut.  Durch mich erzwungen sprachen wir viel über den Jihad,&#8221; sagt er. Die FBI-Anklage gegen Niazi wurde später tatsächlich fallengelassen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Mittlerweile hat Monteilh sich der American Civil Liberties Union (ACLU), der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, gegen das FBI angeschlossen. Erstaunlicherweise, nachdem er sich erst als Farouk Aziz mit Muslim-Führern in Orange County angefreundet, sie dann als Craig Monteilh betrogen hat, arbeitet er nun wieder mit ihnen und vereinten Kräften in einer Kampagne für ihre Bürgerrechte.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das hat inzwischen Monteilhs Zeugenaussage über sein Jahr als V-Mann in den Mittelpunkt neuer rechtlicher Bemühungen gestellt, die beweisen sollen, dass das FBI in Orange Country unberechtigterweise die verwundbare muslimische Gemeinde zur Zielscheibe gemacht und im Namen der Sicherheit auf den Bürgerrechten herumgetrampelt ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Das FBI hat auf die Anfrage des <em>Guardian </em>zu einer Stellungnahme nicht geantwortet.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Es ist nicht das erste Mal, dass Monteilh seinen Standpunkt änderte. In dem ACLU-Fall posiert Monteilh nun als der reuige Informant, der seinen Irrtum eingesehen hat.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Aber in den Gerichtsakten früherer Klagen gegen die Polizei von Irvine und das FBI haben Monteilhs Anwälte ihn als den loyalen Geheimagenten dargestellt, der radikalislamische Kräfte gekonnt angegangen war und von seinen Vorgesetzten im Stich gelassen worden ist.</p>
<p style="padding-left: 30px;">In den Akten beklagt Monteilh, dass die FBI-Agenten nicht schnell genug auf einen Tipp reagiert hätten, den er ihnen zum möglichen Aufspüren von Material für den Bombenbau gegeben habe.  Jetzt sagt Monteilh, dieser Tipp sei nicht glaubwürdig gewesen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">So oder so mündet alles in eine Geschichte, die beim Erzählen ihre Richtung ändert. Aber allein diese Tatsache trifft ins Herz des FBI, das solche vertraulichen Informanten benutzt hat, um muslimische Gemeinden auszuforschen.</p>
<p style="padding-left: 30px;">FBI-Agenten mit ähnlichen Profilen wie Monteilh – mit einem langen Strafregister, auf schnelles Geld aus und flexibel beim Umgang mit der Wahrheit – haben brisante Fälle mutmaßlichen Fallenstellens verursacht, die Bürgerrechtsgruppen in ganz Amerika schockiert haben.</p>
<p style="padding-left: 30px;">In den meisten Fällen haben die Informanten ihre Verfahren gewonnen und sind einfach  verschwunden. Monteilh ist der einzige, der öffentlich darüber spricht. Aber wie immer die Wahrheit über sein Jahr als V-Mann lautet, Monteilh hat sicherlich nahezu recht mit dem, was er über eine Folge der Operation Flex und die Aufdeckung seiner Undercover-Aktivitäten sagt: „Die muslimische Gemeinschaft wird dem FBI nie wieder trauen.“</p>
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		<title>Welche Menschenrechte…?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 19:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
				<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Gelten die Menschenrechte für den Afrikaner genau so wie für den Europäer? Wer glauben möchte, dass die Ordnung des globalisierten Finanzkapitals alle Menschen gleich sieht, verfällt einem Irrtum aus dem... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/04/01/welche-menschenrechte%e2%80%a6/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gelten die Menschenrechte für den Afrikaner genau so wie für den Europäer? Wer glauben möchte, dass die Ordnung des globalisierten Finanzkapitals alle Menschen gleich sieht, verfällt einem Irrtum aus dem man nur noch schwer heraus findet.</strong></p>
<blockquote><p>„Ich gehöre zur Rasse der Unterdrückten“<br />
( Aime Cesaire)<img class="alignright size-medium wp-image-6984" title="2012-03-12_004712" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-12_004712-300x300.jpg" alt="" width="181" height="181" /></p></blockquote>
<p>Wenn die USA gegen die Einführung eines Internationalen Gerichtshofs stimmt, dann geschieht das doch nicht um die  Menschenrechte zu sichern. So ein Gericht hätte die Macht, alle Personen die sich schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht haben vors Gericht zu zerren. Georg W. Bush könnte Gefahr laufen selbst von diesem Gericht angeklagt zu werden. Die Zuständigkeit eines solchen Gerichts wäre weder geografisch noch zeitlich begrenzt und sie könnte, zum ersten mal in der Geschichte, jeden Politiker zu Verantwortung ziehen. Die Immunität wäre aufgehoben und jeder könnte angeklagt und zur Verantwortung gezogen werden. Ja, jeder Verstoß gegen die Menschenrechte wären zum ersten mal einklagbar!</p>
<p>Der unterdrückte hätte zum ersten mal das Recht sich gegen jeden Mächtigen zu Wehr zu setzen. Hinter der amerikanischen Weigerung, stehen zwei einfache aber tief rassistische Beweggründe. Erstens: Amerika vertritt die Auffassung, dass seine Generäle, Agenten, Soldaten und Politiker über jedes Völkerrecht erhaben sind und niemals zur Verantwortung gezogen werden können. Zweitens: Nur Amerika hat das alleinige Recht zu entscheiden wer, wann, wo, von wem bestraft werden darf / soll, oder ihm Gnade zuteil wird.</p>
<p>Kurz gesagt, die USA entscheidet alleine darüber wer sich zu welchem völkerrechtswidrigem Verhalten schuldig zu bekennen hat. Die Weigerung, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte als Menschenrechte anzuerkennen ist ein Problem des Westens, allen voran der USA. Denn Amerika stimmt sich gegen jede Maßnahme, die der Konkretisierung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte dienen sollen. Das Recht auf Ernährung, Bildung, Gesundheit oder Entwicklung werden bewusst von der USA boykottiert.</p>
<p>Wie könnte die Pharmaindustrie Milliarden Gewinne machen, wenn der freie Zugang zu Medikamenten ein Menschenrecht wäre?! Eine einfache Frage, auf die man eine einfache Antwort geben könnte. Doch wer will schon darüber sinnieren…!</p>
<blockquote><p>Wer seine Kinder durch amerikanische Bomben verloren hat, sagt nicht: „Danke, dafür darf ich jetzt wählen.“<br />
(Jürgen Todenhöfer)</p></blockquote>
<p>Wenn jeden Tag auf der Erde mehrere Millionen Menschen Hunger leiden müssen, sterben oder gefoltert werden und man diesen Menschen  dann etwas von „Menschenrechten“ erzählt, darf man sich nicht wundern, wenn dadurch ein großer Hass auf den Westen entsteht! Es ist eine Schande, dass die Westmächte, hier vor allem Amerika, sich keiner Schuld bewusst zu sein scheinen. Niemand der gefoltert wurde wird ihnen das Lied von Menschenrechten und Demokratie abkaufen. Jene arme Seele die Hunger leidet, vergewaltigt oder gefoltert wurde, wird dem Unterdrücker ins Gesicht lachen wenn er von Menschenrechten spricht. Das bedeutet nicht, dass die Menschenrechte unwichtig oder unsinnig wären, nein sie sind sogar von absoluter Wichtigkeit für die Freiheit und den Frieden auf der Welt. Sie darf aber nicht zu einem Spielball der Mächtigen werden und schon gar nicht der Spekulanten.</p>
<p>Streng genommen müssen die Menschenrechte das Abwehrrecht des Bürgers gegenüber Staaten sein, doch welcher Staat würde das zulassen? Welcher Staat würde es akzeptieren das man sie anklagt für die völkerrechtlichen Verbrechen die sie begangen haben, nur um sich daran zu bereichern? Niemand sollte sich wundern wenn die Carlyle Group, eine Gesellschaft die auf dem Sektor der schweren Rüstung tätig ist, aus dem Krieg Milliarden Gewinne erzielt. Der Vater von Georg W. Bush ist einer der drei bekanntesten Interessenvertreter im Kongress für die Carlyle Group. Die anderen beiden sind der ehemalige Verteidigungsminister Frank Carlucci und der ehemalige Außenminister James Baker. Oder anders ausgedrückt, dank Bush junior hat Bush Senior Millionen Dollar Profit gemacht mit dem Irak-Krieg.</p>
<p>Der Harvard-Professor Paul Krugman sagte in der Zeitschrift ‘Cash’ am 8 Februar 2002 dazu: »Die ganze Sache ist legal… aber sie stinkt.«<br />
Unter den Großaktionären ist aber auch die saudische Königsfamilie wie auch die Familie bin Laden zu finden! Menschenrechte? Nur ein Theater um die eigenen Bürger zu beruhigen.</p>
<p>Oder mit den Worten Jürgen Todenhöfer’s der es treffend formuliert hat :</p>
<blockquote><p>    „Es gibt im Westen einen versteckten, nicht zugegebenen Überlegenheitskomplex. Viele Westler denken im Inneren, das Leben eines Europäers sei mehr wert, als das Leben eines Muslims. Das ist nicht nur unmoralisch, sondern auch töricht. Der Kampf gegen den Terrorismus wird nicht militärisch, sondern in den Herzen der 1,4 Milliarden Muslime der Welt gewonnen…. Es gibt 45 muslimische Länder. Keines von ihnen hat in den letzten 200 Jahren ein westliches Land überfallen. Immer waren wir es, die militärisch angegriffen haben. An den blutigen Kreuzzügen, der Kolonisierung, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, den furchtbaren Massenvernichtungen unter den chinesischen und den sowjetischen Kommunisten, am Holocaust – an all diesen Verbrechen waren die Muslime nicht beteiligt. Wenn ich lese, dass in Deutschland trotzdem 83 Prozent der Menschen die Muslime für Fanatiker halten, wird doch deutlich, wie wenig wir über die muslimische Welt wissen. Die Fanatiker sitzen im Westen. Nirgendwo bin ich so viel Nächstenliebe und Gastfreundschaft begegnet wie in der muslimischen Welt.“</p>
<p>Dem Analphabeten ist die Pressefreiheit egal!<br />
(Jean Ziegler)</p></blockquote>
<p>Jeden Tag geschehen Weltweit Menschenrechtsverletzungen die billigend in kauf genommen werden, sofern die Aktionäre wohl gestimmt sind. Finanzierte Diktaturen, geputschte Demokratien, Folterungen und kaltblütig kalkulierte Kriege sind Erfindungen des Westens. Welchen Sinn haben Menschenrechtsorganisationen wenn sie nicht fähig sind ihre Stimmen gegen jene zu erheben die Diktaturen finanzieren? Welchen Sinn haben diese Organisationen wenn sie nicht genau dort anpacken und jene Verletzungen der Menschenrechte vor Gericht bringen können, wo sie geschehen. Wer glaubt, dass durch Bomben Demokratie und Menschenrechte den Menschen gebracht werden kann, ist meiner Meinung nach nicht besser als Hitlers Schergen. Ja, dies ist eine groteske Behauptung und tief verletzend; aber Staaten die Folterungen in Guantanamo zulassen und finanzieren müssen sich solche Aussagen gefallen lassen!</p>
<blockquote><p>Die kannibalische Weltordnung, hervorgebracht vom Raubtierkapitalismus. Der Terror der Profitmaximierung. Die Weltlandwirtschaft könnte zwölf Milliarden Menschen normal ernähren, das Doppelte der Weltbevölkerung. Wir tun es aber nicht. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. Das Geld ist nicht da. Denn es wird gebraucht, um die Banken zu retten.<br />
(Jean Ziegler)</p></blockquote>
<p>Wenn die 500 größten Konzerne dieser Welt, 52,8% des Welt-Bruttosozialproduktes kontrollieren und der Westen, obgleich dieser unglaublichen Ungeheuerlichkeit, sich nicht schuldig fühlt, dann darf es niemanden verwundern dass diese Völker nichts von Menschenrechten wissen wollen. Nicht weil die Menschenrechte unwichtig wären, sondern weil die Westmächte, in einer unglaublichen Heuchelei diesen Völkern die Menschenrechte ‘aufzwingen’ wollen. Wenn jeden Tag weltweit knapp 40 000 tausend Menschen an Hunger sterben und eine Milliarde Menschen permanent schwerst unterernährt ist, wenn durch die Hand des Spekulanten, die Tonne Getreide innerhalb eines Jahres das doppelte kostet, Reis um 110% steigt, Mais um 63% und der Westen sich nicht für eine gerechte Verteilung der Nahrungsgüter stark macht, dann entsteht verständlicherweise ein großer Hass auf den Westen. Wenn die EU den Banken in Griechenland 162 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, dann weiß ich nicht wie ich dem Hartz 4 Empfänger erklären soll, warum er nicht ein paar Euro mehr bekommen kann!</p>
<blockquote><p>Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.<br />
(Franklin D. Roosevelt )</p></blockquote>
<p>Die Gewalt des Stärkeren muss sich dem Kollektiven Recht unterordnen, nur so kann man international Frieden schaffen. Sicherheit kann es nur geben wenn alle Nationen die gleichen Pflichten wie auch die gleichen Rechte haben. Keine Nation darf eine Ausnahme bilden und das Wort des kleinsten muss genau so ernst genommen werden, wie das Wort des Stärksten<br />
Wenn der Westen sich immer noch einbildet, in Sachen Menschenrechte,  glaubwürdig zu sein, dann sind sie im Irrtum. Der Schaden ist schon angerichtet, der Hass auf den Westen wächst mit jedem Tag, nur eine gerechte Verteilung der Nahrungsgüter und gleiches Recht für alle Völker kann diesen Schaden wieder gutmachen. Nicht nur die Einhaltung der Menschenrechte ist wichtig, sondern auch die Garantie des kollektiven Solidaritätsrechts aller Völker. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist wohl das elementarste Recht überhaupt und damit stark verknüpft ist das Recht auf Entwicklung, saubere Umwelt und ein gerechter Anteil an Natur – und Kultur schätzen. Nur so ist es möglich, dass auch andere Völker die Menschenrechte als „für alle Völker bindend“ akzeptieren.<br />
Wer für die Welt Frieden und Gerechtigkeit wünscht, muss mutig genug sein die Welt zu verändern!</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
<p>Quellen:<br />
Jean Ziegler „Das Imperium der Schande“<br />
Aime Cesaire<br />
Süddeutsche Zeitung<br />
Nun-Zeitschrift</p>
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		<title>Terror in Frankreich</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 09:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lieselotte</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor Montag</strong></p>
<p>Zu Frankreich zu schreiben hatte ich schon seit einer Weile vor. Einen Artikel ueber die unsaegliche <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/frankreich-fleisch-vom-fleische-11678039.html">Halal-Debatte</a>, die seit einigen Wochen durch die franzoesischen Medien geisterte (wie gewoehnlich, passend zum Vorlauf zu den anstehenden Wahlen), und ueber die man in Deutschland und Oesterreich quasi nichts hoerte, wollte ich schreiben. Und dann kam der Montag dazwischen und ueber Halal-Fleisch sprach ploetzlich keiner mehr.</p>
<p><strong>Montag</strong></p>
<p>Mein Wecker in Wien klingelte und waehrend ich aufstand, erschoss ein Unbekannter in Toulouse zwei kleine Jungen und deren Vater und jagte ein kleines Maedchen ueber den Schulhof, bis er sie toetete. Ich stand auf, fruehstueckte, machte das Lieschen und mich fertig fertig und wir uns auf den Weg zu Kindergarten und Arbeit und erst dort erfuhr ich davon, was an diesem Morgen, der fuer uns wie jeder Morgen ausgesehen hatte, in Toulouse geschehen war.</p>
<p><strong>Schock</strong></p>
<p>In Toulouse, ausgerechnet in Toulouse. Ich kenne die Stadt gut, bin oft dort gewesen, habe viele Freunde und Bekannte, die dort leben. Ein Anschlag auf eine Schule, ausgerechnet auf eine Schule. Wie kann man so kaltbluetig sein, auf kleine Kinder, ihren Vater zu schiessen? Wie grausam muss es sein, einen solchen Anschlag zu ueberleben, seine Freunde sterben zu sehen, sein Kind zu verlieren.</p>
<p><strong>Angst</strong></p>
<p>Und dann war es nicht irgendeine Schule sondern eine juedische Schule. Ich weiss, wie ich mich nach dem Mord an Marwa El-Sherbini gefuehlt habe, als klar wurde, dass sie wegen ihrer Religion getoetet worden war. Zu wissen, dass es dort draussen Leute gibt, die die Gruppe, zu der sie dich zaehlen, so sehr hassen, dass sie bereit sind, dich zu toeten &#8211; Ich habe in Frankreich keine juedischen Freunde, aber einige in Deutschland und ich denke an sie und ihre Angst, die meiner so aehneln muss. Der Attentaeter ist weiter auf der Flucht; Toulouse voll von Polizisten mit Waffe in der Hand und abgesperrten Strassen. Wie lange wird das gehen, wann werden sie ihn fassen?</p>
<p><strong>Hoffen</strong></p>
<p>Und dann, nach so und so viel Zeit, in der ich vor dem Computer, mit der Zeitung in der Hand alle Informationen zum Thema zusammengesammelt habe, ist der Gedanke, wer um Himmels Willen so etwas tut, da: &#8220;O Gott, bitte mach, dass das kein Muslim war.&#8221; Einige Tage vor dem Anschlag in Toulouse wurden in Montauban, auch diese Stadt ist mir bekannt, auch dort habe ich Freunde, drei Soldaten nordafrikanischer Herkunft getoetet, ein dritter, der von den Antillen stammt, schwer verletzt. Drei Araber, ein Schwarzer, vier Juden &#8211; spricht das fuer einen rechtsextremistischen Hintergrund? Die Fallschaermjaegertruppen, denen die vier attackierten Soldaten angehoerten, waren in Afghanistan eingesetzt worden. Vier in Afghanistan kaempfende Soldaten, vier Juden &#8211; oder doch islamistisch motiviert?</p>
<p><strong>Politik</strong></p>
<p>Die Reaktionen der franzoesischen Politik sind wohltuend moderat. Der Schutz juedischer und muslimischer Einrichtungen wird befohlen, Sarkozy trifft sich mit Wuerdentraegern beider Religionen. Keine voreiligen Schuldzuweisungen werden getroffen, der Wahlkampf steht &#8211; fuer einen Moment &#8211; still.</p>
<p><strong>Dienstag</strong></p>
<p><em>Naim</em>, den ich aus meiner Studienzeit in Frankreich kenne, regt sich auf: &#8220;Ist ja mal wieder typisch. Drei Araber werden getoetet, ein Schwarzer angeschossen &#8211; und keiner ruehrt sich. Erst, wenn eine juedische Schule angegriffen wird, ist die Aufregung ploetzlich gross. Wenn es in diesem Land genauso schlimm waere, wenn ein Araber oder ein Schwarzer erschossen wird wie wenn ein Jude ermordet wird, dann haetten sie diesen Anschlag auf die Schule verhindern koennen&#8221;. Als einer seiner Bekannten anmerkt, dass die unterschiedliche Reaktionen seiner Meinung daher ruehrt, dass einmal Soldaten und dann Schulkinder Ziel der Anschlaege waren, ist Naim zwar immer noch sauer, aber er widerspricht nicht.</p>
<p><strong>Demo</strong></p>
<p><img class="alignright size-thumbnail wp-image-7007" title="Mohamed Merah" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/03/Mohamed-Merah-145x145.jpg" alt="" width="145" height="145" />Montagabend findet in Paris ein <a href="http://www.20minutes.fr/societe/900977-tuerie-toulouse-marche-silencieuse-paris-memoire-victimes">Trauermarsch</a> statt, an dem Tausende, viele junge, Menschen teilnehmen. Die <a href="http://www.uejf.org/">Union der Juedischen Studenten Frankreichs (UEJF)</a> nimmt teil und der eine oder andere franzoesische Politiker. Ein Transparent mit der Aufschrift &#8220;In Frankreich werden Juden, Schwarze und Araber getoetet&#8221; erregt Aufmerksamkeit. Neben den blau-weissen UEFJ-Plakaten und so mancher Frankreich- und Israel-Fahne entdeckt <em>Naim</em> Flaggen mit dem Logo der juedisch-extremistischen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jewish_Defense_League">Jewish Defense League (JDL)</a>, die in Israel und den USA als terroristische Vereinigung verboten ist. Er schaeumt vor Wut. &#8220;Wie kann es sein, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertrand_Delano%C3%AB">Delanoe</a> an einem Schweigemarsch teilnimmt, bei dem eine Terrororganisation mitspaziert?!&#8221;</p>
<p><strong>Mittwoch</strong></p>
<p>Israel trauert, die vier juedischen Opfer des Taeters werden in Jerusalem bestattet, das Bild der Mutter, deren siebenjaehrige Tochter am Montag starb, kann ich kaum ansehen. Frankreich trauert, im Sueden der Republik wird einer der getoeteten Soldaten vor den Augen seiner schwangeren Frau, einer jungen blonden Frau, die Schwangerschaft ist nicht zu uebersehen ist, zu Grabe getragen. In Toulouse verschanzt sich der mutmassliche Attentaeter in einer Wohnung, die Polizei schaltet das Gas im Viertel ab und beginnt, die Anwohner zu evakuieren. Schusswechsel, eine Explosion, Verhandlungen, angeblich will er sich stellen. Wer&#8217;s glaubt.</p>
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		<title>Ohne Bilder</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Mar 2012 07:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nedya</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/03/18/ohne-bilder/schwarz/" rel="attachment wp-att-6994"><img class="alignleft size-medium wp-image-6994" title="schwarz" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/03/schwarz-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Bilder sind allgegenwärtig, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Bilder hängen überall, ob es nun Kunstwerke sind, die wir uns an die Wand hängen oder Poster von Bands, Filmen, Berühmtheiten, Tieren oder Landschaften. Am Kühlschrank hängen Kinderbilder oder Postkarten von dicken Frauen, die uns zum Abnehmen inspirieren sollen. Bilder sind allgegenwärtig, die Werbung benutzt sie, um uns Produkte begehrenswert zu machen, Organisationen benutzen Bilder, um uns zum Spenden zu animieren, in der Zeitung gibt es Bilder, die uns den Text näher bringen oder uns neugierig machen sollen, Lehrbücher benutzen Bilder, um uns Wissen zu veranschaulichen.</p>
<p>Bilder sind einfach, fast jeder versteht sie. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und egal wie gut man sich in einer Sprache ausdrücken kann, egal wie gebildet man ist, ein Bild kann (fast) jeder verstehen. In unserer schnelllebigen Welt, in der alles darauf ausgerichtet ist, uns das Leben zu vereinfachen, vom Kochen bis zum Reisen, ist das Bild ein Ausdruck dessen geworden, wie wir uns das Leben vereinfacht haben.</p>
<p>Texte sind nicht so einfach wie Bilder. Sie können lang oder kurz sein, schwierig oder einfach, mit komplexen Inhalt, mit Fremdwörtern, die nicht jeder versteht oder in einer Sprache, die man nicht kennt. Nicht jeder hat Lust und Zeit, sich mit einem Text auseinander zu setzen, den Gedanken eines Fremden zu folgen oder sich kritisch mit dem Geschriebenen auseinander zu setzen. Man kann einen Text ignorieren, ein Bild jedoch nicht.</p>
<p>Bilder haben Macht, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht. Ein Bild ruft Gefühle in uns hervor, deren wir uns nicht wehren können. Wir verknüpfen damit, wir entwickeln dazu Assoziationen, die wir teilweise nicht los werden können. Bilder können Inhalte vermitteln, die wir unbewusst aufnehmen und sie unreflektiert abspeichern. Bilder können aber auch gefährlich werden.</p>
<p>Mit Bildern kann man Propaganda betreiben, man kann ein Feindbild erschaffen, Ängste schüren und Hass erzeugen. Im Kaiserreich wurden Bilder dazu benutzt, um die Größe und Stärke der Deutschen Nation hervorzuheben und um den Krieg als etwas Positives darzustellen. Im Dritten Reich wurden Karikaturen benutzt, um Juden abzuwerten und lächerlich zu machen, sie wurden als der Feind dargestellt, der übermächtig und allgegenwärtig ist. Der erste und der zweite Weltkrieg sind Beweise dafür, wie mächtig Bilder seien können. Ein Krieg ohne Bürger, die ihn unterstützen und befürworten, ein Krieg ohne eine Bevölkerung, die ihre Söhne in den Tod schickt, alleine aus der Überzeugung, dass eine tatsächliche Bedrohung dies notwendig macht, ein solcher Krieg würde nicht stattfinden. Und Bürger kommen zu der Überzeugung, dass eine tatsächliche Gefahr droht, indem sie immer wieder Bildern ausgesetzt werden, die ihnen das suggerieren. Hassbilder, Propagandabilder, Karikaturen.</p>
<p>Dies alles ist nun viele Jahre und einige Generationen her und trotzdem haben Bilder nichts von ihrer Macht verloren. Man wünscht sich einen bewussten oder verantwortungsvolleren Umgang aber die jüngste Vergangenheit zeigt, das dem nicht so ist.</p>
<p>Das beweist nun der jüngst veröffentlichte Kalender, den die Deutsche Polizeigewerkschaft in Bayern für ihre Mitarbeiter heraus gebracht hat. Karikaturen, die den Polizisten den Arbeitsalltag erleichtern sollen und bei denen man so richtig Dampf ablassen kann. Leider sind die Bilder alles andere als lustig, sondern rassistisch, sexistisch, homophob und menschenverachtend. Kann man als Polizist, der täglich Umgang mit allen möglichen Arten von Menschen hat, wirklich darüber lachen?</p>
<p>Ist es lustig, zu einem schwer suizidalen Menschen zu sagen, dass er doch bitte endlich springen soll, man habe schließlich Besseres zu tun? Ist es lustig, wenn ein überzeichneter schwarzer Mitbürger im Polizeigriff in gebrochenem Deutsch etwas über Verdunklungsgefahr schreit, wenn man People of Color (PoC) zeichnet, die sich prügeln oder wenn man die drei Weisen aus dem Morgenland darstellt, wo der Schwarze Kamelexkremente aufheben muss? Ist es nun lustig oder ist es rassistisch?</p>
<p>Was mir bei dem Kalender besonders ins Auge gestochen ist, sind nicht die Darstellung von den PoC, sondern die Darstellung der Polizisten. Hübsche Männer und Frauen, ordentlich gezeichnet, ja fast makellos, keine Spur von Karikatur, anders bei den PoC. Dicke rote Lippen, Hackennasen, hässliche Gesichter. Ist es das Bild, was die deutsche Polizei von uns Bürgern hat? Und wundert es und dann noch, dass es immer wieder zu rassistisch motivierten Übergriffen von Seiten der Polizei kommt?</p>
<p>Bilder sind gefährlich, Bilder können Hass- und Feindbilder erschaffen, die sich in unseren Köpfen festsetzen und zu Hass, Ausgrenzung und Gewalt aufrufen können. Doch es gibt einen Weg, sich dagegen zu wehren. Zum Beispiel Bildung, denn Bildung und Wissen ermöglichen uns, über unseren eigenen Tellerrand hinaus zu schauen und Dinge wahrzunehmen, die wir sonst nicht wahrnehmen könnten. Bildung ermöglicht es uns, unseren Protest in Worte zu fassen, uns zu wehren auf einer Ebene, auf der es Menschen, die sich dieser Stereotype bedienen, nicht erwarten. Ein anderer Weg ist Empathie und Solidarität. In dem man offen und ehrlich zeigt, dass das, was um uns herum passiert, einem nicht passt. In dem man Menschen beisteht, aus dem einfachen Grund der Menschlichkeit, indem man aufhört zu selektieren und zu separieren in Weiß und Schwarz, indem man seinen Nachbarn nicht mehr als fremd wahrnimmt, sondern als Mensch, als Individuum, so wie man es sich auch für sich selbst wünscht. Und vielleicht, wenn genug Menschen aufstehen und deutlich „Nein!“ sagen, wenn sich genug Menschen gegen strukturellen Rassismus wehren, vielleicht verlieren dann diese Bilder endlich ihre Macht und man beginnt, sich mit der Realität auseinander zu setzen, denn die ist nicht schwarz-weiß, sondern bunt!</p>
<p>Wir alle kennen den Ausdruck „Ohne Worte“, mit dem man seiner Sprachlosigkeit, seinem Entsetzen Ausdruck verleihen kann. Ich möchte es heute einmal anders formulieren.</p>
<p>Ohne Bilder! Keine Macht dem menschenverachtenden Gedankengut!</p>
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		<title>Geschmacklosigkeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 23:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Migrant-Galore</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Wenn jedoch ein Bundesbänker in einer Talkshow bei einem Wer-bin-ich-Spiel Joseph Göbbels auf seinen Zettel schreibt, mag es für manch Einen normal, vielleicht sogar lustig erscheinen, mir kam es schlicht und einfach geschmacklos und unangebracht vor. Auch die Ereignisse um die sogenannten Dönermorde lassen manch Gaumen taub. Eine Gruppe rechtsradikaler und aktenkundiger Fundamentalisten morden sich durch die Nation, während man den Opfern jahrelang teilweise Tatbeteiligung bei angeblichen Drogengeschäften vorwarf. Ob nun der designierte Bundespräsident Joachim Gauck die Wende herbeiführt sei dahing<a href="http://www.aggromigrant.com/2012/03/17/geschmacklosigkeiten/doner-3/" rel="attachment wp-att-6989"><img class="alignleft size-medium wp-image-6989" title="doner" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/03/doner-300x249.jpg" alt="" width="300" height="249" /></a>estellt. Von all den Beziehungen zu seinen Freunden abgesehen, war Bundespräsident a.D. Wulff ein guter Präsident, der wahrlich der Repräsentant ALLER in Deutschland lebenden Menschen war. Gauck indes sympathisiert öffentlich zu Sarrazin. Seinen ehemaligen Tätigkeit geschuldet kümmert er sich immer noch um das Thema Freiheit, als ehemaliger Staatsbürger der DDR sollte er sich jedoch vor allem einem Thema widmen: Einheit!</p>
<p>Das Unwort des Jahres 1991 war ausländerfrei, gefolgt von ethnischer Säuberung 1992. Im Jahre 1993 wurde das Wort Überfremdung nicht nur zum Unwort des Jahres, sondern schmückte zudem zahlreiche Wahlplakate sowohl etablierter als auch Randparteien. Nach 18 Jahren wurde mit Dönermorde nun erneut ein rechtsradikaler Begriff Unwort des Jahres. Es bedarf an öffentlichen Bekenntnissen um einen gesellschaftlichen Zusammenschluss zu erzwingen, sonst gewöhnt man sich noch vor lauter Unworte an diesen Jargon. Affektive Pressemitteilungen, man sei die Kanzlerin aller in Deutschland lebenden Menschen, reichen gewiss nicht auf, denn zwischen dem Wort und der Tat liegt das Meer.  Die Einführung der doppelten Staatsbürgerschaft muss genauso thematisiert werden wie die Migrantenquote im öffentlichen Dienst, ohne eine unsinnige Integrationsdebatte anzufachen. Es wird noch lange dauern bis Deutschland sich zu den einstigen Gastarbeitern und späteren Bürgern mit Migrationshintergrund eindeutig bekennt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wäre jedes Land ein im Restaurant bestellbares Menü, so wäre wohl Deutschland ein wahrer Renner. Zumindest in Punkto normgerechter Zubereitung, Sauberkeit und Pünktlichkeit wäre es unangefochten an der Spitze. Wie sieht es jedoch aus mit dem Geschmack? Egal, Hauptsache der Döner schmeckt.</p>
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		<title>Die westliche Doppelmoral…</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
				<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Westen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#62;Alles ist erlaubt&#60;. Fern der Zentralmacht, fern dem königlichen Gesetz, fallen alle Schranken, das bereits gelockerte soziale Band zerreißt, und es offenbart sich nicht eine primitive Natur, die in jedem... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/03/12/die-westliche-doppelmoral%e2%80%a6/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&gt;Alles ist erlaubt&lt;. Fern der Zentralmacht, fern dem königlichen Gesetz, fallen alle <img class="alignright" src="http://www.resimde.com/resimlerimiz/kelepce_30508_1.jpg" alt="" width="200" height="274" />Schranken, das bereits gelockerte soziale Band zerreißt, und es offenbart sich nicht eine primitive Natur, die in jedem von uns schlummernde Bestie, sondern ein modernes und sogar zukunftsvolles Wesen, das keine Moral mehr kennt und tötet, weil und wann immer es ihm Spaß macht.</em></strong>1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Indios zu Millionen abgeschlachtet, die Afrikaner als Sklaven aus ihren Ländern entführt, den Indianern ihren Glauben aufgedrückt, den Indern ihre Kultur eingeprügelt und den Moslem wie einen Neandertaler behandelt. Es war fast immer der Westeuropäer der den anderen Kulturen diktiert hat, wann und wie sie sich zu demokratisieren, wann und wie sich zu welchen Kriegsverbrechen bekennen, wann und wie sich verhalten und wann und wie sie ihre Religion zu liberalisieren haben.<br />
<em><strong>Der Kolonisator, der im anderen Menschen ein Tier sieht, nur um sich selber ein ruhiges Gewissen zu verschaffen, dieser Kolonisator wird objektiv dahin gebracht, sich selbst in ein Tier zu verwandeln. … Man erzählt mir von Fortschritt und geheilten Krankheiten. Ich aber spreche von zertretenen Kulturen, […] von Tausenden hingeopferten Menschen. … Ich spreche von Millionen Menschen, denen man geschickt das Zittern, den Kniefall, die Verzweiflung […] eingeprägt hat</strong></em>.2<br />
Nichts anderes darf man vom Imperialismus erwarten, denn schon die Jahrhunderte davor hat der Imperialismus nichts anderes getan als ganze Kontinente zu versklaven. Ganze Kulturen, Religionen, Stämme, Völker sind zertreten, erwürgt, assimiliert, ermordet, vergewaltigt und versklavt nur um den Hunger des Europäers nach Macht zu stillen. Dabei hat der Westen nicht nur millionen Menschen auf seinem Gewissen, nein er hat auch die Natur nach seinem belieben gerodet, vergiftet und unfruchtbar gemacht, ganz gleich wie hoch der Preis war.</p>
<blockquote><p><em><strong>„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“</strong></em>3</p></blockquote>
<p>Die Leitparolen mögen sich in den Jahrhunderten geändert haben aber die Nuance blieb immer gleich: Christianisierung, Zivilisierung, Modernisierung, Demokratisierung.<br />
Dabei ging es dem Westeuropäer immer nur um das eine, alle Völker sollten ihm dienen oder sich völlig assimilieren lassen. Ganze Landstriche wurden brutal kolonisiert und dabei ganze Völker verschleppt, umgesiedelt, ermordet und als Tauschobjekte verkauft. Dabei hat der Westen sich niemals für seine Taten geschämt, er hat sich nie entschuldigt oder auch nur ansatzweise daran gedacht dies zu tun. Selbst die Menschenrechte die der Westeuropäer aufstellte nannte er vor kurzem noch ‘Christlich geprägt’ und wollte damit allen anderen seine Überlegenheit demonstrieren. Es war nicht der Westen der für die Menschenrechte aufstand und sich dafür stark machte. Nein,  es waren genau jene unterdrückten Seelen, die sich mit erhobenem Haupt gegen ihre Kolonialherren erhoben und Gerechtigkeit einforderten für alle Rassen.<br />
Gandhi, Martin Luther King, Malcolm X, Aimé Césaire, Léopold Sédar und viele hundert andere. Nur sehr wenige der weltweit bekannten Menschenrechtlern sind überhaupt Westeuropäer gewesen. Der Westen, der diese Menschen versklavt, ihnen ihre Religion aufgezwungen, sie massakriert, ermordet, bekriegt und ihnen jede Würde genommen hat, hat sich nicht einmal dafür geschämt ihre Rebellion gegen das Unrecht auf dieser Welt, die ja vom Westen ausging, als die seinigen auszugeben.</p>
<blockquote><p><em><strong>„Ja, was denn? die Indianer massakriert, die islamische Welt um sich selbst gebracht, die chinesische Welt gut ein Jahrhundert lang geschändet und entstellt, die Welt der Schwarzen disqualifiziert, unzählige Stimmen auf immer ausgelöscht, Heimstätten in alle Winde zerstreut … und Sie glauben, für all das müsse nicht bezahlt werden?“</strong></em>4</p></blockquote>
<p>Der Westen war und ist von seiner Überlegenheit derart überzeugt, dass er nie auf die Idee kam, dass seine Sicht der Dinge eventuell der absolute Irrweg sein könnte.<br />
Es waren nicht die Afrikaner, Muslime oder Indios die ganze Gesellschaften kolonisiert und brutal ermordet haben. Immer aber waren es die Kinder aus der afrikanischen Savanne, aus der muslimischen Wüste und der indianischen Prärie, die sich vor den Bomben und Kugeln des Kolonisators, sich zitternd an die tote Mutter klammerten.  Allein in Algerien wurden mehr als 1,5 Millionen unschuldige brutal von Französischen Soldaten abgeschlachtet. Während des Algerienkriegs nutzten die Franzosen die algerische Sahara für unterirdische Atombombenversuche. Bis heute leidet die Zivilgesellschaft unter den Folgen dieser Atomtests. Tocqueville stellte 17 Jahre nach der Eroberung Algeriens durch Frankreich fest: <em>“Die Lichter sind erloschen. Wir haben die muslimische Gesellschaft ärmer, unwissender und unmenschlicher gemacht.”</em></p>
<blockquote><p><em><strong>“Wir überreichen den Muslimen das schönste Geschenk, das wir ihnen machen können. Wir sagen ihnen: Du wirst sein wie wir.”</strong></em>5</p></blockquote>
<p>Überhaupt als erster Genozid in die Weltgeschichte eingegangen sind die Aufstände der Herero und Nama unter der deutschen Kolonialbesatzung. Von dem einst so stolzem Volk mit weit über 100.000 Bürgern, überlebten diese Kolonisierung nur noch ca. 15.000 Menschen; über die Verluste anderer afrikanischer Völkerschaften liegen überhaupt keine ‘zuverlässigen’ Zahlen vor. Bis heute hat die Bundesregierung nichts weiter dazu gesagt als <em>“Wir bedauern was geschehen ist…”.</em></p>
<p>In seinem 1835 erschienenen Hauptwerk über die Demokratie in Amerika stellte Tocqueville die für jene Zeit charakteristische Frage: <em><strong>“Hat man beim Anblick der Vorgänge in der Welt nicht den Eindruck, dass der Europäer für andere Rassen das ist, was der Mensch für die Tiere bedeutet? Er macht sie seinem Dienst untertan, und wenn er sie nicht mehr unterjochen kann, vernichtet er sie.” </strong></em>Für den liberalen Denker gab es<em><strong> “keinen Grund, die muslimischen Subjekte so zu behandeln, als wären sie uns gleich”.</strong></em><br />
(Tocqueville 1835, Hauptwerk über die Demokratie)</p>
<p>Oder lassen sie uns vom Holocaust reden. Dass man etwas dagegen unternehmen hätte können, sieht man am Beispiel von Oskar Schindler. 1200 Juden rettete er vor dem sicheren Tod, immer in Gefahr selbst ein Opfer dieser kranken Ideologie zu werden.</p>
<blockquote><p><em><strong>“Entscheidend für den Rassebegriff des 20. Jahrhunderts sind die Erfahrungen, welche die europäische Menschheit in Afrika macht und die erst durch den scramble for Africa und die Expansionspolitik in das allgemeine Bewusstsein Europas eindrangen (…) Hier, unter dem Zwang des Zusammenlebens mit schwarzen Stämmen, verlor die Idee der Menschheit und des gemeinsamen Ursprungs des Menschengeschlechts, wie die christlich-jüdische Tradition des Abendlandes sie lehrt, zum ersten Mal ihre zwingende Überzeugungskraft, und der Wunsch nach systematischer Ausrottung ganzer Rassen setzte sich hier zum ersten Mal fest.”</strong></em>6</p></blockquote>
<p>Es ist die Doppelmoral und die Heuchelei des Westens, das dem unterdrückten Sklaven bitter aufstößt. Die Gründungsväter der Vereinigten Staaten die, die Menschenrechte in ihre Verfassung aufnahmen, waren zeitgleich Sklavenhändler! Neunzig Jahre lang verkannten sie den Afrikanern die Menschenrechte und bis heute hat sich kein Präsident dafür entschuldigt. Ungesühnt bleibt auch der Völkermord an den 2 Millionen Indianern durch die Amerikaner. Es war der Westen der Hiroschima und Nagasaki durch eine Atombombe dem Erdboden gleich machte, in Vietnam 4 Millionen Menschen ermordete, zum Teil durch den Einsatz von chemischen Kampfmitteln wie “Agent Orange”.  Das Afrikaner, Muslime, Indianer, Inder oder aber auch andere unterdrückte Länder sich nicht mit diesem idealistischem Propaganda  identifizieren können und sich vehement gegen diese Doppelmoral stellen, sollte bei dieser Scheinheiligkeit des Westens niemand verwundern.</p>
<blockquote><p><em><strong>“Es ist arrogant und respektlos, unser kulturelles Erbe als zweitrangig zu bewerten.”</strong></em>7</p></blockquote>
<p>Wer sich Rassismus, Imperialismus und Kolonialismus vorwerfen muss, oder die Folterungen in Guantanamo und Abu Ghraib, den Irak-Krieg, die Herstellung und Verkauf von Waffen weltweit,  der kann sich nicht hinstellen und der Welt in Sachen Menschenrechte und Demokratie den Lehrmeister spielen wollen, ohne für seine Taten die Verantwortung zu übernehmen. Ganze Kulturen, Religionen, Völker sind regelrecht angewidert von dieser Doppelmoral und Heuchelei des Westens.<br />
Dabei dominiert der Westen die Welt schon lange nicht mehr.</p>
<blockquote><p><em><strong>Nicht ein einziges Mal in den letzten zweihundert Jahren hat ein muslimisches Land den Westen angegriffen. Die europäischen Großmächte und die USA waren immer Angreifer, nie Angegriffene.</strong></em>8</p></blockquote>
<p>Bill O’Reily, Fernsehidol der amerikanischen Konservativen erklärte wörtlich:<em><strong> “Wir können nicht immer wieder in der muslimischen Welt intervenieren. Was wir tun können, ist, sie in Grund und Boden zu bomben.”</strong></em> Oder die amerikanische Fernsehkommentatorin Ann Coulter meinte: <em><strong>“Wir sollten in ihre Länder einmarschieren, ihre Führer totschlagen und die Bevölkerung zum Christentum bekehren.”</strong></em> Oder: <em><strong>“Wir sollten unseren nationalen Arschkriecherwettbewerb beenden, Syrien ins Steinzeitalter zurückbomben und danach den Iran dauerhaft entwaffnen.”</strong></em> Ich weiss nicht wie sie über solche Äusserungen denken, für mich sind sie tief rassistisch und menschenverachtend. Ich sehe keinen Unterschied zwischen den Äusserungen Bin Laden’s und dieser beiden Individuen, Bill O’Reily und Ann Coulter.</p>
<p>Manche Europäer werfen mir vor, ich würde den Rassismus auf die Westmächte propagandieren; dabei spricht aus jenem Geist die pure Angst, dass er nur ansatzweise das erleben könnte, was seit Jahrhunderten die Juden, Muslime, Afrikaner und Indianer erleben mussten. Krieg kann und darf nicht die Lösung sein! Gerechtigkeit und nichts anderes kann die Menschheit erlösen von diesen überholten und kranken Ideologien des kapitalistischen Imperialismus!<br />
Der Westen mag ganze Völker entmachtet haben aber den Ruf nach Freiheit und Gerechtigkeit werden sie niemals zum Schweigen bringen.</p>
<blockquote><p><em><strong>“[…] Schritt für Schritt können wir so in Zukunft – und ja auch schon heute – jene ‘Weltkultur’ entstehen sehen, die ein gemeinsames Werk aller verschiedenen Kulturen sein wird, da alle Kontinente, alle Völkerschaften und alle Nationen an ihr mitwirken. Wenn ich sage ‘alle Nationen’, dann meine ich, dass alle – auch die kleineren und kleinsten Nationen – ohne jede Einmischung der Großmächte selber über ihre Entwicklung entscheiden. Ein solcher eigener Weg setzt jedoch sowohl politische als auch kulturelle ‘Freiheit’ voraus.” </strong></em>9</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Mustafa Çelebi</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1) Tzvetan Todorov, in seiner berühmten Analyse der Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert</p>
<p>2) Aimé Fernand David Césaire</p>
<p>3) Weissagung der Cree</p>
<p>4) Aimé Fernand David Césaire</p>
<p>5) Oberst Charles Lacheroy, einer der wichtigsten Theoretiker des Algerienkrieges.</p>
<p>6) Hannah Arendt über die europäischen Erfahrungen in Afrika um 1900</p>
<p>7) Jecinaldo Satere Mawe, Leiter des Amazonas-Stammes Coiab</p>
<p>8) Jürgen Todenhöfer, Feindbild – Islam</p>
<p>9) Léopold Sédar Senghor in seiner Rede anlässlich der Verleihung des deutschen Buchpreises in Frankfurt, 1968</p>
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		<item>
		<title>Selbsterfüllende Moslem-Prophezeiung</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 13:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>AggroMigrant</dc:creator>
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		<description><![CDATA[von Stefan Niggemeier Die Katholische Nachrichtenagentur KNA hatte es besonders eilig. Keine zehn Minuten, nachdem die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe über eine ihr exklusiv vorliegende Studie des Bundeninnenministeriums berichtet hatte,... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/03/07/selbsterfullende-moslem-prophezeiung/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Stefan Niggemeier</em></p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-6973" title="Junge Muslime Studie" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/03/Junge-Muslime-Studie-300x300.jpg" alt="" width="212" height="212" />Die Katholische Nachrichtenagentur KNA hatte es besonders eilig. Keine zehn Minuten, nachdem die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung in ihrer Online-Ausgabe über eine ihr exklusiv vorliegende Studie des Bundeninnenministeriums <a href="http://www.bild.de/politik/inland/muslime/schock-studie-muslime-verweigern-integration-22901072.bild.html">berichtet hatte</a>, verbreitete die KNA in einer eigenen Meldung die &#8220;Bild&#8221;-Behauptungen ungeprüft weiter.</p>
<p>Die Agentur verfügte zu diesem Zeitpunkt allem Anschein nach über keinerlei eigene Informationen, was die Studie &#8220;Lebenswelten junger Muslime&#8221; herausgefunden hatte oder auch nur, was genau ihr Gegenstand war. Die KNA-Meldung beruht vollständig und ausschließlich aus dem, was die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung behauptete, und macht es sich zu eigen, bis hin zur Überschrift: &#8220;Studie: Viele junge Muslime sind gegen Integration&#8221;</p>
<p>Dies ist die Geschichte, wie &#8220;Bild&#8221; vorab die Studie über &#8220;Lebenswelten junger Muslime in Deutschland&#8221; zugespielt wurde, wie das Blatt sie nutzte, um Stimmung gegen Muslime in Deutschland zu machen, und wie andere Medien dabei zu Komplizen wurden. Ein Lehrstück.</p>
<p>Wolfgang Frindte, einer der Autoren der Studie, <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/autor-der-studie-zu-muslimen-in-deutschland-sarrazin-fuehlt-sich-bestaetigt-das-ist-tragisch-1.1298747">formulierte im Nachhinein</a> seine Fassungslosigkeit über die Rezeption der Untersuchung so:</p>
<blockquote><p>Manche Journalisten suchen sich bei komplexen Dingen das heraus, was spannend ist und in die Philosophie des Mediums passt. In unserem Team hat es nach der Veröffentlichung in einer Boulevardzeitung große Entrüstung gegeben, sogar Verzweiflung. Da wurde ein Detail der Studie auf eine Weise in die Öffentlichkeit getragen, dass sich die von uns befragten Muslime missbraucht fühlen könnten — das ist traurig. Und wir haben uns in den vergangenen drei Tagen ziemlich alleingelassen gefühlt.</p></blockquote>
<p>Der Psychologe Peter Holtz, ebenfalls einer der Autoren der Studie, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,819018,00.html">schildert auf &#8220;Spiegel Online&#8221;</a>, wie er drei Jahre lang Gespräche mit jungen Musliminnen und Muslimen führte, und wie skeptisch die ihm teilweise gegenüber traten.</p>
<blockquote><p>Ein jüngerer Diskussionsteilnehmer sagte (…): &#8220;Egal was Ihr wollt und egal was Ihr macht, letztendlich heißt es doch wieder so und so viele Muslime sind radikal und wollen sich nicht integrieren.&#8221; Spätestens ab diesem Zeitpunkt wurde es für mich auch zum Ziel, diesen Menschen, über die in Deutschland so viel geredet wird und mit denen so wenig geredet wird, durch meine Arbeit eine Stimme zu geben.</p></blockquote>
<p>Er hat dieses Ziel nicht erreicht. Es kam die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung dazwischen. Jemand hatte ihr die Studie schon vorab zugesteckt. Bild.de machte aus ihr eine &#8220;Schock-Studie&#8221;. Und &#8220;Bild&#8221; am nächsten Tag die Schlagzeile:</p>
<p><strong>&#8220;Studie belegt: Jeder fünfte Muslim in Deutschland will sich nicht integrieren</strong>!&#8221;</p>
<p>&#8220;Bild&#8221; behauptete:</p>
<blockquote><p><strong>Gut 20 Prozent aller Muslime in Deutschland lehnen eine Integration ab. Besonders radikal sind junge Muslime ohne deutschen Pass.</strong></p>
<p>Das ergibt eine Studie des Bundesinnenministeriums, die BILD exklusiv vorliegt. Laut der Untersuchung lehnt jeder vierte nichtdeutsche Muslim Integration ab, ist tendenziell gewaltbereit und stellt westliche Werte in Frage.</p></blockquote>
<p>In den nächsten Stunden übernahmen die Nachrichtenagenturen den verzerrten &#8220;Bild&#8221;-Blick auf die Studie.</p>
<p>dpa:</p>
<blockquote><p>Jeder vierte nichtdeutsche Muslim lehnt Integration ab</p></blockquote>
<p>dapd:</p>
<blockquote><p>Studie: Ein Viertel aller junger Muslime nicht integrationswillig</p></blockquote>
<p>AFP:</p>
<blockquote><p>Ein Viertel aller jungen Muslime ohne deutsche Staatsbürgerschaft ist einer Studie im Regierungsauftrag zufolge latent gewaltbereit und nicht an Integration in Deutschland interessiert.</p></blockquote>
<p>[...]</p>
<p>Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hatte inzwischen die Studie selbst vorgestellt, so dass sich die Gelegenheit zu einem differenzierteren, nicht von &#8220;Bild&#8221; verzerrten Blick auf ihre Ergebnisse ergab. Genau umgekehrt stellte es dpa in einer Meldung vom Donnerstagnachmittag dar und behauptete:</p>
<blockquote><p>Kaum ist die Studie des Bundesinnenministeriums über junge Muslime bekanntgeworden, sieht sich Ressortchef Friedrich veranlasst, sie zu relativieren: Kein Generalverdacht gegen junge Andersgläubige.</p></blockquote>
<p>So ist das also für dpa: Das &#8220;Bild&#8221;-Zerrbild der Studie ist die Wahrheit, und der genaue Blick auf die Studie ist eine Relativierung ihrer Ergebnisse.</p>
<p>Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger warnte ebenfalls am Donnerstagnachmittag vor verkürzten Interpretationen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich warne davor, aus einer wissenschaftlichen Studie nur Schlagzeilen zu produzieren. (…) Wir sollten die Vorurteile der Vergangenheit und althergebrachte Reflexe endlich hinter uns lassen. Wir brauchen keine Debatte, die ein Zerrbild des Einwanderungslandes Deutschland vermittelt.&#8221;</p></blockquote>
<p>&#8220;Bild&#8221; fühlte sich — sicher nicht zu unrecht — gemeint und machte Leutheusser-Schnarrenberger dafür am Freitag zum &#8220;Verlierer des Tages&#8221;<em> [...]</em>.</p>
<p>[...]</p>
<p>Aber noch einmal zurück zum Mittwochnachmittag, als Bild.de zum ersten Mal über die Untersuchung berichtete. Der Innenminister hatte der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung für ihre Vorabveröffentlichung ein Zitat gegeben, das deren Interpretation als &#8220;Schock-Studie&#8221; stützte und ergänzte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Deutschland achtet die Herkunft und kulturelle Identität seiner Zuwanderer. Aber wir akzeptieren nicht den Import autoritärer, antidemokratischer und religiös-fanatischer Ansichten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Am Donnerstagabend stellte sich Friedrich <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1582714/ZDF-heute-journal-vom-1-M%C3%A4rz-2012">im &#8220;heute journal&#8221;</a> den Fragen von Marietta Slomka:</p>
<blockquote><p><strong>Friedrich:</strong> Die Studie hat 760 Seiten und sagt auf 760 Seiten, dass es um sehr viele komplexe Fragestellungen geht. Und es wäre sicher falsch, eine spezielle Randerscheinung rauszugreifen.</p>
<p><strong>Slomka:</strong> Aber genau das ist jetzt natürlich geschehen, weil Sie oder Ihr Sprecher oder sonst jemand in Ihrem Ministerium diese Studie vorab, bevor sie veröffentlicht wurde, an die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung weitergegeben hat. Daraus wurde dann prompt eine &#8220;Schock-Studie&#8221;.</p>
<p><strong>Friedrich:</strong> Also, diese Studie ist nicht aus meinem Haus herausgegeben worden. Sie ist heute veröffentlicht worden. Sie ist heute auch ins Internet gestellt worden. Und kann von jedem eingesehen werden.</p>
<p><strong>Slomka:</strong> Nachmittags. Die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung hatte sie schon gestern.</p>
<p><strong>Friedrich:</strong> Ja, das weiß ich nicht, müssen Sie die &#8220;Bild&#8221;-Zeitung fragen, woher sie sie hat. Von mir nicht. (…)</p>
<p><strong>Slomka:</strong> Aber auch Sie haben sich in den Zitaten, die Sie abgegeben haben, gegenüber der &#8220;Bild&#8221;-Zeitung, sehr stark auf diese eine Untergruppe konzentriert, die nicht integrationswillligen Muslimen. Die werden dadurch in den Fokus gerückt. Was nicht gesagt wird, und worauf nicht die Betonung liegt, ist, dass die allermeisten Muslime zum Beispiel strikt gegen islamistischen Terrorismus sind und sich alle sehr unter Generalverdacht fühlen. Wird das nicht durch eine solche Veröffentlichung in der Form eher noch wieder verstärkt?</p></blockquote>
<p>Man könnte das als rhetorische Frage betrachen.</p>
<p><strong></strong>Auch Marietta Slomka wurde wegen ihrer Kritik von &#8220;Bild&#8221; zum &#8220;Verlierer des Tages&#8221; erklärt.</p>
<p><em><strong>Den kompletten Artikel findet Ihr im <a href="http://www.bildblog.de/37196/selbsterfuellende-moslem-prophezeihung/" target="_blank">BildBlog</a>.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
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