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	<title>AggroMigrant &#187; Muhabbetci</title>
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		<title>Welche Menschenrechte…?</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 19:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gelten die Menschenrechte für den Afrikaner genau so wie für den Europäer? Wer glauben möchte, dass die Ordnung des globalisierten Finanzkapitals alle Menschen gleich sieht, verfällt einem Irrtum aus dem... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2012/04/01/welche-menschenrechte%e2%80%a6/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gelten die Menschenrechte für den Afrikaner genau so wie für den Europäer? Wer glauben möchte, dass die Ordnung des globalisierten Finanzkapitals alle Menschen gleich sieht, verfällt einem Irrtum aus dem man nur noch schwer heraus findet.</strong></p>
<blockquote><p>„Ich gehöre zur Rasse der Unterdrückten“<br />
( Aime Cesaire)<img class="alignright size-medium wp-image-6984" title="2012-03-12_004712" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2012/03/2012-03-12_004712-300x300.jpg" alt="" width="181" height="181" /></p></blockquote>
<p>Wenn die USA gegen die Einführung eines Internationalen Gerichtshofs stimmt, dann geschieht das doch nicht um die  Menschenrechte zu sichern. So ein Gericht hätte die Macht, alle Personen die sich schwerer Menschenrechtsverletzungen schuldig gemacht haben vors Gericht zu zerren. Georg W. Bush könnte Gefahr laufen selbst von diesem Gericht angeklagt zu werden. Die Zuständigkeit eines solchen Gerichts wäre weder geografisch noch zeitlich begrenzt und sie könnte, zum ersten mal in der Geschichte, jeden Politiker zu Verantwortung ziehen. Die Immunität wäre aufgehoben und jeder könnte angeklagt und zur Verantwortung gezogen werden. Ja, jeder Verstoß gegen die Menschenrechte wären zum ersten mal einklagbar!</p>
<p>Der unterdrückte hätte zum ersten mal das Recht sich gegen jeden Mächtigen zu Wehr zu setzen. Hinter der amerikanischen Weigerung, stehen zwei einfache aber tief rassistische Beweggründe. Erstens: Amerika vertritt die Auffassung, dass seine Generäle, Agenten, Soldaten und Politiker über jedes Völkerrecht erhaben sind und niemals zur Verantwortung gezogen werden können. Zweitens: Nur Amerika hat das alleinige Recht zu entscheiden wer, wann, wo, von wem bestraft werden darf / soll, oder ihm Gnade zuteil wird.</p>
<p>Kurz gesagt, die USA entscheidet alleine darüber wer sich zu welchem völkerrechtswidrigem Verhalten schuldig zu bekennen hat. Die Weigerung, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte als Menschenrechte anzuerkennen ist ein Problem des Westens, allen voran der USA. Denn Amerika stimmt sich gegen jede Maßnahme, die der Konkretisierung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte dienen sollen. Das Recht auf Ernährung, Bildung, Gesundheit oder Entwicklung werden bewusst von der USA boykottiert.</p>
<p>Wie könnte die Pharmaindustrie Milliarden Gewinne machen, wenn der freie Zugang zu Medikamenten ein Menschenrecht wäre?! Eine einfache Frage, auf die man eine einfache Antwort geben könnte. Doch wer will schon darüber sinnieren…!</p>
<blockquote><p>Wer seine Kinder durch amerikanische Bomben verloren hat, sagt nicht: „Danke, dafür darf ich jetzt wählen.“<br />
(Jürgen Todenhöfer)</p></blockquote>
<p>Wenn jeden Tag auf der Erde mehrere Millionen Menschen Hunger leiden müssen, sterben oder gefoltert werden und man diesen Menschen  dann etwas von „Menschenrechten“ erzählt, darf man sich nicht wundern, wenn dadurch ein großer Hass auf den Westen entsteht! Es ist eine Schande, dass die Westmächte, hier vor allem Amerika, sich keiner Schuld bewusst zu sein scheinen. Niemand der gefoltert wurde wird ihnen das Lied von Menschenrechten und Demokratie abkaufen. Jene arme Seele die Hunger leidet, vergewaltigt oder gefoltert wurde, wird dem Unterdrücker ins Gesicht lachen wenn er von Menschenrechten spricht. Das bedeutet nicht, dass die Menschenrechte unwichtig oder unsinnig wären, nein sie sind sogar von absoluter Wichtigkeit für die Freiheit und den Frieden auf der Welt. Sie darf aber nicht zu einem Spielball der Mächtigen werden und schon gar nicht der Spekulanten.</p>
<p>Streng genommen müssen die Menschenrechte das Abwehrrecht des Bürgers gegenüber Staaten sein, doch welcher Staat würde das zulassen? Welcher Staat würde es akzeptieren das man sie anklagt für die völkerrechtlichen Verbrechen die sie begangen haben, nur um sich daran zu bereichern? Niemand sollte sich wundern wenn die Carlyle Group, eine Gesellschaft die auf dem Sektor der schweren Rüstung tätig ist, aus dem Krieg Milliarden Gewinne erzielt. Der Vater von Georg W. Bush ist einer der drei bekanntesten Interessenvertreter im Kongress für die Carlyle Group. Die anderen beiden sind der ehemalige Verteidigungsminister Frank Carlucci und der ehemalige Außenminister James Baker. Oder anders ausgedrückt, dank Bush junior hat Bush Senior Millionen Dollar Profit gemacht mit dem Irak-Krieg.</p>
<p>Der Harvard-Professor Paul Krugman sagte in der Zeitschrift ‘Cash’ am 8 Februar 2002 dazu: »Die ganze Sache ist legal… aber sie stinkt.«<br />
Unter den Großaktionären ist aber auch die saudische Königsfamilie wie auch die Familie bin Laden zu finden! Menschenrechte? Nur ein Theater um die eigenen Bürger zu beruhigen.</p>
<p>Oder mit den Worten Jürgen Todenhöfer’s der es treffend formuliert hat :</p>
<blockquote><p>    „Es gibt im Westen einen versteckten, nicht zugegebenen Überlegenheitskomplex. Viele Westler denken im Inneren, das Leben eines Europäers sei mehr wert, als das Leben eines Muslims. Das ist nicht nur unmoralisch, sondern auch töricht. Der Kampf gegen den Terrorismus wird nicht militärisch, sondern in den Herzen der 1,4 Milliarden Muslime der Welt gewonnen…. Es gibt 45 muslimische Länder. Keines von ihnen hat in den letzten 200 Jahren ein westliches Land überfallen. Immer waren wir es, die militärisch angegriffen haben. An den blutigen Kreuzzügen, der Kolonisierung, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, den furchtbaren Massenvernichtungen unter den chinesischen und den sowjetischen Kommunisten, am Holocaust – an all diesen Verbrechen waren die Muslime nicht beteiligt. Wenn ich lese, dass in Deutschland trotzdem 83 Prozent der Menschen die Muslime für Fanatiker halten, wird doch deutlich, wie wenig wir über die muslimische Welt wissen. Die Fanatiker sitzen im Westen. Nirgendwo bin ich so viel Nächstenliebe und Gastfreundschaft begegnet wie in der muslimischen Welt.“</p>
<p>Dem Analphabeten ist die Pressefreiheit egal!<br />
(Jean Ziegler)</p></blockquote>
<p>Jeden Tag geschehen Weltweit Menschenrechtsverletzungen die billigend in kauf genommen werden, sofern die Aktionäre wohl gestimmt sind. Finanzierte Diktaturen, geputschte Demokratien, Folterungen und kaltblütig kalkulierte Kriege sind Erfindungen des Westens. Welchen Sinn haben Menschenrechtsorganisationen wenn sie nicht fähig sind ihre Stimmen gegen jene zu erheben die Diktaturen finanzieren? Welchen Sinn haben diese Organisationen wenn sie nicht genau dort anpacken und jene Verletzungen der Menschenrechte vor Gericht bringen können, wo sie geschehen. Wer glaubt, dass durch Bomben Demokratie und Menschenrechte den Menschen gebracht werden kann, ist meiner Meinung nach nicht besser als Hitlers Schergen. Ja, dies ist eine groteske Behauptung und tief verletzend; aber Staaten die Folterungen in Guantanamo zulassen und finanzieren müssen sich solche Aussagen gefallen lassen!</p>
<blockquote><p>Die kannibalische Weltordnung, hervorgebracht vom Raubtierkapitalismus. Der Terror der Profitmaximierung. Die Weltlandwirtschaft könnte zwölf Milliarden Menschen normal ernähren, das Doppelte der Weltbevölkerung. Wir tun es aber nicht. Alle fünf Sekunden verhungert ein Kind. Das Geld ist nicht da. Denn es wird gebraucht, um die Banken zu retten.<br />
(Jean Ziegler)</p></blockquote>
<p>Wenn die 500 größten Konzerne dieser Welt, 52,8% des Welt-Bruttosozialproduktes kontrollieren und der Westen, obgleich dieser unglaublichen Ungeheuerlichkeit, sich nicht schuldig fühlt, dann darf es niemanden verwundern dass diese Völker nichts von Menschenrechten wissen wollen. Nicht weil die Menschenrechte unwichtig wären, sondern weil die Westmächte, in einer unglaublichen Heuchelei diesen Völkern die Menschenrechte ‘aufzwingen’ wollen. Wenn jeden Tag weltweit knapp 40 000 tausend Menschen an Hunger sterben und eine Milliarde Menschen permanent schwerst unterernährt ist, wenn durch die Hand des Spekulanten, die Tonne Getreide innerhalb eines Jahres das doppelte kostet, Reis um 110% steigt, Mais um 63% und der Westen sich nicht für eine gerechte Verteilung der Nahrungsgüter stark macht, dann entsteht verständlicherweise ein großer Hass auf den Westen. Wenn die EU den Banken in Griechenland 162 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, dann weiß ich nicht wie ich dem Hartz 4 Empfänger erklären soll, warum er nicht ein paar Euro mehr bekommen kann!</p>
<blockquote><p>Vom organisierten Geld regiert zu werden, ist genauso schlimm, wie vom organisierten Verbrechen regiert zu werden.<br />
(Franklin D. Roosevelt )</p></blockquote>
<p>Die Gewalt des Stärkeren muss sich dem Kollektiven Recht unterordnen, nur so kann man international Frieden schaffen. Sicherheit kann es nur geben wenn alle Nationen die gleichen Pflichten wie auch die gleichen Rechte haben. Keine Nation darf eine Ausnahme bilden und das Wort des kleinsten muss genau so ernst genommen werden, wie das Wort des Stärksten<br />
Wenn der Westen sich immer noch einbildet, in Sachen Menschenrechte,  glaubwürdig zu sein, dann sind sie im Irrtum. Der Schaden ist schon angerichtet, der Hass auf den Westen wächst mit jedem Tag, nur eine gerechte Verteilung der Nahrungsgüter und gleiches Recht für alle Völker kann diesen Schaden wieder gutmachen. Nicht nur die Einhaltung der Menschenrechte ist wichtig, sondern auch die Garantie des kollektiven Solidaritätsrechts aller Völker. Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist wohl das elementarste Recht überhaupt und damit stark verknüpft ist das Recht auf Entwicklung, saubere Umwelt und ein gerechter Anteil an Natur – und Kultur schätzen. Nur so ist es möglich, dass auch andere Völker die Menschenrechte als „für alle Völker bindend“ akzeptieren.<br />
Wer für die Welt Frieden und Gerechtigkeit wünscht, muss mutig genug sein die Welt zu verändern!</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
<p>Quellen:<br />
Jean Ziegler „Das Imperium der Schande“<br />
Aime Cesaire<br />
Süddeutsche Zeitung<br />
Nun-Zeitschrift</p>
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		<title>Die westliche Doppelmoral…</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 07:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&gt;Alles ist erlaubt&lt;. Fern der Zentralmacht, fern dem königlichen Gesetz, fallen alle <img class="alignright" src="http://www.resimde.com/resimlerimiz/kelepce_30508_1.jpg" alt="" width="200" height="274" />Schranken, das bereits gelockerte soziale Band zerreißt, und es offenbart sich nicht eine primitive Natur, die in jedem von uns schlummernde Bestie, sondern ein modernes und sogar zukunftsvolles Wesen, das keine Moral mehr kennt und tötet, weil und wann immer es ihm Spaß macht.</em></strong>1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Indios zu Millionen abgeschlachtet, die Afrikaner als Sklaven aus ihren Ländern entführt, den Indianern ihren Glauben aufgedrückt, den Indern ihre Kultur eingeprügelt und den Moslem wie einen Neandertaler behandelt. Es war fast immer der Westeuropäer der den anderen Kulturen diktiert hat, wann und wie sie sich zu demokratisieren, wann und wie sich zu welchen Kriegsverbrechen bekennen, wann und wie sich verhalten und wann und wie sie ihre Religion zu liberalisieren haben.<br />
<em><strong>Der Kolonisator, der im anderen Menschen ein Tier sieht, nur um sich selber ein ruhiges Gewissen zu verschaffen, dieser Kolonisator wird objektiv dahin gebracht, sich selbst in ein Tier zu verwandeln. … Man erzählt mir von Fortschritt und geheilten Krankheiten. Ich aber spreche von zertretenen Kulturen, […] von Tausenden hingeopferten Menschen. … Ich spreche von Millionen Menschen, denen man geschickt das Zittern, den Kniefall, die Verzweiflung […] eingeprägt hat</strong></em>.2<br />
Nichts anderes darf man vom Imperialismus erwarten, denn schon die Jahrhunderte davor hat der Imperialismus nichts anderes getan als ganze Kontinente zu versklaven. Ganze Kulturen, Religionen, Stämme, Völker sind zertreten, erwürgt, assimiliert, ermordet, vergewaltigt und versklavt nur um den Hunger des Europäers nach Macht zu stillen. Dabei hat der Westen nicht nur millionen Menschen auf seinem Gewissen, nein er hat auch die Natur nach seinem belieben gerodet, vergiftet und unfruchtbar gemacht, ganz gleich wie hoch der Preis war.</p>
<blockquote><p><em><strong>„Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“</strong></em>3</p></blockquote>
<p>Die Leitparolen mögen sich in den Jahrhunderten geändert haben aber die Nuance blieb immer gleich: Christianisierung, Zivilisierung, Modernisierung, Demokratisierung.<br />
Dabei ging es dem Westeuropäer immer nur um das eine, alle Völker sollten ihm dienen oder sich völlig assimilieren lassen. Ganze Landstriche wurden brutal kolonisiert und dabei ganze Völker verschleppt, umgesiedelt, ermordet und als Tauschobjekte verkauft. Dabei hat der Westen sich niemals für seine Taten geschämt, er hat sich nie entschuldigt oder auch nur ansatzweise daran gedacht dies zu tun. Selbst die Menschenrechte die der Westeuropäer aufstellte nannte er vor kurzem noch ‘Christlich geprägt’ und wollte damit allen anderen seine Überlegenheit demonstrieren. Es war nicht der Westen der für die Menschenrechte aufstand und sich dafür stark machte. Nein,  es waren genau jene unterdrückten Seelen, die sich mit erhobenem Haupt gegen ihre Kolonialherren erhoben und Gerechtigkeit einforderten für alle Rassen.<br />
Gandhi, Martin Luther King, Malcolm X, Aimé Césaire, Léopold Sédar und viele hundert andere. Nur sehr wenige der weltweit bekannten Menschenrechtlern sind überhaupt Westeuropäer gewesen. Der Westen, der diese Menschen versklavt, ihnen ihre Religion aufgezwungen, sie massakriert, ermordet, bekriegt und ihnen jede Würde genommen hat, hat sich nicht einmal dafür geschämt ihre Rebellion gegen das Unrecht auf dieser Welt, die ja vom Westen ausging, als die seinigen auszugeben.</p>
<blockquote><p><em><strong>„Ja, was denn? die Indianer massakriert, die islamische Welt um sich selbst gebracht, die chinesische Welt gut ein Jahrhundert lang geschändet und entstellt, die Welt der Schwarzen disqualifiziert, unzählige Stimmen auf immer ausgelöscht, Heimstätten in alle Winde zerstreut … und Sie glauben, für all das müsse nicht bezahlt werden?“</strong></em>4</p></blockquote>
<p>Der Westen war und ist von seiner Überlegenheit derart überzeugt, dass er nie auf die Idee kam, dass seine Sicht der Dinge eventuell der absolute Irrweg sein könnte.<br />
Es waren nicht die Afrikaner, Muslime oder Indios die ganze Gesellschaften kolonisiert und brutal ermordet haben. Immer aber waren es die Kinder aus der afrikanischen Savanne, aus der muslimischen Wüste und der indianischen Prärie, die sich vor den Bomben und Kugeln des Kolonisators, sich zitternd an die tote Mutter klammerten.  Allein in Algerien wurden mehr als 1,5 Millionen unschuldige brutal von Französischen Soldaten abgeschlachtet. Während des Algerienkriegs nutzten die Franzosen die algerische Sahara für unterirdische Atombombenversuche. Bis heute leidet die Zivilgesellschaft unter den Folgen dieser Atomtests. Tocqueville stellte 17 Jahre nach der Eroberung Algeriens durch Frankreich fest: <em>“Die Lichter sind erloschen. Wir haben die muslimische Gesellschaft ärmer, unwissender und unmenschlicher gemacht.”</em></p>
<blockquote><p><em><strong>“Wir überreichen den Muslimen das schönste Geschenk, das wir ihnen machen können. Wir sagen ihnen: Du wirst sein wie wir.”</strong></em>5</p></blockquote>
<p>Überhaupt als erster Genozid in die Weltgeschichte eingegangen sind die Aufstände der Herero und Nama unter der deutschen Kolonialbesatzung. Von dem einst so stolzem Volk mit weit über 100.000 Bürgern, überlebten diese Kolonisierung nur noch ca. 15.000 Menschen; über die Verluste anderer afrikanischer Völkerschaften liegen überhaupt keine ‘zuverlässigen’ Zahlen vor. Bis heute hat die Bundesregierung nichts weiter dazu gesagt als <em>“Wir bedauern was geschehen ist…”.</em></p>
<p>In seinem 1835 erschienenen Hauptwerk über die Demokratie in Amerika stellte Tocqueville die für jene Zeit charakteristische Frage: <em><strong>“Hat man beim Anblick der Vorgänge in der Welt nicht den Eindruck, dass der Europäer für andere Rassen das ist, was der Mensch für die Tiere bedeutet? Er macht sie seinem Dienst untertan, und wenn er sie nicht mehr unterjochen kann, vernichtet er sie.” </strong></em>Für den liberalen Denker gab es<em><strong> “keinen Grund, die muslimischen Subjekte so zu behandeln, als wären sie uns gleich”.</strong></em><br />
(Tocqueville 1835, Hauptwerk über die Demokratie)</p>
<p>Oder lassen sie uns vom Holocaust reden. Dass man etwas dagegen unternehmen hätte können, sieht man am Beispiel von Oskar Schindler. 1200 Juden rettete er vor dem sicheren Tod, immer in Gefahr selbst ein Opfer dieser kranken Ideologie zu werden.</p>
<blockquote><p><em><strong>“Entscheidend für den Rassebegriff des 20. Jahrhunderts sind die Erfahrungen, welche die europäische Menschheit in Afrika macht und die erst durch den scramble for Africa und die Expansionspolitik in das allgemeine Bewusstsein Europas eindrangen (…) Hier, unter dem Zwang des Zusammenlebens mit schwarzen Stämmen, verlor die Idee der Menschheit und des gemeinsamen Ursprungs des Menschengeschlechts, wie die christlich-jüdische Tradition des Abendlandes sie lehrt, zum ersten Mal ihre zwingende Überzeugungskraft, und der Wunsch nach systematischer Ausrottung ganzer Rassen setzte sich hier zum ersten Mal fest.”</strong></em>6</p></blockquote>
<p>Es ist die Doppelmoral und die Heuchelei des Westens, das dem unterdrückten Sklaven bitter aufstößt. Die Gründungsväter der Vereinigten Staaten die, die Menschenrechte in ihre Verfassung aufnahmen, waren zeitgleich Sklavenhändler! Neunzig Jahre lang verkannten sie den Afrikanern die Menschenrechte und bis heute hat sich kein Präsident dafür entschuldigt. Ungesühnt bleibt auch der Völkermord an den 2 Millionen Indianern durch die Amerikaner. Es war der Westen der Hiroschima und Nagasaki durch eine Atombombe dem Erdboden gleich machte, in Vietnam 4 Millionen Menschen ermordete, zum Teil durch den Einsatz von chemischen Kampfmitteln wie “Agent Orange”.  Das Afrikaner, Muslime, Indianer, Inder oder aber auch andere unterdrückte Länder sich nicht mit diesem idealistischem Propaganda  identifizieren können und sich vehement gegen diese Doppelmoral stellen, sollte bei dieser Scheinheiligkeit des Westens niemand verwundern.</p>
<blockquote><p><em><strong>“Es ist arrogant und respektlos, unser kulturelles Erbe als zweitrangig zu bewerten.”</strong></em>7</p></blockquote>
<p>Wer sich Rassismus, Imperialismus und Kolonialismus vorwerfen muss, oder die Folterungen in Guantanamo und Abu Ghraib, den Irak-Krieg, die Herstellung und Verkauf von Waffen weltweit,  der kann sich nicht hinstellen und der Welt in Sachen Menschenrechte und Demokratie den Lehrmeister spielen wollen, ohne für seine Taten die Verantwortung zu übernehmen. Ganze Kulturen, Religionen, Völker sind regelrecht angewidert von dieser Doppelmoral und Heuchelei des Westens.<br />
Dabei dominiert der Westen die Welt schon lange nicht mehr.</p>
<blockquote><p><em><strong>Nicht ein einziges Mal in den letzten zweihundert Jahren hat ein muslimisches Land den Westen angegriffen. Die europäischen Großmächte und die USA waren immer Angreifer, nie Angegriffene.</strong></em>8</p></blockquote>
<p>Bill O’Reily, Fernsehidol der amerikanischen Konservativen erklärte wörtlich:<em><strong> “Wir können nicht immer wieder in der muslimischen Welt intervenieren. Was wir tun können, ist, sie in Grund und Boden zu bomben.”</strong></em> Oder die amerikanische Fernsehkommentatorin Ann Coulter meinte: <em><strong>“Wir sollten in ihre Länder einmarschieren, ihre Führer totschlagen und die Bevölkerung zum Christentum bekehren.”</strong></em> Oder: <em><strong>“Wir sollten unseren nationalen Arschkriecherwettbewerb beenden, Syrien ins Steinzeitalter zurückbomben und danach den Iran dauerhaft entwaffnen.”</strong></em> Ich weiss nicht wie sie über solche Äusserungen denken, für mich sind sie tief rassistisch und menschenverachtend. Ich sehe keinen Unterschied zwischen den Äusserungen Bin Laden’s und dieser beiden Individuen, Bill O’Reily und Ann Coulter.</p>
<p>Manche Europäer werfen mir vor, ich würde den Rassismus auf die Westmächte propagandieren; dabei spricht aus jenem Geist die pure Angst, dass er nur ansatzweise das erleben könnte, was seit Jahrhunderten die Juden, Muslime, Afrikaner und Indianer erleben mussten. Krieg kann und darf nicht die Lösung sein! Gerechtigkeit und nichts anderes kann die Menschheit erlösen von diesen überholten und kranken Ideologien des kapitalistischen Imperialismus!<br />
Der Westen mag ganze Völker entmachtet haben aber den Ruf nach Freiheit und Gerechtigkeit werden sie niemals zum Schweigen bringen.</p>
<blockquote><p><em><strong>“[…] Schritt für Schritt können wir so in Zukunft – und ja auch schon heute – jene ‘Weltkultur’ entstehen sehen, die ein gemeinsames Werk aller verschiedenen Kulturen sein wird, da alle Kontinente, alle Völkerschaften und alle Nationen an ihr mitwirken. Wenn ich sage ‘alle Nationen’, dann meine ich, dass alle – auch die kleineren und kleinsten Nationen – ohne jede Einmischung der Großmächte selber über ihre Entwicklung entscheiden. Ein solcher eigener Weg setzt jedoch sowohl politische als auch kulturelle ‘Freiheit’ voraus.” </strong></em>9</p>
<p>&nbsp;</p></blockquote>
<p>Mustafa Çelebi</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1) Tzvetan Todorov, in seiner berühmten Analyse der Eroberung Amerikas im 16. Jahrhundert</p>
<p>2) Aimé Fernand David Césaire</p>
<p>3) Weissagung der Cree</p>
<p>4) Aimé Fernand David Césaire</p>
<p>5) Oberst Charles Lacheroy, einer der wichtigsten Theoretiker des Algerienkrieges.</p>
<p>6) Hannah Arendt über die europäischen Erfahrungen in Afrika um 1900</p>
<p>7) Jecinaldo Satere Mawe, Leiter des Amazonas-Stammes Coiab</p>
<p>8) Jürgen Todenhöfer, Feindbild – Islam</p>
<p>9) Léopold Sédar Senghor in seiner Rede anlässlich der Verleihung des deutschen Buchpreises in Frankfurt, 1968</p>
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		<title>Türkische Unternehmer verlassen Deutschland</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 08:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ilhan Dogan ist einer unter Vielen, die Deutschland für immer den Rücken kehren. </strong><br />
<img class="alignright" src="http://www.hurriyet.de//_img/i/r/news/0112/3013692_313x170.jpg" alt="" width="310" height="170" /><br />
Ilhan Dogan (37) ist einer der bekanntesten türkischen Unternehmer in Deutschland. Der Geschäftsmann lebt in der Nähe von Münster. Als Reaktion auf den Rassismus in Deutschland möchte er alle Investitionen stoppen und Deutschland für immer den Rücken kehren. Vor seiner Luxusvilla hat er neben einer überdimensionalen türkischen Flagge auch einen überdimensionalen Brief verfasst. In dem Brief kritisiert er die Doppelmoral und den Rassismus die ganz offensichtlich in Deutschland herrscht. Dogan Senior-Präsident bei LR-International Cosmetics und ist nicht irgendein Geschäftsmann. Für seine Produkte haben sich weltbekannte Promis wie Bruce Willis, Ralph Moeller oder Boris Becker ablichten lassen.</p>
<p>Der Hürriyet erzählte er, &#8220;Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Bei dem allerkleinsten Fehler den wir Ausländer begehen, zeigen die Politiker mit dem Finger auf uns. Sie kamen vor 50 Jahren in dieses Land, unsere Väter und Mütter arbeiteten hart und versuchten sich den Gegebenheiten anzupassen. Bis ich Karriere machen konnte wurde ich immer als Mensch zweiter Klasse behandelt. Es war und ist sehr schwierig als Fremder in Deutschland, jetzt bin ich einfach nur noch müde. Offenbar können wir uns in diesem Land anstrengen soviel wir wollen, aber wir werden immer &#8220;Die Fremden&#8221; bleiben. Auch die Gastarbeiter haben Deutschland mit aufgebaut und sie haben ihren Teil geleistet. Heute gibt es hundertausende türkische Arbeitgeber in Deutschland, die Steuern zahlen und Umsätze in Milliarden machen. Als nun heraus kam, dass 8 meiner Landsleute von Nazis ermordet wurden, lief für mich das Fass über. Jetzt verlasse ich Deutschland!&#8221;.</p>
<p>Darf sich Deutschland so etwas leisten?</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
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		<title>Stimmungsmache gegen Bilkay Öney</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/08/25/stimmungsmache-gegen-bilkay-oney/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 10:17:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Die Welt&#8221; scheint sich gegen Bilkay Öney, die neue Integrationsministerin in Baden-Württemberg verschworen zu haben. Doch wieso eigentlich? Welche Kreise stört diese neue Integrationsministerin? Öney wurde 1970 in Malatya in... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/08/25/stimmungsmache-gegen-bilkay-oney/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Die Welt&#8221; scheint sich gegen Bilkay Öney, die neue  Integrationsministerin in Baden-Württemberg verschworen zu haben. Doch  wieso eigentlich? Welche Kreise stört diese neue Integrationsministerin? </strong></p>
<p>Öney wurde 1970 in Malatya in der Türkei geboren und kam mit ca. 3 Jahren nach Deutschland. 1989 studierte sie an der Berliner Universität und  arbeitete später in einer Bank. 2000 fing sie beim türkischen  Fernsehsender &#8220;TRT&#8221; als Redakteurin und Moderatorin  an. Sie machte eine 5-teilige Dokumentation über &#8220;Türkisch-Deutsche  Ehepaare&#8221; bei &#8220;arte&#8221;. Als sie dann im Jahre 2006 in die Politik ging  kündigte sie bei &#8220;TRT&#8221; und widmete sich  ausschließlich der Politik. Aktuell ist sie in Baden-Württemberg die  Ministerin für Integration.</p>
<p>In einem <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13556196/Tuerken-schauen-fuenfmal-mehr-TV-als-Deutsche.html" target="_blank">Gespräch</a> mit der &#8220;Welt&#8221;<strong> </strong>soll sich sich pro Sarrazin geäußert und sich gegen die Visafreiheit von Türken  ausgesprochen haben. Ein Freund schickte mir die entsprechenden Artikel und fragte mich nach meiner Meinung. Ich konnte meinen  Augen nicht trauen, denn dort standen Aussagen von Frau Öney, die ich  so von ihr nicht erwartet hätte.</p>
<p>Wie zum Beispiel in dem Artikel vom 21.08.2011<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13556196/Tuerken-schauen-fuenfmal-mehr-TV-als-Deutsche.html" target="_blank"> &#8220;Türken schauen fünf mal mehr TV als Deutsche&#8221;</a></p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;Will sie das Kopftuchverbot abschaffen? „Nö“, antwortet Öney. Die Visumspflicht für Türken möchte sie erhalten&#8230;. &#8220;&#8221;Dem türkischen Botschafter, der für eine Aufhebung wirbt, verkündete  sie kürzlich: „Je mehr Türken wir im Lande haben, desto mehr Unruhe  haben wir.“</p>
<p>Öney wendet sich gegen „unkontrollierte Einwanderung“. Sie sperrt  sich gegen ein kommunales Wahlrecht für Nicht-EU-Ausländer, auch wenn  dies im Koalitionsvertrag von Grün-Rot verankert ist. &#8230;&#8221;<br />
&#8220;Sie gibt die empirische Sozialforscherin, indem sie behauptet:  „Die Türken gucken fünfmal mehr Fernsehen als die Deutschen.“ Sie  beklagt: „Viele Migranten leiden unter Selbstüberschätzung.“&#8221;</p></blockquote>
<p>Da Frau Öney in der türkischen Community eigentlich ziemlich beliebt ist, spielt der Artikel darauf ab, sie in einem <em>&#8220;migrantenfeindlichem&#8221;</em> Licht darzustellen. Ein  Tag später gab es den nächsten Artikel in der &#8220;Welt&#8221;  über die neue  Integrationsministerin. Dort konnte man dann Aussagen wie: &#8220;Öney sei ein &#8220;krasser personeller Fehlgriff. Kretschmann müsse entweder die Ministerin in den Griff bekommen oder sich von ihr trennen.&#8221; lesen.<br />
(Artikel vom 22.08.2011, <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13558650/CDU-wirft-Oeney-Stimmungsmache-gegen-Tuerken-vor.html" target="_blank">&#8220;CDU wirft Öney Stimmungsmache gegen Türken vor&#8221;.</a>)</p>
<p>Auch in früheren Artikeln hat die &#8220;Welt&#8221; ähnliches verlautet. Der Artikel vom 04.05.2011 <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article13332362/Diese-Integrationsministerin-lehnt-Multikulti-ab.html" target="_blank">&#8220;Diese Integrationsministerin lehnt Multikulti ab&#8221;</a>.</p>
<p>Ich  habe mal die Ehre gehabt mich mit der Integrationsministerin zu unterhalten  und habe sie gestern auf diesen Artikel angesprochen. In einem sehr  gutem türkisch sagte sie mir:</p>
<blockquote><p>&#8220;Herr Mustafa (<em>im türkischen spricht man sich mit dem Vornamen an</em>)  genau im Gegenteil habe ich an Herrn Westerwelle wegen der Visafreiheit  einen Brief verfasst, wie auch sie sich sicherlich noch daran erinnern  werden, denn es wurde ja in allen türkischen Nachrichtenagenturen  gedruckt. Dies sind Versuche mich, unter meinen Landsleuten in  Misskredit zu bringen, da ich mich stark mache für die doppelte  Staatsangehörigkeit und mich gegen den Gesinungstest stelle. Natürlich  hat dies einigen Menschen nicht gefallen und hat sie zugleich gestört.&#8221;</p></blockquote>
<p>Bilkay Öney versicherte mir, dass sie solche Behauptungen  nicht gemacht hat und auch nicht machen wird, denn sie ist für die  Visafreiheit, für die doppelte Staatsbürgerschaft und gegen den Gessinungstest. Aber wie so oft war ich wahrscheinlich  einfach nur naiv zu glauben, dass man über eine Ministerin keine unwahren  Berichte verfasst oder es verbreitet. Traurig ist nur, wie tief die deutsche Presse gesunken ist.</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
<p>UPDATE: <a href="http://www.swr.de/swr4/bw/nachrichten/-/id=258368/did=8505414/pv=mplayer/vv=popup/nid=258368/1e25974/index.html" target="_blank">Radiointerview mit Bilkay Öney im SWR</a></p>
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		<item>
		<title>Die Visafreiheit vor der EU-Kommission</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/08/03/die-visafreiheit-vor-der-eu-kommission/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 07:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Erminia Mazzoni, Vorsitzende des Petitionausschusses teilte in einem Schreiben mit, dass der Ausschuss die Petition, die von mir dem EU Parlament vorgelegt wurde, geprüft und nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/08/03/die-visafreiheit-vor-der-eu-kommission/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Erminia Mazzoni, </strong>Vorsitzende des Petitionausschusses teilte in einem Schreiben mit, dass der Ausschuss die Petition, die von mir dem EU Parlament vorgelegt wurde, geprüft und nach den Bestimmungen der Geschäftsordnung des europäischen Parlaments für zulässig erklärt habe, da die aufgeworfene Frage in den Tätigkeitsbereich der europäischen Union fallen würde.</p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/07/Visa-für-Türken.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6028" title="Visa für Türken" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/07/Visa-für-Türken-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der Ausschuss hat mit der Prüfung der Petition <strong>&#8220;Visafreiheit für türkische Touristen&#8221;</strong> begonnen und beschlossen, die europäische Kommission um eine erste Untersuchung der verschiedenen Aspekte des Problems zu ersuchen. Der Ausschuss wird die Prüfung der Petition fortsetzen, sobald sie die erforderlichen Informationen erhalten haben.</p>
<p>Alle Experten sind der Meinung, dass die Haltung der Bundesregierung gegen geltendes Recht verstößt und genau darum ging es in dem Antrag, dass dem zuständigen EU-Ausschuss vorgelegt wurde. Die EU sollte die Haltung der Bundesregierung prüfen und gegebenfalls mit Sanktionen drohen.</p>
<p>Wie nun auch der wissenschaftliche Dienst des Bundestages klar stellte, missachtet die Bundesregierung auf vielen Ebenen die Rechte der türkischen Bevölkerung.<strong> Sevim Dagdelen</strong>, migrationspolitische Sprecherin der Linksfraktion, kommentiert die von ihr in Auftrag gegebene Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes wie folgt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist pure Heuchelei, wenn die Bundesregierung von Migranten ständig die Beachtung der Rechtsordnung einfordert, selbst aber europäisches Recht aus politischem Kalkül bewusst missachtet&#8221;.</p></blockquote>
<p>Die Rechte ergeben sich aus dem Assoziierungsabkommen zwischen der europäischen Wirtschaftsgemeinschaft mit der Türkei, die bereits im Jahre 1963 geschlossen wurde. Von großer Bedeutung sind dabei die Stillhalteklauseln, die 1980 Gegenstand des Vertrages wurden. Demnach durften die Vertragsparteien untereinander keine neuen Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit und des freien Dienstleistungsverkehrs einführen. Ebenso durfte der Zugang zum Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer und ihre Familienangehörigen nicht eingeschränkt werden. Was aber die Bundesregierung nicht davon abhielt dies trotzdem zu tun. Laut Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages erfasst die Stillhalteklausel sowohl die aktive als auch die passive Dienstleistungsfreiheit und erfasst somit auch die Einreise zu touristischen Zwecken, wogegen sich die Bundesregierung wehrt.</p>
<p>Das Vewaltungsgericht München fiel eine Entscheidung zugunsten der Klägerin und verkündete:</p>
<blockquote><p>„Es wird festgestellt, dass die Klägerin für einen Aufenthaltszeitraum von bis zu 3 Monaten zum Dienstleistungsempfang – <strong>insbesondere zu touristischen Zwecken</strong> – ohne Aufenthaltserlaubnis – insbesondere <strong>visumsfrei – in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich aufhalten darf.“</strong><br />
(AZ: M 23 K 10.1983)</p></blockquote>
<p>Bereits am 19.02.2009 entschied der europäische Gerichtshof in der Rechtssache  <strong>C 228/06</strong>, dass für die Einreise nach Deutschland kein Visum benötigt wird. Bekannt wurde das Urteil unter den Namen <strong>&#8220;Das Soysal Urteil&#8221;</strong>. Auch die 19. Kammer des Verwaltungsgerichts Berlin fällte einen Urteil, dass dem EU-Richterspruch ähnlich ist. Trotzdem ignoriert die Bundesregierung diese Urteile und versucht mit zweifelhaften Erklärungen sich herauszureden.</p>
<p>Genau auf diesen Missstand machte ich aufmerksam und reichte eine Petition beim Bundestag ein, mit der Aufforderung die Visabarriere endlich für die passive Dienstleistung aufzuheben und sich demokratisch zu verhalten. Zeitgleich machte er auch den Petitionsausschuss der EU auf diesen Rechtsbruch aufmerksam und forderte die EU auf, ihren Mitgliedsstaat Deutschland zu zwingen die Rechtsurteile anzuwenden. Sollte die EU-Kommission den Schlussfolgerungen der Petition folgen, dürfte Deutschland in Erklärungnot kommen.</p>
<p>Nun heißt es abwarten und Tee trinken, vorzugsweise türkischen Tee&#8230;</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
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		<title>Oslo – Schuldig, im Sinne der Anklage!</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Jul 2011 19:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Terrorismus-Experten Rolf Tophoven in einem Interview, am Tag danach:&#8221;"&#8230;..ist zwar noch offen, aber es deutet sehr viel auf militante ISLAMISTEN hin&#8221;. Nicht nur er, auch alle anderen Medien waren... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/07/31/oslo-schuldig-im-sinne-der-anklage/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Terrorismus-Experten Rolf Tophoven in einem Interview, am  Tag danach:&#8221;"&#8230;..ist zwar noch offen, aber es deutet sehr viel auf  militante ISLAMISTEN hin&#8221;.</p>
<p>Nicht nur er, auch alle anderen Medien waren der gleichen  Meinung. Schon am gleichen Tag hieß es in vielen verschiedenen Sendern  dieses Landes &#8220;Islamischer Fundamentalismus, Islamischer Terror, Islamischer Hassprediger&#8230;&#8221;. Der Moslem war es, er ist schuld an dem Massaker!</p>
<p>Nun wissen wir das der Norweger Anders Behring Breivik, weder ein Moslem noch ein Jude war. Er war ohne Zweifel ein Christ. Die  Super-Manipulierer dieses Landes, die Supersender und ihre Experten  spekulierten plötzlich, ob er denn ein Nazi wäre, ein Rechtsradikaler.  Denn man wollte es nicht wahrhaben &#8211; ein christlicher Fundamentalist? Das  passt ja so gar nicht in das aufgeklärte Europa. Fundamentalismus gibt  es nur bei den Moslems, ein Christ macht so etwas nicht.<br />
Andere waren der Meinung, dass es an den Computerspielen liegen könnte, man suchte verzweifelt nach einer Entschuldigung.</p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/07/Tempelritter.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6017" title="Tempelritter" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/07/Tempelritter-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Fakt  ist, dass dieser Mann ein christlicher Fundamentalist war, der sich als  Kreuzritter verstand und die Meinung vertrat, das Muslime eine  Krankheit wären. 76 unschuldige Menschen hat er kaltblütig ermordet  im Namen seiner Religion. Er war ein Fan von Geert Wilders, und zitierte  in seinem 1500-seitigem Manifest Sarrazin, Necla Kelek, Broder und all die anderen selbsternannten &#8220;Islamkritiker&#8221;. Und  vergessen wir bitte nicht, dass er eine &#8220;schleichende Islamisierung  Europas&#8221; als Grund für seine Tat angab. Seine Nähe zu Webseiten wie &#8220;Politically Incorrect&#8221; sollte hier auch noch einmal erwähnt werden.</p>
<p>Nun  nennt man ihn einen Psychopath. Warum eigentlich? Warum nennt man die  Tat nicht beim Namen. Er ist ein christlicher Fundamentalist und seine  Lehrmeister sind genau jene die ihn mit diesem Hass gefüttert haben. Die  Islamkritiker dieses Landes. Sarrazin und Co. lassen grüßen. Ich habe  mehrmals davor gewarnt, dass genau so etwas eines Tages passieren könnte. Sarrazin, Kelek, Giordino, Wilders und all die  anderen sind Hassprediger! Genau wie die muslimischen Hassprediger  dienen sie nur dem einen Zweck. Den Hass auf Andersgläubige oder Andersdenkende zu feuern. Sie waren Prediger und er der  Handlanger. So einfach ist das zu erklären!</p>
<p><strong>Er sah sich in der Tradition der Kreuzritter.</strong></p>
<p>Ohne Zweifel haben diese selbsternannten Apostel dazu beigetragen.  Sie und ihresgleichen waren die geistigen Attentäter und sie waren es  die den Funken des Hasses gezündet haben. Ich habe schon  vor Monaten gefragt, wer denn die Schuld auf sich nimmt, wenn  es zu einem Attentat kommen würde. Denn ich war davon überzeugt, dass  dieser Tag kommen wird. Wenn mehrere Nationen anfangen, ihre  inkompetenten Fehler auf dem Rücken anderer abzuladen, dann wird es  nicht lange auf sich warten lassen, bis auch die ersten kranken Köpfe  ihre Waffen nehmen und Jagd auf Menschen machen. Ganz Europa ist schuld  an diesem Massaker. Ausgenommen jene, die von Anfang an davor gewarnt und immer wieder zu Vernunft gerufen haben. Seien  wir mal ehrlich, kann irgendjemand garantieren, dass so etwas nie wieder  passiert? Oder kann jemand garantieren das es nicht schlimmer wird? Und  seien wir doch mal ehrlich, haben wir es wirklich nicht kommen sehen?</p>
<p>Ich  muss zugeben, dass ich mich hingekniet und Gott gedankt habe, dass es kein  Moslem war der diese abscheulichen Taten begangen hat. Wäre er ein  muslimischer Fundamentalist gewesen, hätten die Sarrazins,  Broders und Keleks dieser Nation ganz andere Töne von sich gegeben. Er ist  ein christlicher Fundamentalist, der die Muslime hassen gelernt hat.  Was wäre eigentlich, wenn die Muslime nun einen Christentumkritiker an  den Start bringen und argumentieren würden &#8220;Das ja eigentlich die  Bibel und Jesus daran schuld hätten, die Bibel voll von  Grausamkeiten wäre&#8221; . Vielleicht sollten die Muslime nun die Meinung  vertreten, dass man alle gläubigen Christen schärfer kontrollieren  müsste, da sie ja alle potenzielle Terroristen sein könnten. Wie finden Sie eigentlich den Gedanken? Ich finde die Idee phänomenal! Und wie fühlen sie sich jetzt? Immerhin ist es ein christlicher  Fundamentalist gewesen der diesen Terroranschlag verübt hat. Wie fühlen  sie sich, wenn ein Moslem Sie darauf anspricht?</p>
<p>Sind Sie beschämt? Würden Sie sich am liebsten in ein Loch  verkriechen? Schimpfen Sie innerlich, dass dieser Norweger ihre Religion  für seine abscheulichen Taten missbraucht hat?</p>
<p>Gut&#8230;! Denn nun wissen sie, wie sich ein Moslem fühlt, wenn man ihn  mit den Terroranschlägen konfrontiert und die Meinung vertritt, dass  jeder Moslem eine potenzielle Gefahr sei, da ja der Islam schuld an den Anschlägen wäre. Das  würde dann aber bedeuten, das Sie die Mitschuld an dem Massaker in  Norwegen tragen! Denn es ist ja Ihre Religion. Ohne Christentum hätte  dieser Norweger ja niemals diese Tat verübt, daher trägt die Schuld jeder Christ. Kein schöner Gedanke, oder..?</p>
<p>Vielleicht  verstehen Sie, wie Menschen sich fühlen, wenn man ihre Religion für  Terroranschläge missbraucht. Vielleicht dämmert es Ihnen zum erstenmal  ein, dass weder die Bibel noch der Koran schuld daran haben, dass eine  kranke Seele andere Menschen im Namen seines Gottes hinrichtet. Denn  nichts anderes hat dieser Norweger getan!</p>
<p>Und nun&#8230;? Wollen wir  weiter unsere Religionen dafür verantwortlich machen oder wollen wir  endlich anfangen die Probleme genau dort anzupacken wo ihre Wurzeln  liegen? Traurig ist nur, dass 76 Menschen ihr Leben lassen mussten, damit man merkt, dass der Terrorismus keine Religion hat.</p>
<p>Nun haben sie sich nicht so, natürlich war es Terrorismus und dieser  Norweger war ein Christentumist, ein Fundamentalist. Nennen Sie es  ruhig beim Namen!</p>
<p>Mustafa Celebi</p>
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		<title>Geert Wilders ein Rassist?</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 05:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Rechtspopulist Geert Wilders wurde in allen Anklagepunkten freigesprochen. Das zuständige Gericht in Amsterdam meinte, die Äußerungen von Wilders seien zwar äußerst grob, aber eben nicht strafbar. Es geht Seltsames... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/07/01/geert-wilders-ein-rassist/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><strong>Der Rechtspopulist Geert Wilders  wurde in allen Anklagepunkten freigesprochen. Das zuständige Gericht in  Amsterdam meinte, die Äußerungen von Wilders seien zwar äußerst grob,  aber eben nicht strafbar.<br />
</strong><br />
<a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/06/Geert-Wilders.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5774" title="Geert Wilders" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/06/Geert-Wilders-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Es geht Seltsames vor in Europa. Die Grenzen zwischen Rassismus und Islamkritik verwischen immer mehr. Ich muss zugeben, dass derzeit die Stimmung für einen Moslem in Europa sehr beängstigend ist. Viele muslimische  Freunde reden darüber zurück in die Heimat zu gehen. In eine Heimat, die  schon längst nicht mehr <strong>&#8220;die Heimat&#8221;</strong> ist. Auch ich  ertappe mich immer wieder in der Straßenbahn, wie ich die Menschen  anstarre und mich frage &#8220;Ist diese Person eventuell ein Islamfeind? Was  wird noch geschehen? Darf ich noch sagen, dass ich ein Moslem bin?&#8221;. Es  weht ein rauher Wind in Europa, ein Wind, der nichts gutes verheißt&#8230;</p>
<p>Jene  die das Urteil des Amsterdamer Gerichts nicht seltsam finden, sollten  sich nochmals Gedanken über die Aussagen Wilders machen.</p>
<p>Zum Beispiel schrieb er in einem Brief an die niederländische Zeitung &#8220;de Volkskrant&#8221;, zitiert von Spiegel am 8. August 2007:</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Kern des Problems ist der faschistische Islam, die kranke  Ideologie von Allah und Mohammed, wie sie in dem islamistischen &#8216;Mein  Kampf&#8217; niedergelegt ist. […] Ich habe genug von dem Koran: Verbietet das  faschistische Buch. Genug ist genug.&#8221;.</p></blockquote>
<p>Oder im Fernsehen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn Mohammed heute noch leben würde, könnte ich mir vorstellen,  dass ich ihn als Extremisten geteert und gefedert aus dem Land jagen  würde.&#8221; &#8211; („Saudis toben über Koranschändung“, 20 Minuten TV, 18.  Februar 2007)</p></blockquote>
<p>Oder aber auch die Aussage:</p>
<blockquote><p>&#8220;Muslime, die in den Niederlanden leben wollen,&#8221; so Geert Wilders  in einem Zeitungsinterview im Februar 2007, &#8220;müssen die Hälfte des  Korans rausreißen und wegwerfen, weil darin „schreckliche Dinge“ stehen,  und den Propheten Mohammed würde er „<strong>als Extremisten</strong> … aus dem Land jagen“, würde er heute noch leben.</p></blockquote>
<p>Dies sind nur einige seiner Aussagen und mitnichten die Schlimmsten.</p>
<p>Dem  Islam wird vorgeworfen sie würden Homosexuelle nicht akzeptieren, Frauen  unterdrücken, die Todesstrafe fordern, Abtreibung behindern, doch  seltsamerweise gibt es eine Partei in den Niederlanden die genau mit  diesen Parolen regieren darf.</p>
<blockquote><p>&#8220;Die ultraorthodoxe SGP ist eine religiöse Nischenpartei in der  niederländischen Politiklandschaft. Sie hat gerade einmal 27.000  Mitglieder und wettert gegen Emanzipation der Frauen und die Rechte von  Homosexuellen, Letztere dürfen nicht beitreten, Erstere keine  politischen Ämter übernehmen. <strong>Die Partei strebt einen Gottesstaat an,</strong> befürwortet die Todesstrafe und lehnt Abtreibung, Sterbehilfe und pränatale Diagnostik ab.&#8221; (Quelle: <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13394341/Frauenfeindliche-SGP-kann-in-Holland-mitregieren.html" target="_blank">Welt)</a></p></blockquote>
<p>Ein christlicher Gottesstaat inmitten von Europa. Eine Ironie des Schicksals&#8230;</p>
<p><strong>Wilders ist ein Rassist</strong></p>
<p>In  einer Studie im Auftrag des Innenministeriums klassifizierten die  niederländischen Extremismusforscher im Jahre 2009 die Politik von Geert  Wilders als neo-rechtsradikal. Auch viele Politikwissenschaftler bezeichnen Geert Wilders als typischen Vertreter des Rechtspopulismus.</p>
<p>Wolfgang Schäuble warf Wilders<strong> &#8220;Fremdenfeindlichkeit&#8221; </strong>vor.  Die Bundeskanzlerin Angela Merkel bedauerte, dass die Regierung  von seinen Stimmen abhängt und letzte Woche nannte der amerikanische  Politiker Robert F. Kennedy Jr. Wilders einen Rassisten.</p>
<p>Lächelnd kam Wilders aus dem Gerichtsaal. Den Reportern sagte er :<strong>„Man darf also den Islam kritisieren, mir ist kein Maulkorb angelegt worden&#8221;</strong>.</p>
<p>Laut  Gericht waren Aussagen wie &#8220;Wir müssen den Tsunami der  Islamisierung stoppen&#8221; grob und abfällig, aber nicht aufhetzend. Den Anti-Islam-Streifen &#8220;Fitna&#8221; nannte der Richter &#8220;schockierend,  verletzend, anstößig&#8221;, aber das sei alles erlaubt.</p>
<p>Doch die Frage, die sich mir stellt ist: &#8220;Würde Wilders auch in Deutschland freigesprochen werden?&#8221;.</p>
<p>Mustafa Çelebi</p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Fast wie vor dem 11. September&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 08:15:23 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 2. Mai wurde Osama Bin Laden mit einem Kopfschuss getötet. So oder so ähnlich hört man es in den letzten Tagen in den Medien. Auch  ich werde immer wieder gefragt wie ich dazu stehe. Meistens zucke ich  nur mit den Achseln im Sinne von &#8220;Ist mir egal!&#8221;.</p>
<p>Glaubt irgendjemand, dass nun die Anschuldigungen gegen Muslime aufhören<img class="alignright" src="http://muslimvillage.com/wp-content/uploads/2010/11/neckl-upload.jpg" alt="" width="250" height="200" /> werden? Glaubt  wirklich jemand, dass die Paranoia jetzt ein Ende haben wird und alle  Moslems wieder ganz offen über ihre Religion reden können, ohne dass man  sie sofort als Terroristen bezeichnet? Wahrscheinlich nicht!</p>
<p>Dass  Bin Laden sehr wahrscheinlich in dem Netzwerk Al-Qaida keine grosse Rolle mehr gespielt hat  und eigentlich nur noch eine Symbol-Funktion hatte tut da auch  nichts zur Sache.</p>
<p>Wen interessieren schon die US-Geschäftsbeziehungen mit der Familie Bin Laden, die Unterstützung Gaddafis, die Hilfe für Khomeinis Machterlangung, die Geschäftsbeziehungen mit  Saddam Hussein oder die Verteidigung von Mekka und  Medina auf Bitte von Saudi Arabien. Dass Bin Laden mit einigen seiner Firmen an die Börse ging und dort erfolgreich war, interessiert natürlich auch keinen. Oder kann es sein, dass Bin Laden mit den Anschlägen am 11.  September eventuell erfolgreich an der Börse spekuliert haben könnte? Auch  dürfte es jedem egal sein, dass Saudi Arabien zwar ein enger  Verbündeter der USA ist, aber zugleich den Terrorismus finanziell  unterstützt. Egal ist es auch, dass die meisten Terroristen (zumindest die Leader) nicht von der Unterschicht, sondern von der Oberschicht kommen.</p>
<p>Die  Mehrheit der Muslime ist erleichtert über den Tod Bin Ladens, denn sie  hoffen, dass damit endlich die Islamophobie aufhört und alle in  Frieden leben können. Was also habe ich als muslimischer Bürger in Deutschland davon, dass Bin Laden tot ist? Die  Medien und die Politiker werden weiterhin  über Kopftuchmädchen,  bärtigen komisch aussehenden Männern, kriminelle Migranten, Ehrenmorde,  Frauenunterdrückung, weibliche Beschneidungen und über Scharia-Anhänger  diskutieren. Zwischen jeder Diskussion wird noch das Wort &#8220;Integration&#8221; eingeworfen, damit auch jeder weiß, worum es eigentlich geht.</p>
<p>Oder glaubt jemand daran, dass alles wieder so sein wird wie vor dem 11. September?</p>
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		<title>Jeder zehnte Deutsche sehnt sich nach einem Führer!</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 07:57:35 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn in einem Land ein Viertel der Bevölkerung  fremdenfeindliche Äusserungen von sich geben, dann kann man sehr wohl  davon ausgehen, dass in diesem Land Ausländer nicht sehr willkommen  sind.</strong><img class="alignright" src="http://www.solingen-internet.de/si-hgw/images/brennendes_haus.jpg" alt="solingen brand" width="215" height="227" /></p>
<p>30 Prozent  der deutschen Bevölkerung stimmen der Aussage <strong>„Ausländer kommen, um  den Sozialstaat auszunutzen.“</strong> zu. Nicht weniger als die 30 Prozent sind der  Meinung, dass bei knappen Arbeitsplätzen Ausländer zurück in ihre Heimat  geschickt werden sollten und dass durch <strong>„die vielen Ausländer“</strong> Deutschland „in einem gefährlichen Maß überfremdet“.*</p>
<p>Erschreckender  ist aber die Zahl, wenn man die deutsche Bevölkerung nach dem Islam  fragt. <strong>58% der Bevölkerung sind der Meinung: „Für Muslime in Deutschland  sollte die Religionsausübung erheblich eingeschränkt werden“</strong>.* Und das alles in einem Land , dass sich seiner Demokratie und seiner kulturellen Vielfalt rühmt&#8230;</p>
<p>Was sagt das aus? Das sagt einem Ausländer eigentlich, dass 30 Prozent  ihn aus diesem Land raus haben will und knapp 60 Prozent seine Religion  nicht akzeptieren, sogar einschränken wollen.<br />
Also reden wir hier von  43 millionen Deutschen die den Islam in ihrem Land nicht haben wollen. Der Erfolg von Sarrazin überrascht mich deshalb überhaupt  nicht.</p>
<p>Warum also sollte ein Mensch, der hier in diesem Land lebt,  versuchen sich in diese Gesellschaft zu integrieren? Wenn sie wüssten,  dass die Hälfte aller Menschen in ihrer Nachbarschaft sie nicht haben  möchten, würden sie sich dann noch in dieser Gegend aufhalten? Würden  sie sich bei deren Vereinen eintragen? Würden sie nicht Angst haben das  ein Mob eines Tages ihre Kinder belästigen könnte? Würden sie nicht an einem Ort ziehen, wo sie sich sicherer fühlen? Ich würde es tun.</p>
<p><img class="alignleft" src="http://www.solingen-internet.de/si-hgw/images/dasland.jpg" alt="" width="200" height="203" />Genau  deswegen raufen sich die Ausländer auch zusammen, weil sie seit 50  Jahren in diesem Land das sowohl gespürt, wie auch bewusst miterlebt  haben. Noch vor ein paar Jahren  war die Parole der Rechten Szene &#8221; Ausländer nehmen uns die Arbeit weg&#8221;. Jetzt wo Ausländer arbeitslos sind, heisst plötzlich die Parole &#8221; Das sind Sozialschmarotzer&#8221;. Egal was der Ausländer auch macht, er wird immer als Aussenseiter betrachtet. Sie als deutscher mögen Solingen vergessen haben, ich kann es nicht vergessen. Denn  ich und jeder Ausländer muss mit der Angst leben das schon morgen  vielleicht eines unserer Häuser wieder einem Anschlag zum Opfer fallen  wird!<br />
Solingen ist überall. Tag für Tag geschieht in diesem Land, vor  den Augen der Bevölkerung rechte Gewalt, ohne dass es in den Medien prominent erwähnt wird. Sie als deutscher Bürger sehen dies vielleicht nicht, wir schon!</p>
<p>Hier ein Beispiel :</p>
<blockquote><p>Mehr als jeder Zehnte sehnt sich nach einem „Führer“, der  „Deutschland zum Wohle aller mit harter Hand regiert“ und hält eine  Diktatur für „die bessere Staatsform“.*</p></blockquote>
<p>Und  wenn dann jedes Jahr zu Weihnachten, in allen Kanälen die  Nächstenliebe gepredigt wird, genau in diesem Moment sollte sich keiner  darüber wundern, dass wir mit bitterer Miene laut rufen &#8221; Heuchler, zieh  zuerst den Balken aus deinem Auge; danach siehe zu, wie du den Splitter  aus deines Bruders Auge ziehst!&#8221;.**</p>
<p>* <a href="http://www.welt.de/aktuell/article10269669/Auslaenderfeindlichkeit-in-Deutschland-nimmt-zu.html" target="_blank">Quelle Welt Online</a><br />
** Matthäus 7,5</p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/downloads/?did=6" target="_blank">Hier gibt&#8217;s die ganze Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Download.<br />
</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wenn der Islam zum Dschihad ruft&#8230;</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/05/02/wenn-der-islam-zum-dschihad-ruft/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den Medien wird das Wort &#8220;Dschihad&#8221; mehr als gern benutzt, wenn die Aggressoren muslimische Namen tragen. Die wenigsten Bürger  machen sich die Mühe und forschen nach der Etymologie des... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/05/02/wenn-der-islam-zum-dschihad-ruft/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Medien wird das Wort &#8220;Dschihad&#8221; mehr als gern benutzt, wenn  die Aggressoren muslimische Namen tragen. Die wenigsten Bürger  machen  sich die Mühe und forschen nach der Etymologie des Wortes. Man geht als  Bürger davon aus bzw. man &#8220;vertraut&#8221; den Medien, dass sie es richtig  benutzen. Egal, ob es nun in<img class="alignright" src="http://diyalogcu.files.wordpress.com/2006/11/diyalog1.jpg" alt="" width="269" height="183" /> den Tagesthemen, Bild, Spiegel oder Stern benutzt wird. Keiner hat sich  meines Wissens nach die Mühe gemacht und das Wort versucht zu  übersetzen. Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht, wer es zum erstenmal als  &#8220;heiliger Krieg&#8221; definiert hat.</p>
<p>Das Wort <strong>&#8220;Dschihad&#8221;</strong> setzt sich im arabischen aus den Buchstaben <strong>&#8220;C-H-D&#8221;</strong> zusammen und bedeutet übersetzt: <strong>&#8220;mit aller Kraft&#8221;</strong>. Das Wort hat weder etwas mit  Krieg noch mit  töten zu tun. Es trägt auch nicht annähernd die Wörter <strong>&#8220;heilig&#8221; </strong>oder <strong>&#8220;Krieg&#8221;</strong> oder ähnliches in sich.</p>
<p>Laut Lisan&#8217;ul Arab (<em>Die arabische Sprache</em>)  ist das Wort <strong>&#8220;Dschihad&#8221;</strong> die verwandelte Form vom <strong>&#8220;dschehd&#8221;</strong>. Es wird  auch als &#8220;dschuhd&#8221; gelesen und bedeutet wörtlich übersetzt: <strong>&#8220;eine Kraft aufzubringen, um einem Tier den Weg zu zeigen, das eine schwere Last mit sich trägt&#8221;</strong>. In der Kurzform bedeutet es also <strong>&#8220;Kraft, Anstrengung&#8221;</strong>.<br />
(<em>Lisan-ül Arab; Kapitel:2, s:239, 240 und  Tadsch ül Arus; Kapitel:4, s:407</em> )</p>
<p>Im Koran selbst kommt das Wort &#8220;Dschihad&#8221; 41 mal vor und wird benutzt  als  &#8220;eine Kraft, die man aufbringen sollte/kann/muss aus Wissen (<em>z.b. Universität</em>), Hab und Gut ( <em>z.b. Spende</em>), Körpereinsatz <em>(z.b. Arbeit</em>) oder Sprache (<em>z.b. Predigt</em>)&#8221;</p>
<p>Mitt öten, morden, Feinde bekriegen, einen heiligen Krieg führen oder  dergleichen hat das Wort überhaupt nichts zu tun! Diese werden mit den  Worten<strong> &#8220;kıtal (<em>töten</em>)&#8221;</strong> und <strong>&#8220;muharebe (<em>bekriegen</em>)&#8221;</strong> oder <strong>&#8220;harb (<em>Krieg</em>)&#8221; </strong>zum Ausdruck gebracht.</p>
<p><strong>Worte wie &#8220;Frieden, Barmherzigkeit oder Mitleid&#8221; kommen </strong><strong>im Koran 8 mal (!!!) mehr als &#8220;Dschihad&#8221; vor! </strong></p>
<blockquote><p>41:34 Gut und Böse können nicht gleich sein. Wehre (das  Böse) in bester Art ab und du wirst dann sehen, dass derjenige, zwischen  dem und dir Feindschaft war, wie ein warmer Freund wird.</p>
<p>42:43 Wer sich in Geduld übt und verzeiht, gewiss, dies gehört zur sich lohnenden Entschiedenheit in den Angelegenheiten.</p></blockquote>
<p>Der beste Dschihad (<em>die Aufbringung der Kraft</em>) ist  diejenige, die auf Wissen aufbaut! Damit ist der Aufbau und die  Unterhaltung jeglicher Institutionen gemeint, worin Menschen Zugang zum  Wissen haben können (<em>Lehrer, Schule, Universität</em>).<br />
<strong></strong></p>
<p>Beispiel: In Tunesien wurde der Kampf gegen den Analphabetismus Dschihad genannt.</p>
<p>Einem Moslem ist es verboten, andere gegen ihren Willen zu missionieren bzw sie damit zu belästigen.</p>
<blockquote><p>2:256 In der Religion gibt es keinen Zwang.</p>
<p>88:21-22 Nun aber ermahne-erinnere. Du bist nur ein Ermahner-Erinnerer. Du hast keine/Übe keine Gewalt oder Zwang über sie</p></blockquote>
<p>Warum auch immer hat sich das Wort &#8220;Dschihad&#8221; in der  westlichen Kultur als &#8220;heiliger Krieg&#8221; etabliert. Ich weiss auch ehrlich  gesagt nicht, wie der Westen darauf gekommen ist. Zweifelsohne haben  bestimmte Gruppierungen das Wort &#8220;Dschihad&#8221; für ihre politisch-ideologischen Machenschaften  benutzt. Doch das sollte niemanden dazu verleiten das Wort &#8220;Dschihad&#8221;  als &#8220;heiligen Krieg&#8221; zu übersetzen.</p>
<p>Es hat nämlich nichts mit Krieg zu tun!</p>
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		<title>Will die Türkei noch in die EU?</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 08:28:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das Land am Bosporus gilt als rückständig, und zurückgeblieben.  Warum auch immer hat sich in den Köpfen vieler Europäer solch ein Bild eingebrannt. Wer aber einmal in der Türkei war,... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/04/16/will-die-turkei-noch-in-die-eu/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Land am Bosporus gilt als rückständig, und  zurückgeblieben.  Warum auch immer hat sich in den Köpfen vieler  Europäer solch ein Bild eingebrannt. Wer aber einmal in der Türkei war,  weiß das die Türkei schon längst in der Moderne angekommen ist. </strong></p>
<p>Hauptgrund  für dieses Bild in den köpfen der Menschen ist, dass Deutschland,  Frankreich, Österreich, Niederlande und die Schweiz alles tun, damit  dies auch so bleibt. Dabei hat die Türkei das Wirtschaftswachstum der EU und  Amerikas weit hinter sich gelassen. Daher fordert auch die OECD den  EU-Beitritt der Türkei zu beschleunigen. Der OECD-Wirtschaftsexperte  Andrew Dean sagte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir glauben, dass ein EU-Beitritt der Türkei positiv  wäre&#8221;</p></blockquote>
<p>Das  Wirtschaftswachstum der Türkei ist laut dem IWF-Bericht &#8220;Regional Economic Outlook:  Europe&#8221; fast doppelt so hoch wie der  europäische Durchschnitt. 2011 wird die Türkei Partnerland der BITKOM und der CEBIT.   Trotzdem stellen <img class="alignright" src="http://koptisch.files.wordpress.com/2010/07/04_02_16_merkel_tuerkei_eu.jpg" alt="" width="314" height="251" />sich Deutschland und Frankreich quer und verhindern  damit den EU-Beitritt der Türkei. Türkei ist weltweit auf Platz 15 der wirtschaftsstärksten Länder und wird wahrscheinlich von  Platz 15 auf 13 hochsteigen. Von den europäischen Ländern sind in den G20  nur Deutschland, Italien, Frankreich und das Vereinigte Königreich  vertreten.</p>
<blockquote><p>Derzeit kursiert am Bosporus ein böser Witz. Frage: Wann  wird die Türkei Mitglied der Europäischen Union (EU)? Antwort: Im Jahre  2180. Warum? Weil in den Gesprächen zwischen Ankara und Brüssel 35  Verhandlungskapitel bewältigt werden müssen – und nach fünf Jahren  gerade mal ein Kapitel abgeschlossen ist. Für die übrigen 34 braucht es  also noch 170 Jahre.<br />
Gar nicht witzig findet das der türkische  EU-Chefunterhändler Egemen Bagis. Er nennt den Verlauf der  Beitrittsverhandlungen frus­trie­rend, unfair, unhaltbar. Niemand wisse,  wo das hinführe, sagt der türkische Staatspräsident Abdullah Gül. «Wenn  ihr uns nicht wollt, dann sagt es auch, haltet uns nicht hin», soll  Regierungschef Tayyip Erdogan dem deutschen Aussenminister Guido  Wes­ter­wel­le kürzlich gesagt haben.</p>
<p><a rel="nofollow" href="http://www.woz.ch/artikel/2010/nr43/international/19971.html" target="_blank">(Quelle)</a></p></blockquote>
<p>Obwohl viele Länder Europas mit weitaus schlechterer  Wirtschaft aufgenommen worden sind, wurde die Türkei immer vertröstet?  Jetzt ist aber etwas eingetroffen was der EU nicht gefällt. Und genau das ist auch der  Grund, weswegen die OECD die Türkei im Boot haben möchte. Die Türkei  ist für ausländische Investoren sehr lukrativ geworden, zugleich aber  ist die Türkei sehr zögerlich mit dem Beitritt in die EU und drängt auch  nicht mehr auf die Aufnahme, wie sie es früher getan hätte. Man  stelle sich einmal vor, die Türkei würde von sich selbst aus nicht mehr in  die EU wollen. Was dann geschehen kann liegt auf der Hand. Jetzt schon  hat die Türkei wirtschaftliche Abkommen mit vielen Nachbarstaaten  getroffen.</p>
<p>Die EU, vor allem aber Deutschland und Frankreich sollten ihre  Politik noch einmal überdenken und sich für den Beitritt der Türkei in  die EU stark machen. Denn sollte dieser Kurs so weiter gehen, fürchte  ich, wird die Türkei die EU verschmähen.</p>
<p>Persönlich bin ich (noch)  für den EU-Beitritt der Türkei, obwohl mir so langsam Zweifel  aufkommen, ob die Türkei diesen Schritt wagen sollte. Einst steht jetzt  schon fest, die Türkei wird eines der wirtschaftlich stärksten Länder in  Europa werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Integration! Schmeckt das…?</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 07:19:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt eine Frage vor der sich fast jeder drückt und wenn sie gestellt wird nicht mehr als nur &#8220;..ähm..ooo..hmm&#8221; stammelt. Also hier  die Preisfrage. Was muss ein muslimischer Bürger... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/04/09/integration-schmeckt-das%e2%80%a6/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt eine Frage vor der sich fast jeder drückt und wenn sie gestellt wird nicht mehr als nur &#8220;..ähm..ooo..hmm&#8221; stammelt.<br />
Also hier  die Preisfrage.</p>
<p>Was muss ein muslimischer Bürger machen um von der Gesellschaft als völlig integriert zu gelten und Wie muss er sich verhalten?<br />
Welche Regeln muss er beachten?<img class="alignright" src="http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Bilder/Thementeaser/Migration/integration.jpg?__blob=normal&amp;v=2" alt="" width="251" height="142" /><br />
Oder  anders gefragt, wie passt man sich der &#8220;Christlich-jüdischen  Leitkultur&#8221; denn nun eigentlich an? Was muss man machen damit man als  &#8220;100% integriert&#8221; gilt?!</p>
<p>Irgendwie hat jeder etwas dazu zu sagen  aber eine Antwort hat niemand auf diese Fragen. Warum gelten deutsche  Bürger als integriert aber Türken, obwohl in Deutschland geboren, nicht  integriert?<br />
Ist es der Islam was sie unterscheidet?<br />
Die Herkunft?<br />
Die Sprache?</p>
<p>Nehmen wir mal als Beispiel mich.<br />
Gehen wir mal davon aus, dass ich mich völlig in diese Gesellschaft integrieren möchte, mit alles drum und dran.<br />
Nehmen wir ferner an das ich mich völlig in die Christlich-Jüdische Leitkultur anpassen möchte.<br />
Was genau müsste ich nun machen und wie müsste ich mich verhalten, damit ich als &#8220;100% Integriert&#8221; gelte.</p>
<p>Es  muss ja irgendwo eine Anleitung dafür geben wie sich ein Bürger  integriert in die Gesellschaft. Zumindest Richtlinien&#8230;Oder nicht?</p>
<p>Welche Kultureigenschaften muss ich annehmen?<br />
Welche Bildung muss ich haben?<br />
Wieviel muss ich verdienen?<br />
Welchen Bürgerlichen Status muss ich vorweisen?<br />
Wie muss ich meine Kinder erziehen?<br />
Was darf meine Frau anziehen?<br />
Darf ich in die Moschee gehen oder sollte ich das doch lieber lassen?<br />
Soll ich Alkohol zu mir nehmen?<br />
Schweinefleisch?<br />
Darf ich das Christentum als Religion ablehnen?<br />
Darf  ich Kritik an der Gesellschaft ausüben oder sollte ich doch lieber  schweigen damit mein Integrationsstatus nicht darunter leidet?</p>
<p>Ab wann gelte ich als Integriert?<br />
Ab wann bin ich integrationsunwillig?<br />
Welche kulturellen Eigenschaften muss ich assimilieren damit ich als deutscher gelte?<br />
Oder ist deutscher nur wer als deutscher geboren wurde?</p>
<p>Und sie, wie wäre ihre Antwort?<br />
Was  würden sie zu einem Migranten sagen wenn er sie fragt :&#8221; Was muss ich  machen damit ich mich in diese Gesellschaft integriere?<br />
Oder welche Kriterien muss ich erfüllen, damit ich mich der Christlich -jüdischen Leitkultur anpasse?</p>
<p>Was würden sie Antworten?<br />
Welchen Ratschlag hätten sie für einen Migranten der alles richtig machen möchte?</p>
<p>Kommentar von Papa zur Integrationsdebatte:</p>
<p><strong>&#8220;deutsch Kartoffel schmeck..türkisch Döner schmeck auch&#8230; und indegrasion bestimmt auch schmeck..!&#8221;</strong></p>
<p>In diesem Sinne&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Welche Alternative für Rassismus benutzen Sie?</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/04/08/welche-alternative-fur-rassismus-benutzen-sie/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 06:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder erstaunlich zu welchen Äusserungen manche Menschen fähig sind. Vor allem wenn der Blogger einen nicht Deutschen Namen trägt und zugegeben bewusst offen provoziert. Dann können schon... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/04/08/welche-alternative-fur-rassismus-benutzen-sie/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist immer wieder erstaunlich zu welchen Äusserungen manche  Menschen fähig sind. Vor allem wenn der Blogger einen nicht Deutschen  Namen trägt und zugegeben bewusst offen provoziert. Dann können schon  mal Sätze fallen wie :&#8221; Er ist ein Antisemit&#8221;, &#8221; Ein Islamist&#8221;, &#8220;Ein  bezahlter Schreiber&#8221; oder aber auch &#8221; Er will die Scharia in Deutschland  einführen&#8221;. Diese Menschen merken nicht, wie rassistisch ihre  Äusserungen eigentlich denn nun sind.</strong></p>
<p>Das Migranten in  Deutschland immer wieder rassistischen Angriffen ausgesetzt sind und die  am meisten benachteiligte Gruppe in Deutschland ist, dürfte spätestens  seit dem EU-Bericht allen klar geworden sein. Die Ablehnung <strong>&#8220;Der Anderen&#8221;</strong> fängt bei der Job-Suche an und macht selbst in einem Kindergarten keinen halt. War es noch<img class="alignright" src="http://www.merje.de/gegen_gewalt/bilder/bildung.gif" alt="" width="379" height="205" /> vor ein paar Jahren verpönt, Menschen anderer Herkunft öffentlich zu  benachteiligen oder zu beschimpfen, so ist diese moderne Art der  Diskriminierung schon längst in der Mitte Deutschlands angekommen.</p>
<p>Natürlich hat sich das Feindbild verändert. Waren es früher alle Ausländer die als <strong>&#8220;Fremde&#8221;</strong> galten und daher abgelehnt wurden, so sind es nun die <strong>&#8220;Moslems&#8221;</strong> die für alles ihren Kopf hinhalten müssen.</p>
<p>Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man als <strong>&#8220;Islamist&#8221;</strong> abgestempelt wird, obgleich man sich als &#8220;Laizist, Demokrat oder liberal&#8221; bezeichnet.<br />
99,85 % der Moslems sind übrigens keine &#8220;Islamisten&#8221;!</p>
<p><strong><a href="http://www.migazin.de/2009/04/27/eu-studie-diskriminierung-belastigung-und-rassistisch-motivierte-gewalt-weitaus-verbreiteter-als-vermutet/" target="_blank">Eine Studie im Auftrag der EU sagt dazu</a>:</strong></p>
<blockquote><p>So meint beispielsweise die Hälfte der in Deutschland  lebenden Türken, Diskriminierung sei weitverbreitet. Gefolgt werden sie  von den Bürgern Ex-Jugoslawiens mit 46 Prozent.</p>
<p>37 Prozent der  Befragten gaben an, dass sie in den letzten 12 Monaten persönlich  diskriminiert worden waren. 12 % wurden in den vergangenen 12 Monaten  selbst Opfer rassistischer Vorfälle, wobei jedoch <strong>80 Prozent dieser Betroffenen den Vorfall nicht der Polizei meldeten.</strong> <strong>Unter Türken lag die Quote, nicht gemeldeter rassistischer Angriffe bei 90 Prozent.</strong></p>
<p><strong>Der höchste Grad an Diskriminierung wurde von Roma berichtet.</strong> Die Hälfte aller Befragten gab an, dass sie in den letzten 12 Monaten diskriminiert worden waren. <strong>Afrikaner aus Ländern südlich der Sahara und Nordafrikaner berichteten ebenfalls über einen hohen Diskriminierungsgrad </strong>(41 Prozent bzw. 36 Prozent).1</p></blockquote>
<p><strong>Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit?</strong></p>
<p>Der Begriff &#8220;Rassismus&#8221; wird in Deutschland relativ wenig benutzt.  Dies liegt damit zusammen das dieses Wort einfach durch Wörter wie <strong>&#8220;Ausländerfeindlichkeit&#8221;</strong> bzw <strong>&#8220;Fremdenfeindlichkeit&#8221;</strong> ausgetauscht werden. Auch die Ermordung von Migranten <em>(Früher Gastarbeiter, später Fremde heute Migrant)</em> oder Anschläge gegen die Unterkünfte von Asylbewerbern, werden als ausländer- oder fremdenfeindliche Übergriffe  bezeichnet.<br />
Diese  Art der Berichterstattung führt dazu, dass rassistische Übergriffe gar  nicht als solche wahrgenommen werden. Dieses wiederum führt zu der  irrtümlichen Annahme, dass es sehr wenige bis gar keine rassistische  Straftaten in Deutschland begangen würden. Natürlich darf man die  Geschichte Deutschlands nicht vergessen und die Nähe zur der  Rassenideologie des dritten Reiches ausser acht lassen. Denn erst  dadurch wurde dieses Wort verteufelt und versucht,  so gut wie es geht,   zu verdrängen. Ob es im Endeffekt die richtige Art des Umgangs mit dem  Wort gewesen sei, darf man bezweifeln. Das der Schuss irgendwann in der  Zukunft nach hinten gehen würde, konnten die Gründungsväter nicht  wissen.</p>
<p>Aber auch der Begriff <strong>&#8220;Fremdenfeindlichkeit&#8221;</strong> ist ziemlich problematisch. Dieses Wort unterstellt dem Opfer, das er ein &#8220;Fremder&#8221;wäre und <em>(im weitestem sinne)</em> die Mehrheitsgesellschaft eben aggressiv darauf reagieren könnte.</p>
<p>Ein anderer Kandidat, das sowohl von der Politik wie auch durch die Medien sehr gern benutzt wird, ist der Begriff <strong>&#8220;Rechtsextremismus&#8221;</strong>. Dieses Wort ist insofern problematisch, weil es zwar eine bestimmte Gruppe <em>(meistens Junge Menschen)</em> der Rechten Szene einordnet aber nicht vom Phänomen als Rassismus redet.</p>
<p>Zu Recht hat die <strong>Europäische Kommission</strong>, Deutschland mit den Worten:<strong>&#8220;In Deutschland wird noch zu wenig gegen die Diskriminierung von Ausländern und Minderheiten getan.&#8221; </strong>gerügt.<br />
Sie forderten die Bundesregierung auf; rassistische Motive bei allgemeinen Verbrechen besonders zu erwähnen und die <strong>Anti-Rassismus-Gesetze</strong> <em>(in Deutschland mit dem Wort &#8220;Anti-diskriminierungsgesetz&#8221; ausgetaucht) </em>in der Praxis vehement anzuwenden und nicht in einem zu engem Rahmen auszulegen.</p>
<p>Aber nicht nur die EU rügte die Bundesregierung sondern auch die <strong>UNO</strong>.  Der Menschenrechtsrat der UNO, warf der Bundesregierung vor, dass sie  nicht genug den Rassismus bekämpfen würden und sie sollten mehr  Eigeninitiative bei der Aufdeckung von rassistischer Diskriminierung  zeigen.</p>
<p>Das der Rassismus online sehr viel offener gezeigt und  zur show gestellt wird dürfte inzwischen auch allen klar sein. Was  früher hinter geschlossen Türen und Fenstern geschah ist seit Sarazzinz  Buch hoffähig geworden. Alle muslimischen Bürger werden unter dem  Generalverdacht gestellt, sie könnten ja <strong>&#8220;Terroristen&#8221;</strong> sein. Wenn dazu dann noch bestimmte Politiker laut rufen <strong>&#8220;Der Islam gehöre nicht zur Deutschland&#8221; </strong>und <strong>&#8220;Die Ausländer sollten sich dem Christlich-Jüdischem Leitkultur&#8221;</strong> anpassen, dann ist der Mob in seiner Denkweise bestätigt.</p>
<p>Dabei merken viele nicht wie krank diese Aussagen eigentlich im Kern sind.<br />
Man stelle sich nun einmal vor&#8230;, ein Minister würde fordern: <strong>&#8220;Die homosexuellen sollen sich dem Heterosexuellen Kultur Deutschland anpassen..&#8221;. </strong><br />
Oder ein Politiker würde sagen: <strong>&#8220;Der Atheismus gehöre nicht zur Deutschland&#8221;</strong>.<br />
Womit er insofern recht hätte, das zumindest die Kultur Deutschlands nicht vom Atheismus geprägt ist.<br />
Darf man in einer Demokratie einem Menschen vorschreiben wie er leben möchte?<br />
Das  Grundgesetz erlaubt es jedem Menschen der in diesem Land lebt, die  völlige Freiheit so zu leben wie er/sie es für richtig hält, sofern  diese Personen anderen keinen schaden zufügen.</p>
<blockquote><p>Artikel 2</p></blockquote>
<blockquote><p>(1) Jeder hat das Recht auf die freie  Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer  verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das  Sittengesetz verstößt.</p>
<p>(2) Jeder hat das Recht auf Leben und  körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.  In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.</p>
<p>Artikel 3</p>
<p>(1) <strong>Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.</strong></p>
<p>(2) <strong>Männer und Frauen sind gleichberechtigt.</strong> Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung  von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender  Nachteile hin.</p>
<p>(3) <strong>Niemand darf wegen seines </strong>Geschlechtes, seiner <strong>Abstammung, </strong>seiner <strong>Rasse</strong>, seiner <strong>Sprache</strong>, seiner <strong>Heimat</strong> und <strong>Herkunft</strong>, seines <strong>Glaubens,</strong> seiner <strong>religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. </strong>Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.<br />
Artikel 4</p>
<p>(1) <strong>Die Freiheit des Glaubens</strong>, des Gewissens und <strong>die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.</strong></p>
<p>(2) Die <strong>ungestörte Religionsausübung</strong> wird gewährleistet.<br />
&#8230;</p></blockquote>
<p>Würden sie nicht auch sagen, dass Menschen wie der Herr  Innenminister Friedrich oder aber auch CSU-Chef Horst Seehofer dir  Grundrechte der muslimischen Bürger, die in diesem Land leben, verletzt  haben?<br />
Nun bin ich kein Richter und auch kein Anwalt aber die  Grundrechte des einzelnen ist im Grundgesetz nicht nur fest verankert  sondern auch bewusst sehr leicht verständlich niedergeschrieben.<br />
Ich persönlich fühle mich in Deutschland, durch solche Aussagen in meinen Grundrechten aufs tiefste verletzt.</p>
<p><strong>Übrigens was will man uns  eigentlich sagen?</strong></p>
<p><strong>&#8220;Der Islam gehört nicht zur Deutschland&#8221;</strong> bedeutet soviel wie <strong>&#8220;Wer ein Moslem ist, hat hier nichts zu suchen!</strong>&#8220;.<br />
Ob man es nun so herum, oder so herum liest.<br />
Zurück bleibt nur ein bitterer Geschmack von Rassismus&#8230;<br />
Oder Fremdenfeindlichkeit?<br />
Oder doch eher Ausländerfeindlichkeit?<br />
Und zwei neue Wörter sind dazu gekommen, &#8220;Islamphobie&#8221; und &#8220;Islamfeindlichkeit.</p>
<p>Aber Rassismus? Nein, das passiert nicht in Deutschland.</p>
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		<item>
		<title>Ich bin stolz, der Sohn eines Gastarbeiters zu sein!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sie sagen uns &#8221; integriert euch&#8221; und wenn wir dann laut rufen&#8221; Wir sind doch schon integriert&#8221; finden sie schnell etwas neues, um uns daran zu erinnern,dass wir nicht zu... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/04/06/ich-bin-stolz-der-sohn-eines-gastarbeiters-zu-sein/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sagen uns &#8221; integriert euch&#8221; und wenn wir dann laut  rufen&#8221; Wir sind doch schon integriert&#8221; finden sie schnell etwas neues,  um uns daran zu erinnern,dass wir nicht zu ihnen gehören.</p>
<p>Sie reihten sie nebeneinander auf, zogen sie nackt aus. Sie tasteten  sie ab als ob sie Tiere wären. Schauten nach ob ihre Zähne gesund sind,  als ob sie das Vieh auf dem Markt zum verkauf stellen würden. Sie steckten sie in überfüllte  Container und fragten nie nach ob sie die Sprache lernen wollen.</p>
<p>Sie  liessen sie Arbeiten, ohne das man sie auch je gefragt hätte wie es  ihnen ergehe. Sie nahmen ihnen ihre Gesundheit, ihre Würde und ihren  Stolz. Unsere Großväter und unsere Väter waren die modernen Sklaven der  Deutschen und wir sind ihre Kinder.</p>
<p>Die Migrantinnen und Migranten&#8230;</p>
<p>Sie sagen uns &#8221; Sprecht unsere Sprache, damit ihr so werdet wie wir!&#8221;<br />
Wir lernten ihre Sprache aber das war ihnen nicht genug!<br />
Also fanden sie etwas neues uns sie sagten &#8220;Nimmt unsere Kultur auf, dann könnt ihr werden wie wir!&#8221;..<br />
Wir nahmen ihre Kultur und Bräuche auf, aber auch das war ihnen nicht genug!<br />
Also sagten sie schon bald &#8220;Bekennt euch zu der Christlich-Jüdischen Kultur, damit wir euch anerkennen&#8221;.<br />
Und als wir darauf antworteten&#8221; Wir möchten euren Glauben nicht. Wir haben unseren eigenen Glauben&#8221;<br />
Schrien sie laut  &#8220;Ihr seid Terroristen!&#8221;.<br />
Was  wir auch erreicht haben, ihnen war es nicht genug. Denn sie hatten von  Anfang an nicht die Absicht uns wie die ihrigen zu akzeptieren.</p>
<p>Denn für sie sind wir die Kinder der Gastarbeiter.<br />
Warum sollten sie uns anders behandeln, als wie einst unsere Väter?</p>
<p>Deswegen wehren wir uns! Und wir werden nimmer schweigen!<br />
Wir werden uns nicht mehr rechtfertigen für unseren Glauben<br />
Wir werden uns nicht mehr rechtfertigen für unser Aussehen<br />
und Wir werden uns nicht mehr rechtfertigen für unsere Herkunft!</p>
<p>Erst  wenn Deutschland uns so akzeptiert und respektiert  wie wir sind, erst  dann werden wir sie so akzeptieren und respektieren wie sie sind.</p>
<p>Wir sind die Kinder der Gastarbeiter!<br />
Und das haben sie uns 50 Jahre lang spüren lassen!<br />
Damit ist jetzt Schluss!<br />
Wir werden nimmer schweigen!<br />
Sie  werden neue Gesetze aufstellen und wir werden diese Gesetze gegen sie  benutzen, bis sie uns so akzeptiert haben wie wir sind.</p>
<p>Ich bin der Sohn eines Gastarbeiters!<br />
Und darauf bin ich Stolz!</p>
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		<title>Gehören wir nicht zu Deutschland?</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Muhabbetci</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Bundespräsident]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Wulff]]></category>
		<category><![CDATA[Christlich-Jüdische Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Peter Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[Islam gehört zu Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Islamkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Islamophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Koran]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 3. Oktober 2010 sagte Bundespräsident Wulff &#8220;Islam gehöre inzwischen auch zur Deutschland&#8221;. Damit hatte er nicht nur den muslimischen Bürgern dieses Landes aus der Seele gesprochen, sondern auch jedem... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/04/04/gehoren-wir-nicht-zu-deutschland/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 3. Oktober 2010 sagte Bundespräsident Wulff &#8220;Islam gehöre  inzwischen auch zur Deutschland&#8221;. Damit hatte er nicht nur den  muslimischen Bürgern dieses Landes aus der Seele gesprochen, sondern  auch jedem Bürger die Chance geboten, mit sich und dem Islam Frieden zu  schliessen. Dies war, ohne zweifel, ein Riesenschritt in die richtige  Richtung.</p>
<p>Doch der Bundespräsident sprach nicht nur über die Religion Islam.  Seine anderen Worte wurden leider nicht beachtet.</p>
<p>Er sagte (wörtlich) in seiner Rede:<br />
„Legendenbildungen, Zementierung von Vorurteilen und Ausgrenzungen dürfen wir nicht zulassen. Das ist in unserem ureigenen nationalen Interesse“</p>
<p>Er warnte vor dem Auseinanderdriften der Lebenswelten &#8220;Zu  große Unterschiede gefährden den Zusammenhalt.“ und folgerte  daraus:„Vielfalt schätzen, Risse in unserer Gesellschaft schließen, das  bewahrt vor Illusionen, das schafft echten Zusammenhalt. Das ist Aufgabe  der Deutschen Einheit heute.“</p>
<p>Christian Wullf sagte also sehr viel mehr als die Aussage &#8220;Islam gehöre auch inzwischen zu Deutschland&#8221;.</p>
<p>Nun  hat Deutschland einen neuen Innenminister, der anscheinend nichts von  Taktgefühl versteht. Er hatte nichts besseres zu tun, als sich  hinzustellen um lauthals zu rufen :&#8221; Der Islam gehöre nicht zur  Deutschland&#8221;.</p>
<p>Nehmen sie diesen Satz nicht einfach so hin! Dieser  Satz mag auf dem ersten Blick nur auf muslimische Bürger dieses Landes  zielen, doch wenn man etwas genauer hinschaut, sieht man einen  &#8220;sozialdarwinistischen Rassismus&#8221;, dem ich Herrn Friedrich natürlich  nicht unterstellen möchte.</p>
<p>Was dieser Satz bedeutet merkt man erst, wenn man den Satz umbaut und sie auseinandernimmt.</p>
<p>Stellen  sie sich vor, sie sind in einer fremden Stadt. Sie machen einen  Spaziergang und irgendwann merken sie, sie haben Hunger. Sie sehen einen  Cafe und möchten dort etwas zu sich nehmen. Sie kommen näher und lesen  an der Tür, in grossen Buchstaben, geschrieben, &#8220;Der Islam gehört nicht in dieses Cafe!&#8221;.</p>
<p>Würden  sie jetzt eine Anzeige gegen die Betreiber dieses Cafe&#8217;s anstreben, sie  würden ohne Zweifel Recht bekommen. Jedes Gericht würde dieses Vergehen  als &#8220;Rassismus und Diskriminierung anderer&#8221; bezeichnen.</p>
<p>Auch  dürfen sie nicht denken, das solche Sätze nur auf die muslimischen  Bürger anspielen, nein sie gehen alle Migrantinnen und Migranten in  diesem Land etwas an. Denn der Innenminister sagt eben nicht nur &#8220;Die  Moslems gehören nicht zur uns&#8221;; er sagt vielmehr &#8220;Wir akzeptieren keine  andere Kultur als die unsere, jeder der nicht dazu passt möge dieses  Land verlassen&#8221;.</p>
<p>Ob nun der Bundesinnenminister gesagt hätte  &#8220;Verlasse das Land wenn du ein Moslem bist &#8221; oder &#8220;Islam gehört nicht  zur Deutschland&#8221;, die Bedeutung ist gleich.  Aber es sollte niemanden  überraschen, denn Herr Friedrich war einer der ersten, damals noch CSU-Landesgruppenchef , der dem Bundespräsidenten widersprach. „Die  Leitkultur in Deutschland“, hatte Friedrich gesagt, „ist die  christlich-jüdisch-abendländische Kultur, nicht die Islamische!“.</p>
<p>Solche  Äusserungen betreffen nicht nur die Muslime,  sondern all jene die sich  nicht zu diesem Kulturraum zugehörig fühlen. Dazu zählt jeder Migrant  wie auch jeder deutscher, die sich nicht zu den christlich-jüdischen  Werten bekennen wollen! ( Man denke da nur mal an die Atheisten)</p>
<p>Wollen wir doch nicht vergessen das wir alle im selben Boot sitzen.</p>
<p>Wir alle sind Deutschland.</p>
<p>Egal  ob unsere Hautfarbe Rot, Gelb Schwarz ist oder aber auch wir die  verschiedensten Ansichten über Religionen dieser Welt haben. Vor dem Gesetz sind und sollten wir alle gleich sein!</p>
<p>Wer  sich glauben machen möchte, dass es hier nur um den Islam geht, wird  schon sehr bald, sich eines besseren belehren müssen. Denn über früher  oder später wird es jeden treffen.<br />
Denn &#8220;die Angst vor dem Fremden&#8221;  wird nicht bei den Muslimen halt machen. Wenn es erst einmal hoffähig  gemacht wurde, dann wird es jeden treffen der ein südländisches Aussehen  hat, eine andere Sprache spricht oder eine andere Kultur hat.</p>
<p>Wenn erst einmal die Angst vor den Fremden hoffähig geworden ist, dann stehe uns Gott bei.</p>
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