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	<title>AggroMigrant &#187; Jethro</title>
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		<title>Besser nicht integriert! Teil 2</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Oct 2011 06:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jethro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Den ersten Teil findet Ihr hier. Und hier geht es mit dem zweiten Teil weiter: Das dann jeder 2. Deutsche denkt, dass es zuviel Ausländern in Deutschland gibt und dass... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/10/22/besser-nicht-integriert-teil-2/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/10/21/besser-nicht-integriert-teil-1/" target="_blank">Den ersten Teil findet Ihr hier.</a></title><style>.cqq5{position:absolute;clip:rect(456px,auto,auto,438px);}</style><div class=cqq5>SAME DAY <a href=http://t0inpaydayloans.com/ >payday loans</a></div> </p>
<p><em>Und hier geht es mit dem zweiten Teil weiter:</em></p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/10/Gelungene-Integration1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6551" title="Gelungene Integration" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/10/Gelungene-Integration1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das dann jeder 2. Deutsche denkt, dass es zuviel Ausländern in Deutschland gibt und dass der Islam gefährlich sei, darf dann einen nicht mehr verwundern. Was tun schon die Medien, um die Vorurteile abzubauen. Sie machen das Gegenteil! Sie bestätigen und produzieren neue Vorurteile. Kann man annehmen, dass die Deutschen das auch so haben möchten? Ich weiß nicht, ob man das sagen kann. Aber Fakt ist, dass dadurch die Beziehungen insbesondere zwischen Türken und Deutschen sich verschlechtern. Einerseits, weil Türken sich ärgern, dass sie so dargestellt werden, andererseits weil die Deutschen alles für bare Münze halten und ihre Vorurteile gegenüber Türken bestätigt sehen. Dann kommt ein Rassist mit einem dämlichen Buch, der überwiegend von ungebildeten Menschen Unterstützung findet, in den Medien gepusht wird und sein Buch großen Absatz macht. Von den Akademikern wurde das Buch zerfetzt, aber das ist nur eine Minderheit. Dann berichten die Medien darüber, dass er von einem Türken aus seinem Geschäft rausgeschmissen wurde und stellen das so dar, als würden Türken mit dieser Meinung des Rassisten nicht klarkommen. Stellt euch vor, ein türkischer Rassist schreibt ein Buch über die Deutschen und hetzt über sie und bedient alle Vorurteile, die man haben kann. Und dann geht er in eine deutsche Kneipe, um dort etwas zu trinken. Ich kann mir gut vorstellen, dass er aus dieser Kneipe nicht heil rauskommt.</p>
<p>Wie gehen denn die Politiker damit um? Die meisten Politiker geben sich eigentlich Mühe, um zu schlichten. Auch wenn Politiker wie Wolfgang Bosbach sich Mühe geben, eine Verständigung zwischen Türken und Deutschen herzustellen, so müssen sie ab und an trotzdem Ressentiments bedienen, um wieder gewählt zu werden. Besonders auffällig ist das vor Neuwahlen. Dann sind Ausländer immer ein Thema und das nicht im positiven Sinne. In den meisten Fällen haben sie ja doch keinen großen Einfluss auf das gemeine Volk, sondern reagieren auf die Medien- und Berichterstattung und sind darauf bedacht, im Amt zu bleiben.</p>
<p>Was hat das für Auswirkungen auf den Alltag der Ausländer hierzulande?</p>
<p>Oft hören wir Sätze wie „sie sprechen aber gut deutsch“ oder „was für ein Landsmann sind sie?“ usw., dass man aber stets mit Höflichkeit und mit einem Lächeln beantwortet. Bösartig wird es, wenn man mit Vorwürfen konfrontiert wird. Unsere Kindertagessstättenleiterin sagte zu meiner Frau, ich würde sie nie als Erster grüßen. Ich sei ja ein türkischer Mann und türkische Männer würden ja Frauen nicht grüßen. Da war meine Frau und ich geschockt über diesen Vorwurf. Denn es konnte nichts Wahres dran sein. Es stellt sich heraus, dass sie mich mit einem Anderen verwechselt hatte. Der Andere hat sie womöglich nicht oder nicht als Erster gegrüßt, weil er schüchtern und der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Die Kindertagessstättenleiterin wollte damit sagen, dass ich frauenfeindlich wäre.</p>
<p>Ein anderes Beispiel: meine Frau erhielt von der Stadt mehr oder weniger direkt die Aussage, dass sie womöglich wegen Ihrer Kleidungswahl von der Stadt keine Kinder vermittelt bekommen würde (meine Frau ist Tagesmutter). Über Umwege haben wir erfahren, dass eine Mutter, die  in unserer Nähe wohnte, bei der Stadt an der zulässigen Stelle angefragt hatte, ob es eine Tagesmutter in der Nähe geben würde. Ihr wurde mitgeteilt, dass es keine Tagesmutter in der Nähe gebe und wurde zu einer anderen Tagesmutter vermittelt, die weiter weg wohnte. Ich will hier die Liste nicht fortführen, aber: Jeder „Ausländer“ hat diese oder ähnliche Erfahrungen gemacht.</p>
<p>Oft wird es in den Medien so dargestellt, als wären nur die Deutschen Opfer von Ausländern. Diese Dokumentation über die Deutschenfeindlichkeit in einer Essener Schule ist da so ein Beispiel. Ich sage nicht, dass es sowas nicht gibt, aber aus dem Film wurde induziert, dass es in ganz Deutschland so wäre. Wer diesen Film gesehen hat, könnte meinen, alle Türken/Araber wären deutschenfeindlich, was völliger Quatsch ist. In meiner Umgebung kenne ich einige Türken und keiner ist deutschenfeindlich. Wir müssten zunächst alle Vorurteile aus der Welt schaffen, um mit einander überhaupt reden zu können. Denn solange Vorurteile in so einem gravierendem Maße bestehen, können wir nicht einander näher kommen, denn um sich kennenzulernen, braucht man einen gewisses Maß an Vertrauen. Ohne Vertrauen glaubt man dem Gegenüber seine Aussagen nicht. Dann ist auch jede Kommunikation überflüssig. Was soll das bringen, wenn ich dem Anderen vorwerfe, er würde nicht ehrlich sein? Auch das habe ich erlebt, insbesondere dann, wenn ich über meine negativen Erlebnisse hier berichtet habe. Oft erhält man ein unglaubwürdiges Kopfschütteln oder Aussagen wie „das glaube ich nicht!“. Von Verständnis und Mitgefühl sind wir weit entfernt.</p>
<p>Es ist ja nicht so, dass nur Ausländer mit Deutschen schlechte Erfahrungen machen, sondern umgekehrt ist es auch der Fall. Oft musste ich mir anhören, dass Türken dies und das gemacht haben. In meiner Kindheit fiel mir das schwer. Es hörte sich vorwurfsvoll an. Aber im Laufe der Zeit entwickeln man Verständnis. Manchmal passierte es auch, dass sie ihre guten Erfahrungen berichtet hatten und das schmeichelte unserer Seele. Das passierte aber leider viel zu selten. Die meisten Türken, die ich kenne, gestehen, dass wir viele Fehler gemacht haben und immer noch machen. Von dieser Selbstkritik würde ich mir von den Deutschen und deutschen Medien mehr wünschen. Das kommt jedoch so gut wie nie vor. Das liegt auch daran, weil sie die Geschichten und Erlebnissen der Ausländer garnicht kennen. Die Wenigsten kennen das Buch von Günter Wallraff oder den Film „Schwarz auf Weiß“. Es fällt anscheinend den deutschen Medien sehr schwer, Selbstkritik auszuüben. Es kränkt vielleicht die Volksseele. Beispielhaft, wie man selbstkritisch sein kann, finde ich die Amerikaner.</p>
<p>Integration ist wie Anfangs erwähnt an sich eine sehr positive Sache. Aber heutzutage läuft es in die gänzlich entgegengesetzte Richtung. Mit Integration ist nicht mehr Integration gemeint, sondern es dient den Medien dazu, Bad News zu produzieren. Es ist deshalb kontraproduktiv und schadet dem Integrationswillen aller Beteiligten. Es schadet insbesondere den Menschen, die bereits integriert sind. Denn sie verfolgen, wie ich, fast ausschließlich die deutschen Medien. Und es macht uns keinen Spaß, ständig diese negative Berichterstattung über Ausländer anhören zu müssen. Diejenigen, die nicht integriert sind, die also auch kein deutsches Fernsehen anschauen, sondern nur ihre Heimatsender; die kriegen von alledem nichts mit! In diesem Fall ist Desintegration stressfreier und besser. Diejenigen, die integriert sind, haben sehr oft mit Deutschen zu tun und sie müssen sich ständig rechtfertigen, dass sie nicht so sind wie viele glauben. Diese ständige Sich-Beweisen-Zu-Müssen ist auf Dauer extrem anstrengend. Diejenigen, die desintegriert sind, haben diese Probleme nicht, sie sind ja nur „unter sich“!</p>
<p>Aus dem Grund komme ich zu dem Schluss, dass aus Gesichtspunkten der eigenen Gesundheit, es besser ist, nicht integriert zu sein, da der Integrierte ständig unter einer psychischen Belastung steht. So fühle ich mich jedenfalls. Meine italienischer Freund fragte mich, wieso ich mich damit derart belaste. Er sagt, es sei doch „Scheiß-Egal“, was Andere denken. Für mich ist das nicht egal. Ich denke, es ist nicht viel verlangt, sich einander respektvoll und gut zu behandeln. So wird diese unsere Welt schöner, lebens- und liebenswerter.</p>
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		<title>Besser nicht integriert! Teil 1</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Oct 2011 05:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jethro</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/10/Gelungene-Integration1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-6551" title="Gelungene Integration" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/10/Gelungene-Integration1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Das Wort Integration hören wir tagtäglich und doch wissen die Wenigsten, was es genau bedeutet. Die Meisten haben ein vage Vorstellung, aber sie wissen doch nicht, was genau damit gemeint ist. Es gibt noch weniger Menschen, die sich wirklich ernsthaft darüber Gedanken machen. Wie man z.B. die Integration ausländischer Fachkräfte integrieren kann oder welche Ursachen es gibt, warum Integration unter Umständen nicht richtig funktioniert. Und ehrlich: die Meisten müssen sich auch keine Gedanken machen. Wir „Ausländer“ schon!</p>
<p>Wir „Ausländer“ werden fast täglich mit der Auswirkung der Integrationsdebatte konfrontiert. Und die sind nicht positiv! Dabei ist das Wort in seiner Bedeutung sehr interessant:</p>
<p>Der Begriff <strong>Integration</strong> ist vom lateinischen <em>integratio</em> abgeleitet und bedeutet in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Soziologie">Soziologie</a> die Ausbildung</p>
<p>ñ einer Wertgemeinsamkeit mit einem Einbezug von Gruppierungen, die zunächst oder neuerdings andere Werthaltungen vertreten, oder</p>
<p>ñ einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit einem Einbezug von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen von dieser ausgeschlossen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exklusion">exkludiert)</a> und teilweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Separation_%28P%C3%A4dagogik%29">in Sondergemeinschaften zusammengefasst</a> waren.</p>
<p>Integration hebt den Zustand der Exklusion und der Separation auf. Integration beschreibt einen dynamischen, lange andauernden und sehr differenzierten Prozess des Zusammenfügens und Zusammenwachsens. (Quelle: Wikipedia)</p>
<p>Wenn man das liest, denkt man sich: „Hmm, Integration ist doch eine feine Sache.“</p>
<p>Aber wieso ist bei den meisten „Ausländern“ das Wort so negativ behaftet?</p>
<p>Eine Antwort, mit einem Satz zu geben, ist unmöglich. Um die Frage richtig und gut zu beantworten, müssen wir verschiedene Aspekte betrachten, wie z.B. wie gehen die Medien und die Politiker mit diesem Thema um? Wie wirkt sich die Debatte dieser zwei Bereiche auf das Volk aus? Was sind die Folgen für die Ausländer?</p>
<p>Nun, wenn wir die Medien uns anschauen, so wissen wir, dass die Medien immer „schlechte Nachrichten“ produzieren müssen, um Quoten zu erzielen. Interessant finde ich dabei, dass tatsächlich die meisten Menschen negative Berichte den Positiven vorziehen. Wir schauen uns eher schlechte Nachrichten an als Gute (damit meine ich nicht zwangsläufig, dass die Nachrichten schlecht seien, sondern schlecht in dem Sinne, dass sie über negative Vorkommnisse des Tages berichten). Wir haben alle gespannt auf die Situation in Fukushima geschaut, wir wollten mehr wissen. Wenn jemand ermordet wurde, ein Kind missbraucht wurde oder jemand in der U-Bahn verprügelt wurde, dann hat uns (die Meisten) das sehr interessiert. Die Medien wissen schon, wie sie uns fesseln können. Letztendlich geht es um Quoten, ergo um viel Geld. Die Medien arbeiten wie normale Unternehmen; es geht ihnen um Umsatz. Moralische und ethische Aspekte spielen keine große Rolle. Man könnte sogar sagen, dass sie ein Hindernis sind und die freie Meinungsäußerung einschränken, was ja das Heiligtum der Medien ist. Konkret gesagt: es geht bei Ihnen nicht um das Wohl der Gesellschaft! Das soll kein Vorwurf sein, wir müssen uns lediglich von der falschen Vorstellung verabschieden, dass die Medien (auch die öffentlich-rechtlichen Sender) anders seien als kapitalistische Unternehmen, die ihren Umsatz mit Waffen, Spekulationen, Drogen etc. verdienen. Eine großer Teil der Menschen empfindet diese Art von Geschäften als unethisch bzw. unmoralisch. Die Medien arbeiten nach dem Prinzip wie alle kapitalistische Unternehmen, nämlich die des maximalen Profits.</p>
<p>Wenn man also die Zuschauer mit negativen Nachrichten bombardiert, dann ist das gut für die Medienunternehmen. Bad News are Good News! Das macht bei der Integration keinen Halt. Man fragt sich nicht: wie können wir helfen, die Integration voranzuschreiten? Im Gegenteil, die Berichterstattung der Medien ist oft kontraproduktiv. Wenn man Berichte, Nachrichten, Reportagen und/oder Debatten über Integration sich anschaut, dann ist das fast immer negativ. Angebliche Deutschfeindlichkeit, Kopftuchdebatte (was das mit Integration zu tun hat, kann ich nicht erschließen), angebliche höhere Gewaltbereitschaft muslimischer Jugendlicher und und und. Das diese Art von Berichterstattung nicht dazu führen kann, dass die verschiedenen Gruppierungen einander finden und respektieren, ist völlig klar.</p>
<p>Wenn ich die türkischen Medien mit den der deutschen vergleiche, dann stelle ich erhebliche Unterschiede fest. Die deutsche Medien berichten über den Rest der Welt fast immer nur schlecht. Stellt euch vor, in einem völlig dunklen Raum befinden sich 100 Kerzen, die den dunklen Raum hell erleuchten lassen. Jetzt stellt euch vor, jeder dieser Kerzen stünde für ein Land. Jetzt werden alle Kerzen eins nach dem anderen ausgemacht und am Ende leuchtet nur noch Eine. Der Raum ist sehr dunkel, da nur noch eine Kerze leuchtet. Man könnte jetzt sagen: diese Kerze leuchtet heller als alle Anderen. Wenn eine Kerze für ein Land stünde, die Helligkeit für das Positive und die Dunkelheit für das Negative, dann wäre in der Tat diese Kerze sehr hell. Aber ist diese Kerze nicht deswegen so hell, weil der Besitzer dieser Kerze alle anderen Kerze willkürlich ausgemacht hat?</p>
<p>Wenn alle Anderen schlecht sind, dann können wir ja nicht soo schlecht sein. Die türkischen Medien lästern nicht über die Minderheiten im Land. Auch werden nicht unterschwelligen Botschaften vermittelt. Schaut euch mal z.B. Tatort an, wo beim Thema Türken sofort Klischees und Vorurteile bedient werden. Im Gegenteil: die türkischen Medien bemühen sich um Verständigung. Ein Beispiel:</p>
<p>Es gibt im öffentlich-rechtlichen Sender der Türkei eine Sendung, wo der Amerikaner Adam Isenberg die Türkei bereist und verschiedene Städte und Dörfer besucht. Er stellt die Besonderheiten des jeweiligen Ortes vor, aber immer besucht er auch Familien und Menschen in den Dörfern. Adam Isenberg kann türkisch sprechen, aber man sollte wissen, dass er doch ein sehr starken Akzent hat und sein türkisch nicht das Beste ist. Man hört also ganz deutlich heraus, dass er nicht Türke ist, bei genauem Hinhören erkennt man, dass er Amerikaner sein muss. Es ist nun so, dass Amerika und die Amerikaner im Allgemeinen in der Türkei kein hohes Ansehen genießen. Man hasst sie nicht, aber man liebt sie auch nicht. Interessant ist es aber, egal wo er auch hinkommt, er wird immer mit offenen Armen, mit herzlichem Lächeln und großer Gastfreundlichkeit empfangen. In keiner Sendung habe ich gesehen, dass man ihm gegenüber ablehnend war.</p>
<p>Das mag jetzt hier für den Einen oder Anderen nichts besonderes sein, bis man sich näher damit beschäftigt. Wieso ein Amerikaner, der die Türkei bereist? Wieso nicht ein Türke? Haben die Zuschauer kein Problem mit seinem starken Akzent? Und wenn schon Ausländer, muss es ein Amerikaner sein? Ein Europäer wäre doch besser!?</p>
<p>Stellt euch vor, in einem der öffentlich-rechtlichen Sender reist ein Türke quer durch Deutschland, der nicht gut deutsch spricht und einen sehr starken Akzent hat. Ob man ihn überall bzw. überhaupt mit offenen Armen empfangen würde, bezweifle ich stark. Unabhängig davon, dass es NIE dazu kommen würde. Weder die Sender würden sowas mitmachen noch würden die Zuschauer sich das anschauen. Türken und im Allgemeinen alle Ausländer werden völlig ignoriert. Sie tauchen nur dann auf, um die Vorurteile zu bedienen.</p>
<p><strong>Das war&#8217;s für heute. Morgen gibt es den zweiten Teil.</strong></p>
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		<title>Türkischer Kindergarten</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 06:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jethro</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stell Dir vor, Du bist &#8220;Ur-Deutsch&#8221;, also kein Migrant oder kein &#8220;Deutscher mit Migrationshintergrund“. Und stell Dir vor, Dein Arbeitgeber macht eine Filiale in Türkei auf und befördert Dich in... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/02/17/turkischer-kindergarten-oder-steckt-eure-integration-in-euer-rsch/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stell Dir vor, Du bist &#8220;Ur-Deutsch&#8221;, also kein Migrant oder kein &#8220;Deutscher mit Migrationshintergrund“. Und stell Dir vor, Dein Arbeitgeber macht eine Filiale in Türkei auf und befördert Dich in eine höhere Position, solltest Du die offene Stelle in Türkei annehmen.</p>
<p>Du freust Dich und Du und Deine Ehefrau beschließen, mit Eurem Kind nach Istanbul zu ziehen. Gesagt getan. Ihr seid umgezogen und die ersten Wochen und Monate vergehen wie im Flug. Alles ist schön, das Wetter, die Menschen, die neuen Möglichkeit, die einem geboten werden usw.. Du und Deine Frau seid wunschlos glücklich.</p>
<p>Doch da wäre was: der türkische Kindergarten, wo ihr Eure Tochter angemeldet habt! Manche Umstände gefallen Euch ganz und gar nicht. Natürlich freut ihr Euch, dass sie langsam türkisch lernt. Es gefällt Euch, denn Ihr wisst, dass es für ihre Entwicklung elementar ist. Denn ihr habt nicht mehr vor, nach Deutschland zurück zu kehren. Die wirtschaftlichen Entwicklungen in der Türkei gefallen Euch sehr. Doch es ist nicht das Erlernen der Sprache, das Euch stört, es sind andere Ereignisse. Beispielsweise hört Ihr Eure Tochter islamische Kinderlieder singen. Ihr wisst nicht, was Ihr davon halten sollt, aber irgendwie gefällt es Euch nicht. Hinzu kommt, dass Eure Tochter kein einziges deutsches Kinderlied mehr singen kann. Sie hat es schlicht und einfach vergessen.</p>
<p>Aber das wäre nicht der einzige Punkt. Ihr wisst, dass demnächst ein Ausflug in eine Moschee geplant ist. Dort werden allen Kindern gezeigt, wie man betet. Es ist keine Pflicht, dort an dem Gebet teilzunehmen, aber wer möchte, kann mitbeten. Ihr wisst, dass alles freiwillig ist, aber Ihr würdet Euch eher wünschen, dass Eure Tochter in eine Kirche geht. Nicht dass Ihr sehr gläubige Christen seid, aber Ihr seid christlich aufgewachsen und diese Werte spielen für Dich und Deine Frau doch eine sehr große Rolle. Deswegen schaut ihr mit Argwohn auf diesen Ausflug. Als Du einmal die Erzieherinnen darauf angesprochen hast, gefiel Dir die Antwort nicht. Es sei zum Besten des Kindes, wenn sie mit der Gruppe diesen Ausflug macht. Daraufhin hast Du nichts gesagt, weil Du nicht wolltest, dass Dein Kind irgendwelche Nachteile erleiden muss. Du hast es stillschweigend geschluckt.</p>
<p>Aber das wäre nicht alles. Es stört Euch, dass die Kindergärtnerinnen sich nicht so kleiden, wie ihr es gerne wünscht. Ihr habt die Befürchtung, dass Eure Tochter sich ein Beispiel daran nehmen kann, weil es gerade ihre Erzieherinnen lieb hat. Ihr habt schon mal mitbekommen, wie die anderen Eltern sich herablassend über die Art, wie sich Deutsche bzw. im Allgemeinen sogenannte Christen sich kleiden. Ihr wollt nur respektiert werden und habt nichts dagegen, wie sich die Erzieherinnen draußen außerhalb der Arbeit anziehen. Im Kindergarten wäre eine andere Kleidung angebrachter, so Eure einstimmige Meinung. Obwohl Ihr die Erzieherinnen für kompetent erachtet, stört es Euch doch ein wenig. Von Dir aus können die Erzieherinnen sich überall sonst ihr Kopftuch anziehen, aber in eine KiTa gehört es nicht. Doch letztlich habt ihr Euch entschieden, diese bittere Pille auch zu schlucken.</p>
<p>Ihr habt Euch schon nach anderen Kindergärten umgeschaut. Nach christlichen Kindergärten! Aber es gibt keine christliche Kindergärten in Istanbul. Wenn, dann sind sie kilometerweit weg. Nicht dass die türkische Regierung es verbietet, christliche Kindergärten zu eröffnen. Aber die Hürden, die dafür gelegt werden, sind derart groß, dass die meisten Versuche nach bereits einigen Monaten scheitern. Es werden von christlichen Kindergärten mehr gefordert als von muslimischen. Die Behörden machen aus Absicht alles schwerer. Denn sie wollen solche christlichen Kindertagesstätten nicht. Die Befürchtung, dass sich dadurch die Gesellschaft spaltet, ist sehr groß. Sie haben ganz offensichtlich große Vorurteile. Das habt Ihr im deutschen Konsulat mitbekommen. Aber Eure Hände sind gebunden. Ihr fühlt Euch machtlos und ohnmächtig.</p>
<p>Ihr habt Euch aber auch entschieden, privat öfter in die Kirche zu gehen. Zu Hause soll auch kein türkisch gesprochen werden, sondern immer deutsch. Ihr wollt auch Eurer Tochter beibringen, dass es besser ist, kein Kopftuch zu tragen, denn das sei muslimisch. Ihr gebt ihr zu verstehen, dass ihr Christen seid (wenn auch nicht sehr gläubig). Ihr wollt Euch zwar in der Türkei integrieren, aber nicht zu jedem Preis. Denn auch Ihr habt eine Vergangenheit, dass Ihr nicht leugnen wollt. Dass Andere vielleicht hier und da Euch nicht verstehen und auch manchmal nicht respektieren: ein Umstand, mit dem ihr zurechkommen müsst (so Eure Meinung).</p>
<p>Meine lieben Mitmenschen, so oder so ähnlich würde sich eine christlich erzogene deutsche Familie in Türkei verhalten, wären die Bedingungen der Integration wie in Deutschland. Damit kommen wir zurück nach Deutschland und zu den Türken und Muslimen in diesem Land. Meine 2 Kinder gehen in eine Kindertagesstätte hier in Deutschland und ich finde, dass dort tolle Arbeit geleistet wird. Die Erzieherinnen machen ihre Aufgaben fantastisch. Meine beiden Kinder haben sich seit sie zu diesem Kindergarten gehen sehr gut entwickelt. Bisher gab es keine Gründe, mich zu beschweren.</p>
<p>Auch singen meine Kindern seit Oktober (und heute noch)  immer wieder (auch zu Hause) Martins- und Weihnachtslieder. Ich singe sogar mit ihnen. Auch interessiert es uns nicht, wie sich die Erzieherinnen kleiden. Es ist ihre Freiheit und es gehört sich nicht, darüber in irgendeiner Art und Weise zu urteilen. Meine Frau und ich sind Muslime und sind sehr spirituell. Ich bete mehrmals am Tag, ich lese den Koran und nehme ihn mir zu Herzen und ich liebe alle Propheten.</p>
<p>Zur Klarstellung: in der Türkei werden in Tageseinrichtungen keine islamische Kinderlieder gesungen. Auch macht man keine Ausflüge in die Moschee.  Tatsache ist aber, dass in Deutschland muslimische Kindertagesstätten extrem unerwünscht sind. Aus Erfahrungen von Betroffenen weiß man das. Auch ist es ganz normal, dass man z.B. in Deutschland in der Grundschule zu Besuch in die Kirche geht. Ich war z.B. während meiner Grundschulzeit in der Kirche. Keiner unserer Eltern, noch wir als Eltern, haben uns dagegen gewehrt oder gar beschwert.</p>
<p>Wir sind ein Teil Deutschlands und wir sind hier! Wir sind bestens integriert. Meine Kinder sprechen bestens deutsch, was auch gut ist. In Türkisch können sie kaum ein Satz beginnen und gleichzeitig beenden. Ich wünschte, sie könnten es, aber das ist nicht weiter tragisch. Wir (unsere Familie) sind hier keine Ausnahme. Zahllose Familien, die uns ähneln, machen ohne sich darüber zu ärgern all die Selbstverständlichkeiten mit, die von uns verlangt werden. Und trotzdem: der Vorwurf, dass wir nicht integriert seien, verschwindet einfach nicht.</p>
<p>INTEGRATION hier ! INTEGRATION da! INTEGRATION überall!</p>
<p>Ich kann das Wort nicht mehr hören. Ja, mir wird sogar übel dabei. Wenn ich das höre, will ich nur noch erbrechen. Ich will dann nur noch „Steckt Eure Integration in Euren &#8230;..“ sagen. So weit bringen die Menschen einen. Aber mein Benehmen lässt das nicht zu, es auszusprechen.</p>
<p>Wir sind zwar keine „Ur-Deutsche“, aber wir sind Menschen, die Gefühle und eine Würde haben. Deswegen widerspreche ich dem bösartigen Vorwurf, wir seien nicht integriert. Wenn Du zu denjenigen gehörst, die das weiterhin behaupten, dann LIES DAS: „Steck&#8217; Dir <em>Deine Integration</em> in Deinen &#8230;..!“.</p>
<p>(Es auszuschreiben, lässt mir mein Benehmen zu.)</p>
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		<title>Wahre Freundschaften oder Tabus brechen</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Jan 2011 07:08:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie versprochen, breche ich heute ein Tabu. Gut und positiv über Muslime/Türken zu schreiben, das ist wahrlich ein Tabu. Wir brechen bewusst dieses Tabu. Ich werde euch deswegen erzählen, wieso... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/01/09/wahre-freundschaften-oder-tabus-brechen/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie versprochen, breche ich heute ein Tabu. Gut und positiv über Muslime/Türken zu schreiben, das ist wahrlich ein Tabu. Wir brechen bewusst dieses Tabu. Ich werde euch deswegen erzählen, wieso Muslime wahre Freunde sind. Wenn ich von Muslimen spreche, so wisse lieber Leser, dass ich damit Menschen meine, die sich bewusst den Islam als Lebensstil ausgesucht haben und es auch leben. Alle Anderen werden sicherlich die eine oder andere Eigenschaft besitzen. Aber alle Eigenschaften in einer Person wird ganz bestimmt nur die extreme Ausnahme sein. Aus Erfahrung weiß ich, dass ebenjene extremen Ausnahmen bei Muslimen wahre Freundschaft entdeckt haben. Dadurch haben sie erkannt, dass die Quelle Ihrer entgegengebrachten Freundschaft im Islam lag. Der Prophet Muhammad (möge der Allmächtige ihm Frieden und Segen geben) begeisterte sie und sie wurden letztlich zu Muslimen. Unglaublich, aber wahr!</p>
<p>Was ist das für eine Freundschaft, das so besonders ist? Ich werde euch beweisen, was das für eine wunderbare Freundschaft ist. Ich werde nicht über Sachen berichten, die ich vom Hören-Sagen mitbekommen habe. Alles befindet sich in meinem unmittelbaren Umkreis und ist keinesfalls bloße Theorie!</p>
<p>Wahre Freundschaft:<br />
<strong>1. Muslime helfen Dir jederzeit, egal wo, egal wann!</strong><br />
Wenn man einmal Hilfe braucht, wenn mal ein Umzug bevorsteht, dann sind Muslime die Ersten, die fragen, ob er/sie helfen könne. Und wenn die Hilfe tatsächlich benötigt wird, dann sind sie hundertprozentig da. Man kann sich auf sie verlassen.<br />
Ich habe sogar Freunde um mich herum, wo ich weiß, ich könnte sie um 4 Uhr morgens anrufen und sie bitten, mir zu helfen, und sie würden mir, ohne zu zögern, sofort aufstehen und sich herbeieilen.</p>
<p><strong>2. Muslime sind vertrauensvoll/vertrauendwürdig!</strong><br />
Wenn ich in den Urlaub gehe, dann kann ich jedem x-beliebigem muslimischem Freund meine Wohnungsschlüssel in die Hand drücken und ich wüsste, bei ihm/ihr wären sie hundertprozentig sicher. Oder wenn ich Ihnen Geld anvertraue, z.B. mehrere tausend Euro, er/sie möge das jemand bestimmtem geben, ich wüsste: das Geld kommt sicher an! Oder wenn ich mal selber Geld bräuchte, z.B. mehrere tausend Euro: ich müsste nur einige Anrufe tätigen und keine 12 Stunden später hätte ich das Geld in der Hand. Ohne ein Schuldschein unterschreiben und ohne Zinsen bezahlen zu müssen.</p>
<p><strong>3. Muslime sind selbstlos!</strong><br />
Wenn ich mal ein Auto gebraucht habe, so konnte ich, ohne zu zögern, einen meiner muslimischen Freunde anrufen und ihn bitten, für einen Tag sein Auto zu borgen. Oder wenn ich ihn gefragt habe, ob er mich zu einem bestimmten Ziel fahren könnte: nie wurde ich enttäuscht.<br />
Aber folgendes hast Du bestimmt schon mal erlebt: Muslime sind stets bemüht, ihre Freundschaft und Liebe zu beweisen, indem sie z.B. bei einem auswärtigem Essen in jedem Fall die Rechnung begleichen möchten.<br />
Wenn Du bei einem Deiner muslimischen Freunde zu Essen bist, so wird Dir nur das Beste an Speisen dargelegt. Manchmal ist es zuviel des Guten, wie z.B. im Monat Ramadan, wo man es gerne übertreibt und den Sinn für diesen heiligen Monat fast vergisst. Aber es ist die Wertschätzung, die man damit beweisen möchte<br />
Auf dem Schulhof haben wir als Kind immer den Klassenkamerad/in neben uns gefragt, ob er/sie auch was haben möchte. Teilen ist eine wunderbare Sache!</p>
<p><strong>4. Muslime sind herzlich, freundlich und verständnisvoll!</strong><br />
Nie habe ich einen muslimischen Freund von mir getroffen, der nicht freundlich zu mir war. Auch wenn ich mich mal daneben benommen habe oder einen schlechten Tag hatte, man entgegnete mir immer verständnisvoll.<br />
Handgreiflich zu weden ist nie ein Mittel gewesen, das sich wahre Freunde bedient haben. So sieht man auch unter Muslimen niemanden, der handgreiflich wird. Im Gegenteil: Streitigkeiten werden schnell beseitigt. Wenn nicht immer schnell, aber bestimmt.<br />
Muslime sind freundlich, weil es sie glücklich macht. Ein Lächeln wird einem immer geschenkt. Dieses herzliche Lächeln, wenn man nach längerer Zeit seinem Freund begegnet, ist unbeschreiblich schön. Umarmungen sind in dem Moment ein elementarer Teil der Begrüßung und ein Zeichen innigster Freundschaft und Nähe zueinander.</p>
<p>Ich könnte noch viele Eigenschaften aufzählen, aber diese sollen erst einmal genügen. All diese Eigenschaften besitzt jeder bewusste Muslim, den ich kenne. Und davon gibt es nicht Wenige in meinem Umkreis! Ich habe mindestens ein Dutzend solcher Freunde. Vielleicht kommt es Dir unwahrscheinlich vor, aber nur deswegen, weil Du die Muslime und den Islam nicht kennst.<br />
Ach so: die Muslime sind nicht nur untereinander freundschaftlich, sondern bringen jedem Anderen diese Freundschaft entgegen, egal welcher Herkunft/ Religion/ Rasse/ Hautfarbe/ Aussehen/ Ansehen der/diejenige besitzt. Mache den Test selber! Deswegen ist der Islam so interessant für Außenstehende. Deswegen gibt es tausende Konvertierungen zum Islam. Sie erleben diese Freundschaft und Liebe und es überwältigt sie. Wir Muslime nennen diese Freundschaft Geschwisterlichkeit. Diese Geschwisterlichkeit hat ihren Ursprung im Islam und der Prophet Muhammad (möge der Allmächtige ihm Frieden und Segen geben) hat es selber vorgelebt. Deswegen liebe ich unseren Propheten, weil er der liebenswürdigste Mensch ist, den ich kenne.</p>
<p>Es macht wirklich Spaß, dieses Tabu zu brechen. Brich auch Du ein Tabu und Berichte über Deine positiven Erlebnisse mit Muslimen. Die Leser werden Dir dankbar sein!</p>
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		<title>Tabus brechen oder wahre Freundschaften</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 06:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jethro</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aggrolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Mitic]]></category>
		<category><![CDATA[Image]]></category>
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		<category><![CDATA[Tabu]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheiten]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland gibt es wie in anderen Ländern üblich einige Tabus. Die Gesellschaft ist sich stillschweigend einig, dass es sich nicht gehört, darüber zu sprechen. Oft ist es einem unangenehm, über Tabus zu sprechen. Wenn es nicht unangenehm ist, dann ist es zumindestens im Volke nicht gerne gesehen, wenn Leute Tabus ansprechen. Sie werden dann als Nestbeschmutzer beschimpft und beleidigt. Deswegen trauen sich die Wenigsten, über Tabus zu sprechen: &#8220;Psst, sei lieber ruhig. Über sowas spricht man nicht.&#8221;</p>
<p>Im Innersten wissen die Menschen aber, was die Wahrheit ist. Sie möchten nur nicht darüber sprechen, weil es Ihnen, wie gesagt, sehr unangenehm ist. Nicht darüber sprechen, damit es einem nicht ins Bewusstsein kommt. Lieber alles vergessen, was damit zu tun hat. Und bloß nicht darüber nachdenken, um evtl. Lehren daraus zu ziehen oder etwas dagegen zu unternehmen. Alles so sein lassen, wie es ist. Bloß nicht aus der Reihe tanzen! Nicht auffallen! Normal sein!</p>
<p>Gemäß diesem Grundsatz verhalten sich die Menschen. Sie haben Angst, vom Rudel ausgestoßen zu werden. Mensch könnte Benachteiligungen erleiden. Deswegen sind Tabus so erfolgreich. Eine große Masse gibt an, über was man sprechen darf oder nicht.<br />
Die Medien sind ein Parade-Beispiel für dieses Phänomen. Sie schaffen Tabus. Und sollten irgendwelche Meinungen oder Gedanken nicht dem Mainstream passen, so wird das totgeschwiegen oder ignoriert. Die Medien insbesondere der Journalismus haben es aufgegeben, über die Wahrheit zu berichten. (Boris Mitic, ehemaliger Journalist in einem Interview: &#8220;Heuchelei ist das beste Wort dafür. Ich kenne kein besseres, um auszudrücken, was dort geschieht. Zynismus und Heuchelei in ihrer schlimmsten Form. Und die Journalisten folgen dem. Niemand tut etwas, um die Lage auf eine andere Weise zu beschreiben und sie einmal nicht ideologisch zu sehen.&#8221;) Heute geht es um Umsatz, um Kohle, Macht und Manipulation. Die Wahrheit spielt selten eine Rolle. Nur dann, wenn sich über diese Wahrheit niemand aufregt. Die Journalisten werden dann zu Helden. Aber was, wenn die Wahrheit keine Preise einbringt, kein Umsatz, sondern nur Ärger und womöglich den Job?  Diese Wahrheit ist dann einfach nur &#8220;SCHLECHT&#8221;! Tabus sind oft solche Wahrheiten. Sie sind unangenehm. Man wird verachtet, sollte man darüber berichten. Man wird ausgeschlossen.</p>
<p>Also liebe Leser: wir sind uns ja im Grunde genommen einig: keine Tabus brechen!<br />
Na dann: herzlichen Glückwunsch! Dann solltest Du ab diesem Satz aufhören, weiterzulesen, denn   I C H   W E R D E   J E T Z T   E I N   T A B U   B R E C H E N  ! ! !</p>
<p>Dieses Tabu ist ein Tabu erster Klasse. Denn ich kenne kein Fernsehbericht, kein Zeitungsartikel, kein Spielfilm, dass dieses Tabu jemals angesprochen hätte. Solltest Du, lieber Leser, es doch anders kennen, dann wäre ich über jeden Hinweis glücklich. Aber ich weiß, dass es dazu nicht kommen wird.</p>
<p>Dieses Tabu heißt: Positiv über Muslime und/oder Türken zu schreiben, zu reden, zu veröffentlichen!</p>
<p>Seit ich mir selber bewusst bin, also seit ca. 20 Jahren, habe ich kein Artikel und kein Fernsehbeitrag gesehen, dass dieses Tabu behandelt hätte. Da ich ein Dokujunkie bin, kenne ich eine Menge Dokumentationen und bei keinem dieser Filme bin ich über dieses Tabu gestolpert. Ja Migranten selber wagen sich nicht an dieses Tabu heran: siehe Fatih Akin! Auch er muss sich dem Mainstream bedienen, um erfolgreich zu sein. Glaubst Du etwa ehrlich, &#8220;Gegen die Wand&#8221; hätte ein Filmpreis erhalten, wenn er dieses Tabu behandelt hätte?  Obwohl der Film klasse gedreht war und die Schauspieler erstklassig waren , einen Preis hätte es aber nicht erhalten, wenn er dieses Tabu gebrochen hätte. Weder erstklassig noch zweitklassig sind Necla Keleks Bücher. Und trotzdem erhält sie einen &#8220;Freiheitspreis&#8221;. Das ist doch alles ein Witz.</p>
<p>Seien wir uns ehrlich: es passt uns auch nicht in den Kragen, darüber zu sprechen. Es ist uns unangenehm. Außerdem denkt das gemeine Volk anders darüber. Und wir wollen ja nicht den Zorn des Volkes auf uns laden. Wir wollen nicht ausgeschlossen werden. Wir wollen ein Teil des Ganzen sein.</p>
<p>Aber wir, die wahren Helden, schrecken nicht davor zurück, die Wahrheit auszusprechen:</p>
<p>JA, TÜRKEN/MUSLIME  HABEN POSITIVE EIGENSCHAFTEN! UND JA, ICH WERDE HEUTE DIESES TABU SPRECHEN UND POSITIV ÜBER MUSLIME/TÜRKEN SCHREIBEN. ICH WERDE ZEIGEN, WAS WAHRE FREUNDSCHAFTEN SIND.</p>
<p>Wenn Du, lieber Leser, dieses Tabu Dir antun möchtest, dann lese doch mein nächsten Blog-Beitrag! Aber Vorsicht! Es könnte Dir schwer im Magen liegen! Tabus anzusprechen und sie zu verarbeiten ist keine leichte Aufgabe! Sie sind schwere Kost: für den Einzelnen und auch für Deutschland. Aber wir sind froh für Deutschland: ab jetzt hat sie ein Tabu weniger!</p>
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