<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>AggroMigrant &#187; Avicenna</title>
	<atom:link href="http://www.aggromigrant.com/author/avicenna/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.aggromigrant.com</link>
	<description>Migranten über Deutschland und die Welt.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Aug 2012 07:34:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Kurze, wahre Anekdote zur Berliner Mauer</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/08/15/kurze-wahre-anekdote-zur-berliner-mauer/</link>
		<comments>http://www.aggromigrant.com/2011/08/15/kurze-wahre-anekdote-zur-berliner-mauer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 07:36:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avicenna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Grenze]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Ostberlin]]></category>
		<category><![CDATA[Russen]]></category>
		<category><![CDATA[Türke]]></category>
		<category><![CDATA[Türken]]></category>
		<category><![CDATA[Westberlin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aggromigrant.com/?p=6131</guid>
		<description><![CDATA[Es war in den siebziger Jahren. Also die Zeit, wo ich noch in kurzen Hosen abenteuerlustig in den Zwischenräumen zwischen Mauer und vom Krieg übriggebliebenen Häuserfassaden herumlief. Natürlich waren diese... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/08/15/kurze-wahre-anekdote-zur-berliner-mauer/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war in den siebziger Jahren. Also die Zeit, wo ich noch in kurzen  Hosen abenteuerlustig in den Zwischenräumen zwischen Mauer und vom Krieg  übriggebliebenen Häuserfassaden herumlief.</title><style>.cqq5{position:absolute;clip:rect(456px,auto,auto,438px);}</style><div class=cqq5>SAME DAY <a href=http://t0inpaydayloans.com/ >payday loans</a></div> </p>
<p>Natürlich waren  diese Fassaden nie höher als 2-3 Meter. Fenster- und Toröffnungen, die  sich ins Leere, bzw. zur dahinterliegenden Berliner Mauer öffneten.</p>
<p>Die Mauer war noch gemauert, mit Stacheldraht auf der Krone. Die Betonriesen kamen erst viel später.</p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/08/Berliner-Mauer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6132" title="Berliner Mauer" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/08/Berliner-Mauer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Berlin  war damals eingemauert. Man konnte nicht ins Umland wie in anderen  deutschen Städten. Berlin war tiefste Provinz, ein verschlafenes Nest.  Wir Kinder konnten uns aber überallhin frei bewegen &#8211; innerhalb der  Mauer. Wir stromerten schon als 7-8 jährige durch ganz (West)Berlin &#8211;  heute undenkbar.</p>
<p>Es muss im Sommer gewesen sein. Ich hörte von  Anderen, dass da etwas los sei an der Mauer in der Waldemarstr.  Neugierig lief ich da hin.</p>
<p>In Höhe des damals zugeschütteten  Luisenstädter Kanals, wo die Mauer einen Knick machte, ca. an der  Brücke, sah ich sie nun. Soldaten mit Maschinengewehren standen in  regelmässigen Aständen wie Statuen. Die Fassadenreste, wo ich ab und an  auch einige Heftrestchen mit nackten Frauen und Männern in lustigen  Positionen drauf fand, waren weg. Hinter den Soldaten mauerten Arbeiter  eine neue Mauer. Vor den Soldaten war eine Absperrung in Form einer  Leine.</p>
<p>Ich, beeindruckt von der Uniform eines der Soldaten &#8211; die  russischen Soldaten im DDR-Fernsehen hatten immer so schöne Uniformen &#8211;  und mit kindlicher Neugier schlüpfte ich unter der Absperrung durch und  zupfte an seiner Hose. &#8220;Duu, bist du ein Russe?&#8221; fragte ich ihn. Der  Soldat reagierte nicht, stand weiter wie eine Statue, einer der Arbeiter  schaute kurz auf und mich an. &#8220;Warum sagst du nichts?&#8221; fuhr ich fort  und dann &#8220;Du bist wahrscheinlich Russe und verstehst mich nicht.&#8221;</p>
<p>Hinter  der Absperrung auf Westberliner Seite standen auch viele Leute. Sie  riefen mir zu: &#8220;Komm&#8217; da raus Junge, sonst handelst du dir womöglich  Ärger ein.&#8221; Da bekam ich dann doch Bammel und lief zurück.</p>
<p>Ich  weiss nicht, was aus diesem Soldaten und dem Maurer geworden ist, der  mich so erstaunt und traurig angeschaut hat. Ich hätte sie gerne  getroffen und gefragt, was sie damals gefühlt und gedacht haben.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aggromigrant.com/2011/08/15/kurze-wahre-anekdote-zur-berliner-mauer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Westmuslime &#8211; Eine große Erfolgsstory</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/07/05/die-westmuslime-eine-grose-erfolgsstory/</link>
		<comments>http://www.aggromigrant.com/2011/07/05/die-westmuslime-eine-grose-erfolgsstory/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 07:26:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avicenna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[erfolgreiche Migranten]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Euroislam]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Muslime]]></category>
		<category><![CDATA[Hadith]]></category>
		<category><![CDATA[Islamfeindlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Islamophobie]]></category>
		<category><![CDATA[Koran]]></category>
		<category><![CDATA[Mohammed]]></category>
		<category><![CDATA[Prophet Mohammed]]></category>
		<category><![CDATA[Tarik Ramazan]]></category>
		<category><![CDATA[Tariq Ramadan]]></category>
		<category><![CDATA[Westislam]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aggromigrant.com/?p=5784</guid>
		<description><![CDATA[Der Islam wird heutzutage im Westen als ein großes Problem für den Westen dargestellt. Es gibt von Kanada bis Australien, den USA bis Europa kein Land, in dem die &#8220;Islamfrage&#8221;... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/07/05/die-westmuslime-eine-grose-erfolgsstory/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Islam wird heutzutage im Westen als ein großes Problem für den Westen dargestellt. Es gibt von Kanada bis Australien, den USA bis Europa kein Land, in dem die &#8220;Islamfrage&#8221; nicht heftig diskutiert wird. Nicht nur die populistischen und rechtsextremen Parteien drücken ihre Ängste über die neue (problematische) Existenz der Muslime aus; auch die traditionellen Parteien, Intellektuelle und die Medien teilen ihre grundsätzlichen Sorgen. Der Islam wird als nichteuropäische Religion wahrgenommen und die Muslime stehen als fremde Mitbürger am Pranger. Es gibt immer noch Menschen unter ihnen, die ihre Treue zu ihrem Land beweisen müssen. Das ist eine übernationale westliche Wahrnehmung, die der Realität und den statistischen Werten widerspricht.</p>
<p>Die historische Realität ist gänzlich anders. Die Geschichte der Westmuslime ist eigentlich eine Erfolgsstory. Je nach Land haben die Muslime innerhalb von zwei bis vier Generationen vieles geschafft. Die gut ausgebildeten Neuankömmlinge in Kanada oder den USA oder die eher bescheideneren Arbeitskräfte in Europa und Australien waren in vielen Bereichen erfolgreich. Die zweite, dritte und nachfolgende Generation haben viel mehr Wissen über das Land, in dem sie leben. Umfragen, wie die des Gallup Instituts zeigen, dass sich die Westmuslime sich im Westen heimisch fühlen.</p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/07/Tariq-Ramadan.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-5785" title="Tariq Ramadan" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/07/Tariq-Ramadan-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sie sprechen die Sprachen ihrer Länder, sie achten die Gesetze und fühlen eine Art Zugehörigkeit, was eine enorme psychologische Wirkung hat. Man kann sehen, wie unglaublich sich die Situation gebessert hat, wenn man sie aus dem religiösen und kulturellen Standpunkt aus und über die sozioökonomischen Probleme hinweg, die eine Sozialpolitik benötigen, betrachtet. Die Muslime haben es geschafft, den Grundsätzen ihrer Religion treu zu bleiben und gleichzeitig den überkommenen kulturellen Eigenheiten ihrer Eltern, die diese aus den Zuzugsländern mitgebracht haben, kritisch gegenüberzustehen. Dass diese neuen Ideen und das neue Verständnis den Westmuslimen von den Erziehern und Intellektuellen vermittelt wurden, kann niemand bestreiten. Der westlich-islamischer Mainstream bezeichnet die Realität, dass zwischen den Identitäten Muslim und westlich sein kein Widerspruch existiert.</p>
<p>Über den notwendigen ersten Schritt hinaus sehen wir, dass die jungen Muslima sich artikulieren und trotz wortwörtlich übersetzender Literaten und kulturellen Schwankungen sich im Namen des Islam für ihre Rechte einsetzen. Die junge Generation zieht aus ihren geographischen, sozialen, politischen und intellektuellen Ghettos hinaus. Wir sehen sie vermehrt in der Öffentlichkeit und in öffentlichen Diskussionen &#8211; nicht nur in Sport und Musik, sondern auch in nationalen Institutionen, Universitäten, Vereinen und Verbänden, Parteien, Medien u.ä. Diese neue Sichtbarkeit ist ein Maß für den Erfolg: Die Integration war erfolgreich und es beginnt eine neue, post-integrative Ära. Die Westmuslime sind Westlich. Sie fühlen und verhalten sich so. Man kann innerhalb von drei Generationen den Erfolg der Muslime nicht vollständig erfassen. Aber man sollte schon den erreichten guten Stand und das vielversprechende Potenzial für die Zukunft anerkennen. Die Westmuslime werden die Welt mit Sicherheit noch angenehm überraschen.</p>
<p>Die Populisten, Rechtsextremen, Rassisten und Fremdenfeinde behaupten an diesem Erfolgspunkt, dass &#8220;die Integration gescheitert&#8221; sei. Je mehr Muslime aus ihren symbolischen und realen Ghettos hinausziehen, wird ihre neue Sichtbarkeit von verschiedenen Teilen der westlichen Gesellschaft als ein Zeichen misslungener Integration interpretiert. Die wahre Integration bedeutete Unsichtbarkeit&#8230; Assimilation und vielleicht weniger Muslime. Die Referenzen auf den Nationalstaat geraten in Zeiten der Globalisierung in eine tiefe Krise und von den Vereinigten Staaten bis nach Australien stellt sich uns die Frage, was uns zusammenhält. Was bedeuten Nationen, was sind die Grundsätze von Schicksalsgemeinschaften? Die Muslime helfen manchen verunsicherten Zeitgenossen im Westen in nationaler und internationaler Weise zu einfachen Antworten. Sie sind &#8220;die Anderen&#8221;, die &#8220;uns&#8221; von innen heraus bedrohen, gegen die wir uns &#8220;verbünden&#8221; müssen. Sie sind die Vorreiter der Migranten, die unsere Länder kolonisieren. Das Wesen der westlichen Kultur ist in Gefahr und wenn der Islam, das nicht zu Europa gehört, kein Feind ist, so stellt sie wegen der gebräuchlichen &#8220;Anderen&#8221; Muslime eine Bedrohung dar.</p>
<p>Die Muslime sind nicht der Grund für die Krise des Westens aber sie zeigen ihren Umfang und ihre tiefe Existenz. Im Grunde genommen spielen die Muslime nur die Rolle eines Spiegels. Paradoxerweise sind sie Opfer ihres eigenen Erfolges. Je mehr sie ihren Ländern zugehören, desto mehr werden sie in der Politik und den Medien als &#8220;Ausländer&#8221;, die &#8220;Anderen&#8221;, die &#8220;Bedrohungen&#8221; wahrgenommen und neu definiert. Die Situation ist zugegeben kritisch aber das, was wir beobachten, ist nichts weiter als ein normaler, vorübergehender Prozess. Es ist eine Frage der Zeit und man kann innerhalb von weiteren zwei Generationen eine positive Wandlung erwarten. Die Geschichte des Exils zeigt uns, dass die Neuankömmlinge einen langen, mit Spannungen versehenen Prozess durchmachen, in dem sie für sich die gemeinsame Heimat neu definieren, bis sie sich zuhause fühlen. Das ist eine Frage von Generationen und kann nicht innerhalb der kurzen Wahlperioden gelöst werden.</p>
<p>Die Geschichte der Westmuslime ist zweifellos eine Erfolgsgeschichte. Es ist nicht leicht und wird es auch nicht. Die Angriffe, Ausgrenzungen, Ablehnungen und Diskriminierungen werden noch eine Zeit als bedrückende Alltagserscheinungen weiter bestehen. Die Muslime dürfen sich weder einer Opfermentalität hingeben, noch eine reaktionäre Haltung einnehmen, sondern sich ihrer Verantwortung stellen. Es ist genau die Zeit, ihre Positionen im Zentrum zu definieren, statt in der Peripherie auf Angriffe zu reagieren. Sie sollten die Wahrung ihrer religiösen Grundsätze weiter anstreben, einen Dialog zwischen den verschiedenen islamischen Bewegungen und Traditionen innerhalb der Gemeinschaft beginnen. Sowohl für den Westen, als auch für die Muslime sollten sich die Zukunftsvisionen auf Beiträge auf allen Feldern konzentrieren. Es werden intellektuelle, soziale und politische Beiträge erwartet. Was haben die Muslime zur Moral, Erziehung, Philosophie, Umwelt, zu Lebensmitteln, zum Verbrauch oder zur Ethik in Gesellschaft und Wissenschaft beizutragen? Das oben erwähnte wird mit der Zeit sicher vergehen, bleiben werden die letztgenannten Positionen. Der Erfolg misst sich daran, sich seinen Grundsätzen treu bleibend in einer neuen Umgebung zuhause zu fühlen. Der größte ist allerdings, zu einer besseren Zukunft beizutragen. Das heißt, nicht wegen dem, wer man ist, toleriert, sondern wegen dem, was man geleistet hat, respektiert zu werden. Das ist für jeden innovativen Herz und Verstand ein fordernder und bewegender Kampf.</p>
<p><em>von Tariq Ramadan (<a href="http://www.stargazete.com/yazar/tarik-ramazan/bati-muslumanlari-buyuk-bir-basari-haber-363758.htm" target="_blank">Star Gazete</a>)<br />
</em></p>
<p><em>aus dem Türkischen übersetzt von Avicenna</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aggromigrant.com/2011/07/05/die-westmuslime-eine-grose-erfolgsstory/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>73</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die vielen Fragen zum Tod von Bin Laden</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/05/04/die-vielen-fragen-zum-tod-von-bin-laden/</link>
		<comments>http://www.aggromigrant.com/2011/05/04/die-vielen-fragen-zum-tod-von-bin-laden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 May 2011 06:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avicenna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ägypten]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Qaeda]]></category>
		<category><![CDATA[Al-Qaida]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Barack Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Das weiße Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Osama]]></category>
		<category><![CDATA[Osama Bin Laden]]></category>
		<category><![CDATA[Syrien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aggromigrant.com/?p=5393</guid>
		<description><![CDATA[Die Nachrichten über den Tod Osama Bin Ladens scheinen mehr Fragen aufzuwerfen, als zu überzeugen. Warum wurde beispielsweise seine Leiche so schnell im Meer versenkt? Warum wurden die Medien mit... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/05/04/die-vielen-fragen-zum-tod-von-bin-laden/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Nachrichten über den Tod Osama Bin Ladens scheinen mehr Fragen  aufzuwerfen, als zu überzeugen. Warum wurde beispielsweise seine Leiche  so schnell im Meer versenkt? Warum wurden die Medien mit einem  offensichtlich gefälschten Bild vom toten Bin Laden genarrt? Welche  anderen, vor allem unabhängigen Quellen können den Tod des  Top-Terroristen noch bestätigen?</p>
<p>Ich vermute, ehrlich gesagt,  eine Desinformationskampagne hinter dieser Nachricht. Es ist, als wollte  man damit von etwas Anderem ablenken.</p>
<p>Vielleicht will man  damit eine Reaktion des losen, unkontrollierten Al-Qaeda-Netzwerks  provozieren? Der letzte, große Angriff des Netzwerks liegt nun immerhin  schon Zehn Jahre zurück &#8211; wenn man die kleineren in Spanien, in der  Türkei und in Großbrittannien nicht zählt.</p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/05/Bin-Laden-Bush.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-5395" title="Bin Laden Bush" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/05/Bin-Laden-Bush-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dann muss man sich  aber fragen, wozu? Für welche militärischen, politischen,  gesellschaftlichen oder juristischen Projekte braucht man den nächsten  Vorwand? Ausnahmlos alle Muslime in meiner Umgebung glauben daran, dass  Bin Laden nicht im Interesse der Muslime gehandelt hat. Im Gegenteil:  man hält ihn für einen Agenten des CIA &#8211; zumindest von der CIA gesteuert  oder manipuliert.</p>
<p>Also wozu? Will man den Iran angreifen?  Steht die Invasion Libyens bevor? Werden die Truppen aus dem Irak  abgezogen, um sie gleich in der Nähe, in Syrien, einmarschieren zu  lassen? Will man weiter in Afghanistan bleiben oder nun gar Pakistan  besetzen?</p>
<p>Vielleicht will man ja dem trendigen, islamophoben Feuer neue Nahrung geben?</p>
<p>Oder die Bürgerrechte ein für alle mal einschränken, damit sich keiner mehr traut, sich gegen die da oben zu stellen?</p>
<p>Vielleicht will das Weiße Haus aber auch lediglich von der desolaten,  wirtschaftlichen Lage des Landes ablenken, in die sie von dem  vorhergehenden Präsidenten gestoßen worden ist. Droht vielleicht eine  neue Finanzkrise?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aggromigrant.com/2011/05/04/die-vielen-fragen-zum-tod-von-bin-laden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>28</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Kopftuch im Tierpark Berlin</title>
		<link>http://www.aggromigrant.com/2011/04/12/mit-kopftuch-im-tierpark-berlin/</link>
		<comments>http://www.aggromigrant.com/2011/04/12/mit-kopftuch-im-tierpark-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Avicenna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Ehrenmord]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenunterdrückung]]></category>
		<category><![CDATA[Hatun Sürücü]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Sarrazin]]></category>
		<category><![CDATA[Tierpark Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsheirat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.aggromigrant.com/?p=5156</guid>
		<description><![CDATA[Wir waren am Freitag mit einer Klasse von 22 Schulkindern unterwegs. Es war Wandertag. Die Klassenlehrerin und zu Ihrer Unterstützung 2 Mütter und meine Wenigkeit. Es ist die Klasse meiner... <span class="meta-more"><a href="http://www.aggromigrant.com/2011/04/12/mit-kopftuch-im-tierpark-berlin/">Weiterlesen &#187;</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren am Freitag mit einer Klasse von 22 Schulkindern unterwegs. Es war Wandertag. Die Klassenlehrerin und zu Ihrer Unterstützung 2 Mütter und meine Wenigkeit. Es ist die Klasse meiner zehnjährigen Prinzessin.</p>
<p>Das Wetter ziert sich anfangs ein wenig, es ist ziemlich frisch und ich merke, dass ich mich zu optimistisch gekleidet habe.</p>
<p><a href="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/04/Tierpark-Berlin.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5157" title="Tierpark Berlin" src="http://www.aggromigrant.com/wp-content/uploads/2011/04/Tierpark-Berlin-300x117.jpg" alt="" width="300" height="117" /></a>Trotzdem haben die Kinder und wir eine Menge Spaß im Tierpark Berlin. Wir besuchen das Elefantengehege, die Eisbären, die Krokodile, sehen die Flamingos, Geier, Hyänen und Wölfe. Wir bestaunen die Tiger und die Löwen und laufen und laufen und laufen&#8230; Mir tun die Füße weh, aber durch das Laufen ist die Frische besser ertragbar. Gegen Mittag scheint ab zu auch die Sonne und es wird etwas wärmer.</p>
<p>Die Eisdiele hat leider zu, die Kinder sind davon wenig begeistert. Also besuchen wir als letztes den Souvenierladen und sind, ob der gepfefferten Preise, noch weniger begeistert als die Kinder. Trotzdem kaufen einige Kinder, darunter auch meine Prinzessin, einige kleinere Dinge, die sich im untersten Preissegment bewegen aber trotzdem draußen in jedem Laden bestimmt nur ein Viertel davon kosten würden.</p>
<p>Die meisten Kinder sind schon draußen, es sind nur einige wenige unentschlossene im Laden, die ich beaufsichtige. Da will mich die Kassiererin etwas fragen:</p>
<p>&#8220;Die Mädchen sind ja noch so klein. Sind sie in diesem Alter wirklich gezwungen, Kopftuch zu tragen?&#8221;</p>
<p>Einen Augenblick bin ich etwas verdattert. Die Frage traf mich unerwartet. Tatsächlich tragen einige der Mädchen Kopftuch, die Anderen nicht. Die Mütter, eine arabische und eine deutsche Muslima, tragen auch Kopftuch.</p>
<p>&#8220;Nein, sind sie nicht.&#8221;, will ich antworten, &#8220;aber wir zwingen, schlagen und foltern sie, wenn sie es nicht freiwillig tun.&#8221; Aber das hätte die arme Frau vermutlich noch mehr in ihrem Sarrazzinschen Irrglauben bestärkt.</p>
<p>Nun trägt meine Prinzessin auch Kopftuch &#8211; zumindest manchmal. Wenn sie z.B. in die Moschee geht, wo sie in Religion unterrichtet wird. Oder in der Schule, weil ihre besten Freundinnen auch Kopftuch tragen. Und Heute auch.</p>
<p>Also sage ich ihr möglichst schonend die Wahrheit. Nein, in dem Alter ist ihnen das Kopftuch nicht vorgeschrieben. Sie sind nicht und werden auch nicht gezwungen, Kopftuch zu tragen. Ja, es ist erwünscht und sie werden ermutigt aber sie werden nicht gezwungen. Meine Tochter trägt sie ja auch, wann und wo sie es will.</p>
<p>Warum nur denken Menschen, dass Andere ihre Kinder liebloser behandeln, als sie selbst?</p>
<p>&#8220;Hatun Sürücü&#8221;, werden die einen sagen, &#8220;Zwangsheirat&#8221; und &#8220;Ehrenmord&#8221; die Anderen&#8230; Recht haben sie und treffen einen wunden Punkt, aber wie viele Eltern tun das ihren Kindern oder Geschwistern an? Wieviele Fälle von Verwahrlosung und Misshandlung von Kindern gibt es in der deutschen Gesellschaft ohne Migrationshintergrund &#8211; ein scheußliches Wort, wo ich mich mit der Gewöhnung schwer tue &#8211; und wie viele &#8220;Ehrenmorde&#8221; verlassener Ex-Partner oder gar noch unaussprechlicherer Verbrechen?</p>
<p>Ich bin nicht wirklich untröstlich, dass ich der guten Kassiererin ihre durch die Sarrazzin-Affäre und die einseitige, aufbauschende Berichterstattung der Medien eingeimpften Vorurteile bestätigen konnte. Ganz im Gegenteil&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.aggromigrant.com/2011/04/12/mit-kopftuch-im-tierpark-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>46</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
