Wie geil sie doch werden beim Thema Vorhaut
Sommerloch. Dieses Jahr sogar ein Loch ohne richtigen Sommer. Die Themen werden knapp. TV-Serien verabschieden sich in die Sommerpause. Politiker sind im Urlaub. Viele Familien nutzen auch die Gunst der Stunde und fahren in den Urlaub. Doch Zeitungen müssen weiterhin jeden Tag erscheinen. Pausen gibt es nicht, also muss geguckt werden, ob man denn die vorgegebene Seitanzahl auch weiterhin erreicht. In der Not hilft ein Thema, was wohl immer noch nicht geklärt ist: Beschneidung. Es ist schon fast krankhaft wie einzelne Personen beim Thema Vorhaut ihre Zähne fletschen und ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft. Nein, das sind keine Vorhautfetischisten. Sie habe nur herausgefunden, dass man über ein Stück Haut schön den Islam und die Muslime an den Pranger stellen kann. Hierbei spielt Welt Online wieder den Vorreiter. Mit gleich zwei Artikeln wollen sich zwei Psychologen aufdrängen. Der erste Ahmad Mansour:
Die Beschneidungsdebatte begrenzt sich nicht nur auf Muslime, auch Juden in Deutschland sind betroffen, auch sie lehnen das Urteil ab. Doch gibt es grundsätzliche Unterschiede in den beiden Religionen bezüglich des Beschneidungsrituals.
So müssen im Judentum männliche Kinder am achten Tag nach ihrer Geburt beschnitten werden. Dagegen gibt es bei Muslimen keinen festen Zeitpunkt. Muslimische Kinder werden oft mit acht oder zehn Jahren, manchmal sogar erst mit 14 in Anwesenheit der ganzen Familie und geladener Gäste beschnitten. Für viele Jungen ist das ein demütigendes Erlebnis, dessen psychische Folgen oft Machtlosigkeit, Angst, Wehrlosigkeit und eine gestörte Männlichkeit sind.
Der Zweite ist Josef Ludin:
Nicht nur die Beschneidungspraxis im Islam, sondern auch die Rechtspraxis der Scharia sind mit einer aufgeklärten Zivilisation nicht vereinbar. Die Differenz zwischen Judentum und Islam im Bezug auf die Frage der Beschneidung ist also unter anderem auch eine regressive Wiederaufnahme archaischer Praktiken in der Tradition des Islams.
[...]
Der Islam muss auf diese Archaismen verzichten, in Bezug auf das Beschneidungsritual könnte das Judentum ihm Vorbild sein. Moslems, die einen Anspruch auf aufgeklärte Zivilisation haben, sollten ihre Kinder in den ersten Lebenstagen oder -wochen beschneiden lassen und dies nicht nur unter zivilisierten, medizinischen Bedingungen, sondern eben auch mit einem ausreichenden psychisch-familiären Schutz.
Als wir hier unseren satirischen Artikel zum Thema Beschneidung (Beschneidung: Ausnahmegenehmigung für Juden) veröffentlicht haben, wurden wir viel kritisiert. Die beiden oben genannten Artikel zeigen aber, wie nah wir damals an der Realität waren. Denn hier wird wieder nichts anderes getan, als die Differenz zwischen Juden (mit der “guten Beschneidung”) und Muslimen (mit der “barbarischen Beschneidung”) zu etablieren.
Die meisten muslimischen Jungen werden im Alter zwischen 3 und 5 Jahren beschnitten. Die Aussage, dass “Muslimische Kinder werden oft mit acht oder zehn Jahren, manchmal sogar erst mit 14 in Anwesenheit der ganzen Familie und geladener Gäste beschnitten” werden kann ich also nicht bestätigen. Beschneidungen mit 14 sind eher eine Ausnahme als die Regel. Nur wenn die Grundannahme falsch ist, kann die Schlussfolgerung auch nicht richtig sein. Oder auch kurz ausgderückt: Shit in = Shit out.
Josef Ludin nimmt auch den Beschneidungszeitpunkt zum Anlass, um nicht nur die “muslimische Beschneidung” anzugreifen, sondern auch generell um sich zu hauen. Deshalb dürfen die szenetypischen Schlagwörter wie “Scharia”, “Demokratie, “Aufklärung”, “Zivilisation” nicht fehlen. Bei Ludin ist dies aber keine besondere Überraschung, ist er doch früher schon mit ähnlichen Ausfällen aufgefallen. Seine Artikel “Ideologie der Macht” und “Breiviks Islamhass war für seine Tat nebensächlich” sind nur eine kleine Auswahl seiner geistig sehr wertvollen Argumentationskunst. Und so versucht er auch wieder SEIN Bild vom Islam, bzw. von der “muslimischen Beschneidung” zu entwerfen. Wenn man Ludin so liest, möchte man meinen, dass in irgendeiner Wohnung bizarr gekleidete alte Männer mit schwarzem Rauschebart und Axt in der Hand auf die Genitalien eines 6-Jährigen eindreschen, während die ganze Sippe des Jungen applaudiert und “Tod dem Westen” skandiert. Wenn ihr das tatsächlich glaubt, muss ich euch enttäuschen.
Ich wäre eher dafür , dass die beiden psycho-geschädigten Autoren mal mit den Menschen, die betroffen sind sprechen, bevor sie irgendetwas analysieren. Ich habe zumindest bisher keinen Artikel über muslimische Jungen gesehen, wo eben genannte von ihren “traumatischen” Erlebnissen erzählen. Komisch, nicht wahr? Ich kenne nämlich in meinem Bekanntenkreis keinen einzigen, der zusammengebrochen ist, weil ihm die Beschneidung zu schaffen gemacht hat.

Hab dich nicht so, du Aggrokasperl.
Das allmächtige Allahdingsbums hat die Vorhaut produziert und ihr wollt ihm in’s Handwerk pfuschen und das Dingens wegschneiden. Was bist du nur für ein arrogantes Kerlchen, dafür kommst du in die Hölle.
@Helau: Kommst du dir lustig vor? Was soll diese Pöbelei? Wenn dir die Seite und Alles zu dumm bist geh dir einen Bimmeln…oder such dir ne Seite, die mehr deinem Intellekt entspricht…oder ist das wieder mal die deutsche Herrenmenschen-Arroganz, die euch bereits zwei Weltkriege eingebrockt hat?
ach helau ist auch noch da. krass, jeder von uns bekommt den selben sauerstoff, aber irgendetwas anderes passiert im körper von helau damit.
überhaupt ist sein körper irgendwie anders gepolt. wenn er kacken möchte bewegt er den mund oder schreibt auch gerne kommentare.
An Helaus Kommentar versteht man auch warum sich Christen nicht waschen. Pfuscht man ja sonst in gottes Werk.
Hihi, da kocht die Moslemseele sogar im Ramadan. Euer allwissender und allmächtige Allah hat euch schon im Mamabauch ne Vorhaut wachsen lassen. Schneidet daran doch nicht rum. Allah mag das gar nicht und wird sehr böse, auch im Ramadan. Ihr pfuscht dem Allerbarmer in’s Handwerk.
Ich mein’s doch nur gut mit euch, ihr lieben Kulturbereicherer.
Magst uns Kulturbereicherer wohl nicht?
Aber irgendwo musst du uns ja mögen, wenn du schon deine Freizeit uns opferst!
Und glaube ja nicht ,das ich mit dir oder irgendwen sonst über islamische Riten diskutieren werde. In diesem Sinne…….geh mir nicht aufn Sack, denn Vorhaut ist ja nicht.
Klar mag ich euch Kulturbereicherer. Ihr bereichert ja schließlich unsere Kultur. Leben jede Menge Nobelpreisgewinner und intellektuelle Leistungsträger aus Moslemistan hier in Deutschland und bauen das Land auf.
Und wenn islamische Riten, wie Steinigung, Hand abhacken, Burka stricken, Allah akhbar schreien, Teppich lutschen und im Ramadan aus dem Hals stinken olympisch werden, dann werdet ihr es den Ungläubigen aber zeigen wie sportlich ihr seid.
Das ist der Satz des Tages, selten so gelacht:
“Ich wäre eher dafür , dass die beiden psycho-geschädigten Autoren mal mit den Menschen, die betroffen sind sprechen,”
Jetzt mal ganz im Ernst AggroMigrant, wie sollen neugeborene Babys die man beschneiden will, sprechen können, denn es geht hier um die Babys und die Kinder die man durch die Beschneidung in ihrer körperlichen Unversehrtheit verletzen will und nicht um deren Eltern welche die Körperverletzung an ihrem Nachwuchs gutheißen!
Ich habe selten so einen schlechten Artikel gelesen wo man sich dann auch noch für die Beschneidung der Säuglinge und kleinen Kindern ausgesprochen hat! Wenn die Kinder älter sind können sie selber entscheiden was sie mit ihrer Vorhaut anstellen, aber solange sie im Säuglingsalter oder noch nicht reif sind sich gegen diese Beschneidung zu wehren und nicht wissen was da auf sie zukommt bleibt die Beschneidung in Deutschland verboten:
http://www.youtube.com/watch?v=UAGNnqyNidY&feature=player_embedded
Und wenn die Beschneidungen mit 14 eher die Ausnahme ist als die Regel, dann wird sie jetzt eben zur Regel gemacht!
Und im übrigen, wie geil sie doch bei dem Thema Vorhaut werden kann man daran sehen dass sie sich mit Händen und Füßen für die Beschneidung der Säuglinge und Kinder aussprechen, welche sich noch nicht gegen die Beschneidung wehren können, schönen Tag noch und ich darf gespannt sein ob mein Kommentar veröffentlicht wird.
Bei dem Thema Beschneidung geht es um das Gegeneinander-Abwägen von zwei verfassungsrechtlichen Grundrechten: Religionsfreiheit und Recht auf körperliche Unversehrtheit. Dass das eine komplizierte und aufgrund der Verbindung zum Judentum und Islam noch schwierigere Debatte ist, sollte klar sein. Wenn man darin Sommerloch und den vermeintlichen alltäglichen, rassistischen Angriff auf die Muslime sieht, sagt das sehr sehr viel über den Beobachter aus und nichts über die Debatte. Schade eigentlich, wenn man die Problematik nicht versteht und sofort propagandistisch ausschlachten will als etwas, was sie gar nicht ist.
einfach mal nach türkenmadonna googeln.
da erfährt man wie europa jahrhunderte lang gegen die türken gebetet haben. den türkenhass kriegen sie nicht los
“Denn hier wird wieder nichts anderes getan, als die Differenz zwischen Juden (mit der “guten Beschneidung”) und Muslimen (mit der “barbarischen Beschneidung”) zu etablieren.”
Hast du den von dir zitierten Artikel überhaupt gelesen? Es scheint nicht so, denn davon steht darin nichts.
Rafft ihr es immer noch nicht? Beschneidung von Kindern ist Körperverletzung, und diese ist in diesem Lamd nunmal strafbar, daran hat sich auch jeder, der in diesem Land lebt, zu halten. Wenn man alt genug ist um solche Entscheidungen selbst zu treffen, ist es kein Problem, wenn man sich dazu entschließt sich beschneiden zu lassen. Aber die Beschneidung von Kindern oder Babies ist einfach nicht akzeptabel. Da gibt es gar nichts zu diskutieren.
Ich bitte herzlich darum mir die Koranstelle zu zitieren, in der die Beschneidung auch nur ansatzweise angesprochen wird.