Oder war es doch kein “Islamkritiker”? Die Meldung in der Berliner Morgenpost vom letzten Donnerstag (13.10.2011) ließ mich aufhorchen. Nicht doch, dachte ich und las den Artikel. Und je mehr ich las, desto mehr verließ mich das ungute Gefühl eines Muslims der sich tags darauf und die Wochen danach rechtfertigen muss, warum er denn kein Spass und keine Kritik verstehen würde und ein gequältes Grinsen eines AggroMigranten nahm seinen Platz in meinem Gesicht ein.
In Tempelhof haben Unbekannte am Morgen ein Auto gestoppt und angegriffen. Nach Informationen von Morgenpost Online soll in dem Auto der islamkritische Autor J. Gehirn gesessen haben. Er blieb unverletzt.
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Wie die Polizei Morgenpost Online bestätigte, handelt es sich bei dem Opfer einen Autor, der unter dem Psedonym J. Gehirn schreibt. Der gebürtige Moslem hat sich in seinem Buch „War’s Allah’s oder das Wort eines Mannes??“ mit dem Koran und den Lehren des Propheten Mohammed auseinandergesetzt.
Oh, mein Gott. Der weltweit berühmte “islamkritische Autor” J. Gehirn wurde attackiert. Ich ertappte mich, wie ich “Leckmischamarsch” murmelte. Verzweifelt versuchte ich mir nochmal den J. vor Augen zu führen, doch ich sah’ nichts. Mein Hirn hatte kein Foto oder überhaupt irgendeine Erinnerung von J. Gehirn abgespeichert. Wer ist dieser Typ? Und vor allem glaubt denn irgendjemand, dass jeder Muslim jeden dahergelaufenen “Islamkritiker” auf der Straße erkennt? Lasst mich es mal so formulieren. Den Typen hätten Moslems noch nicht mal erkannt, wenn er sich “J. Gehirn” auf die Stirn geritzt hätte, so interessant ist der für Moslems. Und sein Buch ist mit seinen 102 Seiten wohl eher etwas für die seichte Lektüre auf der Toilette. Seien wir mal ehrlich, selbst die PI-Idioten kennen ihn nicht und die kennen ja eigentlich jeden, der auch nur eine winzige Antipathie gegenüber Moslems hat.
Noch dazu wussten wir in den Anfangsstunden noch gar nicht was genau los war. Waren es Schüsse? Es wurden keine Patronenhülsen gefunden. War es ein “islamistischer” Anschlag? Keine Spur führte zu Moslems. Doch für einige Zeitungen war die Tat klar, wenn man sich nur die Überschriften ansieht:
- Staatsschutz ermittelt: Angriff auf einen Islamkritiker in Berlin
- Schüsse auf Islamkritiker
- Teltowkanal: Anschlag auf islamkritischen Buchautor
Sehr schnell erfahren wir, dass der Staatsschutz nichts mehr mit den Ermittlungen zu tun hat und dass der Brain Mohamad K. heißt. In der Berliner Zeitung steht auch noch was zum Braini:
Mohamad K. schrieb sein Buch im Gefängnis. Dort verbrachte er mehrere Jahre wegen Autoschieberei und wurde vor rund zwei Jahren entlassen. Ein Bekannter sagte der Berliner Zeitung, er habe über „sehr ungewöhnliche“ Methoden der Vermarktung nachgedacht. Mohamad K. war für eine Stellungnahme bisher nicht zu erreichen.
Für mich ist es wohl eher eine missglückte PR-Aktion vom Super-Brain J. Gehirn, aber viele PI-Idioten und hohle Internet-Kommentarbereich-Trolle konnten sich für ein paar Stunden freuen. Dafür war die “Nachricht” doch gut genug. Aber auf den ersten “Anschlag” auf einen Islamkritiker in Deutschland müssen die Trolle noch warten. Na ja, vielleicht war es ja ein “islamistischer Anschlag”, noch ist der Fall nicht abgeschlossen.

komisch…keine Kommentare zu diesem Artikel…anscheinend hat der Artikel zu viel Wahrheit in sich…schnelles Geld durch Islamkritik…dumm gelaufen
@Ali baba
Nö der Artikel ist einfach nur langweilig.
@azrael: och Azrarel..du bist doch schon lange genug auf der Seite dabei…mehr brauche ich net zu sagen
Naja ,er war schon mal besser.
Wieso “endlich”? War der Angegriffene nicht orientalischer Abstammung?
Autoschieber ermorden keine Christen, oder ?
Is jetzt nur so ein Gedanke wegen der Kopten.
Wunderbarer Artikel.
Das sind unsere “Islamkritiker” die unsere Religion für das aller billigiste verkaufen was obendrein eine Lüge ist. Was machen wir uns vor, war das hier nicht immer so? Das jeder nen Buch schreiben kann ist ja schön aber dass diese Personen von unseren Rassen-Biologen als Experten gelten ist mir unbegreiflich. Möglicherweise muss man erst so tief fallen wie die um ihre Beweggründe zi verstehen.