“Früh übt sich” ist die Devise, wenn es im Westen zum Thema “Islam” oder “Türken” kommt. Zumeist hört man von der Türkei schon im Kindergarten, wenn es wieder heißt: “Du liebes, halt Dich von weg von den Kindern mit den schwarzen Haaren”. Oder auch in der Schule. Im Fach Geschichte wird die Türkei häufig nur an einer Stelle erwähnt. Nämlich dann, wenn man über den “kranken Mann vom Bosporus” spricht oder die Belagerung Wiens. Leider wird das Thema zu oft nur sehr oberflächlich beschrieben und damit die Einstellung eines Menschen schon früh beeinflusst.
Schulbücher europäischer Länder halten heute immer noch an vereinfachten Darstellungen des Islam fest. Das ist ein Ergebnis einer Studie über das Islambild in europäischen Ländern, die das deutsche Auswärtige Amt am Donnerstag (15.09.2011) in Berlin vorgestellt hat. So heißt es zum Beispiel in einem spanischen Schulbuch von 2006, dass der Koran nicht nur die Grundlage für die islamische Religion darstellt. Er sei auch ausschlaggebend für richterliche Entscheidungen in muslimischen Ländern. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit: Für Saudi Arabien oder für Mauretanien stimmt diese Aussage, nicht jedoch für die Türkei und Tunesien.
In den untersuchten Geschichts- und Politiklehrbücher aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Spanien und England werde in der Darstellung des Islam – im Gegensatz zu den christlichen Religionen – viel zu wenig differenziert. “Zwischen dem Islam als Religion und dem kulturellen und politischen Leben in den verschiedenen muslimischen Gesellschaften wird ebenso wenig unterschieden wie zwischen den verschiedenen, vielfältigen Ausprägungen des Islam”, erklärt die Leiterin der Studie, Susanne Kröhnert-Othmann. Eine jeweils andere Bedeutung habe der Islam für den Alltag der Muslime in Malaysia, in Bosnien, im Sudan oder in den USA. Dazu kommt: Obwohl die Mehrheit der Muslime außerhalb des Nahen Ostens und Nordafrikas lebt, werde der Islam meistens nur mit diesen beiden Regionen gleichgesetzt, sagt die Mitarbeiterin der Studie Susanne Kamp.”
[...]
Dieses Wissen, das Kindern und Jugendlichen mit der Autorität des Staates vermittelt werde, präge in entscheidender Weise das Bild von Heranwachsenden für bestimmte Sachverhalte, Kulturen und auch Religionen wie eben den Islam. Letztendlich präge aber das Bild, das in den Schulbüchern vermittelt wird, auch das kulturelle Gedächtnis der Gesellschaft auf Jahrzehnte hinaus. “Daher”, sagt Lässig, “ist es keine unerhebliche Frage, ob Schulbücher Vorurteile und Stereotype konstruieren und fortschreiben oder ob sie vielmehr die Wertschätzung und die Anerkennung kultureller Vielfalt fördern.”
(Quelle)
Eine wichtige Studie, wie ich finde, da das Schulwissen unser ganzes Leben beinflusst. Nur müssen jetzt die richtigen Schlüsse gezogen werden.
Lachen musste ich einmal beim Stöbern in Wimmelbüchern für meine Tochter. Auf zwei großen Seiten wir eine große Stadtszene mit all den kleinen liebevollen Details bildlich dargestellt. Eine deutsche Kleinstadt mit einem Wochenmarkt und all den kleinen Läden und in der Mitte ein arabisch aussehender Mann mit 4 vollverschleierten Frauen die in Reih’ und Glied hinter ihm herlaufen. Was erzählt man eigentlich für eine Story, wenn das Kind mit Finger darauf deutet und wissen will, was dieser Herr für eine Geschichte hat?
Vorgestern waren wir bei dem großen schwedischen Möbelhaus mit dem gelbem Schriftzug auf blauem Hintergrund. So beim Schlendern entdecke ich ein vollausgestattes Kinderzimmerbeispiel mit Bettchen, Schreibtischchen, Sesselchen und einer kleinen Küchenzeile. Auf der Ablage der Küchenzeile haben die Dekorateure sich ein Bücherregal vorgestellt und ein Paar Beispielbücher hingestellt. Bei einem Buchtitel musste ich dann doch etwas näher an dieses 3 Meter mal 3 Meter Zimmerbeispiel. Oriana Fallaci stand da in großen Lettern. Es war ihr Roman “Inshallah”.
Ich gehe davon aus, dass es Zufall war, ein Buch von Fallaci in ein Kinderzimmer zu legen. Es passte aber gerade so gut zum obigen Thema und wie Kinder sehr früh mit einem Wissensstock über den Islam ausgestattet werden. Zum Glück war es “nur” dieser Roman von Fallaci und nicht ihr Buch “Wut und Stolz” oder “Die Kraft der Vernunft”.


Der Islam ist schlichtweg unwichtig. Ob nun der Koran hier und dort Gesetzesgrundlage ist, oder hier nicht und dort wieder nur der letzte Teil – das interessiert niemanden.
Ich kann verstehen, dass für Dich als Muslim das alles suuuuuper wichtig ist, aber stell dir vor, es ist schon lobenswert wenn die Kinder heute überhaupt alle Weltreligionen zusammen bekommen.
Um dich zu beruhigen das hier nicht mal wieder Rassismus vorherscht:
Die meisten Kinder werden auch den Unterschied zwischen Evangelen und Katholen nicht auf die Reihe bekommen, geschweige denn den Unterschied zu den Orthodoxen.
In heutigen Tagen reicht dieses Wissen vollkommen aus, die Eltern die möchten das ihr Kind jede Ausprägung genau kennt, können dies ja privat vermitteln.
Der Staat hat ja nicht den alleineigen Bildungsauftrag.
du bsit aber echt etwas wiir im kopf.
es geht hier nciht darum, ob kinder etwas über religion hören sollen oder nicht, sondern darum, dass sie bei der religion islam undifferenzierten Unterrichtsstoff mitbekommen.
Ja, das habe ich schon verstanden. Aber einen vollkommen differenzierten Unterricht könnte man nur gewährleisten in dem dann der Islam in jeder Facette erläutert werden würde. Dies ist allerdings viel zu Zeit aufwendig und damit schließ sich der Kreis wieder, denn dafür ist der Islam, wie jede Religion, in heutiger Zeit nicht wichtig genug um soviel Aufwand für den Unterricht zu rechtfertigen.
Von daher ist die Vorgehensweise korrekt, wenn der absolute Großteil der islamischen Staaten seine Gesetztgebung aus der Scharia bezieht, nun auch davon zusprechen das dies in islamischen Ländern durchaus normal ist.
Klar gibts es Ausnahmen, aber jede aufzuzählen würde jegleiche Art von Unterrichtigskapazität sprengen womit wir wieder am Anfang wären. Und dafür sind Religionen heute einfach nicht mehr wichtig genug, so dass die Differnzierung so wichtig wäre.
Das zeigt nur dass die Weissen aus dem Westen nur die orientalische Kultur und Orientaler/”Kanaken” verachtee. Der Islam ist lediglich nur ein Ausdruck für sie….
und die “Kritik” am Koran nur ein Mittel Orientaler weiterhin negativ zu kritisieren oder gar zu demütigen
Nein, das zeigt nur das Du meinen Kommentar nicht richtig gelesen hast.
Wenn du nun mal wieder einen Angriff auf den Islam siehst *gähn* dann lies einmal genauer nach. Genau wie die Kinder heute kaum etwas über den Islam wissen, wissen sie ebenso wenig über das Christentum oder andere Religionen.
Und das ist gut so! In unserer Gesellschaft spielt die Religion eine mehr als untergeordnete Rolle… Lohn der Jahre der Reformierung.
Und du hast es genau auf den Punkt gebracht: Der Islam ist nur ein Ausdruck. Trifft zu 100% zu.
Wenn Du nun der Meinung bist, dass Deine Kinder mehr über Religionen erfahren sollen, steht es Dir ja frei deinen Kindern privat mehr zu erzählen.
Erwarte aber nicht von der Gesellschaft dies für Dich zu tun.
Denn es ist Auftrag derer, der neuesten Generation an Menschen altertümlichen Schwachsinn einzutrichtern. Willkommen in Deutschland!
@wirrkopf
ich kopiere es hier noch mal hin:
es geht hier nicht darum, ob kinder etwas über religion hören sollen oder nicht, sondern darum, dass sie bei der religion islam undifferenzierten unterrichtsstoff mitbekommen.
Wie man an dem armen Wirrköpfchen sehr leicht feststellen kann, bleibt jedes Allgemeinwissen zum Thema Islam im Westen einfach auf der Strecke.
Es wird Zeit, dass solche Elemente im Zeitenlauf an Zahl und Bedeutung schnell abnehmen, denn sie sind die wahrhaft gefährlichen und bedrohlichen Zündmittel für die großen Bestände an sozialem und politischem Sprengstoff, der uns momentan umgibt.
Wer sehen will, wo es krankt, der lese sich die stetig hysterischer und aggressiver werdenden Ausfälle vom Wirrköpfchen durch. Sein Hauptfehler ist, sich bei bestehender Ahnungslosigkeit dennoch vehement immer wieder und immer wieder mit top-aggressiven Nichtaussagen zu Wort zu melden.
Kinder sehen das dankenswerterweise viel unverkrampfter und wenn die hysterischen Eltern mal nicht hinschauen, dann spielen alle erdenklichen Kulturvertreter und -Abkömmlinge für gewöhnlich völlig entspannt miteinander. Und tun sie dies, werden sie sich niemals an den Schreiereien ihrer minderbemittelten Eltern beteiligen. Und damit meine ich ALLE Eltern, denn unwissende, vernagelte Betonkopfmuslime sind auch nichts besser.
Anfänge sind gemacht; mittlerweile vermelden viele Schulen Kurse, Seminare, Unterrrichtsreiehen oder gar ganze Fächer, die islamische Theorien und ihre Hintergründe erläutern und sachlich behandeln.
Die Kinder von heute werden die Eltern von morgen sein, und diese werden sich böse und verständnislos über die Schreiereien solcher Wirrköpfchen von heute wundern.
Das Problem ist, dass in Ihrer Vorstellung die Religion DER Bestandteil des Lebens ist. Er regelt alle Bereiche und liefert Rechtfertigung und Legimitation.
Allerdings ist das IHRE persöhnliche Ansicht und mit der sind Sie hier in Deutschland, in unser aller Gesellschaft in der absoluten Minderheit.
Es ist Ihnen freigestellt, dem Islam soweit zu frönen, wie Sie das für richtig halten.
Solange das Privatsache bleibt, tolertiert unsere Gesellschaft jede Art von Religion.
Problematisch wird es nur in den Bereichen, in denen wie Sie fordern die Gesellschaft bzw. der Staat die Lehren vertreten soll, denen Sie aufliegen.
Und das ist der Knackpunkt. Sie können zuhause Allah soviel huldigen wie Sie möchten, es hat niemanden etwas anzugehen.
Aber fordern Sie nicht Dinge in unserer Geselschaft, die sich nicht mit den Grundsätzen dergleichen vereinbaren lassen.
Und einer der ersten Grundsätze unserer heutigen reformierten Gesellschaft ist, dass Religion Privatsache ist. Und von daher erübrigen sich alle Forderungen ihrerseits. Denn belassen Sie die Religion bei dem was sie ist.
Das was Sie fordern wird vieleicht in anderen Staaten dieser Welt umgesetzt, aber nie mehr in unserem.
Da können Sie sich auf den Kopf stellen und Forderungen stellen wie Sie möchten, sie werden nicht erhört werden.
Von daher akzeptieren Sie doch unseren Staat und unsere Gesellschaft wie sie ist, nähmlich vollkommen Religionsfrei und mit der Grundansicht, dass die Relgion, egal welche, eine Art tradiotionelles Überbleibsel aus Alten Zeiten ist.
Eine Änderung werden Sie eh niemals herbeiführen können, so fest Sie sich dies auch wünschen mögen.
@wirrkopf
ich kopiere es hier noch ein 2. mal hin:
es geht hier nicht darum, ob kinder etwas über religion hören sollen oder nicht, sondern darum, dass sie bei der religion islam undifferenzierten unterrichtsstoff mitbekommen.
Klasse, wenn man also Mohammeds Schariagesetzt mit Islam in Verbindung bringt, dann ist das also falsch und sollte nicht mehr gestattet sein. LOL
Wie heißt es im Text so schön:
“dass der Koran nicht nur die Grundlage für die islamische Religion darstellt. Er sei auch ausschlaggebend für richterliche Entscheidungen in muslimischen Ländern. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit: Für Saudi Arabien oder für Mauretanien stimmt diese Aussage, nicht jedoch für die Türkei und Tunesien.”
Es gibt glaub so knapp 60 islamisch geprägte Staaten auf der Welt, davon haben fast alle Scharia teilweise oder komplett in der Verfassung verankert. Die wenigen Ausnahmen sind tatsächlich die Türkei oder Tunesien, bei beiden Ländern kann man davon ausgehen das sich die sekulare Ausrichtung ändern wird. Demnach wird die Nicht-Schariagruppe noch kleiner. Es ist geradezu eine Frechheit bei dieser Sachlage von “halber Wahrheit” zu faseln. Die halbe Wahrheit wäre es wenn 50 % dieser Staaten sekular wären und nicht nur 2-3. Das alleine zeigt schon das es in dieser Studie nicht um eine objektive Darstellung des Islams geht, sondern um eine islamophiele und beschönigende.
Die Türkei ist übrigens deswegen sekular bzw laizistisch, weil ein Islamkritiker versucht hat sein Land in die Moderne zu führen und aus den Fängen einer menschenverachtenden und rückständigen Ideologie zu befreien. Dieser Mann war Mustafa Kemal Atatürk, er sagt unteranderem:
“Die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammad) und die abstrusen Auslegungen von Generationen von schmutzigen und unwissenden Pfaffen (haben) in der Türkei sämtliche Zivil- und Strafgesetze festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten eines Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet…”
Man kann davon ausgehen das schon die heutige Islamdarstellung in deutschen Schulbüchern eine beschönigende, bis positiv verfälschende Darstellung ist. Die Macher der Studie sollten sich mal lieber mit diesem Problem hier beschäftigen. http://www.welt.de/politik/ausland/article13622186/Deutsche-Schulbuecher-erklaeren-Israelis-zu-Taetern.html
nur phobiker können von einer änderung der säkularisierung in der türkei ausgehen. und nur holzklötze glauben, dass die türkei irgendwann die scharia einführt.
ich weiß wir hatten das thema schon häufiger, aber bei dir auf der baumschule haben sie dir einige elemantare dinge einfach nicht beigebracht. z.b. das selbsständige denken oder auch rhetorik.
“nur die halbe wahrheit” ist eine redensart und keine statistische oder mathematische skalierung. zum beispiel muss es ein toter nicht machen, nur weil die redensart “ins gras beißen” heißt.
und zu deinem “atatürk-zitat”: dieses “zitat” versucht du überall dort zu verwenden wo du mit deinem baumschulenhirn glaubst, dass es passt. das problem mit diesem “zitat” ist allerdings die umstrittenheit. jacques benoist-mechin hat es 1954 in seinem buch “Mustafa Kemal ou la mort dund empire” zitiert. also 16 jahre (!) nach dessen tod. dass lemminge und trolle (und auch baumschüler) springen natürlich darauf an. manche habe halt an der stelle des hirns ‘ne schweinehaxe.
@Ahmet
Nochmal, wenn von 60 islamischen Staaten weniger als 5 Staaten Scharia aus ihrer Verfassung verbannt haben, dann ist das maximal die berühmte Ausnahme die die Regel bestätigt, aber bestimmt nicht “die halbe Wahrheit”, wie diese Studie zu suggerieren versucht. Zumal die Ausnahmen weniger werden. Der “arabische Frühling” hilft dabei gewaltig, vorallem wenn man an das bislang sekulare Tunesien denkt.
Die Türkei auf staatlicher Ebene zu reislamisieren ist deutlich schwieriger, das lag vorallem immer am Militär, welches dem im Wege stand. Aber auch hier kommt Erdogan bekanntlich voran. Wie sagte er doch mal so schön:
“Die Demokratie ist nur ein Zug auf den wir aufsrpingen bis wir am Ziel sind.”
In Deutschland sagte mal einer: “Wir gehen in den Reichstag hinein, um uns im Waffenarsenal der Demokratie mit deren eigenen Waffen zu versorgen. Wir werden Reichstagsabgeordnete, um die Weimarer Gesinnung mit ihrer eigenen Unterstützung lahm zu legen. Wenn die Demokratie so dumm ist, uns für diesen Bärendienst Freifahrkarten und Diäten zu geben, so ist das ihre Sache…” Dieser Mann hieß Joseph Göbbels und er sagte das 1928. Erdogan formuliert nicht so ausführlich, aber die Grundaussage ist die gleiche. 1928 hat man diesen Wicht nicht ernstgenommen und mit Erdogan ist es heute genauso.
“das problem mit diesem “zitat” ist allerdings die umstrittenheit. jacques benoist-mechin hat es 1954 in seinem buch “Mustafa Kemal ou la mort dund empire” zitiert. also 16 jahre (!)”
Selbstverständlich entspricht dieses Zitat der Wahrheit. Du weißt doch sicher mit welcher Wehemenz und Hartnäckigkeit Atatürk die Entnaz.. ups ich meine Entislamisierung vorangetrieben hat. Hier ein paar der ergriffenen Maßnahmen.
-Abschaffung des Kalifats, Sultanats und die Gründung der Türkischen Republik
-Einführung der Gleichheit von Mann und Frau
-Abschaffung der islamischen Polygamie und Abschaffung von Schariagerichten
-Streichung in der Verfassung das der Islam die offizielle Staatsreligion der Türkei ist
-Arabische Alphabet wird durch das Latainische ersetzt
-Muslimischer Kalender wird durch den Gregorianischen ersetzt
-Türkisch wird Gebetssprache in Moscheen
-Islamische Kleidungsstücke werden teilweise oder komplett verboten
-der Sonntag wird nach westlich/christlichen Vorbild zum Ruhetag gemacht und nicht mehr der Freitag.
Na Ahmetchen willste immer noch behaupten das Atatürk kein Islamkritiker war? Atatürk wußte sehr genau wie stark diese rückständige Ideologie Islam die Zukunft der Türkei gefährdete. Er hatte verstanden warum Europa der islamischen Welt davongeilt war und er wollte eine ähnlich potente Gesellschaft in der Türkei schaffen, wie es sie in Europa gab. Damit ähnliche wirtschaftliche und technologische Erfolge erziehlt werden können, die letztlich Macht und Stärke bedeuten.
ok, ok, ich lasse es mit der kleinen deutschstunde. bei dir ist jede hilfe zu spät…
das ist immer dasselbe mit trollen. das militär in islamischen ländern stark machen und das eigene volk terrorisieren lassen. welches militär im westen hat denn solche rechte im inland, wie die in muslimischen ländern? stellt euch mal vor ein offizier gibt seinen senf zu politischen dingen hinzu.
und außerdem kannst du ruhig schlafen, da die türkei auch ohne militär nicht “islamisiert” wird. von der scharia haben in der türkei die wenigsten eine ahnung. und selbst wenn? was ist scharia? nur handabhacken? bevor du etwas ablehnst solltest du mal mehr lesen und dich nicht auf youtube-videos stützen.
keine frage, atatürk war kein islamfreund. mir geht es aber um das zitat. wo ist der beleg für ein solches zitat? außer jacques benoist-mechin hat es keiner geschrieben.
dein türkeibild ist natürlich auch geprägt von einschlägiger litaretur von pi-news und ein paar youtube-videos.
atatürk war so gut und hat sich auch einige sachen bei hitler abgeschaut. in seine zeit fallen auch
“umsiedlungen” von kurden
der aufbau einer türkentumindeologie (türkei den türken und kurden gibt es nicht)
die gesetzlich verankerte “hutpflicht” (und das gesetz ist heute noch gültig!!!)
die damals viele nicht-hutträger mit dem leben bezahlen mussten
verbot von freimaurerlogen
verbrennung von büchern und archiven des osmanischen reiches
usw. und sofort.
bevor man sich aufgrund eines nicht verifizierten zitats einer person heranschleimt, sollte man wirklich mehr wissen. ansonsten sollte man die fresse halten.
er hatte es verstanden, doch weder er noch seine kumpanen haben es 85 jahre lang geschafft eine türkei mit florierender wirtschaft zu erschaffen. selbst das musste erdogan angehen. die wirtschaftlichen zahlen sprechen ganz klar für ihn.
@Ahmet
Ich habe nicht gesagt das ich es gut finde das das Militär die Reislamisierung der Türkei jahrzehntelang verhindert hat, bzw das es generell ein großer Machtfaktor war. Ich habe es lediglich festgestellt.
“und außerdem kannst du ruhig schlafen, da die türkei auch ohne militär nicht “islamisiert” wird. von der scharia haben in der türkei die wenigsten eine ahnung. und selbst wenn? was ist scharia? nur handabhacken?”
Na wenn das nichtmal ein pro Schariastatement von dir ist. Bin ich überrascht das du Scharia gut findest? Nein. Und selbstverständlch ist Scharia nicht nur Handabhacken, in Saudi Arabien und Iran kann man die Schönheit der Scharia jeden Tag in action sehen.
“er hatte es verstanden, doch weder er noch seine kumpanen haben es 85 jahre lang geschafft eine türkei mit florierender wirtschaft zu erschaffen. selbst das musste erdogan angehen. die wirtschaftlichen zahlen sprechen ganz klar für ihn.”
Die Griechischen Wirtschaftdaten sahen auch viele Jahre sehr gut aus, heute wissen wir es besser. Demnach wäre ich vorsichtig die türkischen Zahlen überzubewerten. Und welcher Teil der Türkei boomt eigentlich? Der Kopftuchmädchen Osten? Oder doch eher der europäisch geprägte Westen der Türkei?
Egal, Schariaboys wie dich werden dort händeringend gesucht. Am besten du machst dich direkt auf den Weg in die Heimt! Hier noch ein Gedicht über Allahs Shariagesetzt. http://www.youtube.com/watch?v=NTzRghoA8hU
Ich möchte nicht wissen, was in so mancher(oder sollte ich sagen fast allen) über Juden und Christen erzählt wird. Aber ich hab nen Türken gefunden den ich mag
schaut auf Youtube serdar sormuncu. Der is echt geil
Wo unterscheiden sich eigentlich deine Artikel von PI, Osman? Gleiches Weltbild, nur mit umgekehrten Vorzeichen. Böser Westen, arme Muslime. Schuld haben die anderen.
Wenn die Differenziertheit nicht rauskommt, kann es vielleicht auch daran liegen, dass Muslime die Vielfältigkeit der Meinungen gar nicht herausstellen im Alltag. Zwei Sachen geistern durch die Medien dieser Tage: Das Buch vom Journalisten Richter über die islamische Paralleljustiz der Friedensrichter und die HInterfragung der Gewaltursachen für den neuerlichen Berliner U-Bahnangriff. Mit der inhaltlichen Auseinandersetzung könntest du ein anderes Bild vom Muslime vermitteln. Aber statt dessen bleibts beim alten Bild: the jammer-Türke.
Machokultur im Rollenbergviertel, die Verhätschelung des Erstgeboren, das islamische Rechstprinzip von Rache – ich glaube nicht dass wir hier unterschiedlicher Meinung sind in der Bewertung. Statt aber mal einen Mitmenschen abzugeben, der sich kritisch mit den Problemen der Integration auseinandersetzt, gehts in der alten Leier weiter – bla blubs und böse und gut. Was willste erreichen? Beweisen dass Muslime und Westen zwei Gegensätze sind?
Wo hilft stereotypisierung bei der Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen? Da bist Du doch in Deine eigene dialektische Falle getappt! Hast Du es nicht mitgekriegt? Nach Deiner Auslegung sollten stigmatisierte gesellschaftliche Gruppen nicht aufbegehren, weil es sich um Deutschland handelt? Verwechsel hier mal nicht die Themen..
Ach ja, die Sache mit der Deutungshoheit, ich verstehe! Wenn westliche Länder und deren Kollaborateure internationale Terrororganisationen sponsern, dann ist das ja der Freiheitskrampf.. Wenn Menschen sich gegen eine deutlich-militärische Besetzung wehren, dann sind das auch Teroristen.. Wenn aber einer den Mund über Schieflagen im eigenen(!) Land, namens Deutschland, aufmerksam macht, so wird er/sie gesellschaftschirurgisch raus geschnippelt (Begründung: das ist Deutschland):
“Geh doch nach drüben, wenn’s Dir hier nicht gefällt!”
Du machst Dich lächerlich, meinst Du nicht?
Cengiz, ist der Artikel also keine Stereotypiierung? die klage ich ja an. Wovon du übrigens auch nicht wegkommst: “westliche Länder und deren Kollaborateure” – das kommuniziert doch auch eine Menge, findest du nicht?
Wir haben eine Menge Schieflagen in unserem Land, und genau darum gehts. Nur ist die Schieflage der Muslime nicht durch ein falsches Bild in Schulbüchern erzeugt, sondern durch das was als islamisch wahrnehmbar gelebt wird. Vergiss dein Schulbuch: Das Bild über den Islam haben dieser Tage die anklagenden ital. Eltern von Guiseppe aus Berlin und die Analysen der Sozialarbeiter ausm Berliner Westend geprägt. Nur einmal öffentlich als Muslime zu sagen: Ja, korrekt, da läuft was falsch im Namen des Koran. Das wäre eine Änderung des Bildes über Muslime. Weil das das gelebte Bild wäre. Statt dessen lebt Aggromigrant den Stereotyp weiter: Opferseinwollen.
…sondern durch das was als islamisch wahrnehmbar gelebt wird…
Du kommst da tatsächlich nicht raus, wie? Wenn jemand jemandem den Spiegel vorhält, hält einE vernunftbegabteR man/frau dem Spiegelnden nicht nochmal den Spiegel hin: Wenn man/frau das dennoch tun sollte, stehen alle dann am Ende als gespiegeltes Spiegelbild da, ohne jemals die Probleme angegangen zu haben.. Man fristet sein Dasein permanent als virtuelle Konstruktion einer gespiegelten Dimension.. So funktioniert die Ausgrenzung zunächst metaphysisch, dann durch Ignoranz der vernunftmäßig gezeigten “Schieflagen” irgendwann real: Und genau da sind wir bereits.. Die Mehrheit (falls Du Dich dazu zählst) übernimmt die Verantwortung NICHT, wenn sie diejenigen kritisiert, die berechtigterweise(!) etwas zu kritisieren haben! (Anders die Moslemhasserklientel, die haben NICHTS zu kritisieren, wirklich NICHTS, die sagen Kritik, und meinen dabei was ganz ganz ganz anderes, oder meinst Du nicht?)
Entweder willst Du nicht verstehen oder kannst es einfach nicht! Schau Dir doch mal die bunte Presselandschaft an, welches gezeigte “Bild” (bist doch ein Fan von Bildern!) da dominiert? Wenn man/frau als MoslemA das zeigt (spiegelt), dann ist man/frau ein “jammer-Türke”?!? Ja, was denn sonst: Hack bitte auf mir rum, weil meine Moslem-Gene minderwertig seien, und ich das akzeptieren solle? Bei Dir hackt’s ja besonders, mein lieber Scholli, oder habe ich in dem Artikel den Guiseppe(Giuseppe vielleicht auch nicht?) doch tatsächlich überlesen..
Wenn Du meinst, ich würde Dich jetzt beschimpfen, anstatt sinnvoll zu argumentieren, so möchte ich Dir sagen, dass Du das mit Deinen kruden Einwänden selbst über Dich bringst! Sei froh, dass ich Dich nicht als “Untermensch” tituliere..
Hier ein Zitat von Voltaire:
“Am Grunde eines Problems sitzt immer ein Deutscher”
so und jetzt?
hm Cengiz, 50% deiner Replik beschäftigen sich mit mir. danke für dein gesteigertes Interesse, aber hilftnicht. deshalb zurück zum Ausgangspunkt. Artikel und damit Standpunkt 1 lautet: ein falsches Bild von Muslimen wird vermittelt. Standpunkt 2 und das ist meine Antwort lautet: Das Bild vermitteln Muslime selbst.
Momentan können wir unsere Standpunkte nicht so recht zusammenführen, es hat was von Henne und Ei.
Meinen Standpunkt konntest du bisher nicht entkräften – ich hör dir aber gern zu:
Schau dir den Blog hier an. Welches Bild vermittelt die junge Moslemgeneration? Die des jammernden, des ich-bin-Opfer, und du-böser-Westen. Wer redet denn vom Bild der Bild? Es ist das Bild der Blogs. Lieselotte arbeitet mit anderen Bildern, aber der Rest hier arbeitet daran, das alte – und hör genau zu wie ich es nenne – Zerrbild aufrechzuerhalten.
Wo ist der Muslime, der sich darüber freut, dass er seine Religion hier so individuell leben kann wie sonst nirgendwo – nicht im Iran, nicht in Pakistan, nicht in Marokko? Wo ist der, der sagt: die von Moslems als Islam verkaufte Welt in Neukölln und Marxloh lehne ich ab? Das wäre mal ein Aufbrechen.
“Wenn aber einer den Mund über Schieflagen im eigenen(!) Land, namens Deutschland, aufmerksam macht, so wird er/sie gesellschaftschirurgisch raus geschnippelt (Begründung: das ist Deutschland):
“Geh doch nach drüben, wenn’s Dir hier nicht gefällt!””
Wenn die Leute, die uns hier Schieflagen aufzeigen wollen, die gleichen sind, die meinen die Westliche Welt unterstützt den Internationalen Terrorismus, dann liegt die Deutungshoheit mit Sicherheit nicht bei jenen.
Und dann passt auch der der letzte Satz vollkommen, denn wer den hier geltenden Gesellschaftlichen Ansichten in einer derartigen Weise widerspricht, der sollte vieleicht wirklich überlegen, seinen Lebensmittelpunkt in ein Land zuverlegen, in dem die “Deutungshoheit” mit den eigenen Ansichten übereinstimmt.
Ich betone, NUR dann.
“So heißt es zum Beispiel in einem spanischen Schulbuch von 2006, dass der Koran nicht nur die Grundlage für die islamische Religion darstellt. Er sei auch ausschlaggebend für richterliche Entscheidungen in muslimischen Ländern.”
Stimmt doch was in dem Schulbuch steht. Der Koran ist in muslimischen Ländern ausschlaggebend in der dortigen Rechtsprechung (Scharia).
Sonst wäre es ja auch ein Widerspruch in sich selbst gewesen als der Zentralrat der Muslime behauptete Schria und GG seien miteinander vereinbar.
Und die Türkei ist (bis jetzt) kein muslimisches Land. Deshalb ist die Türkei gegenüber muslimischen Ländern auch so modern und fortschrittlich.
Und ich weiß nicht ob man differenzierter in Schulbüchern über den Koran schreiben sollte, denn dann müßte man auch die dunklen Seiten des Islam ins Spiel bringen wie Hadd-Strafen, Enthauptungen, jetzige Christenverfolgungen, Selbstmord-Märtyrer, Frauenunterdrückung, Judenhass, die Abschlachtung von 80 Millionen Hindus und anderes.
Laßt es doch alles wie es ist, so wichtig ist der Islam in Europa auch wieder nicht als dass man Schulbücher ändern müßte.
Volldepp Wirrkopf, du wart gar nicht angesprochen….
PS: Bin für strikten Laizimus also unterstelle mir nicht sowas…. ihr weissen christen denkt doch ihr wisst alles
Was ist denn daran so überraschend? Wir wissen doch alle sehr gut wie Europa über Muslime und Islam denkt. Und das seit mindestens 1000 Jahren.
Wieso sollte jetzt irgendwas anders sein?
Backie:
beweise dass der gute Ata das gesagt haben soll. Aber nicht immer wieder mit dieser einen Quelle des besoffenen Franzosen ankommen.