Von einer Weltmeisterschaft oder Olympiade ausgeschlossen zu werden ist der Albtraum jedes ambitionierten Sportlers. Für die Frauen des iranischen Fußballteams ist der Ausschluss von der Olympiade 2012 in London durch die FIFA jedoch doppelt bitter.
Der Ausschluss ist deswegen doppelt bitter, weil auf der einen Seite der iranische Staat den Frauen die Bedingungen diktiert unter denen sie überhaupt Fußball spielen dürfen. Auf der anderen Seite legt die FIFA ihre eigenen Regeln so eng und realitätsfremd aus, dass dadurch die Bestrebungen und der Einsatz der Fußballerinnen für ein gleichberechtigte Teilhabe in der islamischen Gesellschaft untergraben wird. Sind die Frauen bereits durch den staatlich verordneten Kopftuchzwang bestraft, so werden sie gleich ein zweites mal durch den Kopftuchverbotszwang der FIFA geohrfeigt. Für die Frauen ist die Entscheidung der FIFA mehr als entmutigend. Was für eine Perspektive hat eine Sportlerin im Iran, wenn die Vertreter internationaler Dachverbände sich ebenso halsstarrig und verbohrt verhalten wie die Machthaber der islamischen Theokratie? Die FIFA muss sich zu Recht die Frage gefallen lassen, auf welche Seite sie sich eigentlich schlägt und was für ein Signal sie damit übermitteln möchte?
Die Begründungen für die Disqualifikation des Irans beruhen zumeist auf auf Regel 4 des Reglements. Die FIFA meldet unter Berufung auf folgender Passage der Regel 4 Sicherheitsbedenken an:
Ein Spieler darf keine Kleidungsstücke oder Ausrüstungsgegenstände tragen, die für ihn oder einen anderen Spieler eine Gefahr darstellen.
Genauer, die FIFA sorgt sich, dass die iranischen Spielerinnen sich mit ihren Kopftüchern versehentlich selbst strangulieren könnten. Offenbar weißt die FIFA mehr als der Rest der Welt, nämlich das Kopftuchträgerinnen ein statistisch signifikant erhöhtes Risiko besitzen, durch versehentliche Strangulierung zu ersticken. In einer Sportart mit dem höchsten Verletzungsrisiko gibt sich die FIFA mit dieser sprichwörtlich an den Haaren herbeigezogenen Argumentation der Lächerlichkeit preis. Wer würde schon einen Boxverband ernst nehmen, der Kopftücher beim Frauenboxen nur deswegen verbietet, weil sie ein erhöhtes Verletzungsrisiko darstellen? Nur ein naiver Tölpel nimmt so eine fadenscheinige Begründung ab.
Möglicherweise wird deswegen auch eine weitere Begründung angeführt, die auf folgender Passage der Regel 4 des Reglements beruht:
Die vorgeschriebene Grundausrüstung darf keine politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften aufweisen.
Sicher, man kann immer eine politische, religiöse und auch persönliche Botschaft in ein bloßes Kleidungsstück wie ein Kopftuch hinein interpretieren. Das gehört ja im Grunde zum Volkssport selbst ernannter Islamkenner in Deutschland, die den Islam inzwischen nicht nur besser kennen als die Muslime sondern auch als ihre eigene Religion.
Anders verhält es sich dagegen mit Nationaltrikots, die mit der Nationalflagge auf der Brust in der Tat eine politische Botschaft transportieren. Trikots wie das von Israel weisen neben der politischen auch eine religiöse Botschaft (Davidstern) auf. Bei einer strikten Anwendung müssten Nationaltrikots mit politischer Flagge untersagt werden.
Aber die FIFA ist ja für ihre Bigotterie bekannt. Im Vordergrund steht Profitmaximierung. Deswegen verbietet die FIFA lieber religiöse und harmlose persönliche Botschaften wie “für Mama zum Geburtstag” von Lionel Messi, die womöglich der Profitmaximierung schaden könnten. Stattdessen heißt man Werbebotschaften von Sponsoren willkommen, die ökonomischen Nutzen versprechen. Dabei spielt es keine Rolle, wie skrupellos und rücksichtslos das jeweilige Unternehmen auf dem Weltmarkt agiert.
Wie auch immer, selbst wenn der vom Iran verordnete Kleidungskodex den Regeln der FIFA widersprechen sollte, so widerspricht die selbst verordnete Wertneutralität der FIFA ihren eigenen Grundsätzen und Zielsetzungen. Die in den Statuten der FIFA festgeschriebenen Grundsätze stehen über den Regelwerk und damit auch über die oben zitierte Regel 4. In Artikel 2 der Statuten der FIFA heißt es beispielsweise:
Ziel der FIFA ist es, den Fußball “weltweit zu verbreiten, wobei der völkerverbindende, erzieherische, kulturelle und humanitäre Stellenwert des Fußballs berücksichtigt werden soll”.
Die FIFA versteht ihre Statuten so, dass ein Ausschluss auf Grundlage kultureller und politischer Eigenheiten der Verbreitung des Fußballs und der Völkerverständigung dient. Berücksichtigt man schließlich noch, dass Humanität im weiteren Sinn auch religiöse und politische Toleranz sowie Achtung vor dem Mitmenschen und seinen Überzeugungen beinhaltet, dann wird deutlich, wie wenig die FIFA ihren eigenen hehren Ansprüchen mal wieder gerecht wird. Der asiatische Fußballverband ist da glücklicherweise etwas weiter als die in der Schweiz ansässige FIFA und gestattet die islamische Kleiderordnungen, um den Frauenfußball in islamischen Ländern zu fördern.
Weiter heißt es in Artikel 3 der Statuten der FIFA:
Jegliche Diskriminierung eines Landes, einer Einzelperson oder von Personengruppen aufgrund von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Sprache, Religion, Politik oder aus einem anderen Grund ist unter Androhung der Suspension und des Ausschlusses verboten.
Die Regelung gegen Diskriminierung, Intoleranz und Rassismus führte die FIFA im Kampf gegen rassistische, homophobe und antisemitische Fußballfans ein. Die FIFA selbst darf sich dagegen schon herausnehmen, Personengruppen aufgrund von religiösen und politischen Eigenheiten aus dem laufenden Spielbetrieb auszuschließen, auch wenn diese Eigenheiten keinen nachhaltig schädigen Einfluss auf den Fußball selbst oder auf die FIFA haben. Warum auch nicht. Das die FIFA prinzipien- und skrupellos ist weiß man nicht nur seit der Vergabe der WM 1934 an das faschistische Italien oder 1978 an das Argentinien der Junta. Was soll man auch von einer durchweg korrupten Organisation alter Männer erwarten, die der chauvinistischen Meinung sind, dass die Frauen sich ähnlich wie die Volleyballerinnen “femininer” kleiden sollten, um sie besser vermarkten zu können?
Die FIFA scheitert nicht nur kläglich an ihren eigenen Ansprüchen und Grundsätzen sondern entbößt sich schlichtweg als unangenehm kleinkariert. Beispielsweise in Hockey und Cricket, beides Nationalsportarten in Indien, ist die Tapka (eine Art Turban) für Sikhs auch bei internationalen Turnieren unter dem Dach des jeweiligen Weltverbandes ohne Einwand erlaubt. Der FIFA scheint es dagegen völlig auszureichen Völkerverständigung und humanitären Werte auf die Fahnen zu schreiben und gleichzeitig Menschen aus anderen Kulturkreisen elementarste Zugeständnisse zu verweigern. Die FIFA hat wohl vergessen, dass sie ein Weltverband ist und nicht ein Regionalverein mit Sitz im Lande des Minarettenverbots.


Der Autor hat Recht, typisch FiFa, Strangulation als Begründung angeben.
Aber die FiFa hat ja auch die WM nach Katar? gegeben, das ist schon beinhart.
Ich plädiere für gerade Kante, die Moslems sollten ihre eigene Fußball-MM austragen, gerne in Katar und mit Kopftuch.
Dann könnten sich die zivilisierten Länder in England, Mexico oder Argentinien zu einer echten Fußball-WM(wie früher) zusammenfinden, ohne Kulturfremde und alle wären zufrieden.
Äh so wie ich es wo anders gelesen habe war das vor 4 Jahren anders. Da wären sie auch beinahe ausgeschlossen worden und dann wurde ihnen von iranischer Seite doch so eine Art “Mütze” erlaubt. Sogesehen wusste der Iran ganz genau was auf sie zukommt. Das war wieder mal rein provokativ. In 4 Jahren treten sie dann in ner burka mit Rückennummer auf oder was? (ach Kopfkino is was tolles
) man hat halt mal regeln für Sportbekleidung. Unsere Frauen tragen ja auch Trikot und kein Dirndl oder spielen die Amis im Bikini.
Sie hätten sich den ganzen Artikel sparen können…
Denn der springende Punkt ist, dass der Iran den Frauen vorschreibt das sie ein Kopftuch zutragen haben. Deswegen sanktioniert die FIFA.
Der Rest Ihres Artikels zeigt nur krude Rechtfertigungsversuche für einen unmöglichen Vorgang. Schade!
hi,
sie hätten sich ihren kommentar sparen können…
denn sie haben den springenden punkt schlichtweg nicht erfasst. sie schreiben der fifa eine begründung zu, die sie mit keinem wort hat verlautbaren lassen. die fifa begründet den ausschluss des iransichen teams mit der regel 4 des reglements und nicht aufgrund politischer richtlinien des irans.
der springenden punkt des artikels ist jedoch ein anderer: gleich den bärtigen mullahs der islamischen theokratie versuchen die alten herren der fifa den frauen kleidervorschriften zu machen ohne dabei irgendwelche rücksicht auf die belange der frauen zu nehmen.
in diesem zusammenhang finde ich es auch äußerst krude, dass sie eine deutliche verurteilung des verhaltens der fifa als auch des irans mit den fußballerinnen als “kruden rechtfertigungsversuch” auslegen. darf ich fragen auf welchen artikel sich ihr kommentar überhaupt bezieht?
beste grüße
aloo masala
Die vorgeschriebene Grundausrüstung darf keine politischen, religiösen oder persönlichen Botschaften aufweisen.
so ist es ich schlissen mich ihr ganz punkt punkt punkt an(…)
Die FIFA hat wohl vergessen, dass sie ein Weltverband ist und nicht ein Regionalverein mit Sitz im Lande des Minarettenverbots.
die Schweiz ist halt ein demokratisches Land und nicht so wie Deutschland autokratisch regiertes Land!
—-
Zitate von Recep Tayyip Erdoğan
Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.(ich glaube er hat das Kopftuch vergessen!!! Inspirative eingefügt von HAZ)
Ebenso verteidigte Erdoğan den sudanesischen Staatschef al-Baschir, gegen den der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag einen Haftbefehl wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen im anhaltenden Darfur-Konflikt erlassen hatte, mit den Worten: „Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen“.[39]
http://de.wikipedia.org/wiki/Recep_Tayyip_Erdo%C4%9Fan
ach ist das alles traurig aber wahr und da ich aus dem Irak komme lasst euch gesagt sein sie können Völkermorde begehen und in Besonderen Massen morde auch gegen seitig!
von wik
Autokratie
Die Autokratie vereint als Staats- bzw. Regierungsform alle zentralen Kompetenzen des politischen Systems in einer zentralen Kraft und sieht in keiner Weise die Beteiligung des Volkes an der Staatsgewalt vor. Der Inhaber all dieser Kompetenzen kann eine einzelne Person (z. B. Diktator) oder eine Gruppe (Partei, Junta oder Zentralkomitee) sein.
HAZ aber unsere Zeit wird kommen wie es immer in der Geschichte war so sicher wie das armen in der Kirche!!!
@aloo masala
Vieleicht habe ich mich ein bisschen undeutlich ausgedrückt – sie haben meinen Kommentar wohl falsch verstanden.
Gegen Frauen die mit Kopftuch spielen, ist nichts einzuwenden. Solange die Rückennummer und der Sponsor zulesen sind, kann jeder frei entscheiden wie er sich sonst kostümiert oder auch nicht.
Es geht darum das der Iran jede Möglichkeit sucht, einen Machtkampf mit dem Rest der Welt zu beginnen. Ahmadinedschad nutzt jede Platfrorm um politische Differenzen auf sämtliche anderen Bereiche zu übertragen. Und das er den Frauen vorschreibt, ein Kopftuch zutragen ist nicht hinnehmbar. Aus freien Stücken ist dagegen nichts einzuwenden, aber leider muss man manchen Staatsgebilden, die nur auf Konfrontation und Machtspielen aus sind, gelegentlich die Stirn bieten. Dies ist leider notwendig um die richtige Wahrnehmung der Wirklichkeit zu gewährleisten.
Darunter hat nun leider die iranische Frauennationalmannschaft zu leiden, welche wirklich nichts dafür kann.
Aber die Welt ist nun leider nicht immer gerecht.
Frauenfußball mit Kopftuch ist noch lächerlicher als Frauenfußball ohne Kopftuch. Die Kopftuchtussen auf dem Bild sehen aus wie Karikaturen ihrer selbst, warum stülpen sie sich nicht gleich ne Burka drüber?
Wenigstens hat irgend so ein Aggromigrant wieder einen Grund sich über die bösen Ungläubigen zu ärgern und zu jammern.
hi …,
wie ich bereits sagte, die fifa hat nach eigenen verlautbarungen die spielerinnen des irans nicht aus politischen gründen (um den iran die stirn zu bieten) sondern aufgrund der regel 4 des reglements ausgeschlossen.
die fifa ist eine unpolitische organisation und hat das ziel den fußball zu verbreiten und zu vermarkten, jedoch nicht unliebsamen regimes die stirn zu bieten. diese argumentation existiert bei der durch und durch korrupten und skandalösen fifa nicht und ist völlig unplausibel angesichts des umgangs mit fragwürdigen muslimischen regimes mit israel in der vergangenheit.
davon mal abgesehen, dass die ursache der politischen konflikte mit dem iran nicht beim iran sondern in erster linie in der geostrategischen ausrichtung der us-außenpolitik zu suchen sind, deren ziel es ist die erdölreserven des nahen ostens zu kontrollieren. nicht der iran greift andere staaten an. es war die usa, die einen völkerrechtswidrigen angriffskrieg des iraks gegen den iran tatkräftig unterstützte. und die usa wird in der gesamten islamischen welt wegen ihrer brutalen und rücksichtslosen politik als gefahr für den frieden wahrgenommen, nicht jedoch der iran. aber das ist ein anderes thema.
gruß
aloo masala
Richtig, die FIFA ist sollte eine politisch und vollkommenen interessen-unabhängige Organisation sein. Das sie es nicht ist, sehen Sie daran das der Iran ausgeschlossen wurde. Natürlich wird offiziell ein Paragraph vorgeschoben, der, wie Sie schon richtig erkannt haben, dieses gebaren nicht rechtfertigen würde.
Dies ist aber belanglos, da viel größere Interessen dahinter stehen, da der Fußball in der Westlichen Welt eine feste Größe und Macht-Instrument ist. So kommt es nun dazu, dass dem dem Iran momentan keine “Extrawurst”, im Zuge der anderen Provokationen, zugestanden wird.
Ob dies richtig oder falsch ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
Wer am Konflikt USA/Iran “Schuld” ist, wird wohl kaum jemand von uns richtig einschätzen können. Nur ein Kommentar am Rande:
Warum nur die USA als Bedrohung wahrgenommen wird, obwohl sie den Angriff des Iraks nur unterstützt haben erscheint mir nicht ganz logisch. Wäre es nicht treffender Angst vor dem Irak zu haben, nachdem er den Iran überfallen hat?
@…
nun ja, es ist natürlich möglich, dass die FIFA dem iran die stirn bieten wollte und als begründung paar paragraphen vorschiebt. das würde jedoch bedeuten, dass die fifa, die sich sonst wenig um menschenrechte und dergleichen schert willkürlich aus politischen gründen mannschaften ausschließt. das wiederum steht im krassen widerspruch zu den grundlegenden prinzipien denen sich die fifa in ihren statuten verpflichtet fühlt. was ich davon halte habe ich bereits im artikel geschrieben. nämlich nichts, weil die fifa damit nicht dem iran straft, sondern den frauen, die es unter widrigen umständen geschafft haben den mullahs zu trotzen und eine nationalmannschaft aufgebaut haben.
den usa/iran konflikt kann man ganz gut einordnen. die usa versuchen im nahen osten das öl zu kontrollieren. das klappt auch ganz gut nur im iran nicht, weil das iranische regime nicht gefügig ist und es wagt die irrige auffassung zu vertreten, dass das iranische öl auch dem iransichen volk zu gute kommen sollte. diese irrige auffassung hatte auch die damalige demokratie im iran, die daraufhin von den usa gestürzt wurde. anschließend wurde das repressive aber gefügige shah regime installiert. seit der revolution im iran ist das regime zwar ebenso verwerflich wie das shah regime aber nicht mehr gehorsam. in sachen eigentum des iranischen volkes vertritt es die gleiche auffassung wie die damalige demokratie. das kollidiert jedoch mit den interessen der usa. es versteht sich also von selbst, dass die interessen der usa zwangsläufig zu konflikten im nahen osten führen. aus diesem grund werden auch die usa als beddrohung für den frieden in dieser region wahrgenommen. die jahrelange unterstützung des monsters saddam hussein, zwei kriege gegen den irak, der krieg gegen afghanistan, die unterstützung des iraks im iran-krieg, die unterstützung gefügiger islamistischer regimes und diktaturen und die unterstützung der aggressiven israelischen siedlungspolitik in den vergangenen jahrzehnten führten zum tod von mehreren hundertausend zivilisten. bei diesen verbrechen ist es naheliegend, dass der iran wie ein waisenknabe erscheint und die usa als größte bedrohung des friedens in der islamsichen welt wahrgenommen wird.
Wäre dies nicht alles hinfällig wenn man im Iran die Frauen nicht wie Menschen 2. Klasse behandeln würde? Wohl nicht.
Außerdem zwingt niemand den Iran an einer WM teilzunehmen. Ebenso ist die FIFA ein privates Unternehmen die sich ihre Regeln und deren Auslegung selber aussuchen darf. Komischerweise haben über 200 andere Nationen kein Problem mit diesen.
Soll der Iran doch eine eigene internationale Fußballorganisation gründen und Weltmeisterschaften ausrichten. Hat China im Bezug auf den Friedensnobelpreis gemacht. Aber wie wir alle gemerkt haben interessiert so ein Propagandablödsinn niemanden.
Der Autor ist doch insgeheim hochglücklich. So wurde es untersagt, dass Weiber Ball spielen und gleichzeitig hat man eine Beleidigung und Empörung gegen die Nicht-Islamisten.
Der Frauenfussball braucht keine mumifizierte Kaspertruppe. Die Menschheit auch nicht.
Aggromigrant kann ja eine Fußball-WM für Burkaweiber organisieren. Da dürfen dann keine ungläubigen Fußballerinnen mit nackten Beinen und offenen Haaren mitspielen.
Aggromigrant kann sich selbst aussuchen wen er schreiben lässt und wen nicht. Es ist traurig hier immer wieder solche kommentare lesen zu müssen. Ich denke, dass manche verfasser der kommentare wohl ein armeliges leben führen, in dem sie nichts zu melden haben und sich kein mensch für ihre niveaulosen kommentare interessiert. So müssen sie sich hier profilieren und sich groß fühlen. Naja, trotzdem danke für diesen blog, der abseits vom mainstream bla bla ist!
Was wohl passiert wäre, wenn die Badekappen aus Gummi statt Designer-Kopftücher angehabt hätten?
@ohje
Sie scheinen mir ein Hass-Gen in sich zu tragen.
Hat es die Form einer Swastika?
@aloo masala
Die FIFA Begründung ist schon blödsinnig, aber die Entscheidung richtig.
Der Fußball sollte nicht mit Religion indoktriniert werden.
Zitat:
Was für eine Perspektive hat eine Sportlerin im Iran, wenn die Vertreter internationaler Dachverbände sich ebenso halsstarrig und verbohrt verhalten wie die Machthaber der islamischen Theokratie? Die FIFA muss sich zu Recht die Frage gefallen lassen, auf welche Seite sie sich eigentlich schlägt und was für ein Signal sie damit übermitteln möchte?
Zitat Ende
Du verlangst, das die FIFA den Theokratie Junkies nachgeben soll, damit die Frauen Fußball spielen können und die Mullahs das als Erfolg für ihre Theokratie verbuchen können. Tolle Idee.
hi paul,
du schreibst:
—
Du verlangst, das die FIFA den Theokratie Junkies nachgeben soll, damit die Frauen Fußball spielen können und die Mullahs das als Erfolg für ihre Theokratie verbuchen können. Tolle Idee.
—
die statuten der fifa verlangen das. maßgebliches ziel der fifa ist es, den fußball unter berücksichtigung des völkerverbindenden und humanitären stellenwerts weltweit zu verbreiten. es wäre völkerverbindend und humanitär gewesen, auf die widrigen umstände der frauen im iran rücksicht zu nehmen und den fußball dort als ein stück emanzipation zu fördern statt die frauen im sinne der mullahs vom fussball auszuschließen und damit jahrelange arbeit mutiger frauen im iran zu untergraben.
der kampf gegen rassismus und diskriminierung der fifa kommt äußerst verlogen daher, wenn man selbst entgegen der eigenen statuten personen (hier die iranische frauenmannschaft) aufgrund politischer oder religiöser gründe ausschließt.
das es auch anders geht zeigen beispielsweise der asiatische fußballverband, und die weltverbände in hockey und cricktet. der asiatitische fußballverband gestattet es frauen mit kopftuch zu spielen und die weltverbände in cricket und hockey gestatten es den sikhs mit der tapka zu spielen. nur die alten herren der fifa schaffen es mal wieder nicht ihren eigenen hehren ansprüchen gerecht zu werden.
beste grüße
aloo masala
@nur juden sind gläubige
es gibt nicht viele christen im iran, etwa 0.5%. also ist die wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch einen christen in der iranischen nationalmannschaft anzutreffen, halt etwa jeder 200-te spieler ist ein christ.
daraus zu schließen, dass christen nicht in der iranischen nationalmannschaft spielen zu dürfen ist natürlich falsch. denn mit andranik teymourian hat die aktuelle herren nationalmannschaft des irans einen christen in ihren reihen.
gruß
aloo masala
@aloo masala
Zitat:
die statuten der fifa verlangen das. maßgebliches ziel der fifa ist es, den fußball unter berücksichtigung des völkerverbindenden und humanitären stellenwerts weltweit zu verbreiten. es wäre völkerverbindend und humanitär gewesen, auf die widrigen umstände der frauen im iran rücksicht zu nehmen und den fußball dort als ein stück emanzipation zu fördern statt die frauen im sinne der mullahs vom fussball auszuschließen und damit jahrelange arbeit mutiger frauen im iran zu untergraben.
Zitat Ende
Ich vermute nicht, das die iranische Frauenfußballmannschaft ein Widerstandsnest ist, sondern eher Gleichgeschaltete des Systems. Die mutigen Frauen sind Tod, im Knast, leben im Untergrund oder leisten Widerstand und hoffen, das sie nicht am nächsten Baukran aufgehängt werden. Das sind auch diejenigen, die langfristig was ändern können, wenn es in der Masse sehr viele werden, aber garantiert keine systemgleichgeschaltete Fußballmannschaft.
Zitat:
der kampf gegen rassismus und diskriminierung der fifa kommt äußerst verlogen daher, wenn man selbst entgegen der eigenen statuten personen (hier die iranische frauenmannschaft) aufgrund politischer oder religiöser gründe ausschließt.
Zitat Ende
Die Begründung der FIFA ist unfug, keine Frage. Ich möchte aber nicht wissen, was bei so einem größeren Massenphänomen, wie die Frauen-WM in manchen arabischen Kreisen für eine Lynchjagd auf Christen veranstaltet wird, wenn ausversehen bei einem Zweikampf das Kopftuch fällt.
Das ist für mich aber auch nicht der Punkt. Für mich ist der Punkt, das Religionen im Sport, wie in anderen Gesellschaftsbereichen nichts zu suchen haben. Das Diskriminierungsargument kann man immer in beide Richtungen benutzen, darum ist es sehr schwammig.
Ich kenne auch ein paar mehr Moslems, die die Indoktrinierung des öffentlichen Lebens mit Religionen aus guten geschichtlichen Grund ablehnen. Von meinem Bekanntenkreis auf die Bevölkererung hochgerechnet, müsste das dann auch die Mehrheit aller deutschen Moslems so sehen.
hi paul,
fußball war nach der revolution für die frauen verboten. dennoch konnten sich mutige frauen dem widersetzten und schafften es in einem land eine nationalmannschaft aufzustellen, in dem sie nicht einmal das stadion für herrenspiele besuchen dürfen. das ist eine leistung, die unterstützung verdient.
das ist das eine. das andere ist, iranischen frauen müssen per gesetz ein kopftuch tragen, sonst droht ihnen haft. das heißt die frauen haben keine andere wahl. das ist die ausgangslage. gemäß dieser ausgangslage hat die fifa sich hochgradig kleinkariert und schäbig verhalten. warum habe ich inzwischen wiederholt ausgeführt und kann noch einmal im artikel nachgelesen werden.
zu deinem entscheidenen punkt: wer sich wie die fifa humanitäre werte auf die fahnen schreibt, verpflichtet sich auf religiöse einstellungen rücksicht zu nehmen. die fifa hat ja auch keine problem damit, dass die zumeist katholischen spieler dauernd bekreuzigen und es ist dewegen auch noch nie in muslimsichen ländern zu ausschreitungen oder hasskundgebungen gekommen.
ansonsten merke ich, dass wir uns im kreise drehen. ich wiederhole im grunde nur das, was ich bereits mehrmals gesagt habe.
beste grüße
aloo masala
Hosen haben diese Weiber auch an. Wenn da mal nicht der Religionspolizist mit dem Schlagstock kommt.
http://www.youtube.com/watch?v=0SrHyhvi3VE
Und Du bist schön ruhig Sarrazynismus sonst komme ich mit meinem schwarzen Hund vorbei. LOL, das passt sogar ganz gut, aber Du wirst da nicht drauf kommen warum, weil Du auch nur das muslimische Jammergen hast.
“wer sich wie die fifa humanitäre werte auf die fahnen schreibt, verpflichtet sich auf religiöse einstellungen ”
Haben SIe keine überzogenen Erwartungen an die FiFa. Sie ist keine humanitäre Organisation, keine Hilfseinrichtung und auch keine Organisation zur Wahrung der Frauenrechte.
Ich weiß nicht, wo Sie diesem Irrglauben aufgesessen sind, dass sie eine deraritge Erwartungshaltung an die FiFa haben.
In erster Linie soll die FiFa wirtschaftliche Interessen waren.
Alles andere nennt sich Publicity. Da ist es nicht verwunderlich, wenn die FiFa sich im Bereich gegen 0 für Extrarechte der Frauen eines Staates einsetzt, der mit Verlaub gesagt, so beliebt ist wie Fußpilz.
Entscheidung der Fifa finde ich völlig richtig. Soweit kommts noch, dass man diese hässlichen Fetzen auch noch auf dem Sportplatz sieht. Wieso wollen die überhaupt mitmachen ? Gibt doch bestimmt irgendwo einen Ausspruch des Propheten, der das verbietet – und was der gesagt haben soll, ist ja per se Gesetz.
Mein Rat an die iranischen Fußballerinnen: Mehr Burkas stricken, mehr Hadiths lesen, weniger dummes Zeug machen, weniger Frauen sein. So fahrt ihr in eurem endgeilen Land am besten.
@Sarrazynismus,
Nein. Aber die islamische Religionspolizei scheint ein Liebes-Gen zuviel zu haben.
Warum tragen die Frauen das Kopftuch oder die Kopfbedeckung?
- weil es kalt ist?
- weil das vor Verletzungen schützt?
- weil es die Lauffähigkeit verbessert?
Nein. Sie tragen es aus einem einzigen Grund:: Weil die iranische Koranauslegung eine Kopfbedeckung verlangt. Das bedeutet, dass nicht ein sachlicher Grund vorliegt, sondern allein ein reiner religiöser.
Und deshalb ist die Entscheidung exakt korrekt mit den Fifa-Regeln.
das Kopftuch ist eine religöse Handlung, nichts anderes.