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Fachkräfte fehlen, doch Migranten wollen wir nicht !?

Der Vorsitzende der Agentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, sagte in einem Interview in der “Welt”, dass zwei Millionen qualifizierte Zuwanderer benötigt werden.

Bis 2025 wird eine Lücke von sechs bis sieben Millionen Fachkräften entstanden sein. Diese Lücke können wir über das Mobilisieren von Arbeitskräften bei uns im Lande vielleicht zur Hälfte füllen. Im schlimmsten Fall werden die Firmen verlagern, also dahin gehen, wo Fachkräfte sind, und sie werden rationalisieren, um auf weniger Fachkräfte angewiesen zu sein. Doch auch dann werden der Wirtschaft immer noch mehr als zwei Millionen qualifizierte Arbeitskräfte fehlen. Die müssen im Ausland gewonnen und hierzulande integriert werden, damit unsere Wirtschaft weiter gut wachsen kann.

Deutschland braucht Fachkräfte, denn die bürgerlich-naive Forderung nach der Schulung und Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen des eigenen Lands ist eher Sozialromantik. Man muss tatsächlich Fachkräfte holen. Doch irgendwie klappt es noch nicht. Die wirklich guten Arbeitskräfte wollen lieber in die USA oder nach Kanada. Nach Deutschland wollen Sie eher nicht. Deshalb muss nachgeholfen werden. Zum Beispiel mit diesen Plakaten, die man auf der ganzen Welt aufhängen sollte:

Deutschland braucht qualifizierte Zuwanderer: Doch wie können wir Menschen in aller Welt motivieren, zu uns zu kommen? Die "Welt am Sonntag" hat fünf führende Werbeagenturen gebeten, Plakate zu entwerfen, die ausländische Fachkräfte von der Attraktivität Germanys überzeugen sollen. Auch die Kreativen der Agentur Dorten haben sich Gedanken gemacht. Das Statement zum Entwurf: "Export yourself to Arbeit ist die denkbar kürzeste und prägnanteste Botschaft, die wir ausländischen Fachkräften zurufen können. Dabei macht das Wort ,Arbeit’ klar, dass wir hier von Deutschland sprechen – Hand in Hand mit der offensichtlichen Farbgestaltung des Plakats." Die Agentur Tinkerbelle hat sich das hier ausgedacht.

Wenn das nicht klappt sollte man vielleicht folgendes nicht mehr tun:

  • Inder durch Mügeln prügeln
  • Ausländer in Gewächshäuser jagen
  • Scharzhäutige Menschen rumschubsen
  • Migranten diskriminieren
  • Assimilation fordern
  • von deutscher Leitkultur labern
  • Ausländern die Schuld an der Arbeitslosigkeit geben
  • Abschiebung als Allheilmittel betrachten
  • Moscheen anzünden
  • Thilo Sarrazin als Messias feiern
  • Migration “bis zur letzen Patrone” bekämpfen
  • Menschen nach Genen beurteilen
  • undsoweiterundsofort….

Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Wer den Zusammenhang zu den Fachkräftemangel nicht sieht, der kann es zur Abwechslung ja mal damit versuchen, diesen qualifizierten Menschen Deutschlands ersten Platz bei der BBC-Länderbeliebtheitsliste vor die Nase halten. Dann kommen Sie garantiert wie die Lemminge. Man müsste Ihnen nur noch mal erklären, warum man groß angelegt Rassismus und Diskriminierung in Form der Kampagne “Man darf doch mal was sagen dürfen” gestartet hat.

Auf der anderen Seite kann man sagen: Wenn in 2025 wirklich soviele Fachkräfte fehlen sollten, hat man die Vollbeschäftigung wieder mal erreicht. Ob das im Sinne des Erfinders war, sei mal dahingestellt.

Kategorie: Demografie, Migration, Politik


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57 Kommentare

  1. Himmel, Arsch und Zwirn sagt:

    Paul

    Demokratie bedeutet, dass die Menschen über die Art ihrer Lebensumstände direkt entscheiden. Alles andere sind Scheindemokratien. Und für unterschiedliche Lebensauffassungen braucht es dann auch unterschiedliche Rechtsstaaten, Rechtsräume. So wie beispielsweise der Islam eine Staatsideologie und Rechtsauffassung ist. Diese Rechtsauffassung des Islam aber zu 100 % jeder anderen Rechtsauffassung, beispielsweise der europäischen entgegensteht. Versucht man diese beiden Auffassungen in einen Rechtsraum zusammen zu führen, muss es langfristig zwingend zu Bürgerkriegen kommen. Das ist abzusehen und dementsprechend poltisch gewollt. Immerhin verlangt der Islam zwingend die Einführung des islamischen Rechtssystems und zwingend die Ausrottung aller Andersgläubigen. Als Folge dieser totalitärsten aller totalitären Philosophien ist er nirgends anders integrierbar, es sei denn in einem eigenen Rechtsraum.

  2. judoka sagt:

    @Paul
    in einigen Dingen muss ich Dir recht geben.
    Dennoch liest es sich so, dass überwiegend der Staat für alle Dinge verantwortlich ist und gewesen ist.
    Bei der Anwerbung vor Jahren ist man davon ausgegangen, dass die “Gäste” auch wieder gehen. Insofern hat man nicht viel unternommen, dass sie Deutsch lernen und sich anpassen können – zudem hat auch kaum jemand Zeit dazu gehabt, da sie am arbeiten waren.
    Die Zeiten haben sich nun grundlegend geändert, dennoch sind viele hier noch Gäste.
    .
    Mittlerweile gibt es an jeder Ecke kostenlose Möglichkeiten aus der Rolle des Gastes sich in das Land, in welchem man weiterhin leben möchte, zu integrieren. Angefangen von Sprachkursen bis in alle erforderliche Dinge….
    .
    Da war nun der Staat schon lange nicht mehr gefordert, ausser dass er Geld, Unterkunft und die Möglichkeiten zur Verfügung stellte.
    .
    Allerdings hat es sich mittlerweile wieder gewandelt da die Angebote nicht ausreichend genutzt und nun durch die “Eigenverantwortung” der Gäste enorme Rückstände in vielen Dingen deutlich sind und werden.
    .
    Hier allerdings ist der Staat nun langsam wieder oder besser mit der Devise “kurz vor Zwölf” in Zugzwang Gesetze und Verordnungen zu erlassen, die bei Nichterfüllung schmerzhafte Sanktionen nach sich ziehen..
    .
    Auf keinen Fall aber haben die “Gäste” ein Recht Forderungen zu stellen, wenn sie nicht gewillt sind sich anzupassen und mit uns zusammen zu leben.

  3. Paul sagt:

    Moin Judoka

    Der Begriff “Gastarbeiter” setzt vorraus, das es eine gesetzliche Rahmenbedingung gab, die arbeitslose Gastarbeiter wieder in ihre Heimat bringt oder einen befristeten Aufenthalt nicht verlängert bei Arbeitslosigkeit. Diese oder ähnliche Rahmenbedingungen gab es nie. Es hat nie einen “Gastarbeiter” in Deutschland gegeben. Reine Erfindung der Politiker um deren versagen zu kaschieren und gleichzeitig die Bevölkerung ruhig zu stellen. Im Straßenverkehr brauchen wir Regeln, damit wir uns nicht gegenseitig über den Haufen fahren, genauso brauchen wir Regeln bei der Einwanderung, damit Deutschland nicht in Armut versinkt.
    Regeln schafft man nicht dadurch, das man den Begriff “Gastarbeiter” kreiert und damit die Verantwortung auf die Einwanderer abschiebt.
    .
    Die Sprachkurse für Einwanderer gibt es erst seit kurzem und nicht seit 50 Jahren. Das man die Sprache der Wahlheimat spricht, ist eine Grundvorraussetzung für den sozialen Aufstieg. Mir ist hierbei nur bekannt, das die freien Schulplätze bei weitem nicht ausreichen. Das man die Sprachkurse mit der Schulpflicht gleichsetzt, halte ich für wichtig, wie Du ja auch.
    .
    Die Ersteinwanderung führte schon dazu, das mehr als doppelt soviel Menschen nach Deutschland geholt wurden, als Arbeitsplätze vorhanden waren. Der Abzug von Teilen der Deutschen Industrie in Billiglohnländern verschärfte die Situation. Die Einwanderung wurde aber nur kurzfristig gestoppt. Die Einwanderer haben sich nicht nach Deutschland geschlichen, sondern wurden geholt und eingeladen. Zusätzlich hat man sie geballt in manchen Stadtbezirken angesiedelt um eine Integration zu erschweren.
    .
    Die ganzen Integrationsprobleme von heute sind das Resultat der chaotischen Einwanderungssteuerungen der letzten 50 Jahre und es ist kein sinnvolles, am Arbeitsmarkt gekoppelltes, Einwanderungsgesetz in Scht.
    .
    Daher kann man nur sagen, das kein “Gastarbeiter”, den es nie gegeben hat, an der Misere schuld ist, sondern allein der Staat. Nur der Staat kann verhindern, das kriminelle Ausländer nach Deutschland kommen, wie z.B. Teile des Miri Clans, nicht der Dönerladenbesitzer um die Ecke. Nur der Staat kann für gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Einwanderer sorgen und das funktioniert auch nur, wenn es ausreichend Arbeit gibt, die auch eine Lebensperspektive eröffnen.
    Hätten wir eine anständige Einwanderungspolitik seit den 60´ern gehabt, hätten wir weniger Kriminalität, weniger Arbeitslose, weniger Armut und höhere Löhne. Die eingewanderten Menschen hätten ein höheres Ansehen und wir hätten dadurch weniger Ausländerhass, Deutschenhass im Land . Wir beiden müssten uns ein anderes Thema suchen, da es das jetzige nicht geben würde. :)

  4. Methode Günes sagt:

    Es ist schon genau so, wie im Artikel beschrieben, Deutschland muss sich heute! entscheiden, ob ein weiter so – Ergebnis orientalislamisches Chaos, kurzzeitiger Wirtschaftsboom, dann Untergang(Römisches Reich) oder endlich Rückbesinnung auf deutscheuropäische Werte – mittelfristiger Wirtschaftsrückgang, Niedergang türkoislamischer Okkupation, Renaissance und Prosperität der deutschen Gesellschaft.
    Wir haben die Wahl.

  5. Gabri sagt:

    Deutschland bekommt jetzt Fachkräfte. Nur wie zu erwarten war kommen diese nicht aus Ländern wie die Türkei oder den ganzen anderen tollen Ländern aus denen die EU niemanden mehr aufnehmen will, Sie kommen aus Spanien, und das Beste, es sind viele Akademiker dabei. Sie besuchen sogar schon Deutschkurse in ihrer Heimat (hieran können sich mal viele, viele, viele Menschen aus anderen Ländern ein Beispiel nehmen).

    http://www.focus.de/finanzen/news/sprachkurs-boom-merkel-ruft-die-spanier-kommen_aid_634172.html

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