Nach diesem Motto haben anscheinend die meisten Wahlberechtigten in Hamburg gegen die Schulreform am 18. Juli 2010 entschieden. Die Unantastbarkeit des Gymnasiums wurde wieder einmal fulminant manifestiert. Die Konstanz dieses Schutz- und Angstgefühls bergt jedoch große Gefahren, welche für die Bildungslandschaft immense Konsequenzen nachziehen wird.
Die Hamburger Schulreform war der Anfang der Flucht aus der „PISA-Falle“; v.a. die Stadtstaaten schneiden in dieser Studie immer wieder schlecht ab. Dies mag mit der hohen Anzahl an Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund liegen, jedoch bleibt es bei der Benennung der Ursache, fundamentale Veränderungsvorschläge bleiben aus. Das ehemalige CDU-geführte Nordrhein-Westfalen hingegen sagte damals zu seinem schlechten Abschneiden in der Pisa-Studie, dass NRW ohne die Migrantenkinder sehr gut abgeschnitten hätte. Mit dieser Argumentationsgrundlage könnte man bei Sport- oder Ernährungserhebungen auch die fettleibigen Kinder weglassen, dann sieht es für manch anderen wieder besser aus. Anstatt diese Kinder als Teil der Gesellschaft zu sehen, deren Probleme als Gesellschaftsmitglied ernsthaft aufzunehmen und versuchen zu lösen, wird immer noch die Haltung und Einstellung der Migrantenkinder und deren Familien zum Thema Bildung für die Wundstelle der Bildungsmisere gehalten. Eine effektive Reform wie die Hamburger Schulreform hätte großen Einfluss auf die Chancengleichheit und die Loslösung des Schulerfolgs vom sozialen Hintergrund eines Kindes, mit oder ohne Migrationshintergrund.
Es bleibt jedoch bei der harten Selektierungsmaschenerie. In der Pisa-Studie schneiden die südlichen Bundesländer sehr gut ab, von den Schülern mit Migrationshintergrund ist jedoch keine Rede. Diesen bleibt meist der Weg auf die Gymnasien versperrt. Es fehlt an einer reinen Studie der Situation der Migrantenkinder an Schulen in verschiedenen Bundesländern. Aber es scheint als sei die Angst vor diese Studie genauso hoch wie die Angst vor dem Aussterben des Gymnasiums.
Eins sei noch den Eltern der Hamburger Schulkinder gesagt: Sie unterschätzen die Signalwirkung dieser Entscheidung für ganz Deutschland. Es war mutig genug, dass diese Reform dem Volke zur Abstimmung vorgelegt wurde. Nach dieser Niederlage wird es nun sehr lange dauern, bis sich ein Politiker an die Veränderbarkeit des Schulsystems insbesondere des Gymnasiums wagt, denn für jeden Politiker ist es besonders gefährlich überhaupt an die Antastbarkeit des Gymnasiums zu denken. „Man sei ohne Abitur nichts mehr wert“, mit diesem Argument warb man um ein Veto. Was sollen jedoch die Hauptschüler denken, die sowieso schon daran glauben, dass sie selbst mit einem qualifizierten Abschluss nichts wert sind?
Das deutsche Schulsystem ist europäische Spitze in der verfrühten Selektion. Anstelle zu versuchen den Kindern die Bildungstüren zu öffnen, werden diese, ohne sie richtig wahrgenommen zu haben, geschlossen. Man möchte eben nicht, dass die eigenen Kinder am Gymnasium mit den so genannten „Schmuddelkindern“ aus der Nachbarschaft auf die selbe Schule geht. Den Migranten sollen lieber dort bleiben, wo sie jetzt schon sind, damit man sich auch nicht über den Weg läuft. Das Potential und die Wichtigkeit der Migrantenkinder für die Zukunft dieses Landes werden wieder einmal ignoriert. Wie lange wohl dieser Trend anhält, denn lange wird es nicht dauern bis die nächste Studie an der Tür steht und ein krankes Schulsystem attestiert. Gute Besserung!




Wenn es nach der aktuellen deutschen Politik geht, sollen Migranten eher Ausbildungsberufe erlernen. Ein Studium lohnt sich für den Staat nicht, weil die Akademiker reihenweise Deutschland verlassen oder “Paralelgesellschaften” aufbauen.
Ministerin Schavan scheint wohl die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Der Wirtschaft geht es schlecht und die Akademiker werden rar, da lobt sie plötzlich die wunderbar integrierten Türken. Die Einsicht kommt aber wirklich sehr spät …
Siehe: http://www.focus.de/politik/deutschland/integration-schavan-lobt-tuerkische-elite_aid_533775.html
an der abstimmung kann man ganz klar erkennen wer vorläufig gewonnen hat: die egoisten dieser kapitalistischen gesellschaft.
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dass sie auf lange sicht an dem ast sägen auf dem sie sitzen ist ihnen nicht bewusst. sie denken, nach mir die sinntflut, aber dass die eigenen kinder in eine degenerierte und mehr und mehr kapitalistische, egoistische gesellschaft hineinwachsen und sie auch irgendwann mal selber kinder haben werden vergessen sie dabei.
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allerdings wird ihnen ihr egoismus im demografischen wandel zum verhängniss. die kinder die sie heute aussschliessen, werden später ohne chancen nicht produktiv für die gesellschafft sein. dadurch wird es immer weniger menschen geben, die in die sozialkassen einzahlen.
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wer nicht in die zukunft investiert, wird morgen keine freude am leben haben.
Das nenne ich Bildungsapartheid!!!
ich kann nicht verstehen, warum sich immer nur an den politikern ausgelassen wird. ok, es zeugt nicht gerade von intelligenz,wenn man den migrantenkinder den schwarzen peter zuschiebt, wenn die pisa studie nicht so ausfaellt, wie man sie gerne haette. aber ich finde, es ist auch meine aufgabe als elternteil, dafür zu sorgen,dass mein kind in der schule fit ist. meine beiden söhne gehen auf gymnasien und ich bin auf keinerlei “Bildungsapartheid” gestossen.
es ist immer einfach, andere für das eigenen scheitern bzw der kinder verantwortlich zu machen.
es gibtausserdem noch genug deutsche kinder, die nicht gerade vorbider dieser gesellschaft sind. also …. eigeninitiative ist gefragt. Eltern, rafft euch zusammen und kümmert euch um eure kinder, egal welchen migratıonshintergrund es hat oder auch nicht! ohne bildung kommt man nirgendwo weiter.
@denis edis, es erstaunt mich, dass du nicht verstehen kannst, warum man sich an den politikern auslässt, obwohl du intelligent genug warst die bildungsapartheit zu unterstützen um deinen kindern einen vorteil gegenüber anderen kindern zu verschaffen?
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die basis für die bildungsmisere wird von den politikern geschaffen, genauso wie die basis für eine fehlende integrations”politik” auch und eine nur die pharma industie fördernde gesundheitspolitik, ebenso wie die hoteliers reich machende klientel”politik” sowie angeblich den kapitalmarkt rettende finanz”politik”.
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darum sind zuallererst die politiker schuld.
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wer das alles nicht versteht, der verschliest die augen vor der wahrheit und sucht die schuld immer bei den opfern, nicht bei den tätern.
Die Bildungspolitik ist einfach nur fatal in Deutschland. Vielleicht “beschützt” man die Gymnasien, aber auch an Gymnasien ist der Unterricht nicht qualitativ genug! Ich habe mich in der 11 einfach nur unterfordert gefühlt, weil ich an meiner Realschule an Disziplin und Qualität gewohnt war. Und die Realschule habe ich als Schulbeste abgeschlossen. Aber das wurde natürlich nicht so sehr anerkannt. Alle Deutschen im Saal haben nur dumm geguckt und die Türken haben gefeiert. Was soll das bitteschön? Einerseits heißt es wir sollen uns integrieren, aber andererseits wird Ausländern nichts gegönnt! Also ist es klar, man will nicht, dass wir erfolgreich in der Schule sind, unser Abi machen und dann studieren, sondern.. Man will, dass wir arbeiten, der Wirtschaft was Gutes tun, den Staat füttern, die Rentner versichern, uns aufopfern. Und man will, dass wir dabei uns selbst vergessen. Das wir uns assimilieren. Ausländer werden abwertend angesehen. Anders behandelt. Für alles beschuldigt. Sie sind die Schuld selbst. Es fällt Deutschland leicht die anderen zu beschuldigen. Aber zu akzeptieren, dass die Politik versagt. Einzusehen, dass die neuen Generationen nicht viel Hoffnung aufweisen. Zu erkennen, dass es immer weniger Deutsche gibt und dass der Staat auf Ausländer angewiesen ist. Das fällt ihnen schwer.
Schwere Frage………. Oder eher eine rhetorische Frage? 
Und manche Lehrer nutzen ihren längeren Hebel aus. Oder man sorgt nicht dafür, dass Migrantenkinder gefördert werden. Man klärt die Eltern nicht auf. Man bildet die Lehrer nicht fort. Nicht auf Bildungsebene, sondern auf Integrationseben meine ich! Man muss BEIDE SEITEN zur Zusammenarbeit bringen, damit auch Migrantenkinder faire Bildung abbekommen und nicht am Rande stehen. Damit die Gymnasiasten sich nicht toll vorkommen. Damit nicht Ausländer einfach in eine Gesamtschule gesteckt werden, wo sie sowieso keine so gute Zukunft erwartet!!
Die Schule hier sind der Abgrund. Die Lehrer sind nicht ausreichend und die, die da sind, haben keine Ahnung von Unterricht und Benotung. Weil es an Lehrern mangelt, besteht jeder Idiot die Examen. Ich sehe die neuen Referendare. Einfach nur grauenvoll. Die können weniger als ich, die 18 ist. Die können nichts erklären. Die können nicht unterrichten. Die können eine Klasse nicht kontrollieren. Was soll das? Jetzt sagt mal. Ist es die Schuld der SCHÜLER??? NEIN! Wenn uns nichts besseres bei gebracht wird, können wir auch nichts besseres in den Studien von uns geben!! Und warum direkt die Migrantenkinder beschuldigen? Es gibt doch mehr Deutsche als Migranten oder nicht? Warum hauen die das mit ihrer arischen Intelligenz nicht raus? :O Ich kenne SO VIELE ABITURIENTEN. MIGRANTENABITURIENTEN! ERFOLGREICH! INTELLIGENT! Das sind die, die sich durchsetzen konnten. Aber vielen wird der Weg einfach VERSPERRT!! Es gibt Schüler mit guten Noten, die werden für das Abi an Gymnasien nicht angenommen! WARUM? Das frage ich mich..
Und eigentlich sind Migranten echt nicht schlecht in der Schule, eigentlich verdienen sie mehr ANERKENNUNG. Sie verdienen FAIRE NOTEN
Das reicht. Kb mehr.
früher waren es andere kinder, jetzt sind es die türken.
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Spiel nicht mit den Schmuddelkindern.
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http://www.youtube.com/watch?v=bGhJbr7DMmg
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man sollte “doch” mit ihnen spielen.
Die Kernaussage dieses Artikels sollte noch einmal unterstrichen werden, denn gerade die unerklärliche Verhaltensweise Migranten als ewig Ausgeschlossene zu sehen und damit eine fortwährende Stigmatisierug zu bewahren, ist ein Grundphänomen in der jetzigen Gesellschaft. Wir verbringen unser ganzen Leben hier, sind aber doch nicht willkommen, dafür muss auch die Politik gerade stehen, wenn Koch und Konsorte unerschwinglich sich mit solchen Parolen gebrüstet haben.
Zu dem Artikel: Einfach und aufrichtig Spitze!
Eliten müssen sich entwickeln und jegliche “Vorprägung” durch Selektion schafft auf die Dauer lediglich eine Elitäre Schicht aber keine Qualität die dem Wort “Elite” gerecht wird. Anstatt die Eltern sich dafür entschieden ihrem Nachwuchs Entwicklungsfreiheit zu gewähren blieben Sie lieber bei ihrem “Kaffeekränzchen” denken. Is ja Klar: Jedes Kind steht darauf von seinen Eltern (und dass ist echt nicht selten!) zu hören “Streng Dich gefälligst mehr an, sonst kommst Du auf die Hauptschule!” anstatt sich an seinen Freunden und Schulkameraden zu Orientieren und dementsprechend motiviert selbst den Weg zu höheren geistigen Weihen ein zu schlagen.
Nun hopsen gleich wieder diejenigen aus dem Acker welche generell schreien “Mein Kind wird dann aber von Leistungsschwächeren freunden runter gezogen!”
B U L L S H I T !
Traut den Kids mehr zu als Ihr selbst zu leisten fähig seid! Kinder kennen keine Hautfarbe oder Religion, solange ihnen dass nicht vorgekaut wird und da liegt die Crux! Umsorgt Eure Kinder aber lasst sie gefälligst eigene Erfahrungen machen. Dann klappts auch mit der Schule.
Eines noch zu Studierten-Abwanderung: Es ist in Deutschland doch tatsächlich so irre dass wir zwar sehr gut an Universitäten ausbilden aber weder Staat noch Industrie in der Lage sind die Akademiker im Land zu halten weil ihnen stumpf keine Tätigkeitsfelder zur Vfg. gestellt werden.
Oh nein, der Migrationshintergrund muss aber auch inzwischen für alles herhalten, was? Jetzt für die Entscheidung der Hamburger gegen die Einheitsschule …. wahrscheinlich ist das Wetter inzwischen auch wegen der Migranten so wie es ist, oder
Kommt mal wieder aufn Teppich.
Schulpolitik ist seit 30 Jahren eine absolute Kampfzone und die Diskussion frühzeitige Selektion ja oder nein füllt seit der Nachkriegzeit Bände. Da konnte Deutschland das Wort Migrant noch gar nicht buchstabieren, da gab es diese Diskussion schon.
Also, willst du über Bildungschancen von Migranten sprechen oder über das dreigliedrige Schulsystem? Das sind zwei Diskussionen.
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Zur Bildung von Migranten hier mal zwei Aspekte:
Mikrozensus 2007 sagt, dass 80% der Bevölkerung einen Schulabschluss haben. Gliedert man es nach Migration auf, sind es bei den Türken nur 54%! Jeder zweite Türke hat keinen Schulabschluss. Erklär mir mal bitte, wie die Kinder dann lernen wollen und sollen. Kinder brauchen auch eine Lernkultur, die ihnen vermittelt, lernen ist gut. Liegt es vielleich mehr daran, dass die Kinder bestimmter Migranten einfach nicht zum Lernen hingeführt werden?
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Das es unter Migranten anders geht, sagt eine Studie der brandenburgischen Integrationsbeauftragten Karin Weiss von 2008. Sie sagt:
“Wenn vietnamesischstämmige Schüler die Schule verlassen, “haben sie in der Tendenz überwiegend bessere Schulabschlüsse als deutsche Schüler”, wie Weiss erklärt. Der Studie zufolge besuchen 74 Prozent der Kinder vietnamesischer Einwanderer im Sekundarschulalter das Gymnasium, 17 Prozent die Gesamtschule und neun Prozent die Realschule.”
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Frag also bitte auch mal nach dem Wert von Bildung in jeder Familie. Egal welcher Herkunft.
@THOM: Wie ich sehe erzählst du wieder was von Onkel Google. z.Z. kenne ich deiner Meinungen. Bist einfach ein Medien Puppe der nur das sagt was die Medien berichten.
Lies mal diesen Artikel hier und dann gebe mir weiter Statistiken:
Gastarbeiter oder Spätaussiedler? Diese auch politische Unterscheidung verschiedener Migrantengruppen in Deutschland hat längerfristige Benachteilungen zur Folge, wie der Politikerwissenschaftler Andreas Wüst betont.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5829115,00.html
“Anstatt die Eltern sich dafür entschieden ihrem Nachwuchs Entwicklungsfreiheit zu gewähren blieben Sie lieber bei ihrem “Kaffeekränzchen” denken.”
Für sowas gibt es doch die Waldorfschulen!
Die Diskussion zu diesem DW-Interview hatten wir hier shcon in einem anderen Thread. Bitte dort nachlesen. Da wurde schon festgestellt, dass die einen Nachfahren von Deutschen sind, die in ihr Heimatland zurückkommem (=Aussiedler), und die anderen Nachfahren von Ausländern sind, die im Ausland bleiben (=Gastarbeiter). Wenn du in die Türkei umziehst, bist du sozusagen sowas wie ein Spätaussiedler. Da wirste dich sicher auch von den Armeniern die in der TÜrkei geboren wurden, unterscheiden und besser zurecht kommen.
@Thom
Es liegt mir fern deine Quellen anzuzweifeln jedoch fällt mir ein Satz meines guten BWL Dozenten ein: (Zitat) ” Statistiken sind wie Huren-man kann Sie nehmen wie man will”
Du wirst nie ein Individuum in eine Starren System wiederspiegeln können. Alleine schon weil niemand den tatsächlichen Repräsentativen Querschnitt bestimmen kann.
Sorry Dude. Was unser dreischichtiges System und unsre Pseudo-Eliten angeht wird es Zeit dass eine tiefgreifende Reform kommt.
Wir können gern eine Weile rumreiten ob eine Zahl richtig, falsch, bisschen richtig oder sonstwas ist. Es geht um eine Aussage dahinter, die nur damit untermalt wird, und um die gehts: Wer in Familien mit Bildung aufwächst, wächst in eine Lernkultur rein. Die Aussage der Selektion von Schulkindern nach Ethnie oder sozialem Status ist ein wenig zu kurz und ich halte sie für falsch. Kinder, deren Eltern die Einhaltung der Hausaufgaben kontrollieren, die mit der Schule Kontakt halten, die Mathe/Deutsch/Bio mit dem Kind üben, sind besser gefördert – und zwar durch Eltern.
Wenn die Eltern dieses und andere Dinge einer Lernkultur nicht leben und mitbringen, scheitert eben auch ihr Kind schneller. Nicht immer, aber eben schneller und einfacher.
@JJ
…. Wobei Eurythmie auch was für sich hat.
Nee, Kaffeekränzchen sind an Waldorfschulen verpönt, da steht das “Namen tanzen” wesentlich mehr im Mittelpunkt
@Thom
Nun bin ich wieder voll bei Dir. Die Verantwortung der Eltern ist unumstritten. Nur beziehe ich in meiner Überlegung allerdings auch die (Ethnisch unabhängig zu verstehen) Familien mit ein wo eben die Eltern als sagen wir mal Bildungspessimisten anzusehen sind (Leider habe ich auch davon einige in meinem Bekanntenkreis… nach dem Motto: Kind was sollst du eine Technikerin werden und Studieren, Du bist doch Konditorin und von uns war noch nie einer auf ner Uni!). Da bin ich der Meinung dass eine Motivation aus der Gruppendynamik des Freundeskreises entstehen würde. Unser Schulsystem war in meinen Augen für eine lange Zeit nicht das verkehrteste, jedoch wird es höchste Eisenbahn dieses nun an die veränderte Gesellschaft anzupassen, zum wohle der Kinder, der Eltern und auch der Lehrer.
Du meinst ‘zum Wohle derer, die von ihrem Elternhaus nichts mitbekommen’, was auf der anderen Seite allerdings den Nachteil hat, das die, die was mitbekommen auf die anderen warten müssen.
Ich war selber auf einer Gesamtschule und das, was dort abging will ich meinen Kindern nicht …. zumuten wäre falsch, da ich es genossen habe, auch mal 2 Wochen nicht zur Schule zu gehen und trotzdem wieder, oder immer noch das gleiche Thema vorzufinden. Wenn man 7 Wochen die Suezkrise durchkaut, und nach 7 Wochen peilen das viele immer noch nicht, dann weiss ich auch nicht. Das was ich weiss ist, das viele von denen in der Oberstufe eigentlich nichts zu suchen hatten und das es eine Zumutung für die Arbeitenden war, dass solche Idioten anwesend waren. Hat ein paar von denen sicherlich geholfen, hat auf der anderen Seite aber auch Leute runtergezogen. Ein gutes Schulsystem sollte also Unterschiede schaffen. Heisst ja nicht, das die ‘Idioten’ dann kein Abi kriegen, wohl aber, das es den ‘nicht-Idioten’ leichter fällt, das Lernziel zu erreichen.
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So far, und wer da jetzt was von Migranten und Deutschen gelesen hat, sollte mal an einem Auspuff schnüffeln gehen.
Peace
@smuf
Du hast definitv recht, den Spass welchen Du beschreibst hatte ich in der Berufschule…. soll heissen ein ganzes erstes Berufschuljahr Grundrechenarten, Grundkenntnisse Deutsch und Physik…. nicht Lustig (by the way: nicht ein Migrant/Migranten Kind in der Klasse). Ich denke mir nur dass die aktuelle Vorauswahl veraltet ist und so manchen deklassiert bevor er sein Potenzial selbst entdeckte. Die Eier-legende-Woll-Milch-Sau wird auch in dem Bereich niemand finden aber wenn nur ein paar Pseudo-Idioten von Nicht-Idioten mitgerissen werden könne ist es doch bereits ein gewinn.
Nee, Auspuff-Schnüffeln gibt schwarze Nasenspitzen!
“aber wenn nur ein paar Pseudo-Idioten von Nicht-Idioten mitgerissen werden könne ist es doch bereits ein gewinn.”
Und was ist mit dem Verlust der mit dem “Gewinn” einhergeht?!
Also ich war auf nem Gymnasium und wenn ich Freunde auf anderen Schulformen besucht habe und bei denen mit im Unterricht war, naja da war ich froh am nächsten Tag wieder im Gymnasium sitzen zu dürfen. Ausserdem wurden da ja auch schon n paar “Idioten” mitgezogen, noch mehr wäre allerdings nicht gerade förderlich für den Unterricht gewesen.
@JJ
)verhätnissmässig gering sein werden. Das von Dir beschriebene Szenarion kenne ich – war selbst ein “Opfer” von Lehrer-Knappheit und Schulklassen Konsolidierung – jedoch denke ich ernstahft dass ein Stufenloses Gesamtschulkonzept, der geändert Gesellschaftsform angepasst, von Vorteil für unsere Heranwachsenden wäre insbesondere wenn ihre Eltern als Bildungfern anzusehen sind. Ein Beispiel: Eine Freundin von mir, wohnend in Hamburg, Bio-Kartoffel wie ich, mit Hauptschulabschluss. In der Hauptschule wurde Ihr vor Ende des 9. Schuljahres bereits vermittelt es sei besser sich mit den ARGE Unterlagen zu beschäfftigen denn sich Hoffnung zu machen eine Ausbildung zu ergattern. Dennoch träumte sie von mehr, begann eine Konditorenlehre und wollte ihre Mittlere Reife per Fernstudium nachholen. Tenor der Eltern war jedoch: Was für ein Blödsinn, lass dass nach, in unsrer Familie gab es nie jemanden mit Mittlerer Reife! Sie ließ sich nicht beirren, schaffte ihre Mittlere Reife, sparte sich noch Geld und wollte nun auf die FOS um Technische Zeichnerin zu werden mit dem Ziel später Maschinenbau zu studieren… erneuter Widerstand der Eltern weil aus Ihren Reihen nie jemand zu Akademischen Weihen kam. Die Zeit die wir als Freunde aufbringen mussten um sie davon zu überzeugen ihren weg zu gehn war alles nur nicht einfach oder wenig.
Ich gehe einmal davon aus dass die “Verluste” (und ich hab dich da schon richtig verstanden… bevor hier jemand Aufheult und sich über diskriminierung beschwert
Dem kann durch eine Schulreform durchaus entgegen gewirkt werden, abgesehen davon dass ich davon ausgehe (schimpfe man mich ruhig eine naiven Träumer) dass ein gesundes Konkurenzverhalten durchaus einige mit reisst.
Natürlich gibt es solche Fälle, in denen diese Schulform dann auch positiv wäre. Aber ich glaube nicht das der Teil der unter dem “Verlust” leidenden so viel geringer ist als der Teil der den “Gewinn” nuzt.Ausserdem hätten die Eltern deiner Freundin (in deinem Beispiel) vielleicht auch auf einer anderen Schulform gesagt”so jetzt reichts” ihr Argument wäre ja dasselbe gewesen.
Bei vielen geht halt nach mehrfacher Wiederholung die Lust am Stoff verloren und was machste dann mit denen?
Was ist mit denen die danach studieren wollen und dann feststellen,hey der Prof erklärt aber nicht alles 10mal?
@JJ
Ich denke schon dass es Eltern, wie im Falle meiner Freundin, in Bildungsnähe reissen würde da es keine Grundliegende Klassifizierung mehr gäbe.
Nun, jenen die den Stoff bereits beim ersten mal realisiert haben stünde die möglichkeit zur Vfg. entweder in einen Klassenverband zu wechseln der ins nächste Thema wechselt oder gar in eine höhere Leistungsstufe zu wechseln (so denn sie generell den Stoff schneller umsetzen).
Jene die dann auf der Uni feststellen dass Sie es schwerer haben werden dass gleiche tun müssen wie wir: beißen oder abrechen…. okay einige werden gewiss weiterhin die “ewig studierenden” sein die von Fachgebiet zu Fachgebiet springen bis sie erfolgreich sind.
Wie gesagt, schimpft mich naiv
Wechsel in andere Klassen, bedeutet aber dann doch nichts anderes als das was es jetzt schon gibt, nur das man alles unter einem gemeinsamen Namen laufen lässt.
Wenn ich mir zB. die Unterschiede in den Noten beim Zentralabitur in NRW betrachte,gibt es ein qualitativen Unterschied. Eine Schulreform sollte aber nicht auf Kosten von Qualität erfolgen. Also warum das Gymnasium abschaffen?
“Jene die dann auf der Uni feststellen dass Sie es schwerer haben werden dass gleiche tun müssen wie wir: beißen oder abrechen….”
Genau an der Stelle, seh ich den Vorteil des Gymnasiums, hier wird man schon früher auf das Lernen im Sinne von studieren vorbereitet.
Ich sehe wirklich keinen Vorteil in der Abschaffung von Gymnasien, dies bedeutet aber nicht,dass ich gegen eine Schulreform bin.
Aber es doch einfach so, bei den eigenen Kindern hört der Spass auf. Das Gymnasium ist der einzige Schultyp, der ein ausreichndes Grundwissen vermittelt, um in einem angemessenen Beruf fußzufassen. Ein vernünftiger Mensch setzt doch keine Kinder in die Welt, damit es denen als Erwachsene schlechtgeht. Die Volksentscheidung in Hamburg ist nachvollziehbar und vernünftig.
Diejenigen, die dem widersprechen, sollte sich auch klarmachen, dass die Hamburger Bürger, die der Einheitszwangschule eine Absage erteilt haben, den migrantischen Hauptschülern und deren Eltern ein angenehmes Dasein, mit ihren Steuerzahlungen, erst ermöglichen.
@winfried…. ich danke dir für die gnade und falle auf die knie um mich herzlichst zu bedanken…
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“”Diejenigen, die dem widersprechen, sollte sich auch klarmachen, dass die Hamburger Bürger, die der Einheitszwangschule eine Absage erteilt haben, den migrantischen Hauptschülern und deren Eltern ein angenehmes Dasein, mit ihren Steuerzahlungen, erst ermöglichen.”"
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wie wäre es zur abwechselung mal mit einer gleichwertigen fairen chance, auch für die schwachen der gesellschafft und damit verbunden auch die möglichkeit einen eigenen beitrag für das bid zu leisten?
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oh… es geht ja gar nicht… in einer ellenbogen gesellschaft ist ja für menschlichkeit kein platz.
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wenn es um die bildung ihrer kinder geht werden eltern zu egoistischen, unmenschlichen bestien…!!!
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weiter so, dann hat brd noch in 40 jahren genug zu debattieren über integrationsunwillige migranten..
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tja winfried.. hast nicht genau nachgedacht, schade um dich. ne, wenn ich so nachdenk eigentlich nicht