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Flut in Pakistan und die Welt schaut zu

Pakistan kämpft momentan mit der Flutkatastrophe. Ganz abgesehen von den politischen Unruhen, die sowieso ein Problem darstellen. Durch die Flutkatastrophe wurde das ganze Leben in Pakistan gelähmt. Immerhin reden wir von 30 Millionen Menschen die von der Flut betroffen sind. Der Monsunregen hat zwar aufgehört aber das eigentliche Problem beginnt erst jetzt. Krankheiten haben zugenommen und die Menschen haben Schwierigkeiten existenzielle Nahrungsmittel zu finden.

Die Welt reagiert mit einem „symbolischen Interesse“. Abgesehen von wirklichen Hilfen werden noch nicht mal animierende Sendungen in den Medien ausgestrahlt, die evtl. zu Hilfen und Spenden verleiten könnten. Eigentlich ist das Medieninteresse und die humanitäre Hilfsstrategie nicht voneinander unabhängig. In den wohlhabenden Ländern werden Spendenaktionen mit strategischen Zielen verknüpft. Genau deswegen wollte ich die Überschrift von diesem Artikel auch „Pakistan und die humanitäre Hilfsstrategie“ benennen. Naja egal.

Nun, was hat dies mit irgendeiner Strategie zu tun? Ich gebe Euch ein Beispiel. Ich denke, Ihr könnt Euch ja bestimmt an die tragische Erdbebenkatastrophe in Haiti erinnern (nicht sehr weit weg von den USA). Das Interesse was gegenüber Haiti gezeigt wurde, wird leider gegenüber Pakistan nicht gezeigt. Die USA hatte es damals geschafft die ganze Welt zu mobilisieren Haiti zu helfen. Alle die irgendwie auch nur was zu sagen hatten und ein bisschen Berühmtheit besaßen, haben damals ein PR-Wettbewerb getrieben um Haiti zu helfen. Bitte nicht falsch verstehen, natürlich war jeder Cent berechtigt. Das war eine menschliche Tragödie und es war absolut richtig Haiti zu helfen. Es geht mir eigentlich nur darum, dass diese Aufmerksamkeit gegenüber Pakistan leider nicht gezeigt wird. Sind Pakistaner Menschen zweiter Klasse? Natürlich nicht.

Werden bei solchen Tragödien politische und ökonomische Strategien berücksichtigt? Wurden in Haiti die Hilfen für politische und wirtschaftliche Abhängigkeiten missbraucht? Ich denke die Antwort überlasse ich Euch.

Kann es sein, dass in Pakistan überwiegend Muslime leben und Pakistan als „eine Wiege des Terrorismus“ bezeichnet wird. Sind das die Gründe warum ein bewusstes Desinteresse betrieben wird?

Ich möchte Euch nur ein paar Zahlen nennen, die meine Aussagen bestätigen:

  • 1 % der finanziellen Unterstützungen die Haiti  innerhalb der ersten 10 Tage erreichten, hat Pakistan bisher erhalten, ja richtig verstanden nur 1%.
  • Haiti wurden damals innerhalb der ersten 10 Tage 575 Mio. € gespendet. Im Gegensatz hat die USA Pakistan bisher nur eine sofortige Hilfe von 70 Mio. € zugesagt und die EU konnte bisher nur lächerliche 40 Mio. € Spende zusagen. Zur Info, das sind insgesamt 110 Mio. € im Gegensatz zu 575 Mio. € die Haiti in den ersten 10 Tagen erhielt. Ich möchte Euch nur daran erinnern, dass die USA damals Pakistan zur Bekämpfung der Taliban 1 Milliarde Dollar gegeben hat.

Die letzten Infos die ich erhalten habe besagen, dass in Pakistan durch die Flutkatastrophe 30 Millionen Menschen sofortige humanitäre Hilfen benötigen, dass entspricht nach Expertenmeinung ca. 10-15 Milliarden US-Dollar.

Ich möchte damit sagen, dass Pakistaner genauso Menschen sind wie Haitianer und die benötigen genauso viel Hilfe wie damals Haiti auch.

Entweder bin ich verfallen in extremer Paranoia oder da ist was Wahres dran? Dies betrifft die westlichen Länder genauso stark wie die ganzen islamischen Länder. Alles Aussagen die ich tätige betreffen selbstverständlich auch die islamischen Länder. Was für eine Schande für die Menschheit.

Kategorie: Pakistan


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87 Kommentare

  1. Wessi sagt:

    Ich lach mich tot. Hier werden doch tatsächlich islamische Zeitungen zitiert, nach denen in Deutschland lebenden Muslime schon 100.000 € gespendet hätten. Auch reiche muslimische Staaten wie Saudi-Arabien spenden nicht mal einen Tropfen auf den heißen Stein. Aus der westlichen Welt wurden bis dato schon 100 Millionen gespendet und dass an Menschen, die größtenteils den Westen hassen und westliche Fahnen verbrennen! Auch die ständigen Kolonialismusvorwürfe sind nicht tragbar: Was ist den mit den Osmanen vor Wien oder der muslimischen Besetzung Spaniens? Dass die muslimische Welt den eigenen Kolonialismus nicht ausbauen konnte, das ist auf die spätere technische Überlegenheit der westlichen Welt zurückzuführen! Warum müsst ihr Muslime immer alles so einseitig betrachten? Seit doch froh, dass der Westen so modern und tolerant ist. Stellt euch doch mal vor, der Westen hätte die gleiche Weltanschaung, wie fast alle Staaten der islamischen Welt. Dann dürftet ihr in Deutschland keine Moscheen bauen, ihr dürftet viele Berufe nicht ausüben und für die Verbreitung eures Glaubens würde man euch hart bestrafen…

  2. Wessi sagt:

    An alle Muslime die den Westen so sehr hassen: Was wollt ihr hier bei uns. Wie kann man von einem Volk Gastfreundschaft erwarten, wenn man dessen Kultur bzw. Wertesystem ablehnt oder gar bekämpft. Wenn ihr die Welt verbessern wollt, dann fangt in euren Heimatländern an!

    An alle Muslime die bereit sind, sich in unsere Kultur bzw. Gesellschaft zu integrieren:
    Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung mag euch und respektiert auch euren Glauben! Ihr seit wirklich eine Bereicherung für unser Land und solltet euch von den erstgenannten klar distanzieren!!!

  3. Chinook sagt:

    @ Maghrebi
    -
    “Mit Spende verbindet man ja oft auch afrikanische Länder. Da denken manche auch: Ach, sollen das die doch alleine regeln. Tatsache ist dass diese “Fianzielle Untertützung”
    an Afrika in diesem Fall keine Spende ist, sondern eine Art Schuldenbegleichung. Ich weiss nicht ob viele im Westen das wissen, aber die Armut dieser habt ihr zur verantworten, nicht nur 50% oder so sondern fast hundert. Das ist geschichtliche Tatasache.”
    -
    Das ist eine mögliche Sichtweise und die ist nicht unbedingt von einem tieferen Verständnis einer Entwicklungsproblematik, vor allem in Schwarzafrika, geprägt. Klar hat der Westen sein Päckchen zu tragen und dem versucht er wenigstens gerecht zu werden, unabhängig davon wie das andere halten. Vor der westl. Kolonisation war Afrika auch nicht das Paradies auf Erden. Das hat viel vom edlen Wilden Klischee. Selbst da wo Geld durch Rohstoffexport vorhanden sein sollte profitiert die Bevölkerung wenig. Die Probleme und deren Grundlagen sind nicht so einfach wie du sie darstellst. Das Böse ist nicht Weiß und reich, und die Unschuld nicht Schwarz und arm. Der Westen hat viele Strukturen zur Unterdrückung genutzt, die davor schon da waren, wie muslimische Sklavenhändler beispielsweise auch. Um dir das zu verdeutlichen mal das Beispiel Indien. Wieviele englische Soldaten beherrschten dieses Land? Meist ungefähr 2500 inklusive East-India Company. Damit kann man kein Volk von 100 Millionen und mehr kontrollieren, wenn es nicht große Unterstützung aus den Reihen der “Beherrschten” gibt. Das entschuldigt nichts, aber will man ein tieferes Verständnis für die Problemkomplexe Afrikas heute entwickeln, dann muß man an die Sache schon etwas differenzierter rangehen als du das tust, damit nimmt man die Leute dann auch ernster, als wenn man ihnen indirekt alle Verantwortung abspricht und sie auf die Stufe dummer Kinder stellt.
    Wenn du dich wirklich auch abseits ideologischer Gesichtspunkte für das Thema interessierst, dann setze dich nicht nur mit dem Auseinander, was irgendwelche selbsternannten europäischen Vorkämpfer für Afrika, Akademiker mit Hilfskomplex und korrupte afrikanische Eliten so vom Stapel lassen, um stabiles Scheitern zu rechtfertigen, sondern nimm auch andere Stimmen und Theorien wahr. Die haben es in Afrika nicht einfach, aber es werden zunehmend mehr. Z.B. Kenyatta, Tutu, Kabou, Shikwati und im besten Fall wenigstens oberflächlich mit verschiedenen Entwicklungstheorien.
    Und zu den Spenden und EH im Allgemeinen. Teilweise ist es schon ein Erfolg, wenn diese nicht langfristig schadet, oder man überhaupt in Ansätzen einschätzen kann, wie diese kurz-/mittel-/langfristig wirkt und in welchen Bereichen, vor allem in Afrika und das liegt nicht in der westl. Kolonisierung begründet, sondern in älteren, tiefer sitzenden afrikanischen Strukturen.
    Ist ein offenes Geheimnis, das es in der EH für Afrika nicht an Geld mangelt, sondern an erfolgversprechenden Projekten, woran das wohl liegt? In der EH ist das Gegenteil von “nichts gemacht” nicht “etwas gemacht”, sondern “gut gemeint”.
    Einige Afrikaner die so manches “gut gemeint” erlebt haben, würden so manche Hilfe im Nachhinein wohl panisch dankend ablehnen.

  4. Chinook sagt:

    @ Maghrebi
    -
    “Also wie auch immer, das hier zumindest für die Ummah: vergisst Sadaqa ‏صدقة‎ für unsere Brüder und Schwester in Pakistan nicht! (oder gar zakat) Die brauchen uns mehr denn je….”
    -
    Ist ja schön das du das so siehst, aber außer Lippenbekenntnissen kommt recht wenig aus der ganzen islamischen Welt, wenn andere Hilfe brauchen, auch wenn Muslime die Betroffenen sind. Frag mal Libanesen was die von in ihrem Land ansässigen Palästinensern halten und für die setzt sich doch nun wirklich die ganze islamische Welt ein, oder etwa doch nur rhetorisch? Gut, der Iran tut da schon etwas mehr, ist also zu stark pauschalisiert.
    Was passiert eigentlich wenn irgendwann mal keine böse imperialistische Volkswirtschaft da ist, die die “aufgestauten Rechnungen” von inkompetenten Systemen begleicht oder die Leute wie jetzt auch in Pakistan durch ihre techn. Möglichkeiten und folgende EH versucht aus der Scheiße zu ziehen? Ja, dann sind wir wieder Schuld, denn wir sind einfach immer Schuld und das ist für manche Beteiligten so schön einfach und erklärt einfach alles.

  5. Chinook,
    mein Hinweis gibt eine Richtung an. Wie das im Detail realisiert werden kann, ist eine andere Frage. Beim Geld geht es hauptsächlich um die Finanzierung des Wiederaufbaus. Und wenn ich 100 Hubschrauber sage, meine ich die 100 eher metaphorisch – so viele, wie man eben schafft.

  6. mardybum sagt:

    Warum ? Weil dort Menschen leben.
    Sie mögen einige deffizite im thema menschenrechte haben aber ich sehe nicht in wie weit es unmenschlicher sein soll jemanden zu steinigen als jemanden an cholera sterben zu lassen !
    Außerdem entstehen diese deffizite durch einen mangel von bildung sie wissen es nicht besser. die meisten wissen mit sicherheit nicht mal was genau der westen eigentlich ist da sie nie in ihrem leben eine weltkarte gesehen haben.
    Sei dankbar dafür das der zufall dich nach deutschland verschlagen hat in ein land wo nicht deine eltern von einer amerikanischen granate getötet werden!

  7. stuff sagt:

    Nur Rumheuchelei von den meisten. Es wird beharrlich versucht herauszulesen, ob es sich bei dem Kommentierenden um einen Moslem / Türken handelt und unabhängig davon, was er schreibt, wird sein Kommmentar gnadenlos negativ bewertet.

    Dagegen kann so ein dummer Klaus nur schreiben:

    “Scheiss Moslems, geschieht denen Recht, scheiss auf Spende”

    und kriegt bei 21 bewertungen 21x Daumen Hoch!

    Und das ironische daran ist, dass die Leute, die diesen Klaus positiv bewerten, nebenbei noch von muslimischen Terroristen und Gefahr des Islam sprechen. Schonmal daran gedacht, dass DU selbst einen Riesenarschloch mit einem Riesenarschlochkommentar positiv bewertest??

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder lernen ALLE fair und frömmig zu diskutieren, ohne Hassverblendung, oder es wird in naher Zukunft ein gnadenloses Gemetzel geben. Und darin sind Deutsche (Zweiter Weltkrieg) und auch Türken richtig gut. Mal sehen wer dann den besseren Döner / Schnitzel aus den Menschen macht. :) . Hoffen wir mal, dass es vielleicht doch nicht soweit kommt.

  8. Thom sagt:

    Ich hab ja oben schonmal ne menge nichtreligöse Gründe genannt, was einen Menschen vom Spenden abhalten kann.

    Wenn trotzdem über religiöse Dinge diskutiert wird, dann sollten wir es nicht global, sondern allein auf Pakistan bezogen tun.

    Hier ist ein religös motiviertes Argument gegen Spenden für Pakistan:

    Art. 295 c des pakistanischen Strafgesetzbuchs:
    “Wer in Worten, schriftlich oder mündlich, oder durch sichtbare Übung, oder durch Beschuldigungen, Andeutungen oder Beleidigungen jeder Art, unmittelbar oder mittelbar den geheiligten Namen des Heiligen Propheten Muhammad (Friede sei auf ihm) verunglimpft, wird mit dem Tode bestraft”.

    Es gibt eine Entschließung des Europäischen Parlaments vom 20. Mai 2010 zur Religionsfreiheit in Pakistan, die diesen Umgang mit Kritikern anprangert.

    Tot, wenn man sagt, ich finde Mohammed war ein Idiot.
    Das motiviert nicht wirklich, und hinterlässt bei mir schon einen faden Beigeschmack. Mein bisschen Geld ist gern gesehen, aber ansonsten soll ich bitte nicht so sein wie ich bin.

  9. Ned Flanders sagt:

    Ich hab gespendet, einfach weil meine christliche religion es gebietet. Allerdings teile und verstehe auch ich die Befürchtungen der Kritiker hier. Es ist auch für mich einfacher an Haiti zu spenden als an einen bis an die Zähne atomar bewaffneten Staat, der noch dazu religiöse Fanatiker unterstützt. Das lässt sich auch nicht einfach so wegwischen. Mir fiele es auch leichter an Marokko zu spenden.

    Grundsätzlich allerdings finde ich das sich generell an der Entwicklungshilfe was ändern muss. Das Ganze System muss auf Anträge ausgerichtet werden.

    Es gibt verschiedene Projekte die gefördert werden. Dann gibt es Entwicklungshelfer vor ort die den Menschen erklären auf was sie sich bewerben können wenn sie denn wollen. Wird eine Bewerbung beispielsweise für einen Brunnen eingereicht, so muss begründet werden warum sie einen neuen Brunnen brauchen. Dann wird der Antrag stattgegeben und ein Brunnen mit Hilfe der Einheimischen gebaut. Es macht keinen Sinn überall hinzurennen und brunnen zu bohren. Die Leute sollen selbst artikulieren was sie wollen.

  10. Buntspecht sagt:

    @Thom, Martin, Kamill
    Es tut schon richtig weh, solche Kommentare zu lesen. Ziemlich rassistisch das Ganze. Man könnte grad meinen, ihr habt aus der Geschichte nichts gelernt. (Am deutschen Wesen soll die Welt genesen) Hätte Amerika während und nach dem 2. WK auch so gehandelt, was wäre dann aus Deutschland geworden? Hätte Dtld. so eine Entwicklung gehabt wie sie gekommen ist? Sicher nicht. Und das Spendengeld bleibt sowieso bei den Organisationen und kommt nicht in Regierungshände. Außerdem ist es egal, welcher Rasse oder Religion ein Opfer angehört. Helfen ist Pflicht. Oder wollt ihr, wenn ihr mal in Not seid, keine Hilfe von einem Andersgläubigen annehmen? Oder stellt er euch solche Fragen wie ihr sie gestellt habt?
    Dann trotzdem noch ein Kommentar zu den polit. Strukturen im Land. Waren es nicht die Amis, die die Taliban erst “erfunden” und gestärkt haben. Lest mal aufmerksam ein paar Zeitungen (Die Zeit). Pakistan macht die Drecksarbeit für den Westen und muss hinterher auch noch büßen. Sie waren immer ein Spielball der Mächte und werden dazwischen zerrieben.

  11. Thom sagt:

    Buntspecht,
    Welche Argumente sind in diesem Thread rassistisch? Rassismus knüpft eine Entscheidung an die biologischen Gegegenheiten des Menschen, wie zb. “Schwarze sitzen hinten”, “Man darf nur Arier heiraten”. Die Meinungen hier sind für dich also das gleiche?
    Man muss nicht jede Meinung eines anderen teilen und kann sich auch mal darüber aufregen. Aber jede ungeliebte Kritik als rassistisch zu bewerten, verharmlost die rassistischen Zeiten.

    Nichtspenden bedeutet lediglich, nicht aktiv zu werden und passiv zu bleiben. Du kannst dich mit den Argumenten, nicht zu spenden, auseinandersetzen oder die Obermoral rausholen und es verurteilen. Damit ist aber keine Auseinandersetzung mit den vorgebrachten Argumenten erfolgt.

    Mir fehlt hier die ganze Zeit die inhaltliche Diskussion. Eine Spende beruhigt das eigene Gewissen. Aber es hilft nicht und hält die unerträglichen Zustände in Pakistan weiter aufrecht.

  12. Buntspecht sagt:

    Thom,
    du brauchst nicht spenden und kannst dein Geld ruhig für dich behalten, das ist dein gutes Recht. Und kannst froh sein, daß du nicht dort wohnst, wo es Wetterextreme gibt bzw. wo das Leben ungleich härter ist als bei uns. Und kommst hoffentlich niemals in eine Situation, wo du von anderen eine Spende brauchst.
    Außerdem haben die Opfer die Gesetze nicht gemacht (mit Todesstrafe bei Moh.lästerung).
    Ich spende trotzdem, auch wenn dies mit Sicherheit nicht die letzte Katastrophe war. Wer trägt haupstächlich zur Erderwärmung und zur Umweltverschmutzung bei? Am wenigsten jedenfalls die Länder, in denen die Katastrophen ausbrechen.
    Ja, ja ich weiß, das Land ist überbevölkert, aber das wäre auch so gekommen, wenn das Land weniger Bewohner hätte, siehe Sachsen, Polen, Rumänien.

  13. parker sagt:

    pahaha martin, du gibst quellenangaben aus rechtsextremistischen seiten und denkst du könnteste deine rechten “argumente” dadurch belegen.
    kaputter mensch.

    wollen wir mal nicht über deine kindheit sprechen? oder über deine jugend, die auch ziemlich kakke gewesen sein muss? oder waren es deine eltern? komm, sprich mit uns! wir helfen dir dikker!

  14. SG sagt:

    Die Vita des pakistanischen Präsidenten ist sehr interessant:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Asif_Ali_Zardari

    Mord, Erpressung, Korruption… und nebenbei einer der reichsten Männer Pakistans. Aufgrund seiner Zementfabriken wird er von dem Elend am Ende profitieren. Neue Häuser braucht das Land…

    Bezahlen tut wie immer der Westen…

    Jedoch nicht die arabische Ländern. Unter den Top-Ten befinden sich die üblichen Verdächtigen. USA, Deutschland und selbst Dänemark. Also den Ländern den die Pakistanis in regelmäßigen Abständen den Tod wünschen. Lediglich Kuwait befindet sich unter den Top-Ten. Gemessen an deren Kapital jedoch eine lächerliche Summe.

    Es ist schon interessant wie die arabische Welt von Liebe und Hilfsbereitschaft unter den Moslems propagiert und am Ende so gut wie keines dieser Länder dafür einspringt.

    Ich für meinen Teil werde nicht spenden. Auch wenn angesichts der Opfer sehr schwer fällt. Je mehr Geld wir spenden desto länger hält sich ein korruptes System über Wasser.

  15. Victim sagt:

    Der Artikel sollte heißen: “Flut in Pakistan und die Welt will den Taliban und den koruppten Beamten nichts spenden”
    Bis zu 75% der Spendengelder verschwinden bei Beamten und dann bei Schutzzahlungen an die herrschenden Taliban, damit man überhaupt zu den Bedürftigen durchkommt. Wenn man dort ist Hilft man nicht nach Bedürftigkeit, sondern nach den religiösen Gebräuchen dort. Also Mann zuerst dann Frau, aber nur wenn ihr Mann das erlaubt. Männliche Ärzte dürfen keine Frauen behandeln. Ach ja, und wer glaubt, dass auch nur einem einzigen Christen in Pakistan geholfen werden DARF ist naiv. Ich kann nur die Reportage: “Die Mitleidsindustrie” empfehlen. Man kann wirklich sagen, entweder man riskiert sein Leben und bringt die Hilfe selbst dort rüber (auch dann MUSS man zahlen) oder man sollte es lassen. Ihr ganzen Gutmenschen hier seid einfach erbärmlich, 3/4 eures Geldes wird dafür verwendet gegen die westliche Welt zu agieren oder dient zum Bau einer Villa für einen Beamten. Aber machts doch so, spendet einfach das 4 fache….

  16. Someone sagt:

    Und alle, die nicht gespendet haben, sich jedoch über die bisher geringe Spendensumme aufregen und die “christliche Welt” und “Politik” dafür verantwortlich machen seien mal bitte gaaaanz fix gaaaaanz still!!
    .
    Das einzig angebrachte Kommentar zum Artikel ist warum man sich für oder gegen eine Spende entschieden hat.
    .
    Ich spende kein Geld. Ich helfe Menschen in meinem Umkreis und auf meine Art. Ich sehe dabei meine Pflicht zu Helfen als generell erfüllt.

  17. Sandy sagt:

    Warum helfen? Weil es in erster Linie die Menschen sind!! Dieses Argument sollte des allerwichtigste sein. Eine andere Sache ist, was für Menschen es sind und an was sie glauben.

  18. Wessi sagt:

    Man sollte jedem selbst überlassen, wem und ob man hilft. Wer niemandem hilft, der ist aus meiner Sicht ein schlechter Mensch. Wenn aber jemand lieber hungernden Menschen in Afrika hilft, die keine westlichen Fahnen verbrennen, dann ist das doch wohl nachvollziehbar.
    Die Zurückhaltung der (teilweise reichen) arabischen Staaten (außer Kuwait) ist meiner Meinung nach eine Schande!!!

  19. Michael C. sagt:

    Dachte nicht das ich das sagen würde aber da muss ich “Wessi” zustimmen.

  20. PamPam sagt:

    Ich finde hier viele gute und ebenso viele unangebrachte Kommentare, was mich prinzipiell schon einmal beruhigt. Es erschreckt mich jedoch wie eine Naturkatastrophe inklusive seiner Opfer zum Politikum gemacht wird. Ist es nicht eher so dass es egal ist welche Hautfarbe, Religion ein Opfer hat, welche Sprache es spricht oder ob die Regierung des betroffenen Landes Korrupt ist? In letzter Konsequenz ist jedes Menschliche Opfer ein Mensch! Ist es nicht auch so dass jedes Volk ein recht auf einen gewissen Prozentsatz Fehlgeleiteter Extremisten hat? Kann sich deutschlan, Amerika, Japan, Frankreich oder gar die Schweiz davon Frei sprechen? Sorry, aber ich bin Deutscher, ich bin weiß, getaufter Christ und dennoch habe ich mit dem Koran beschäfftigt, ihn Parallell zu unserer Bibel (AT) gelesen. Ergebnis: Beide Glaubensrichtungen leben von ihrer Interpretation. Womit ich definitiv nirgends eine “wiege des bösen ausmachen” kann. Ob jemand spendet oder nicht dass möchte man bitte jedem einzelnen überlassen und auch nichts hinein deuten was nicht existiert. Ich könnte 100 nachvollziehbare Gründe nennen nicht zu spenden aber nur einen einzigen Grund es zu tun, wobei dieser der Elementarste Grund aller ist: Es geht um Mensch! Kinder, Junge Menschen, Alte Menschen – Menschliches Leben in jedweder Form! Ich möchte ganz ehrlich sein und allen mal die frage stellen: Wie oft verschließen wir alle die Augen vor dem uns täglich umgebenden Elend? Warum bitte schreien alle immer nur bei den “Big Bang´s” auf? Ich schließe mich da “Someone” an. Die Hilfe für ein Land nach einer Naturkatastrophe ist alles nur nicht einfach und definitiv nicht mit Milliarden Summen zu bewältigen. Die harten Nüsse die zu knacken sind liegen zu 90% in der praktischen Umsetzung. Man kann keine Frischwassererzeuger in den Schlamm stellen sondern nur auf Fundamente, keine Hilfsgüter können gebeamt werden sondern müssen per Luft-/Landfracht verbracht werden und selbst die besten Hubschrauber brauchen einen vernünftigen Landeplatz oder eine vernünftige Abwurfzone. Die Katastrophe geshah in Pakistan, wie in Haiti und auch in China dass vernüftigste was man tun kann ist systematisch an den Wiederaufbau zu gehen und zu akzeptieren dass dies nicht von heut auf morgen geschieht – das unvernünftigste ist das Leid der betroffenen zu einem pervertierten Politikum zu pushen.
    In diesem Sinne und mit Gruß,
    PamPam

  21. Claudia Ehrenberg sagt:

    Ich als Jüdin meine, dass für Pakistan schon genug getan wird! Hier in Deutschland gibt es jede Menge Spendenaufrufe für das Land. Und auch die moslemischen Ländern helfen ihren Glaubensbrüdern richtig anständig zur jetzigen Ramadanzeit.
    Aber solche Aufrufe für China, Polen etc. wo es den Leuten auch echt schlecht geht, gibt es zu wenig!!!
    Wie kommt das eigentlich? Haben Polen, Chinesen etc. weniger Recht auf diesem Planeten zu leben als Moslems?
    Wenn ja, wäre das Rassis- und Faschismus!

  22. degraa sagt:

    Nun, allgemein bekannt ist, dass das pakistanische Volk von einer korrupten kleptokratischen Elite ausgebeutet wird.
    Die Vermögen, die in dieser sogenannten Elite aufgehäuft worden sind, können nie und nimmer ehrlich erwirtsschaftet worden sein. Wenn der Leser erfährt, dass 360 Mio $ der letzten Hilfe für Pakistan (Anlaß Erdbeben 2008 in Belutschistan) in nicht zu nenennde Taschen (warum eigentlich, jede Sparkasse kontrolliert ihre kleinen Kunden besser) verschwunden sind, dann ahne ich, woher die Vermögen eben dieser Elite neben der gnadenlosen Ausbeutung der eigenen Leuten herrühren könnte.

    Wenn also:
    1.:
    der Spendenbetrag der wirtschaftlich potenten muslimischen Länder wie Saudi-Arabien, Kuwait, VAR, Brunei (bisher nach UNO Liste KEIN Cent!!!), Lybien die Spendensumme der Staaten (USA, DK, GER, ISR) übersteigt, deren Flaggen immer gerne bei jedwedem Anlass verbrannt werden
    2.:
    die pakistanische Kleptokratie min. 50% ihres ergaunerten, gestohlenen, erpressten Vermögens zur Verfügung stellen, dann

    dann werde ich spenden!

    Ich bin da ganz beruhigt, die 1. Vorausetzung könnte möglicherweise eventuell gegebenenfalls vielleicht erfüllt werden, die 2. jedoch nie!!

    Spenden, dass sich irgend so ein Feudalherr den sechsten Lear Jet kaufen kann? So blöd kann nun niemand sein.
    Geld ist auch in Pakistan genug da, aber es besitzen die falschen Leute.

    Eines vermute ich bei den Taliban nicht: hemmungslose Bereicherung auf Kosten der eigenen Leute.

  23. degraa sagt:

    @ PamPam

    wenn Du denn Christ sein solltest – was ich nach Deinem Posting leicht bezweifele, dann solltest Du wissen, dass das Neue Testament (auch “Frohe Botschaft” genannt) der für Dich RELEVANTE Teil der Bibel ist. Stellst Du AT gegen Koran, stellst Du Judaismus gegen Islam!
    Idiot!!!

  24. degraa sagt:

    @ Claudia Ehrenberg

    nein,Polen und Chinesen haben nur mehr Stolz. Die greinen nicht in jede Kamera, sondern versuchen aus eigener Kraft mit ihren Problemen fertig zu werden.

  25. Thom sagt:

    Damit die Meinungsfindung rund läuft, hier noch ein aktueller Hinweis: Das ZDF (Zweites Deutsches Fernsehen) hat heute eine Spendengala veranstaltet und die Zuschauer des Zweiten Deutschen Fernsehens haben innerhalb der 2h Sendestunden 6 Mio Euro für Pakistan gespendet.

  26. efe sagt:

    OMG, wenn ich lese wie manche Leute hier ticken, mag ich meinen Augen nicht trauen!!! wie erschreckend dass Menschen (FRAUEN, KINDERN, BABYS) in Not Hilfe aufgrund niederer Beweggründe, Minderwertigkeitkomplexe und der Furcht vor Fremdenn abgesprochen wird…

    Es ist garnicht so lange her, da war Nachkriegsnazideutschland ein Trümmerhaufen. Wie gut das die Lieben Nachbarn dem damaligen ToppTerroristenstaat (allein nur über 4 MILL. VERGASTE JUDEN) Nr. 1 aus dem Elend geholfen hat.
    einfach nur widerlich schämt EUCH pfui..

  27. Wessi sagt:

    @ efe
    -
    “Es ist garnicht so lange her, da war Nachkriegsnazideutschland ein Trümmerhaufen. Wie gut das die Lieben Nachbarn dem damaligen ToppTerroristenstaat (allein nur über 4 MILL. VERGASTE JUDEN) Nr. 1 aus dem Elend geholfen hat.”
    -
    Da muss ich dir Recht geben. Du hast aber eines vergessen: Man hat Nazideutschland zuerst besiegt/entmachtet, bevor man dem deutschem Volk geholfen hat. Vorher hat man ganze Städte mit Brandbomben ausgelöscht. Immer diese Halbwahreiten!
    -
    So gesehen hast du aber trotzdem vielleicht Recht:
    Vielleicht sollte man in Pakistan auch (gewaltsam) eine Demokratie errichten und dem Volk dann helfen.
    Aber auch dann fängst du wieder an zu meckern über den bösen Westen!

  28. Ceto sagt:

    @Wessi: was istn das fürn Vergleich? Das NS-Regime wollte ein Weltreich aufbauen, deshalb hat man es zerstört. Ich glaube nicht, das Pakistan solche Ziele verfolgt…

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