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Gaygames

Seit ich mich kenne, kannte ich nur eine Form von Olympiade. Irgendwann kamen die Paralympics dazu, weil diese Menschen andere Voraussetzungen haben und folglich sich nicht mit anderen messen können. Jetzt gibt es noch eine Form. Warum die ins Leben gerufen wurde bleibt mir jenseits des Werbezweckes, ein Rätsel. Jene, die in jeder Diskussion die Meinung vertreten, dass ihre sexuelle Auslebung „normal“ sei. In der Tat aber sich selbst doch extrahieren und eigene Clubs, Treffpunkte und Discotage an die Tagesordnung setzen. Die Rede ist von Homosexuellen. Nicht, dass Ihr jetzt denkt, dass ich was gegen Schwule oder Lesben habe, aber mich befremdet es ein wenig. Nun haben wir die Gayolympics, auch bekannt als Gaygames, im Lande zu Gast. In Köln treten 10.000 Sportler und Sportlerinnen, wobei die geschlechtsspezifischen Wortendungsunterschiede wohl eher fließend sein dürften, gegeneinander an. Ach ja, da sind ja noch die teilnehmenden Transvestiten, die nenne ich mal Sports, weil die zu keiner Kategorie richtig hinzugehören.

Schirmherr des Ganzen ist unser ranghöchster Homosexueller, der Außenminister Guido Westerwelle. Die “Olympiade” nach Deutschland zu holen war sein „Verdienst“, schließlich muss er einige Aufregungchen, Zweifelchen und Skandälchen um seine Person ausbügelchen – ai ai ai! Genug des Ganzen, kommen wir zum Kern der Sache.

Mir geht die Verschwulung und Verlesbung der Nation gelinde gesagt auf die Nerven. Die Leute schauen einen schon seltsam an, wenn man beim Thema Homosexualität nicht sofort die tollsten, „liberalsten“ und „weltoffensten“ Aussagen trifft. Anschließend muss man sich Fragen anhören wie: „Du sagst ja gar nichts. Hast du etwa was gegen Schwule!?“. Ich möchte einfach nichts dazu sagen, aber das verstehen viele nicht. Bis heute haben sich meine Augen und meine Gefühlswelt nicht daran gewöhnt, wenn ich auf der Straße homosexuellen Bildern und Reizen begegne.

Sind Homosexuelle die neuen heiligen Kühe der Nation? Ihnen werden überall sozusagen Tür und Tor geöffnet und anderen Bevölkerungsgruppen die Wege versperrt. Keiner darf etwas sagen. Oder habt ihr mal Sarrazin gegen Schwule wettern sehen? In diesem Land werden Muslime, Buddhisten, Juden, Russen, Türken, Libanesen offenkundig verbal abgelehnt. Soll doch jeder sagen, was er denkt. Keiner muss den anderen mögen, das darf er auch äußern. Wenn ich keine Homos mag, dann ist das halt so und wenn jemand keine Türken mag, dann ist das eben auch so.

Wenn wir schon mal beim Thema sind. Der Islam wird gerne als rückständig angesehen, u.a. auch weil er keine Homosexualität akzeptiert. Aus meiner Sicht als Muslim stellt sich das wie folgt dar: Von allem gibt es einen Normalzustand, eine Untertreibung und eine Übertreibung. Die letzteren sind Extremzustände und mit unschönen Folgen. Demnach ist bei Hunger „essen“ eine Normalität, Bulimie eine Untertreibung und Fettleibigkeit eine Übertreibung. Beides sind sozusagen Irrwege. Das Mann und Frau sich bei Lust sexuell betätigen ist der Normalfall, das kann wohl jeder Leser bestätigen, es sei denn er ist vom Himmel gefallen oder die Störche haben sie gebracht. Askese in Form von Mönchtum ist eine Untertreibung. Homosexualität, Sodomie, Inzest und Gleichwertiges sind eine Übertreibung. Der Befriedigungsdrang kennt kein ethisches Verhalten. Heute Homosexulität, morgen Sodomie, übermorgen…! Verstanden? Kommt mir nicht mit „So was ist angeboren…; In der Pubertät orientiert sich jeder Heranwachsende, da kann es passieren dass…; Im Tierreich gibt es auch Homosexualität…“ Behaltet Eure Argumente für Euch. Ich habe nichts gegen Schwule oder Lesben (auch wenn einige Leser das anders sehen werden). Einige von Euch werden vermutlich jetzt sagen “Querschlaeger, du wirbst für Toleranz gegenüber Muslimen, tolerierst aber selber keine Andersdenkenden”. Mir geht es auch nicht um die Menschen, sondern um die Tätigkeit an für sich und die Propaganda für diese Taten. Auch wenn ein Muslim hergeht und terroristische Anschläge “im Namen des Islam” verübt, verurteile ich das genauso. Ich hoffe Ihr habt mich richtig verstanden. Schließlich gilt der Grundsatz: Trenne die Tat vom Menschen.

Kategorie: Aggrolumne, Deutschland, Homosexualität


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74 Kommentare

  1. xylfix sagt:

    was ist an schwulen praktiken ekelhafter als bei heteros? In der scheiden flüssigkeit können und sind oft mehr rankheitserregende bakterien und viren als darmschleimhaut. Und der mann hat nun mal das geschlechtsteil um zu penetrieren. aber Popo ist nun mal bäh. übrigens hat jedes kind seine analphase.sex ist nunmal ansich eine ekelhafte sache, unter anderem austausch von schleimhautflüssigkeiten. ein trick der natur ist das lustgefühl dabei ,damit wir das überhaupt machen und uns vermehren.

  2. Dysfunctional sagt:

    lol, ja vor vielen Jahren hab ich sowas schonmal gehört… von einem Schwulen, der die Vorstellung mit Frauen Sex zu haben eklig fand, und Homosexualität prinzipiell sauberer.

    Er hätte mich gern in seinem Bett gehabt. Aber… ich mag nunmal “schmutzig” lieber. ;-)

  3. Dysfunctional sagt:

    Aber ohne Frage: um sich auf solche Argumente einzulassen, muß man bestimmte ethische Ansätze bereits für sich verworfen haben, die eben den großen religiösen Tradionen (und Glaubensnormen) entstammen.

  4. Dysfunctional sagt:

    Es gilt sich immer klar zu machen, daß jegliche ästhetische Stellungnahme moralische Bekenntnisse nicht aushelbeln kann.

  5. Dysfunctional sagt:

    Andererseits schließt die moralische Ablehnung bestimmter Praktiken (unabhängig von ästhetischen Überlegungen) widerum nicht die Möglichkeit aus, sich prinzipiell Respekt für jene, die eben diese moralischen Grenzen nicht kennen.

    Immerhin schadet jemand, der oder die sich homosexuell entfaltet niemandem außer (möglicherweise) sich selbst und ihrem/seinem Partner.

    Moralität sollte jedem/jeder selbst überlassen werden – solange niemand in die (z.B. religiöse oder sexuelle) Entfalltung anderer eingreift.

  6. Studi sagt:

    Mal ganz ehrlich. Ich bin homosexuell und nein, es gibt keine “Verschwulung” der Gesellschaft und ja, Homosexuelle werden systematisch diskriminiert in unserer Gesellschaft und jaaaa, vor allem von so Aufklärungsbremsen wie Querschlaeger, der Homosexuelle mit Behinderten gleichsetzt. Das Denken, das Querschlaeger hier an den Tag legt, ist dem nationalsozialistischen Denken höchst ähnlich!
    Und solche Leute wundern sich, warum die Deutschen keinen Bock auf sie haben! -Herrlich

  7. Mogulkaiser sagt:

    “Homosexualität, Sodomie, Inzest und Gleichwertiges sind eine Übertreibung.”
     
    Dann hat Türkenpräsident Gül bei der Heirat mit seiner 15-jährigen Cousine auch gut übertrieben. :-)

  8. mullahbinde sagt:

    wenn man sich mal ein paar Artikel von Querschläger reinzieht merkt man dass er mit Abstand hier die größte Dumpfbacke ist.

  9. azrael sagt:

    Muß umbedingt mal meinen Kumpel fragen, ob er zum Christopher street day kostenlos oder in zweiter Reihe parken darf.
    :)

  10. Koranversteher sagt:

    Wer nimmt denn diesen kognitiven Querstolperer noch ernst?

    Ich bin zwar hetero, aber wenn’s nach mir geht sollen jedes Jahr gaygames in Deutschland sein.

  11. MLI sagt:

    Wenn ihr mir sagt wo ich das hinschicken soll besorge ich Querschlaeger ein entsprechendes “Coloring Book”.

    http://www.sweet-juniper.com/2008/11/lost-coloring-books-of-mr-t-vol-ii.html

  12. Leser sagt:

    An den Koranversteher:

    Natürlich!
    Hätte Querschläger gesagt: “Ich befürworte den Katholizismus nicht.” – dann wärst du selbstverständlich SOFORT tief überzeugter Extremkatholik.
    Hätte Querschläger gesagt: “Ich mag Boxen nicht.” – dann wärst du SOFORT extremer Boxfan mit Jahreskarte in der VIP-Lounge.
    Hätte Querschläger gesagt: “Ich mag keinen Kaffee.” – dann wärst du SOFORT der erste Kaffeebauer Deutschlands.

    Sag mal – hast du irgendwie vielleicht den Verdacht, dich nähme IRGENDWER ernst … ?

  13. Koranversteher sagt:

    Und schon wieder springt unser geliebter Leser über jedes Stöckchen das man ihm hinhält. LOL.

    Schmier schon mal Gleitcreme auf die Rosette, ich komme gleich.

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