Ich bin ein Islamist, holt mich hier raus. So ungefähr müssten sich einige Schwarzköpfe mit C4 um die Brust gewickelt angehört haben, als Sie das Bundesamt für Verfassungsschutz angerufen haben. Ich vermute, aufgrund der unglaublich hohen Anruferzahl, die u.a. auch dazu führte das der Grossraum Köln im Januar einmal 2 Stunden Stromausfall hatte, gibt es seit Neustem ein Aussteigerprogramm für Islamisten mit dem Namen „Hatif“.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat ein Aussteigerprogramm in der gewaltbereiten Islamistenszene gestartet. Die Initiative will Menschen im Umfeld islamistischer Gruppen Wege zu einem selbstbestimmten und legalen Leben in der deutschen Gesellschaft aufzeigen, wie der Verfassungsschutz am Montag in Köln mitteilte.
Sehr lobenswert, dass die Verfassungsschützer gewalttätigen Islamisten den Ausstieg erleichtern. Bevor wieder einige direkt aufschreien und dies negativ kritisieren muss gesagt werden, das es auch Aussteigerprogramme z.B. für Rechts-Extremisten gibt oder in Kürze auch für Linksextremisten (siehe www.verfassungsschutz.de) gibt bzw. geben wird. Die Verfassungsschützer haben jedoch einige tolle Ideen gehabt: Sie bieten ein Aussteigerprogramm „Ausländerextremismus (ohne Islamismus)“ und das hier beschriebene Programm „Islamismus und islamistischer Terrorismus“ an. Was hinter jedem Programm steckt könnt Ihr auf der Homepage nachlesen. Warum diese Aufteilung in der Form gebildet wurde weiss ich aber nicht… Ich werde richtig aggro altaaaa… Warum gibt es kein Aussteigerprogramm für extremistische Christen? Wäre es nicht sinnvoller gewesen, dieses Programm Aussteigerprogramm für religionsbedingten Terrorismus zu nennen? Nur so aus Höflichkeit.
Die ganze Rumgurkerei bezüglich Integration usw. dreht sich doch im Kreis… wer sich nicht integriert wird ausgegrenzt… wer sich ausgegrenzt fühlt schottet sich ab und will sich nicht integrieren und interpretiert jeden Blick über die Schulter als diskriminierend… somit erfolgt keine Integration und das Fremde bleibt fremd… jetzt kommt ein deutsches Institut und gründet dazu noch schön ein Austauschprogramm für radikale Islamisten… jaa… giesst weiter Wasser und Dünger auf den Nährboden der Klischees und Angst… Lasst alle Menschen denken, jeder Mosche-Besucher ist ein möglicher Terrorist… Nicht jeder Moslem ist Terrorist, aber jeder Terrorist ist ein Moslem, oder? “laaaaaaber nicht” fällt mir da nur zu den Leuten ein, die dieses Programm in die Welt gesetzt haben… Damit auch weiter schön das Bild des potenziellen Terroristen auf Recht erhalten werden kann nennt man dieses Programm auch noch HATIF!
Das Programm trägt die Bezeichnung “Hatif”, was Arabisch Telefon bedeutet. Der Begriff steht zudem als Abkürzung für “Heraus aus Terrorismus und islamistischem Fanatismus”.
Ich denke mal McKinsey oder PWC haben monatelang sich kreative Gedanken über den Namen dieses Programms gemacht (und sich dieses natürlich gut bezahlen lassen). Dieses Programm hat auch noch einen arabischen Namen… meine Fresse… ich will dazu nichts mehr sagen…
Ich habe da aber noch einige Vorschläge… Wie wäre es mit einem Aussteigerprogramm für pädophile Priester? Das Programm könnte dann HAKIWF heißen (Heraus aus der Kirche, ich will Frauen) oder nehmen wir Mütter die Ihre Kinder in Mülltonnen oder Gefriertruhen „vergessen“? Ein passenden Namen zu diesem gesellschaftlichen Terrorismus wird PWC bestimmt finden… altaaaaaa…




selten so gelacht… sind die zitate echt?
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“Die Initiative will Menschen im Umfeld islamistischer Gruppen Wege zu einem selbstbestimmten und legalen Leben in der deutschen Gesellschaft aufzeigen, ”
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die sollen wohl aufschreien juchu, es gibt also ein leben nach dem terror und vor den jungfrauen im himmel. ich lass mich mal integrieren.
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dumm nur, dass die aussicht auf ein leben in der deutschen gesellschaft in der bewertung so mancher ideologie wahrscheinlich gerade in sich schon den anlass zum terror gibt
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aber hauptsache wir zeigen dass wir bereit sind, alles und jeden zu integrieren. jetzt wo die wm vorbei iss, neue herausforderungen braucht das land.
und überhaupt, özil war ja eh kindergarten.
Islamismus.. Terorrismus.. Radikalismus.. Fanatismus.. blaa blaa blaaaa…..
Warum muss mann sich denn heutzutage immer noch so ein Gelaber anhören: die Welt ist doch soooo zivilisiert – insbesondere die Europäer, somit natürlich auch wir Deutschen. Wieso kann mann denn nicht einfach nur Mensch sein?!
Wenn es um religiösen Terorrismuss geht dann sollten die Christen sowie die Juden ma lieber die Klappe halten! Stichwörter: Kreuzzüge, Kolonialismus, the mission of the US millitary in the Middle East, Asia etc etc…. und natürlich die heissen und unendlichen Konflikte im Nahen Osten zwischen Juden und Palestinensär und uberhaupt alles was sich dort so abspielt und wovon die Menschheit 0 Ahnung hat!!
Ich muss mir diesen ganzen Schrott genauso wie alle anderen Muslime in DE nicht anhören, denn wenn es um Terorrismuss geht sind dort die Deutschen vieeel vieel erfahrener als wir: Nationalsozialismus.
Wieso macht mann das Leben anderen so schwer obwohl es schon schwer genug ist?!
Wie sollen wir uns unter solchen Umständen in die Gesellschaft eingliedern?!
Das einzige was ich dazu sagen will ist wirklich nichts 8|…
Diese Aussteigerprogramme haben wenig mit der Intergrationsproblematik zu tun. Warum sich deutsche Muslime dadurch angegriffen fühlen sollten, ist mir schleierhaft.
Das Programm wendet sich an radikale Muslime, weil aktuell in Deutschland keine große Terrorismusproblematik bei Radikalen anderen Glaubens besteht. Klar kann man ein solches Programm auch für Christen aufsetzen, aber warum?
Die größte Bedrohung bzgl. Terrorismus in Europa stellen radikale Muslime dar. An genau diese wenden sich solcherlei Programme, an wen denn auch sonst?
Radikale Auslegung des Islam ist für Deutschland auch ein Sicherheitsproblem.
Ich glaube, das die meisten in Deutschland lebenden Menschen muslimischen Glaubens kein größeres Problem damit haben, wenn das auch so benannt wird. Wer nicht radikal ist, wird im Rahmen der Sicherheitsproblematik nicht angesprochen, auch nicht durch diese Programme.
Sich jetzt hinzustellen und aus diesen Programmen fast schon Hetzte gegen Muslime zu machen, das verrät wenig über diese Programme oder die deutsche Gesellschaft, aber sehr viel über das “Mindset” der Anprangernden.
Chinook, weiß Du überhaupt wovon Du sprichst?
Die größte Bedrohung bzgl. Terrorismus in Europa stellen radikale Muslime dar.
Die größte Bedrohung bzgl. Terrorismus geht von Seperatisten in Frankreich und Spanien aus. Lies doch auch einmal andere Zeitungen als Bild und Welt, bevor Du hier irgendwelche Behauptungen aufstellst, die nicht stimmen.
ich würde chinook sogar in einigen punkten durchaus zustimmen.
gefühlt wird angst vor dschihadisten geschürt. bärtige bombenbauer, die den suizid nicht fürchten und im festen glauben sind, sie würden mohammeds prinzipien in die tat umsetzen.
wie real das iss, iss doch erstmal irrelevant. es kann sogar wirklich so sein, dass die spanischen separatisten für uns gefährlicher sind… aber wann liest man in deutschen medien schonmal was darüber… im verhälntnis betrachtet jetzt.
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viel angsteinflößender iss doch der gedanke, es könnte ein schweinehassender moscheebesucher einen vollbeladenen airbus in zwei gebäuder der deutschen bank crashen…
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aus der perspektive heraus ist die ankündigung des verfassungsschutzes eigentlich nichts weiter als billiger populistischer aktionismus, wahrscheinlich abgeleitet aus dem großen tollen amiland, wo leute abends in selbsthilfegruppen anonym aufeinandertreffen und die welt verändern. willkommen in der selbsthilfegruppe der anonymen dschihadisten :-p
@tobe
Ich weiß das wirklich nicht, deshalb frage ich: Muß der Moscheebesucher nun auch noch Schweine hassen oder reicht es, diese nicht zu essen?
Ein Aussteigerprogramm für Taliban in Afghanistan mag durchaus Sinn machen. Ein Aussteigerprogramm für deutsche Dschihaddisten ist offenkundige Volksverdummung.
Es wird ein Bedrohungsszenario von Diensten und Politikern entworfen und verbreitet, um eigenes Handeln und Existenz zu begründen.
Geht ihnen nicht auf den Leim.
Ein Schwein ist, wie jedes andere Wesen auch, Gottes Geschöpf. Warum sollte man dieses Tier hassen? Aus gesundheitlichen Gründen ist es schlicht und einfach nicht erlaubt es zu essen. Das ist alles.
@andreas: papperlapapp… vielleicht haben die 911er sogar schweinefleisch gegessen. vielleicht waren die 911er nicht mal moslems. die bin ladens durften nach ihrer business und shopping tour schließlich alle noch zurück in die heimat fliegen als normaler flugverkehr schon verboten war. aber das iss ein anderes thema :-p
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aussteigerprogramm in afghanistan? mit welcher attraktivität? wieder sand fressen? dort gilt man womöglich erst als integriert, wenn man auf der seite der taliban steht… die regieren/regierten schließlich das land. mit finanzierung aus pakistan.
aber so wirklich ahnung hab ich davon nich… muss ich auch nich. mein/unser thema iss deutschland. und da kann man aussteigerprogramme gerne installieren. aber wenn, dann bitte richtig.
@Sinan
Woher wollen Sie wissen, inwieweit ich weiß wovon ich spreche? Ich lese weder die Bild, noch die Welt. Aber wer, vllt. sogar bei ähnlicher Information, sich eine andere Meinung bildet disqualifiziert sich in Ihren Augen? Es macht mehr Sinn, am Thema zu argumentieren.
Sie versuchen den islamistisch befeuerten Terrorismus zu relativieren, abgesehen davon, das man auf beiden Augen blind sein muß, um das anhand Ihrer Berispiele überhaupt zu versuchen, würde es auch nichts bringen. Man muß Terrorismus bekämpfen, wo man ihn findet. Dabei spielt zunächst keine Rolle, wer dafür verantwortlich zeichnet. Das spielt aber durchaus eine Rolle, für die Gestaltung der Gegenmaßnahmen.
Tobe hat darauf hingewiesen, das Terrorismus seine Wirkung durch Angst entfaltet und er hat damit recht. Ein paar Anschläge allein können eigentlich wenig ausrichten. Weil Terrorismus weder Millionen Menschen seinen Willen aufzwingen kann, noch die wirtschaftlichen Grundlagen der Zielbevölkerung zu gravierend stört.
Aber die Bevölkerung wird reagieren und sie hat ein Sicherheitsbedürfnis, welches man eben nicht einfach negieren kann.
Das Programm an sich wird keinen nennenswerten Erfolg verzeichnen, aber es trägt dem Fakt Rechnung, das der islamistische Terrorismus eine große Bedrohung wahrgenommen wird und das ist er auch, wie Madrid und London zeigen. Dieser Terrorismus in seiner aktuellen Form ist qualitativ mit dem der RAF, ETA oder IRA nicht zu vergleichen und auch nicht in seinem Gefahrenpotenzial für Europa und dessen Gesellschaften. Umso mehr, desto häufiger er von Mitgliedern genau dieser Gesellschaften begangen wird und die Freiheiten eines Rechtsstaates ausnutzt, um aktiv zu werden.
Das Aussteigerprogramm hat wenig Aussichten auf Erfolg, dennoch ist es richtig. Es gibt eine nicht unerhebliche Anzahl an Menschen in Deutschland, welche sich terroristischen Aktivitäten zuwenden könnten und denen bietet ein Aussteigerprogramm Chancen. Natürlich ist es unwahrscheinlich, das eine große Nachfrage besteht, aber so teuer sind solche Programme nicht. Allein wenn man einige Wenige erreichen würde die in einer Vorbereitungsphase aussteigen wollen, kann das eine unheimlich große geheimdienstliche Relevanz haben.
Solche ein Aussteigerprogramm beleidigt weder den Islam, noch die in Deutschland lebenden Muslime, nur weil es sich an Muslime wendet. Das ist eben der Realität geschuldet und die kann man nicht einfach wegrelativieren. Man sollte auch nicht die Terrorismus- mit der Integrationsproblematik verquicken. Ich bin mir sicher, das die große Mehrzahl von Muslimen in Deutschland Terrorismus ablehnen. Das die Mehrheit der Deutschen bestimmte, unter vielen Muslimen übliche Verhaltensweisen/Traditionen ablehnt, das ist ein anderes Thema und ich meine, das sollte man isoliert betrachten.
Man muß auch nicht immer bei jeder Kleinigkeit direkt die niedrigsten Beweggründe sich einbilden und von 0 auf 180 in zwei Sekunden schalten. Mit einer kanone auf Spatzen schießen, der Schuß muß vorbeigehen.
OT: Kommt noch was über die ARD-Doku. Die kam immerhin vorgestern.
@an Alle:
Tobe hat darauf hingewiesen, das Terrorismus seine Wirkung durch Angst entfaltet und er hat damit recht.
Natürlich kann man dieses Thema mit Integration zusammenführen. Integration läuft auf Beiden Seiten ab. Irgendwie sollte es auch von den Deutschen erwarten können, das man nicht schief angesehen wird, wenn man sagt, man gehe in die Moschee, bete oder faste. Damit stellt man klar, das man Muslim ist. Jetzt wird diese Religion immer wieder mit Terror, Gewalt und anderen negativen Sachen in Verbindung gebracht….Kurzfristig wird dieses Programm nicht bewirken aber auf die Dauer setzen sich solche Geschichten in den Köpfen der Menschen fest….warum wird der islam immer wieder mit Terror in verbindung gebracht? Wieviele Anschläge gab es bisher in Deutschland? Das ist doch alles kacke hoch zehn….Solange der Muslim als potenziller Terrorist gesehen wird und somit von jedem bei diesen Themen nicht toleriert und indirekt diskriminiert wird kann keine Integration erfolgen…die Bundesregierung schiesst sich Eigentore…