Unsere Interview-Serie “7 Fragen an…” geht in die nächste Runde. Diesmal haben wir den Autor und Gründer der Zeitschrift “Ayasofya” befragt – Cemil Şahinöz. Er ist Diplom-Soziologe und hat bisher verschiedene Bücher übersetzt und verfasst. Sein erstes Buch schrieb er mit 12 Jahren und mit 14 Jahren brachte er seine erste monatliche Zeitschrift heraus. Zu verschiedensten Themen macht er Vorträge, Seminare, Fortbildungen, Konferenzen und Workshops. Als Journalist arbeitet er in der Zeitung “Hürriyet“. In mehreren Zeitungen hat er eigene Kolumnen. Zudem ist er als Integrationsbeauftragter angestellt und arbeitete in der Vergangenheit u.a. auch als Lehrer und psychologischer Berater. Nun aber zum Interview.
AggroMigrant.com: Wie würdest Du Dich beschreiben?
Cemil Şahinöz: Das ist etwas schwierig. Menschen definieren sich immer nach ihrem Beruf. Das halte ich nicht für richtig. Demnach hätte ich nämlich mindestens fünf verschiedene Beschreibungen. Und das gleichzeitig… Aber nicht nur ich. Viele andere Menschen auch. Daher lehne ich diese berufliche Definition ab. Ich selbst würde mich als Mensch beschreiben. Das ist am einfachsten. Als einen ganz gewöhnlichen Menschen. Manchmal bin ich auch einfach nur ein Jeans-tragender, Rock-Music-hörender, “anarchistischer” Muslim. Als Anarchist meine ich, dass ich hinterfrage, kritisch bin und nach rational-logischen Antworten suche.
Bist Du eher Deutsch oder Türkisch?
Je nach Situation… Manchmal fühle ich mich richtig türkisch. Aber auch manchmal richtig deutsch. Da ich in beiden Kulturen aufgewachsen bin und beide Sprachen recht gut beherrsche, hatte ich die Möglichkeit mich in beiden Kulturen zu “bewegen“. Der Zugang zu beiden Kulturen war mir also gegeben. Es wäre daher für mich schwierig zu unterscheiden, zu welcher ich mich näher fühle. Ich würde mich auch gar nicht entscheiden wollen. Ich fühle mich als Deutscher und als Türke recht wohl… Es kommt einfach nur darauf an, eine stabile Identität zu haben. Dass heißt zu wissen, wo man steht, wer man ist, woher man kommt und wohin man geht.
Ich halte nichts von Türken, die ihre türkische Identität abstreiten. Davon gibt es auch eine ganze Menge. Man kann sie daran erkennen, dass sie noch nicht einmal die deutsche Grammatik beherrschen aber schon Bestseller-Autoren, meistens Autorinnen, sind. Woran das wohl liegt? Tja…
Genauso halte ich nichts von Türken, die in Deutschland leben und die deutsche Identität anprangern. Diese Leute erkennt man daran, dass sie weder türkisch noch deutsch sprechen.
Beides ist für die Psyche nicht gesund. Man kann und sollte zu beiden stehen. Einer der wichtigsten Eigenschaften eines Muslims ist es nämlich gerecht zu sein. Daran sollten wir uns öfters erinnern.
Mit Menschen, die scheinheilig sind, eine gespielte Höflichkeit zeigen oder ihre eigene Identität verheimlichen – im islamischen Kontext nennt man dies takiyye – kann ich nichts anfangen. Man sollte ehrlich sein und das sagen, was man wirklich fühlt und denkt. Deswegen bewundere ich AggroMigrant & Co. Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber man sollte wenigstens ehrlich sein und das sagen, was man glaubt. Darauf kommt es sein. Das ist echter Dialog. Keine Spielereien, kein Vortäuschen oder Vorgaukeln. Voltaire sagt: „Ich mag verdammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, das du es sagen darfst.“ Das halte ich für wichtig.
Was macht Dich in Deutschland richtig aggro?
Aggro macht mich z.B. dass Kopftuchtragende Lehrerin nicht unterrichten dürfen. Das ist das gleiche, als würde man Jemandem einen Führerschein geben und ihm sagen, dass er nicht auf der Straße Auto fahren darf, sondern nur auf einem Testgebiet! Aggro macht es mich also, wenn die Mehrheitsgesellschaft in Deutschland von Integration spricht, aber keine Chancengleichheit herrscht.
Gleichzeitig macht es mich aggro, wenn die Minderheitsgesellschaft sich nicht um Bildung kümmert und dann immer gleich der Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit kommt. Immer wenn man selbst einen Misserfolg hat, sind “die Anderen“ schuld…
Wir müssen also differenzierter denken…
Ich schlage daher folgendes vor:
Es gibt in Deutschland keine Ausländerfeindlichkeit. Jedoch gibt es eine systematische Benachteiligung von Arbeiter- und Migrantenkindern in Bildung und Beruf. Migrantenkinder sind daher doppelt belastet, weil sie Migraten- UND Arbeiterkinder sind. Hier muss man neue Projekte und Konzepte finden, um dieser Chancenungleichheit entgegen zu wirken.
Ich möchte es noch einmal kurz und schmerzlos sagen: In Deutschland gibt es keine gesellschaftliche Ausgrenzung. Es gibt aber eine gefühlte Ausgrenzung. Das ist wahrscheinlich schwer zu verstehen. Um es sich besser vorstellen zu können, möchte ich folgendes Beispiel geben: In der Psychologie gehen wir davon aus, dass Stress nicht existiert. Der Mensch selbst erzeugt Stress und empfindet es, weil er diesen Zustand, der in der Realität nicht existiert, in seinem eigenen Kopf erzeugt.
Genauso ist es mit der wahrgenommenen Ausgrenzung. Ein erfolgreicher Migrant in Deutschland nimmt keine Ausgrenzung wahr. Jemand mit Misserfolg aber schon. Dies wird dann zurückgeführt auf Ausländerfeindlichkeit etc. Dieses ist aber Humbug.
Ja, es gibt eine Chancenungleichheit. Aber nicht nur bei Migranten, wie ich eben gerade erwähnte. Diese Chancenungleichheit hat nicht Ausgrenzung oder Ausländerfeindlichkeit als Quelle. Dies als Quelle zu sehen, ist der gleiche Unsinn, wie wenn man Zwangsehen und Ehrenmorde mit dem Islam in Verbindung bringt. Zwangsehen und Ehrenmorde haben ihren Ursprung in der asiatischen Kultur, nicht in der islamischen. Auch christliche Araber und buddhistische Chinesen verüben Zwangsehen und Ehrenmorde. Wenn man diese bekämpfen möchte, muss an die Quelle des Problems ran. Genauso ist es mit der Chancenungleichheit im System (vor allem Bildung). Wenn man diese bekämpfen möchte, darf man der Mehrheitsgesellschaft keine Ausländerfeindlichkeit vorwerfen.
Was bedeutet für Dich Integration?
Integration bedeutet für mich, dass sich alle Menschen in einem Land “Zugehörig“ fühlen. Und das ist kein Endzustand, sondern ein Prozess. Ein Prozess, der vor der Haustür beginnt. Daher ist die Rolle der Kommunalpolitik sehr wichtig. Sie ist es, die die Integration in Deutschland vorantreiben kann. Dass dies sehr gut gelingt, sieht man in vielen Kommunen.
Was den Begriff Integration angeht. Ich bin eigentlich dafür, dass wir stattdessen Inklusion/Exklusion verwenden. So macht es die Wissenschaft – allen voran der Soziologe Niklas Luhmann. Luhmann ging davon aus, dass eine Integration in funktional, differenzierte Teilsysteme nicht möglich ist. Stattdessen findet eine Inklusion, also eine Teilnahme von Personen an den jeweiligen Leistungen der ausdifferenzierten gesellschaftlichen Teilsysteme und Organisationen oder eben eine Exklusion, die Nichtteilnahme, statt. Das beschreibt den Zustand viel besser.
Worin liegen dabei die Fehler von Migranten und/oder Deutschen?
Dazu habe ich ein schönes Beispiel, dass der verstorbene, ehemalige Integrationsbeauftragte von Nordrhein-Westfalen, Dr. Klaus Lefringhausen, sehr gerne auf Veranstaltungen erzählte: Eine türkische Familie zog in eine neue Wohnung ein, in direkter Nachbarschaft zu einer deutschen Familie. Die türkische Familie backte einen Kuchen und wartete darauf, dass die Nachbarn sie besuchen und sie willkommen heißen. So kannten sie es aus ihrer eigenen Tradition. Die deutsche Familie backte ebenfalls einen Kuchen, denn es ist bei ihnen üblich, dass die neuen Nachbarn vorbeikommen und sich vorstellen. Beide Familien blieben mit ihrem Kuchen allein.
Es geht also meistens um Missverständnisse. Oder um das Unbekannte. Türken und Deutschen leben nun seit 50 Jahren zusammen. Und das wird gewiss noch weitere 50 Jahre so weiter gehen. Daher dürfte man eigentlich nicht mehr darüber sprechen, dass man sich ´nicht kennt´.
Aber heutzutage wird leider zu oft dichotomisiert in “wir“ und “sie“. “Wir“, das sind sie Abendländer aus dem Okzident. “Sie“, sind die Morgenländer aus dem Orient, die belehrt, aufgeklärt und von ihrer Unwissenheit befreit werden müssen. Diese beiden künstlichen Gruppen gibt es aber schlicht und einfach nicht.
Ein Beispiel dazu: Wenn Mehmet ein Tor für die deutsche Nationalmannschaft schießt, ist er der deutsche Fußballkönig. Wenn Ahmet eine Bank ausraubt, ist er sofort der türkische Bandit. “Mehmet“ ist dann “wir“ und Ahmet ist dann “sie“, obwohl sie beide gleicher Herkunft sind. Das darf nicht sein. Das bringt niemandem etwas und ist kontraproduktiv. Man darf Charakterschwäche nicht nach der Herkunft ausmachen. Das ergibt überhaupt keinen Sinn. Es kann ja nicht am Geburtsort, an den Genen oder an der Ethnie liegen, dass ein Mensch gewalttätig wird, Autos aufschraubt oder Banken ausraubt.
Was empfiehlst Du Migranten?
Ich empfehle Migranten folgendes: Bildung und Sprache. Auf diese beiden Schlüsselelemente darf nicht verzichtet werden. Diese sind außerordentlich wichtig. Man kann sie nicht einfach bei Seite schieben. Egal, in welchem Land man sich befindet, ist es selbstverständlich, dass man die Sprache lernt.
Dass die ersten Gastarbeiter die deutsche Sprache nicht lernten, kann ich verstehen. Diese Menschen wollten ja auch nach 5 Jahren zurück in ihre Heimat. Daher war auch keine Motivation für Bildung und Beruf da. Warum auch? Wenn man nach 5 Jahren zurückkehren möchte, warum sollte man sich da Bildungsmäßig binden wollen.
Aber die Menschen sind nun mal nicht zurückgekehrt. Sie sind hiergeblieben. Der Soziologe Georg Simmel unterscheidet den Fremden und den Heimkehrer folgendermaßen: „Der Heimkehrer ist der, der heute kommt und morgen geht. Der Fremde ist der, der heute kommt und morgen bleibt.” Die Gastarbeiter kamen also als Heimkehrer, wurden aber schnell zu Fremden.
Und Ali, der vierte Khalif des Islams sagt: „Der Mensch mag das Fremde nicht.“ Erst wenn man das Fremde kennenlernt, sieht man, wie gleich man eigentlich ist. Und so entsteht Freundschaft.
Wir Migranten sollten also nicht mehr darum streben, weitere 2000 Dönerbuden zu eröffnen, sondern die Jugendlichen zur Universität – generell zu Bildung – zumotivieren. Das ist eine Investition in die Zukunft.
Wie siehst Du die Zukunft von Deutschland?
Eine multikulturelle Gesellschaft sollte nicht das Ziel sein, sondern interkulturelle Gesellschaft sollte das Ziel sein. Multikulturell bedeutet das Existieren von verschiedenen Kulturen nebeneinander. Interkulturell ist die Schnittmenge, die entsteht, wenn man beide betrachtet.
Daher sehe ich eine Gesellschaft vor mir, in der es nicht mehr um die ethnische Herkunft geht. In der Menschen nicht nach ihrer sozialen und ethnischen Herkunft getrennt, bewertet und bezeichnet werden.
Also den “Clash of the Civilizations“ braucht kein Mensch. Was wir brauchen ist der “Friendship of the Civilizations.“ Daran müssen wir arbeiten. Alle!
Vielen Dank für das Interview, Cemil.

Islami bist du nicht der Looser, der seine Word-Dateien als Bücher verkauft? Und der sich als Muslim ausgibt.
Islami du hast einen loch im Kopf. Ein Anhänger von Fethullah Gülen würde nicht mal ein Zehntel von dem sagen, was hier im Interview gesagt wurde.
Ich möchte ma hier Herrn Sahinöz loben, dass er sagt, dass es keine Ausländerfeindlichkeit in der BRD gibt.
Ich habe es nämlich echt satt, dass usn Deutschen ständig rassismus, ausländerfeindlichkeit usw. vorgeworfen wird. Man muss an der eigenen Nase anpacken.
Daher danke Cemil Sahinöz
s.a.
Die folgende Nachricht wird von Nichtmuslimen nicht einmal im entferntesten Verstanden. Auch wenn es vielleicht verstanden erscheint, ist es dennnoch niemals verstanden. Vielleicht wird sogar Cemil Abi der einzige sein, der diese Nachricht versteht.
Lieber Cemil abi,
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ich gehe diese Nachricht sehr vorsichtig an, möchte weder dich, noch einen derjenigen angreifen, die dich und deine Beiträge mögen. Warum ich dann nicht dir persönlich, sondern hier in einem öffentlichen Forum schreibe? Naja zum einen weil ich keine private Kontakmöglichkeit, wie beispielsweise eine E-Mail-Adresse habe, und zum anderen, weil ich unabhängig davon, dass es jetzt um dich geht, eigentlich ein ganz allgemeines Thema ansprechen werde, wo sich auch gerne andere Leser dran “ernähren”, und falls es nicht der Wahrheit entspricht, gerne das wahrgenommene wieder “ausbrechen” können
Ich fange, um einen schnellen Einstieg zu gewähren, gleich mit einem Titel an! Der Titel lautet:
Immer dann, wenn die Muslime sich nicht an die Prinzipien des Qur’an und der Sunna des Propheten halten…
Eigentlich könnte man den Titel einfach so stehen lassen. Jeder Muslim müsste sich und seine Einstellung nur kritisch in die Hand nehmen und überprüfen, ob…
ob naja, z.B. die Weisheit des “Leite uns den rechten Weg” [Sure-Al-Fatiha] innewohnt.
Ich möchte keine lange Rede halten. Es geht letztlich darum, dass der Prophet sagte:
“Wann immer Ihr an diesen “beiden” festhält, werdet ihr niemals in die Irre gehen…
überprüfen ob…
ob wir uns wirklich an diesen beiden festhalten? Vor allem im Umgang mit Nichtmuslimen? Wo es jetzt vor allem darum geht.
Ich weiss… Es herrscht das allgemeine Image, dass wenn man sich an die Prinzipien des Qur’an hält, anscheinend eine offensichtliche feindschaftliche Atmosphäre herrscht, die es zu vermeiden gilt. Die Lösung wird meistens darin gesehen, diese entsprechenden Richtschnuren des Qur’an erst garnicht zu verinnerlichen, oder verkrampft anders auszulegen, sodass ihre eigentliche Wirkung verloren geht. Nur sollte man sich doch vor Augen halten, dass der Prophet (s), diese Verse fest verinnerlicht hatte, jedoch trotzdem so liebevoll und mitfühlsam mit seinen Mitmenschen umging, die nicht nur Muslime waren…
Hatte der Prophet sich auch diesen Prinzipien wiedersetz? Viele fragen sich jetzt vielleicht, welche Prinzipien ich meine…
Da ich weiss, dass Cemil abi sich mehr oder weniger die Risale-i Nur zum Wegeweise nimmt, möchte ich doch einige Stellen aus diesem Werk, des geliebten Gelehrten zitieren. Denn die Prinzipien dieses Gelehrten sind die aus dem Qur’an und der Sunna gefilterten besten Weisheiten, die jemals für diese Zeit existiert haben, und meiner Meinung nach existieren werden. Gleichzeitig möchte ich aber auch bemerken, dass man selbstverständlich nicht diese Stellen “ausschließlich” betrachten sollte. Man sollte sie jedoch zumindest berücksichtigen.
Oder nein, da die Anzahl der zu zitierenden stellen viel zu umfangreich ist, möchte ich nur einige Stichworte aufstellen:
Bediüzzaman ve Frenkler, Frenklik, Bati.
Bediüzzaman ve Seriat.
Bediüzzaman ve Avrupa. Besinci Nota. Lemalar.
>Ey bu vatan gençleri! Frenkleri taklide çalışmayınız!Âyâ, Avrupa’nın size ettikleri hadsiz zulüm ve adavetten sonra,hangi akıl ile onların sefahet ve bâtıl efkârlarına ittiba edip emniyet ediyorsunuz?Yok! Yok! Sefihane taklid edenler, ittiba değil, belki şuursuz olarak onların safına iltihak edip kendi kendinizi ve kardeşlerinizi i’dam ediyorsunuz.<
"Aber auch manchmal richtig deutsch."
Âgâh olunuz ki, siz ahlâksızcasına ittiba ettikçe, hamiyet davasında yalancılık ediyorsunuz! Çünkü şu surette ittibaınız, milliyetinize karşı bir istihfaftır ve millete bir istihzadır (Lem'alar)
“Bu sarık bu başla beraber çıkar”, diyen nerde, bizler nerde…
s.a.
” Nur sollte man sich doch vor Augen halten, dass der Prophet (s), diese Verse fest verinnerlicht hatte, jedoch trotzdem so liebevoll und mitfühlsam mit seinen Mitmenschen umging, die nicht nur Muslime waren…”
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Jop, Jesus war schon ein dufte Typ.
@smuf:
Wäre der Prophet, den “opposition” meinte, nur halbso “Unliebevoll”, wie du es dir in deinem Wahn vorstellst, so würdest du heute in Deutschland, wo 3 millionen Muslime leben, nicht einmal morgens ohne Lebensgefahr Brötchen kaufen gehen können. Diese Brutalität und gefahr, dessen Gegenteil anscheinend im Christentum liegt, (da sage ich nur FUCK YOU ihr Massenmörder: Serbische Christen haben Bosnier abgeschlachtet, Amerikanische Monster haben Vietnamesen, Koreaner, Iraker, Afghanen abgeschlachtet, Franzosen und Engländer haben halb afrika und asien versklavt und ausgebeutet, Italiener haben nordafrika geplündert und deutsche haben 60 Millionen Tote aufgrund des zweiten Weltkriegs auf dem Konto. Orthodoxische Russen will ich erst gar nicht erwähnen, was seit Lenin & Co. so alles passiert ist. Was für ein Hund muss man noch sein, um dann unter all diesen Tyrannen den Propheten Muhammed als Gewaltsymbol verinnerlicht…) bildest du dir ein.
@Opposition
Was für ein Unsinn erzählst du da eigentlich?? Der Umgang mit Nichtmuslimen ist immer friedlich gewesen im Islam
Dont do drugs, ganz ehrlich. 90% der Konflikte die du da oben angesprochen hast, haben nicht einmal einen religiösen Hintergrund. Und wenn du mir in den Lehren Jesu dann zeigen würdest, wo er zum Krieg aufruft, oder auch nur zu Gewalt, dann werde ich diese Meinung auch nie wieder vertreten. Machst Du mir das gleiche Angebot?
Peace
@Smuf
Jesus und Muhammed sind Brüder. Sie haben das gleiche getan. Sie sind beide gegen Gewalt und Krieg gewesen.
Sie haben das gleiche getan?
Das ist dein Standpunkt? Deine Erkenntnis, nach dem Lesen der Vita der beiden?
Wir sprechen aber hier noch von dem biblischen Jesus, der, der meinte “Wer ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein?”, der, der meinte, “Wenn sie dich nicht verurteilen, dann will ich das auch nicht?”, der, der meinte “Wenn dich einer schlägt, halte ihm auch die andere Wange hin?”, der, der Blinde hat wieder sehen lassen, der, der über Wasser laufen konnte, der, der Wasser in Wein verwandeln konnte, der, der mit einem 2 Laiben Brot ganze Heerscharen speisen konnte, der, der sich von seinen Feinden hat töten lassen, nur um ihnen zu zeigen, das er sie auch dann nicht hasst?!
Brüder?
—-
Und jetzt her mit dem Daumen runter!
@Smuf
Wenn du keine Ahnung vom Leben des Propheten Muhammed hast, dann halt doch einfach nur die Fresse!
Smuf, du bist ein kleiner Rassist. Muhammed und Jesus waren ein und das selbe. Sie waren Propheten des gleichen Schöpfers. Lies erst einmal das Leben des Propheten bevor du hier rumheulst.
Vita Mohammed:
- Enteignete und vertrieb Juden aus Medina
- Führte zahlreiche Kriege
- Hielt sich selber Sklaven
- Heiratete mehr als 4 Frauen was ihm natürlich in seinem selbstgeschriebenen Buch erlaubt war
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Hat der sonst noch was gemacht? Und wo seht ihr da jetzt Parallelen zu Jesus?
Lest erstmal das Leben Jesus’ bevor ihr mich ankackt.
@smuf
“Enteignete und vertrieb Juden aus Medina”
Das war nach einem Krieg, in dem Anteil der Juden die Muslime angriffen. Ist doch logisch, dass danach die Juden aus der Stadt gewiesen oder?? Vollidiot. Denke erst einmal nach, bevor du schreibst. Ausserdem wurden NUR DIE DIE ANGEGRIFFEN HABEN aus der Stadt gewiesen. Das ist doch völlig normal. Was hätten denn deine geliebten Amis und Israilis gemacht? die hätten die Muslime geschlachtet….
“Führte zahlreiche Kriege”
Insgesamt 11 Tage dauerten die gesamten Kriege des Propheten. Und alles nur Verteididung. Was würdest du denn machen, wenn du angegriffen wirst???
“Hielt sich selber Sklaven”
Absoluter Unsinn…. Sklaven sind im Islam verboten. Es sind nur “Buttler als Beruf” erlaubt. Also wenn jemand das als Beruf machen will.
“Heiratete mehr als 4 Frauen was ihm natürlich in seinem selbstgeschriebenen Buch erlaubt war”
Du Geisteskranker, damals hatte man 50 Frauen. Der Islam reduzierte dies auf 4, ermpfahl aber nur 1. Und ausserdem, wie viel Frauen haben denn Europäer? Nur eine? Witz komm raus! Ihr betrügt euch doch ständig. 80000 Kuckuskinder pro Jahr!!!
UNd wo sind jetzt die Parallelen zu Jesus.
Die Parallelen sind, dass beide zum Frieden aufgerufen haben, zum Glauben an DEN EINEN GOTT, an die Auferstehung, Gewalt verabscheut haben, sich für ihr Volk eingesetzt haben, Wunder gezeigt haben, Menschen geholfen haben, Menschen geheilt haben usw.
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Das gilt für alle Propheten Gottes… Aber klar, für dich ist ja Jesus (a.s.) kein Prophet, sondern Gott selbst, oder?
@Smuf
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Eine Schande, dass du den Propheten Jesus (Friede sei mit Ihm) mit seinem Freund Muhammed (Friede sei mit Ihm) in “Konkurrenz” setzt.
Naja, bei uns ist Jesus der Sohn Gottes. Ihn als einfachen Propheten zu betiteln, ist eine Degradierung. ‘Der Friede’ kann auch nicht ‘mit ihm’ sein, da Jesus der personifizierte Frieden ist.
Ist Mohammed auch wieder Auferstanden? Jesus hat sich nicht nur für SEIN Volk eingesetzt, sondern für alle Menschen. (dazu betrachte man den geschichtlichen Kontext beispielsweise der Samariter gegenüber der Juden). Auf das Gewaltthema gehe ich garnicht ein, dafür sind zu lebzeiten Mohammeds zuviele gestorben. Jesus hat Wunder gewirkt, nicht gezeigt.
Die Aussage, das bei uns Jesus Gott selbst sei, zeugt von einer, eine Diskussion unmöglich machenden, Unwissenheit.
Und ich setze die beiden auch nicht in Konkurrenz zueinander, das wäre wie ein Kontest zwischen Erdbeeren und Bananen, und wer von beiden der bessere Apfel ist.
Mohammed brachte eine Philosofie. Befolgte diese aber nicht selbst, da für ihn als Prophet etliche Sonderbehandlungen galten.
Jesus schrieb garnichts. Jesus lebte seine Philosofie. Und die Menschen waren von ihm so beeindruckt, dass diese dann sein Leben niederschrieben und versuchten ihm nachzueifern.
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Im Zuge der weiteren Diskussion wäre es daher förderlich, sich auf die Philosofien und deren Gesandte zu beschränken, und nicht wieder irgendwelche Amerikaner reinzuwerfen, die sich mit Parkistanis kontern lassen und so weiter und so fort.
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Was Jesus so getan hat, könnt ihr in Sure 3, 43 (laut einer Quellenangabe in einem anderen Forum)nachlesen, auch wenn die Stories nicht alle in der Bibel vorkommen. (Zur Klärung der Diskrepanzen kann man ja eines der vier Evangelien lesen)Das Jesus nur das tun konnte, was Gott ihm erlaubt hat, schluck ich einfach mal, allerdings bleibt dann die Frage, warum Gott Mohammed das nicht erlaubt hat.
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Und was den beleidigenden Ton angeht, ich kack da bestimmt größere Haufen als ihr, sparen wir uns das also einfach, deutet eh nur an, das die Argumente ausgehen, was zu Erklärungen bezüglich menschlicher Psyche führen würde, was ich mir aus reiner Faulheit nicht, zumindest hier nicht, antun will, da eh alles mit einem ‘Du scheiss Kartoffel’ “gekontert” wird.
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Welche Gründe gibt es denn dafür, das Mohammed Gottes Lieblingsprophet war und Jesus die Nummer zwei? Oder steht das bloß einfach da?
@Smurf
Es gibt keine top 10 der Propheten. Wir lieben sie alle gleich. Und wir machen keinen Unterschied zwischen ihnen.
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Dein Text ohne zeigt, dass du Muhammed wirklich nicht kennst. Was soll man dann mit dieser diskutieren? Liest dir erst sein Leben durch. Nicht in irgendwelchen Foren, sondern kauf dir ein anständiges Buch. Sonst wirst du zu jedem Argument “nein, nein” sagen.
@Jurkupp Yasuf Mettenburg (Und ab damit, in den Namensthread)
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Hab mich gestern lange mit einer Muslima unterhalten, daher kommt auch die vorgebrachte ‘Rangordnung’. Der Text OBEN beschäftigt sich aussagetechnisch primär mit Jesus und stellt Fragen zu Mohammed. Willst du diese nicht beantworten?
Peace
Hallo Smuff,
du hast gefragt, warum Muhammed der lieblingsprophet Gottes ist. Zunächst einmal gibt es solch eine Behauptung im Islam nicht. Es findet sich nirgends eine Aussage (und Allah weiss es am Besten), dass Muhammed noch mehr geliebt wird als Jesus (a.s.).
Der Prophet hat mitunter den Namen “Habibullah”, was so viel bedeutet wie “Allahs Geliebter”. Warum ihn Allah liebt, oder eventuell doch von allen Menschen am meisten liebt, werde ich dir gleich erklären, doch vorher möchte ich zwei Dinge erwähnen.
Zu erst möchte ich bemerken, dass der Satan, bzw. für die, die an ihn nicht glauben, in deren Sprache: Die inneren Wahnvorstellungen, dafür sorgen, dass man ein sehr unausgewogenes und äußerst heftiges Negativbild vom Propheten hat, obwohl man vielleicht nicht einmal seine Lebensgeschichte gelesen hat. Das ist ein allgemein bekanntes Phänomen, das schon seit der Prophetenzeit bekannt ist. So kam mal eines Tages ein Mann zum Propheten und sagte sinngemäß: “Du bist der grässlichste unter den Menschen!”. Der Prophet sagte: “Du hast Recht…”. Dann kam ein anderer Mann zum Propheten und sagte: “Du bist der schönste unter den Menschen!”. Und der Prophet antwortete: “Du hast Recht…”. Ein Dritter fragte ihn, wie denn der Prophet beide Aussagen bestätigen könne… Der Prophet antwortete: “Jeder der beiden hatte Recht, denn sie haben jeweils nicht mich gesehen, sondern sich selbst.” D.h. jeder sieht die Welt da draussen so, wie es in seinem Innenleben selbst aussieht. Ist die innere Welt grässlich, so nimmt man aussen nur grässliches wahr. Ist die innere Welt voller Licht, so nimmt die Welt im Ansatz sehr positiv wahr. Der Prophet ist eine Art Spiegelbild für die Menschen. Man sieht sich selbst in ihm.
Das zweite was ich bemerken möchte ist, dass leider viele Christen nicht wissen was sie wertschätzen sollten. So erfreut sich ein gläubiger Muslim, der seinen Glauben verstanden hat daran, dass ein Christ, der sein Bruder im Menschsein ist, eine besondere nähe zu Gott hat. Da der Muslim Gott liebt und ihm dienen möchte, liebt er es auch, wenn Menschen sich diesem Gott nähern und macht ein Bittgebet, dass Gott diesen Menschen dem Rechten Weg leite…
Ein Christ jedoch, der anscheindend äußerst christlich ist, hat ganz andere Sorgen. Dass ein Muslim Gott liebt, lässt ihn die meiste Zeit kalt. Als hätte das Christentum ganz andere sorgen. Ich behaupte folgendes: Wenn ich heute Christ gewesen wäre, würde ich mich allein deswegen mit den Muslimen gut verstehen, weil sie den Gott lieben, den ich liebe. Ich würde mich darüber freuen, dass sie Jesus lieben und mir würde es nicht einmal im Traum einfallen, deren Propheten anzugreiffen.
Deswegen ergibt sich für mich folgende Frage:
Wenn nicht die Liebe zu Gott, was dann ist euer Ziel? Wenn die Liebe zu Gott nicht das oberste Ziel ist, wovon alle Satane wegrennen, als würden sie vor dem Tod wegrennen, was dann?? Wenn denn nun aber die Liebe zu Gott und die aufrechte Dienerschaft zu Gott das Ziel ist, so hat sich doch der Qur’an, der mit folgenden Versen beginnt: “Lob sei Gott, dem Herrn der Welten, dem Erbarmer, dem Barmherzigen, dem Herrscher am Tage des jüngsten Gerichts, Ihm dienen wir und nur Ihn bitten wir um Hilfe! Leite uns den Rechten Weg, den Weg derer, denen du Gnade erwiesen hast, nicht den Weg derer die deinen Zorn erregen!” diese Gottesliebe und die Dienerschaft zu Ihm als oberstes Ziel genommen. Worum soll es denn sonst gehen? Es geht darum, dass der Mensch sich aus den Befehlen seines pharaonischen Egos befreit und sein gesamtes Leben nach dem Willen des Schöpfers richtet! Wenn nicht dies auch das christliche Ziel ist, was dann? Wenn nicht die ganzen Propheten dieses Ziel hatten und die Menschen zu dieser Sache eingeladen haben, zu was dann?
Von Gott sprechen und ihn einfach stehen lassen? Vom Jenseits sprechen und so leben, als gebe es nur diese Welt? Von Jesus sprechen, ihn hochloben, aber garnicht verstehen, wozu er einliedt?
Ihr malt euch die Botschaften der Bibel soo dermaßen mystisch, aufdass ihr vollständig verloren habt, wozu die Propheten überhaupt eingeladen haben! Die Botschaft des Qur’an unterstreicht die Kernbotschaft Gottes, er wiederholt auf hundertfacher Weise:
“Dient Gott allein und nicht anderen Dingen!”
“Denkt an das Jenseits und verliert euch nicht im Diesseits!”
“Seit auf der Hut vor den Listen Satans, der euer größter Feind ist!”
“Seit Keusch und nicht ausschweifend!”
“Lügt nicht und betrügt nicht, unterdrückt nicht! Seit gütig mit den Menschen, auf das Gott mit euch gütig sei!”
“Verrichtet das Gebet, zahlt die Armensteuer, fastet für euren Herrn und haltet euch von den großen Sünden fern!”
Jetzt nur ganz kurz zu deiner Frage:
Wenn du verstanden hättest, was Gott will, dann würdest du verstehen, dass Muhammed (s), das bei den Menschen, auch nach 1400 Jahren erreicht hat, was Gott will. Dann würdest du verstehen, was das Kriterium für Gottes Liebe ist. Dann würdest du verstehen, warum Gott Muhammed (s) liebt. Durch Muhammed (s), seinen Charakter und seiner Geduld, kamen Millionen Menschen zu der Liebe Gottes! Ich wiederhole mich: Wenn nicht dies auch das christliche Ziel, nämlich eine aufrichtige Liebe und Dienerschaft zu Gott, was dann das Ziel??
Eine gesegnete Nacht…
Hallo, Oppositionn
“Wenn nicht die Liebe zu Gott, was dann ist euer Ziel? ”
Bei diesem Satz musste ich wirklich herzlich lachen und beteuere dir hiermit, dass dies in keinster Weise negativ gemeint ist. Aber auch ich möchte meiner Argumentation etwas voranstellen;
Johannes 4, 1-26#
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“Jesus erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, er gewinne und taufe mehr Jünger als Johannes -
allerdings taufte nicht Jesus selbst, sondern seine Jünger -;
daraufhin verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa.
Er musste aber den Weg durch Samarien nehmen.
So kam er zu einem Ort in Samarien, der Sychar hieß und nahe bei dem Grundstück lag, das Jakob seinem Sohn Josef vermacht hatte.
Dort befand sich der Jakobsbrunnen. Jesus war müde von der Reise und setzte sich daher an den Brunnen; es war um die sechste Stunde.
Da kam eine samaritische Frau, um Wasser zu schöpfen. Jesus sagte zu ihr: Gib mir zu trinken!
Seine Jünger waren nämlich in den Ort gegangen, um etwas zum Essen zu kaufen.
Die samaritische Frau sagte zu ihm: Wie kannst du als Jude mich, eine Samariterin, um Wasser bitten? Die Juden verkehren nämlich nicht mit den Samaritern.
Jesus antwortete ihr: Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht und wer es ist, der zu dir sagt: Gib mir zu trinken!, dann hättest du ihn gebeten, und er hätte dir lebendiges Wasser gegeben.
Sie sagte zu ihm: Herr, du hast kein Schöpfgefäß, und der Brunnen ist tief; woher hast du also das lebendige Wasser?
Bist du etwa größer als unser Vater Jakob, der uns den Brunnen gegeben und selbst daraus getrunken hat, wie seine Söhne und seine Herden?
Jesus antwortete ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, wird wieder Durst bekommen;
wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, wird niemals mehr Durst haben; vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt.
Da sagte die Frau zu ihm: Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe und nicht mehr hierher kommen muss, um Wasser zu schöpfen.
Er sagte zu ihr: Geh, ruf deinen Mann und komm wieder her!
Die Frau antwortete: Ich habe keinen Mann. Jesus sagte zu ihr: Du hast richtig gesagt: Ich habe keinen Mann.
Denn fünf Männer hast du gehabt und der, den du jetzt hast, ist nicht dein Mann. Damit hast du die Wahrheit gesagt.
Die Frau sagte zu ihm: Herr, ich sehe, dass du ein Prophet bist.
Unsere Väter haben auf diesem Berg Gott angebetet; ihr aber sagt, in Jerusalem sei die Stätte, wo man anbeten muss.
Jesus sprach zu ihr: Glaube mir, Frau, die Stunde kommt, zu der ihr weder auf diesem Berg noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden.
Aber die Stunde kommt und sie ist schon da, zu der die wahren Beter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn so will der Vater angebetet werden.
Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten.
Die Frau sagte zu ihm: Ich weiß, dass der Messias kommt, das ist: der Gesalbte (Christus). Wenn er kommt, wird er uns alles verkünden.
Da sagte Jesus zu ihr: Ich bin es, ich, der mit dir spricht.”
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“Wenn nicht die Liebe zu Gott, was dann ist euer Ziel? ” Lass mich die Diskrepanz anhand dieser Parabel erläutern. Jesus hat anders als Mohammed keine Offenbarung erhalten, will heißen, Gabriel ist Jesus nicht erschienen und hat ihm eine Philosofie diktiert, vielmehr ist Jesus selbst diese Offenbarung. Das ‘Wasser’, als Metapher für eben diese Philosofie, stillt auf Ewig den ‘Durst’, als Metapher für die Suche nach dem Sinn des Lebens, des Trinkenden. Die Bibel ist demnach keine Offenbarung, sondern sie legt bloß Zeugnis von dieser ab. Deshalb hat das neue Testament auch mehrere Autoren. Sie alle schreiben quasi Jesus’ Biografie und halten damit für die Nachwelt fest, wie man sich als Anhänger von Gottes Offenbarung zu verhalten hat. Und hier liegt auch die Quelle der ersten Reibungsfläche bezüglich der Beziehung der Christen zu Mohammed.
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“Seit Keusch und nicht ausschweifend!”
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In Mohammeds Vita tauchen (je nach Quelle) 14! Frauen auf. Er lebt also nicht, was er predigt. Der Koran als Offenbarung aus muslimischer Sicht, beisst sich mit dem Verständnis von Offenbarung der Christen, welches sich für eine Beurteilung auf die Vita Mohammeds stützt und mindert damit die Qualität der Wahrheit die sie zu rechtfertigen sucht. Seit fromm, seit Gottesfürchtig, seit auf der Hut; das sind alles letztenendes Worte, denen eine menschliche (und zum Teil auch Ortsgebundene; siehe ‘Ehre’), Definition zugrunde liegt. Wie sich also jemand ‘religiös’, im Sinne seiner Konfession, verhält, ist je nach Formulierung der Regel auch noch von verschiedensten Faktoren in seiner Umwelt abhängig, ja sogar von seinem sozialen Status. Das ist etwas, was die christliche Kirche, eigentlich seit ihrer Entstehung falsch gemacht hat und auch heute noch falsch macht. Aber dazu kommen wir nach der Erläuterung des Verständnisses von Gott nach Jesus(nicht nach der katholischen Kirche).
Der Teil in der Geschichte oben, wo es um den richtigen Ort fürs Beten geht, und ‘was’/'wen’ man anbetet;
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Es spielt keine Rolle, ob man in einer Kirche, oder an der Strassenecke betet, wichtig ist lediglich, das man ‘betet’. Und was dieses ‘beten’ bedeutet, wird ein paar Zeilen später deutlich. (Ihr betet an, was ihr nicht kennt, wir beten an, was wir kennen./ und / Gott ist Geist und alle, die ihn anbeten, müssen im Geist und in der Wahrheit anbeten. )
‘Beten’ ist also ein Reflektieren seiner Handlungen und ein sich vor Augen führen, was richtiges Handeln ist. Ein stetiger abgleich des Verhaltens Jesu mit dem eigenen, dem göttlichen (als die letzte zu Erstrebende Wahrheit/Erkenntnis bezüglich des Sinns des Lebens, mit dem Meinen meinerseits und dem Deinen deinerseits. Gott ist nach biblischer (Neues Testament) Auffassung also nichts anderes als der eigene menschliche Verstand und der Geist. (Falls deine Satans’tiraden’ sich auf den Film “Revolver” begründen, würde ich ihn mir an deiner Stelle unter diesem Gesichtspunkt nochmal die philosofischen Thesen der im Abspann vorkommenen Professoren geben. Falls nicht, folgt hier die Erklärung des von dir anerkannten satanischen, und der im Umkehrschluss somit anerkannten Wesenheit Gottes.)
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“Es geht darum, dass der Mensch sich aus den Befehlen seines pharaonischen Egos befreit und sein gesamtes Leben nach dem Willen des Schöpfers richtet! ”
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Der satanische Ursprung ist also das menschliche Ego. Ergo müsste sein Kontrahent (Gott) doch auch in diesem Ansässig sein. Der Koranauszug ließt sich also mit einem geistlichen Gottverständis konträr zu dem einer Verkörperung im Nichts des realen Universums so: “Lob sei denen, die Denken, mit Mitleid und Gnade handeln, die am Tage ihres Todes ein reines Gewissen haben. Ihnen eifern wir nach und nur sie fragen wir um Rat. (Dann an sich selbst)Lass mich so sein wie sie, die die Erkenntnis haben und nicht wie die, die diesen entgegen stehen.”
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Der Mensch weiss im Grunde, was richtig und falsch ist. Die Moral die jeden erfasst, wenn man einen Menschen sieht, der in irgendeiner Weise gepeinigt wird, die einen im Kopf anschreit, dass das, was da geschieht, nicht richtig ist, das ist unser Verständnis von Gott, dem Guten in uns. Auf der anderen Seite erschafft unser Geist den Teufel, derjenige, der uns zu Bösem ‘verleitet’. Verleitet deshalb, weil wir uns damit vor uns selbst und anderen entschuldigen, weil nicht wir es waren, die unserem Handeln eine Motivation zugrunde gelegt haben, welches durch reflektiertes Denken auch gar nicht zu Rechtfertigen ist, sondern wieder etwas abstraktes (als Verkörperung), oder instinktives(als geistliches).
Eine ‘Dienerschaft’ gegenüber Gott ist also keine von Ritualen getriebene, weil diese Rituale nur das Verschleiern, was Gott eigentlich ist. Bei euch ist es das täglich 5 malige hinknien Richtung Mekka, bei uns ist es das Aufstehen, Hinsetzen und Hände falten gegenüber dem Priester. Die Ausdrücke ‘Gott ist überall’ und ‘Gott sieht alles’ stimmen eben deshalb, weil Gott (die Philosofie in deinem Geist, dein Vernunftsempfinden) überall ist, wo du grade bist. Er sieht demnach auch alles, weil du dein Handeln vor dir selbst rechtfertigen musst.
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Ebenso verhällt es sich mit dem ‘Jenseits’. Das ‘Jenseits’ ist allgegenwärtig, ist es doch die Summe deiner Handlungen. Wer ein gutes Leben führt, ist summa sumarum ein zufriedener Mensch, der sich mit dieser Zufriedenheit selbst belohnt. Ob dieser Mensch sich jetzt genau an die Vorgaben von Jesus hält, ist nebensächlich, da dieser nur ein Wegweiser ist. Wenn ich aber Kompromisse mit mir selbst(Gott) schliessen kann, diese Kompromisse meiner Moral mit dem von gesellschaftlichem Anstand rechtfertigen kann, dann werde auch ich ein gottgegebenes zufriedenes Leben führen.
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Die oben angesprochene Diskrepanz zwischen Kirche und Religion sollte nun deutlich sein. Was uns zur Machtstellung der Kirche im westlichen Raum führt. Würde die Kirche wirklich die Lehren Jesus’ verbreiten, würde sie sich selber negieren. Die Bibel im Ursprung war zum Leidwesen vieler (die denn wenigstens Lesen konnten) auf Latain geschrieben. Ab einem gewissen Zeitpunkt unserer westlichen Geschichte nur noch eine reine Kirchensprache. Kein normaler Mensch konnte sie lesen und überprüfen, ob das wirklich da drin stand, wenn jemand auf einmal verkündete, das es einen Ablasshandel gäbe. (Und das ist auch etwas, wofür der Koran sich Kritik anhören muss; wirklich verständlich ist er nur in einer Sprache, die kaum jemand mehr spricht!Blablubb.)
Die Machtstellung der Kirche gründet sich auf bewusst falscher Übersetzung, nämlich der, das Jesus sagte, dass Petrus (der erste Papst übrigens) die weltliche Vertretung Jesus’ sei.
Ich will nicht sagen, dass die Kirche keine Daseinsberechtigung hat, etliche caritative Einrichtungen würden mich da widerlegen, auch das Besuchen von Gotteshäusern ist für eher schlichte Gemüter nicht verkehrt, da diesen oft die Fähigkeit sich selbst in Frage zu stellen, fehlt. Hier wird/wurde auf Seiten der Kirche nie mit offenen Karten bezüglich der Gründe gespielt.
Ich könnte mich hier noch stundenlang über die Kirche auslassen (hui, Kreuzzüge), aber auch in seiner jetzigen Form wird mein Betrag wohl für viele den Rahmen des Zumutbaren sprengen.
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Wir waren vor der/den Erläuterung(en) beim Gottverständis. Im muslimischen Glauben gründet dieser nunmal auf einer abstrakten Gestalt, jemand, der einen kontrolliert, jemand vor dem sich Sünder fürchten müssen(wenn sie denn nicht bereuen). Im christlichen Sinne ist das aber lediglich das persönliche Gewissen, vor dem ich mich zu rechtfertigen habe. (Jaja, bevor da jetzt wieder was aufkommt, wir sind immer noch im Neuen, nicht im Alten(jüdischen) Testament).
Machen wir uns also an die von dir erwähnten Kernbotschaften:
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“Dient Gott allein und nicht anderen Dingen!” – Handele nach bestem Wissen und Gewissen.
“Denkt an das Jenseits und verliert euch nicht im Diesseits!” Sei mit dir auf längere Sicht im Reinen.
“Seit auf der Hut vor den Listen Satans, der euer größter Feind ist!” Handele lieber Gut als Böse, da dir dein Gewissen sonst selber Probleme bereiten wird, du ergo unglücklich wirst.
“Seit Keusch und nicht ausschweifend!” – Such dir einen Partner, bleib dabei. Erwartest du ja von deinem Partner schliesslich auch.
“Lügt nicht und betrügt nicht, unterdrückt nicht! Seit gütig mit den Menschen, auf das Gott mit euch gütig sei!” – Behandele Menschen mit Respekt und Nettigkeit, auf das du mit dir selbst zufrieden bist.
“Verrichtet das Gebet, zahlt die Armensteuer, fastet für euren Herrn und haltet euch von den großen Sünden fern!” – Reflektiere (und ändere entsprechend) dein Verhalten und hilf denen, die sich selbser nur schwer helfen können.
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Dieses, und ich nehme für mich arroganterweise die vollkommene Unanfechtbarkeit ebendieses in Anspruch, (christliche) Gottverständnis untermauere ich mit den 95 Thesen von Martin Luther!
Damit stehe ich auch konträr zu Aussagen von Initiativgruppe zum Beispiel, der unser Dasein auf einer ‘säkularisierten’ Denkweise begründet. Wir haben uns im Laufe unserer Geschichte nicht weiter von der Religion entfernt, eben aber von der Kirche. Unser deutsches Grundgesetz ist was, wenn nicht näher an den Lehren Jesus’ als es die katholische Kirche je war?
Wir haben keine abstrakte Instanz, lediglich unser Gewissen und den Dialog mit anderen, zur Wertung unseres Handelns. Gott schickt keine Erdbeben, andernfalls könnten Forscher ja auch vorhersagen, wann Gott mal wieder böse wird. Wenn du also verstehen würdest, was Gott will,(christlich, reflektierend an der Vita gelebter zwischenmenschlicher Perfektion) würdest du verstehen, warum ich als Christ ein Problem mit Mohammed habe. Das ist eine Art Günther Grass Effekt; (“Nazis sind scheisse oder?” “Jawoll, Herr SS-Hauptmann!”)
Wenn kritische ‘Angriffe’(ich hinterfrage ja eigentlich nur) auf Mohammed dich beleidigen, dann tust du mir leid. Denn du hast a) die Lehren Jesus’ nicht verstanden(den ihr ja anerkennt, die Bibel soll aber wohl mittlerweile verfälscht sein.) und b) halt ein für mich mit mir nicht auf einen Nenner zu bringendes Ego/Gottverständnis.
So, und nun sage ich auf Basis dessen und bezugnehmend auf deine Parabel. Jesus ist der schönste unter den Menschen, …..
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Peace
Wow, das gibt es ja doch noch, ein Intweview in dem jemand die Sache differenziert betrachtet. Mit Cemil Şahinöz würde ich jedenfalls gerne ins Gespräch kommen. Schade, dass dann im Anhang über Jesus und Mohammed gestritten wird. Kann man nicht einfach einmal stehen lassen, dass beide genannten Religionen ihre Berechtigung und ihre gemeinsamen Wurzeln haben? Ich glaube, das wäre schon einmal ein Schritt hin zur “Interkulturalität”.
Herr Sahinöz, ich liebe ihre Bücher. Danke, danke für das Buch WER BIST DU UND DAS GEBETSBUCH. Wusste gar nicht, dass Aggro sie interviewt habe. Spitzenklasse.