Die “tolle” Idee nimmt Überhand. Jetzt gibt es einen Club von Ex-Muslimen in Österreich. Der Gründer ist Cahit Kaya. Er ist 30 Jahre alt und ist Politikwissenschaftsstudent in Wien. Der nette Cahit hatte Probleme mit seiner Religion. Und weil er neben dem Studium noch sehr viel Zeit hat, kümmert er sich um seine eigene Vermarktung. Und wie kann man in den Medien punkten, als jemand der noch mit 30 im Studium steckt? Na klar… gib’ den bösen Bärtigen was auf die Mütze. Sprich: Nutze den Islam. Und das tut er auch. Und leider bringt er auch keine eindeutigen Argumente hervor, außer das was Mina Ahadi in Deutschland von sich gibt. Er ist also eine Mina Ahadi mit Ziegenbärtchen. Nun ja, seit Ende Februar gibt es die Ex-Muslime auch Österreich. Und das Medienecho ist groß. Wieder gibt es für die Journalisten einen Schwachmaten, der immer wieder für eine Schlagzeile gut ist – mehr aber auch nicht.
Der Standard hat einen Bericht über Cahit Kaya gebracht. Und der gibt uns Aufschluss über seine Gefühle:
Vielmehr [...] “muss es mir als Muslim möglich sein, aus meiner Religionsgemeinschaft, der ich als Kind muslimischer Eltern sozusagen automatisch angehöre, auszutreten. Egal, ob und woran ich glaube”.
Das ist doch mal ein Grund. Dazu muss man sagen, dass es tatsächlich keinen Austritt aus dem Islam gibt – theoretisch. Faktisch ist es aber durchaus möglich auszutreten. Zu jeder Zeit. Er muss sich einfach nicht mehr an die Regeln halten. Und wer sollte im das vergönnen? Soll er doch machen was er will. Ich denke jedoch, dass es ihm eigentlich nicht um den Austritt geht, sondern einfach um sein Ego. Stellt Euch mal ihr tretet aus dem Islam aus und keiner weiß bescheid. Aber macht das mal öffentlich mit einigen “starken Argumenten” und gründet einen Exxen-Club. Ja dann gibt es aber Presse.
Kaya fordert das Recht, ein Ex-Muslim zu sein: eine Person, die sich “den Zielen der Aufklärung und des Humanismus verpflichtet fühlt und daher für Selbstkritik im Islam eintritt – ohne gleich der Apostasie, des Abfalls vom Glauben, bezichtigt zu werden”.
Der Mann ist ausgetreten und möchte nach seinem Austritt etwas verändern. Genauso wie ein Fussballtrainer, der bei seinem Verein kündigt und dann die Aufstellung machen möchte. Gleichzeitig möchte er aber, dass Muslime ihm nicht des Abfalls vom Glauben bezichtigen. Ein Grund für diese Bezichtigung wäre ja sein Austritt. Er möchte es anscheinend aber nicht wahr haben.
Schuld sei teilweise die Politik von Ministerpräsident Recep Erdogan und seiner AKP in der Türkei. Über Geschäftsleute käme ein konservatives bis radikales Islamverständnis auch nach Österreich. Heimische Muslime müssten sich entscheiden: Mache ich mit solchen Leuten Geschäfte oder nicht? Wenn ja, steige die Akzeptanz gegenüber dem radikalen Islam.
Sach maaal!… Was ist das für ein Argument. Wenn aus Österreich jemand mit China Geschäfte macht, kommt dann der Kommunismus nach Österreich? Lachhaft. Aber es wird deutlich, das es dem Cahit gar nicht, um die Religion geht. Vielmehr geht es ihm um die Politik (ach deswegen studiert er auch Politikwissenschaften). Genauso wie die deutschen Ex-Muslime ein antiiranischer Fanclub sind. Ist es wohl in Österreich ein anti-türkischer.
Kaya und seine rund 15 Vereinsmitgründer aus bosnischen, türkischen und iranischen Einwandererfamilien sind trotzdem entschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Ihre Ziele: “Aufklärung unter Muslimen, unter anderem darüber, dass Kopftuch und Minarette elitäre Zeichen des Islam sind. Dass es unter Muslimen einen starken, oft als Israelkritik bemäntelten Antisemitismus gibt”, sagt Kaya.
Ach 15 sind es schon. von insgesamt ca. 8,3 Mio. Menschen in Österreich. Ach ja stimmt, plus die “Millionen von Islam-Opfern”, die sich ja nicht trauen. Die richtigen Stichwörter kennt er auch schon: “Kopftuch”, “Minarette”, “Antisemitismus”… das wirkt auf alle Fälle. Komisch ist aber, dass er Judentum in Schutz nimmt. Eigentlich ist ja Judentum auch eine Religion und Herr Kaya ist ja Humanist. Na mal sehen was noch kommt. Ich bleibe dran…
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eigentlich ist es mir egal, zu welchem Glauben oder Nicht-Glauben einer gehoert. Soviel ich weiss, gehoert der nette junge Mann zu der Glaubensrichtung der Aleviten. Und soviel ich weiss, sind deren Rituale eh relaxter. Viele von den Aleviten bezeichnen sich nicht mal als Muslime. Als Cahit, you had your 15 minutes of fame. What next?
Ganz “netter” Artikel. Fast schon aggro. Aber nur fast.
Wer mehr über die Ex-Muslime Österreichs lesen möchte -> http://www.exmuslime.at
Neuerdings gibt es hier auch eine “Meldestelle gegen religiös motivierte Diskriminierung”.
Hallo Cahit,
freut mich, dass der Artikel Dir gefällt. Ich sag’ ja, ich bleibe dran.
Die Webseite habt ihr jetzt ja mit “Inhalt” befüllt. Find’ ich gut. Das wird ‘ne Fundgrube für mich. Darüber werde ich auch mal einen Artikel schreiben. Das wird wieder sooooo viel Spass machen.
Hat mich schon jemand bei Euch gemeldet wegen religiös motivierter Diskriminierung? Oder muss ich Dich erst auf eine “Todesliste” setzen?
“nett” = schön zusammen gereimt
Die Meldestelle kümmert sich um echte Sorgen der Menschen. Nicht um das Ego eines pro-islamischen Blogbetreibers.
Wenn es dir an den Menschen liegt solltest du dich ebenfalls um ihre Sorgen kümmern. Besonders dir sollte klar sein, welche Probleme Migranten beschäftigen. Der Islam kann auch für diese zum Problem werden. Aber ich verstehe, wenn ein Islamisierer dies nicht verstehen will.
Lieber Cahit,
wieso so wütend? Was ist denn los? Habe ich Dir was getan? Ich wollte doch nur mein Recht auf Kritik ausüben. Genau wie Du den Islam oder die Muslime kritisierst, kritisiere ich Eure Bewegung.
1. Ich reime nichts zusammen, sondern versuche nur Eure Aussagen zu verstehen. Ich kann nichts dafür wenn Ihr Quatsch verzapft.
2. Thema Meldestelle: Da hast Du was missverstanden. Nicht ich möchte mich melden, sondern fragte mich, ob mich jemand gemeldet hätte. Vielleicht fühlt sich ja jemand von mir religiös diskriminiert.
3. Ja ich weiß genau welche Themen Migranten beschäftigen. Dazu gehört auch die Bloßstellung ihrer Weltanschauung und die Einschränkung ihrer Religionsfreiheit.
4. Islamisierer – was soll das denn bedeuten? Wen islamisiere ich denn? Ich kritisiere Eure Gedanken und Eure geistige Haltung, mehr nicht. Weder rufe ich zum Jihad auf, noch fordere ich hier die Scharia.
Übrigens:
Den Mut deine Person preiszugeben solltest du haben. Sonst könnte man einiges hinein interpretieren. Ein selbsternannter Aufdecker der Angst davor hat selbst aufgedeckt zu werden? Skurril.
AggroMigrant ist ein Begriff für die Vermarktung dieses Blogs. Mein echter Name lautet Osman Genc und ich lebe in Düsseldorf. Wenn Du mir Briefe schreiben möchtest schicke ich Dir per Mail auch meine Wohnadresse.
Und ich bin kein selbsternannter Aufdecker. Habe ich nie behauptet. Ihr deckt Euren Kram doch selber auf. Ich kommentiere diese nur. Hast Du schon meinen neuesten Artikel über Eure Webseite gelesen? Da habt Ihr Euch wieder selber aufgedeckt.
–> Link: http://aggromigrant.wordpress.com/2010/04/12/ex-muslime-in-osterreich-wollen-religion-ganz-abschaffen/
Das ist wirklich zu einfach mit Euch!
Bitte noch die Adresse. Da hier tote Hose zu sein scheint möchte wenigstens ich dir etwas schreiben
Genc Osman…sehr panturkistisch. Anspielung auf den ersten Osmanen? Genc heisst nichts anderes als jung. Der junge Osman. Von einem türkischen-islamistischen-ultranationalistischen „Übermenschen“ lassen wir uns gerne kritisieren. Dann wissen wir: wir machen was richtig und müssen daran festhalten!
Meine Fresse laberst Du einen Scheiss. Für meinen Namen kann ich leider nichts. Bevor Dir hier irgendwelche Leute Deinen Quatsch abkaufen hier die Erklärung. Genc ist der Familienname. Der ist durchaus gängig in dem kleinen Ort, wo meine Eltern geboren und aufgewachsen sind. Und dass ich mit Vornamen Osman heiße verdanke ich meinem Opa (väterlicherseits falls das von Interesse ist), denn der hieß genauso.
Nun zu Deinen Ausführungen. Was habe ich oben im Beitrag geschrieben?
„Genauso wie die deutschen Ex-Muslime ein antiiranischer Fanclub sind. Ist es wohl in Österreich ein anti-türkischer. “
Und ich hatte Recht! Dass Ihr nur wenig in der Kopfgegend habt ist mir bewusst. Türkei und Türkisch-Sein ist ein Staatsbürgerschaftsanspruch. Islam ist eine Religionszugehörigkeit. Seid Ihr jetzt gegen den Islam oder gegen die Türkei? Der Zentralratrat der Ex-Türken????
Und eins noch: Genc Osman war nicht der erste Osmane. Das ist genauso so affig wie wenn jemand behauptet „Es gibt einen ersten Deutschen.“
Cahit, ueber dich haben Sie schon vor ca. 160 jahren geschrieben. Uncle Tom’s Cabin. Lies mal. Ist ein sehr gutes Buch.
Ich finde Dich eigentlich sehr suess, ich meine Deine Art, wie du um Aufmerksamkeit bettelst. Aggro, ich versteh eh nicht warum Du ueber geilen Tom berichtest. Er hatte ja seine 15mins of fame bei PI-News schon. Nicht mal dort landet er seit laengerer Zeit in den Schlagzeilen.
Nun hat er seine Fliegen in seinen Facebook Gruppen um sich gesammelt und bittet im Mittelpunkt stehen zu duerfen. Solche Toms kommen und solche Toms gehen. Du siehst ja, von der Kelek hoert man kaum noch, von Mina Ahadi so gut wie gar nicht.
Who the fxxx ist Cahit Kaya??
Ohhh mein Gott jetzt kommt auch noch der Möchte-Gern-berühmt Cahit Kaya.
Herr Kaya wenn Sie diese Seite schon nicht gut finden wiso schreiben Sie denn dann Kommentare…
Können Sie auch die Größe zeigen und diese Seite auf Ihrer Website darstellen. Soweit ich gesehen habe wurde Ihre Internetpräsentation hier aufgeführt… Es ist leicht auf fremden Seiten Werbung zu machen. Abgesehen davon glaube ich, dass Sie keine Kritik vertragen können. Sie selbst fühlen sich dafür berufen eine Religion zu kritisieren aber wenn Sie kritisiert werden ist es aufeinmal Pantürkisch, Fundamentalismus etc. etc. Naja es lohnt sich irgendwie nicht Kritik über den Islam anzuhören wenn man weiß das der jenige der kritisiert ein ALEVIT ist. Von den meisten Aleviten ist ja auch nichts anderes zu erwarten (natürlich gibt es auch Ausnahmen).
Herr Kaya ist ein Ex-Alevit, wenn er schon Ex sein will und er ist genauso aggressiv wie andere Aleviten, die so einen Drang haben in der Öffentlichkeit zu stehen, derzeit kann man sich auf Kosten des Islam in die Öffentlichkeit drängen, in 10 Jahren muss er sich ein anderes Feld gesucht haben.
DYBTH: von N.Kelek hört man kaum noch was. Wunschdenken! N:Kelek schreibt Bücher die gekauft werden. Sie schreiben nur Unsinn.
Ich kenne Cahit durch Facebook. Er ist wirklich töricht. Ich habe in mindestens Eintausend mal gesagt, dass er die Aufklärung und den Humanismus nicht auf den Islam relativieren solle – doch, davon versteht er nichts.